Puffotter

7 Antworten · 5'232 Aufrufe · gestartet 05. Mai 2011 von Beate2
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Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201005. Mai 2011 · #1
Hallo zusammen,

gestern begegneten wir bei Franschhoek diesem schönen Exemplar.

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Sie lag auf der Straße, im Schatten eines Baumes, dadurch hatten wir gute Sicht auf sie. Für ca 15 Minuten beäugten wir uns gegenseitig, dann zog es uns weiter.

Dass Puffottern nicht die schnellsten Schlangen sind, wissen wir. Wir können ihr Verhalten aber nicht recht deuten. Sie war vielleicht 80 cm lang und sah nicht verletzt aus.
Sie blieb die ganze Zeit über auf der Stelle liegen. Lediglich das hintere Drittel des Körpers wand sich und bäumte sich auf. Den Rest hielt sie bis auf wenige Windungen fast still. Den Kopf hob sie nur wenig vom Boden hoch, einmal riss sie das Maul auf. Sie konnte den Kopf aber leicht nach hinten umdrehen, dicht an den Körper heran. Ansonsten keine Drohgebärden, wenig züngeln.

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War sie einfach faul? Mit der Verdauung beschäftigt? Oder vielleicht doch verletzt?
Oder war es ihr trotz sommerlicher 28° dort im Schatten zu kalt für action?

Ich würde mich über die Einschätzungen der schlangenerprobten Fomis freuen.

Danke und liebe Grüße
Beate
1'223 Beiträge · seit 201005. Mai 2011 · #2
Vermutlich überfahren, wenn sie auf der Straße lag, und Ihr habt zugeschaut wie sie sich quälte statt ihr über den Jordan zu helfen? (Schlangen suchen bevorzugt nachts die Wärme des Asphaltes).
tz tz tz....

BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2011
843 Beiträge · seit 200805. Mai 2011 · #3
Ja, das klingt schwer nach gebochenenm Rückgrat!

Dirk
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5'479 Beiträge · seit 200905. Mai 2011 · #4
Das passt aber nicht zu der Aussage, dass sich das hintere Drittel der Schlange bewegte.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'223 Beiträge · seit 201005. Mai 2011 · #5
Schon etwas von intakten Nerven gehört?
Zumal man davon ausgehen kann, daß Schlangen anders "beschaltet" sind als Menschen.

Dann haben Schlangen außerdem sehr feine Rippen, die von einem Steinwurf, Hieb mit Stock oder Peitsche, oder beim Überfahren, brechen. Wenn die Schlange nicht sofort tot ist, führt dieses zu Entzündungen und sie geht langsam ein.
Dieses genau wie der Mensch, wenn er sich Rippen bricht und diese in die Lunge o.ä. eindringen und es nicht behandelt wird.
Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker. Hab ich getan!
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2011
962 Beiträge · seit 200705. Mai 2011 · #6
In diesem Fall heisst es immer: "Abstand halten", da man nie weiss, wie agressiv sie reagieren kann.
Selbst schon totgeglaubte Schlangen können noch Std. nach ihrem Ende zubeissen.
HG von Frank
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
4 Beiträge · seit 201108. Mai 2011 · #7
Einen Frosch trage ich gerne über die Strasse, aber bei einer Puffotter gehe ich dann doch auf Nr. Sicher!
Themenstarter1'117 Beiträge · seit 201008. Mai 2011 · #8
Hallo zusammen,

danke für eure Kommentare. Da wir kaum Erfahrung mit Schlangen haben und ihnen im Alltag idR auch nicht begegnen, werden wir uns weiterhin in sicherer Distanz halten.

Liebe Grüße
Beate