Hallo zusammen,
nun ist schon ene Woche her seit dem wir in Namibia waren. Ich habe nun meinen Reisebericht fertig. Es ist mein erster Bericht überhaupt und ich hoffe, es wird nicht allzu langweilig ich habe versucht ihn zu kürzen aber dann wäre es nicht mehr mein Bericht gewesen. Leider bekomme ich das mit den Fotos einstellen nicht so geregelt 🙁
Kurz zur Reiseroute:
1.1.11 Abflug
2.11.1 Oanab Resort
3.1. Anbib Lodge
4./5.1.11 Desert Camp
6.-8.1.11 Swakopmund
9.1.11 Erongo Ameib Gäastehaus
10.1.11 Oujto Gästefarm Matunda
11.1.11 Etosha Okaukuejo
12.1.11 Etosha Halali
13.1.11 Etosha Namutoni
14.1.11 Waterberg
15.1.11 Immanuel Lodge
16.1.11 Abflug 🙁
ok, los gehts ...:
Ein Traum, eine Reise und ich darf dabei sein
Ein Traum soll Wirklichkeit werden. Leider gab es im Vorfeld sehr,sehr viele Schwierigkeiten, dass gar keine richtige Vorfreude aufkommen sollte. Aber nun sitze ich im Zug nach Frankfurt und bin eigentlich ruhig und neugierig auf das was alles auf mich zukommen wird. Machen wir das Beste draus.....
1.1.11
Ein merkwürdiges Gefühl kam schon auf als ich in das Flugzeug trat und die engen Plätze sah, das soll ich 10 Stunden aushalten ? Ohje, hoffentlich bekomme ich keine Panikattacken. Mein erster richtiger langer Flug. Leider war es dann auch wie befürchtet...Zur Einstimmung kippte ich gleich einen Becher Rotwein um – super 🙁 Stunden Alkoholgeruch. Zwischenzeitlich wäre es mir lieber gewesen, wenn ich hätte aussteigen können, und dann konnte ich kein Auge zumachen, obwohl ich totmüde war. Irgendwie habe ich es doch geschafft und wir sind morgens am
2.1.11 in Windhoek sicher gelandet...
komisches Gefühl...Namibia ! Ich hier, ja ich fühle mich wie in einem Traum. Vor Aufregung bin ich fast die Treppe vom Flugzeug runtergerutscht. Nach Erledigung der Formularitäten und der Gepäckausgabe geht es zum Mietwagenschalter von Europcar...irgendwie klappt alles viel zu gut. Nachdem wir den Papierkram ausgefüllt haben übernehmen wir unseren Mietwagen, einen Toyota Corolla,der die nächsten Tage unser treuer Begleiter sein sollte. Wir begeben uns auf die Straße und ich bin dankbar, dass ich nicht fahren muß.
Linksverkehr, es ist schon ein komisches Gefühl, wenn einem auf der rechten Seite die Autos entgegen kommen.
Wir fahren Richtung Windhoek, auf dem Weg dorthin sehen wir Antilopen, Paviane und Giraffen, was für ein Auftakt !
Unser erstes Ziel ist ein Supermarkt, dort tauschen wir Geld, kaufen Wasser und das viel gelobte Peaceful Sleep 🙂, weiter geht es in die Stadt, um dort einen kleinen Eindruck zu bekommen. Afrika habe ich mir ein wenig anders vorgestellt.
Erste kleine Panne mit dem Auto...Radkappe demoliert, na wenn´s dabei bleibt !
Auf geht dann auf die B1 in Richtung Rehoboth zum Oanab Resort.
Ein Ort zum Ausspannen und Einleben. Noch immer glaube ich nicht wo ich hier bin und wo ich gestern noch war. NAMIBIA ! Alles ist so fremd und doch vertraut.
Ein kleiner Wanderweg auf dem Gelände lädt uns zum Erkunden ein. Es ist sehr warm aber auch ein wunderbares Erlebnis auf dem Boden Afrikas zu laufen.
Zum ersten Sundowner begeben wir uns in das Restaurant mit Blick auf den See, wir bleiben bis zum Abendessen, toll, die Sonne langsam verschwinden zu sehen. Woran wir nicht gedacht hatten, der Rückweg war nicht beleuchtet und jeder Schritt ein Erlebnis. Zum Glück hatte ich meine Kamera dabei , so konnten wir mit dem Blitzlicht die Schilder anleuchten um wieder zu unserem Haus zu kommen. Gleich was gelernt, nicht ohne Taschenlame losmaschieren, wenn es dunkel wird.
Müde fallen wir ins Bett. Die erste Nacht in Namibia. Von Draußen dringen viele unbekannte Geräusche herein.
3.1.11 Der Morgen beginnt mit einem Fußmarsch zum Restaurant für ein gemütliches Frühstück. Herrlich wie der Tag langsam zu leben beginnt. Wir packen unsere Sachen uns Auto, machen eine kleine Rundfahrt durch Rehoboth und weiter geht es in Richtung Anib Lodge.
Die Landschaft wird immer karger und wir fahren an riesigen Nestern in den Bäumen vorbei. In der Ferne gegrüßt uns der rote Sand der Kalahari. Wir kommen unserem nächsten Ziel nach 166km näher. Einmal nach links abbiegen, 7km Richtung Stampriet und schon biegen wir zur Anib Lodge ein. Wir werden freundlich begrüßt und in ein nettes Zimmer geführt mit Blick auf die Landschaft. Nach einer Erkundung des Geländes, eines leckeren Roiboostees und einem Bad im Pool bereiten wir uns auf unseren ersten Gamedrive vor...Spannung was wird uns erwarten. Es dauert nicht lange und wir sehen Strauße, Springböcke, Zebras, Kudus, Oryx ja und sogar eine Kobra, die uns allen einen Schrecken einjagt zugleich aber auch fasziniert.
Es ist einfach toll so viele Tiere zu sehen. Ich glaube ich bin angekommen in Afrika.
Ich habe es allerdings vorgezogen das Auto zu wechseln, da die eigene Sprache doch einfacher zu verstehen ist. Zum Abschluß werden wir zum Sundowner mit Getränken versorgt. Am Abend gibt es ein leckeres Menü und die zweite Nacht kommt, leider sind wieder kaum Sterne zu sehen.
4.1.11 Nach einem morgendlichen Spaziergang, bei dem wir nochmals viele Tiere sehen dürfen nehmen wir ein leckeres Frühstück ein und begeben uns auf die Fahrt zum Sossusvlei.Was wird uns da wohl erwarten ? In Mariental tanken wir, kaufen im Supermarkt ein und los geht es. Richtung Maltahöhe haben wir asphaltierte Straße, wir trinken einen Kaffee und dann beginnt der Spaß erst richtig: Gravel mit unserem kleinen PKW - zu allem Überfluß kommt dann Regen, für Namibia ein Segen , für uns eine Erschwernis,landschaftlich traumhaft schön. Die verschiedenen Farben sind unbeschreiblich. Immer wieder frage ich mich, wie es sein kann, dass so viel Schönheit an einem Ort ist. Deutschland entfernt sich immer weiter von mir. Aber ich darf nicht vergessen, dass ich „nur“ im Urlaub bin. Der Regen läßt nach und die Piste wird trockener. Weiter fahren wir zu unserer nächsten Übernachtung. Irgendwann lesen wir Desert Camp und sind und sind froh, dass unser Auto uns heile ans Ziel gebracht hat. Uns erwartet eine tolle Unterkunft, eine Art Zelt aber mit richtigen Betten und Badezimmer, urig schön und das mitten in der Wüste.
Am Abend machen wir einen Spaziergang und genießen den Sonnenuntergang und dann kommen die Sterne, so viele , so hell, es ist unbeschreiblich schön. Afrika was bist Du schön. Die Nacht ist ungewöhnlich ruhig, irgendwann kommt ein Sturm und man hat das Gefühl man wird mit dem Wind weggetragen.
nun ist schon ene Woche her seit dem wir in Namibia waren. Ich habe nun meinen Reisebericht fertig. Es ist mein erster Bericht überhaupt und ich hoffe, es wird nicht allzu langweilig ich habe versucht ihn zu kürzen aber dann wäre es nicht mehr mein Bericht gewesen. Leider bekomme ich das mit den Fotos einstellen nicht so geregelt 🙁
Kurz zur Reiseroute:
1.1.11 Abflug
2.11.1 Oanab Resort
3.1. Anbib Lodge
4./5.1.11 Desert Camp
6.-8.1.11 Swakopmund
9.1.11 Erongo Ameib Gäastehaus
10.1.11 Oujto Gästefarm Matunda
11.1.11 Etosha Okaukuejo
12.1.11 Etosha Halali
13.1.11 Etosha Namutoni
14.1.11 Waterberg
15.1.11 Immanuel Lodge
16.1.11 Abflug 🙁
ok, los gehts ...:
Namibia
1.1.11-16.1.11Ein Traum, eine Reise und ich darf dabei sein
Ein Traum soll Wirklichkeit werden. Leider gab es im Vorfeld sehr,sehr viele Schwierigkeiten, dass gar keine richtige Vorfreude aufkommen sollte. Aber nun sitze ich im Zug nach Frankfurt und bin eigentlich ruhig und neugierig auf das was alles auf mich zukommen wird. Machen wir das Beste draus.....
1.1.11
Ein merkwürdiges Gefühl kam schon auf als ich in das Flugzeug trat und die engen Plätze sah, das soll ich 10 Stunden aushalten ? Ohje, hoffentlich bekomme ich keine Panikattacken. Mein erster richtiger langer Flug. Leider war es dann auch wie befürchtet...Zur Einstimmung kippte ich gleich einen Becher Rotwein um – super 🙁 Stunden Alkoholgeruch. Zwischenzeitlich wäre es mir lieber gewesen, wenn ich hätte aussteigen können, und dann konnte ich kein Auge zumachen, obwohl ich totmüde war. Irgendwie habe ich es doch geschafft und wir sind morgens am
2.1.11 in Windhoek sicher gelandet...
komisches Gefühl...Namibia ! Ich hier, ja ich fühle mich wie in einem Traum. Vor Aufregung bin ich fast die Treppe vom Flugzeug runtergerutscht. Nach Erledigung der Formularitäten und der Gepäckausgabe geht es zum Mietwagenschalter von Europcar...irgendwie klappt alles viel zu gut. Nachdem wir den Papierkram ausgefüllt haben übernehmen wir unseren Mietwagen, einen Toyota Corolla,der die nächsten Tage unser treuer Begleiter sein sollte. Wir begeben uns auf die Straße und ich bin dankbar, dass ich nicht fahren muß.
Linksverkehr, es ist schon ein komisches Gefühl, wenn einem auf der rechten Seite die Autos entgegen kommen.
Wir fahren Richtung Windhoek, auf dem Weg dorthin sehen wir Antilopen, Paviane und Giraffen, was für ein Auftakt !
Unser erstes Ziel ist ein Supermarkt, dort tauschen wir Geld, kaufen Wasser und das viel gelobte Peaceful Sleep 🙂, weiter geht es in die Stadt, um dort einen kleinen Eindruck zu bekommen. Afrika habe ich mir ein wenig anders vorgestellt.
Erste kleine Panne mit dem Auto...Radkappe demoliert, na wenn´s dabei bleibt !
Auf geht dann auf die B1 in Richtung Rehoboth zum Oanab Resort.
Ein Ort zum Ausspannen und Einleben. Noch immer glaube ich nicht wo ich hier bin und wo ich gestern noch war. NAMIBIA ! Alles ist so fremd und doch vertraut.
Ein kleiner Wanderweg auf dem Gelände lädt uns zum Erkunden ein. Es ist sehr warm aber auch ein wunderbares Erlebnis auf dem Boden Afrikas zu laufen.
Zum ersten Sundowner begeben wir uns in das Restaurant mit Blick auf den See, wir bleiben bis zum Abendessen, toll, die Sonne langsam verschwinden zu sehen. Woran wir nicht gedacht hatten, der Rückweg war nicht beleuchtet und jeder Schritt ein Erlebnis. Zum Glück hatte ich meine Kamera dabei , so konnten wir mit dem Blitzlicht die Schilder anleuchten um wieder zu unserem Haus zu kommen. Gleich was gelernt, nicht ohne Taschenlame losmaschieren, wenn es dunkel wird.
Müde fallen wir ins Bett. Die erste Nacht in Namibia. Von Draußen dringen viele unbekannte Geräusche herein.
3.1.11 Der Morgen beginnt mit einem Fußmarsch zum Restaurant für ein gemütliches Frühstück. Herrlich wie der Tag langsam zu leben beginnt. Wir packen unsere Sachen uns Auto, machen eine kleine Rundfahrt durch Rehoboth und weiter geht es in Richtung Anib Lodge.
Die Landschaft wird immer karger und wir fahren an riesigen Nestern in den Bäumen vorbei. In der Ferne gegrüßt uns der rote Sand der Kalahari. Wir kommen unserem nächsten Ziel nach 166km näher. Einmal nach links abbiegen, 7km Richtung Stampriet und schon biegen wir zur Anib Lodge ein. Wir werden freundlich begrüßt und in ein nettes Zimmer geführt mit Blick auf die Landschaft. Nach einer Erkundung des Geländes, eines leckeren Roiboostees und einem Bad im Pool bereiten wir uns auf unseren ersten Gamedrive vor...Spannung was wird uns erwarten. Es dauert nicht lange und wir sehen Strauße, Springböcke, Zebras, Kudus, Oryx ja und sogar eine Kobra, die uns allen einen Schrecken einjagt zugleich aber auch fasziniert.
Es ist einfach toll so viele Tiere zu sehen. Ich glaube ich bin angekommen in Afrika.
Ich habe es allerdings vorgezogen das Auto zu wechseln, da die eigene Sprache doch einfacher zu verstehen ist. Zum Abschluß werden wir zum Sundowner mit Getränken versorgt. Am Abend gibt es ein leckeres Menü und die zweite Nacht kommt, leider sind wieder kaum Sterne zu sehen.
4.1.11 Nach einem morgendlichen Spaziergang, bei dem wir nochmals viele Tiere sehen dürfen nehmen wir ein leckeres Frühstück ein und begeben uns auf die Fahrt zum Sossusvlei.Was wird uns da wohl erwarten ? In Mariental tanken wir, kaufen im Supermarkt ein und los geht es. Richtung Maltahöhe haben wir asphaltierte Straße, wir trinken einen Kaffee und dann beginnt der Spaß erst richtig: Gravel mit unserem kleinen PKW - zu allem Überfluß kommt dann Regen, für Namibia ein Segen , für uns eine Erschwernis,landschaftlich traumhaft schön. Die verschiedenen Farben sind unbeschreiblich. Immer wieder frage ich mich, wie es sein kann, dass so viel Schönheit an einem Ort ist. Deutschland entfernt sich immer weiter von mir. Aber ich darf nicht vergessen, dass ich „nur“ im Urlaub bin. Der Regen läßt nach und die Piste wird trockener. Weiter fahren wir zu unserer nächsten Übernachtung. Irgendwann lesen wir Desert Camp und sind und sind froh, dass unser Auto uns heile ans Ziel gebracht hat. Uns erwartet eine tolle Unterkunft, eine Art Zelt aber mit richtigen Betten und Badezimmer, urig schön und das mitten in der Wüste.
Am Abend machen wir einen Spaziergang und genießen den Sonnenuntergang und dann kommen die Sterne, so viele , so hell, es ist unbeschreiblich schön. Afrika was bist Du schön. Die Nacht ist ungewöhnlich ruhig, irgendwann kommt ein Sturm und man hat das Gefühl man wird mit dem Wind weggetragen.
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