PHPHerisonThemenstarter4 Beiträge · seit 201004. Sept. 2010 · #1Hallo zusammen
Ich bin neu hier.
Ich habe mich angemeldet, weil ich im Oktober das Vergnuegen haben werde, fuer knapp 9 Tage Namibia mit dem Auto zu erkunden. Ich weiss, das ist nicht viel, aber die Wochen davor kann ich mich schon mal etwas aklimatisieren, waehrend ich bei einem Naturschutzprojekt in der Naehe von Windhuk mitarbeite.
Eigenlich wollte ich meine Planung schon laengst abgeschlossen haben, aber leider rennt mir beruflich gerade die Zeit davon. 🙁
Ausserdem benoetige ich eure Hilfe bei ein paar Frage (s.u.). 😉
Das ist mein vorlaeufiger Plan:
Tag 1 (Fr): Abfahrt 15:00 nach Sossusvlei (Uebernachtung im "Desert Homestead").
Tag 2 (Sa): Morgens: Wanderung durch die Duenen
Mittag: Fahrt nach Swakopmund
Tag 3 (So): Swakopmund
Tag 4 (Mo): Fahrt nach Etosha
Tag 5 (Di): Etosha
Tag 6 (Mi): Etosha
Tag 7 (Do): ?
Tag 8 (Fr): Fahrt nach Windhuk
Tag 9 (Sa): Windhuk (Rueckflug)
Was haltet ihr von diesem Plan?
Habe ich die Zeiten richtig eingeschaetzt?
Reicht die Zeit am 1 Tag, um von Windhuk nach "Desert Homestead" zu fahren?
Wie lange faehrt man von Etosha nach Windhuk?
Wo uebernachtet man in Etosha (bin dem Campen eher abgeneigt, aber zur Not... 😉 )
Ich wuerde auf dem Weg von Swakopmund nach Etoscha gerne noch 1 Tag woanders uebernachten und dort noch etwas ansehen, zB Twyfelfontein, Fingerklippe oder Waterberg. Hat jemand einen guten Rat?
Das waren erstmal so meine wichtigsten Fragen. Mir fallen bestimmt noch mehr ein, wenn ich auf den Absenden-Button geklickt habe.
gglink5'538 Beiträge · seit 200804. Sept. 2010 · #2Hallo PHerison,
von Windhoek zur Desert Homestead brauchst Du ungefähr vier Stunden ohne Pause. Das heißt, Du solltest nicht nach 14.00 Uhr abfahren und auch dann kommst Du wahrscheinlich schon im Dunklen an.
Ich würde unbedingt in Swakopmund einen Tag dranhängen, denn am Sonntag ist da nicht viel los. Außerdem würde ich mir für Sonntag einen Plan machen, was ich tun will (siehe hier den Thread: Freizeitgestaltung in Swakopmund) und eventuell die Delfintour in Walvis Bay oder die Little Five Tour vorbuchen.
Von Swakop zur Etoscha empfehle ich Dir durchzufahren, damit Du genügend Zeit für die Tiere hast. Wenn Du über die Teerpad - Swakop - Omaruru - Outjo - Etoscha - fährst, dann bist Du in fünf Stunden da.
Etoscha würde ich auf jeden Fall mindestens drei Tage machen, das heißt vier Nächte. Und dann musst Du ja auch schon nach Windhoek.
Frage: Hast Du eigentlich schon die Unterkünfte organisiert? Oktober ist Hochsaison!
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
PHPHerisonThemenstarter4 Beiträge · seit 201005. Sept. 2010 · #3Vielen Dank fuer die Tipps.
Natuerlich habe ich noch nix gebucht. 😊 Wie geschrieben, ist mir in den letzten Monaten einfach die Zeit zwischen den Fingern zerronnen. Ich hoffe, dass ich alles diese Woche in trockene Tuecher bekommen.
Irgendwelche Empfehlungen, wo ich in Swakopmund und Etosha logieren sollte? Mein Budget ist nicht knapp, aber auch nicht ueppig. Einen 5 Sterne Wellness-Tempel brauche ich beim besten Willen nicht, fuers zelten fuehle ich mich aber schon zu alt. 😎
Anregungen zu Aktivitaeten in Swakopmund habe ich dank dem Thread ja genug. Was sind tolle (Wander-)Safaris und andere Aktivitaeten in Etosha?
Vielen Dank
Steffen*
*Beim ersten Posting gleich mal wieder den Schluss vergessen. Peinlich. 😊
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200805. Sept. 2010 · #4Hallo PHerison,
Wenn es dir nichts ausmacht ausserhalb Swakopmund zu wohnen, empfehle ich dir die Beach Lodge. Sie liegt 5kms vom Zentrum, direkt am Strand. Ein Genuss! Preis/Leistung auch OK
Da ich dieses Mal mit Bekannten unterwegs bin und sie mehr für Swakopmund by night schwärmen, habe ich die Pension Rapmund gebucht. Wird im Forum auch sehr gelobt und ist sogar billiger!
In Etosha ist es ratsam einfach im Park zu wohnen. Meine lieblingcamps sind Okaukuejo und Halali. Okaukuejo besitzt ein grösseres beleuchtetes Wasserloch wo man Nacht den Tieren beim Trinken zugucken kann. Es gibt genügend Sitzgelegenheit so dass man selber auch Einem Zwitschern kann. Ein Genuss!
Liebe Grüsse
Annick
gglink5'538 Beiträge · seit 200805. Sept. 2010 · #5Hallo Pherison,
Beach Lodge ist schön. Wenn Du zentraler wohnen willst, kannst Du Rapmund nehmen oder Secret Garden oder La Mere oder Hotel D'Avignon. Alle fast am Wasser und nur ein paar Meter vom Zentrum entfernt.
Etoscha: Wenn Du noch was bekommst, dann auf jeden Fall im Park. Ansonsten vor dem Parkeingang: Etoscha Safari Camp oder Etoscha Safari Lodge, noch näher Taleni, aber den genauen Namen weiß ich nicht.
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200805. Sept. 2010 · #6Hallo Gerd,
Du meinst bestimmt das Taleni Etosha Village!
Es grüsst
Annick
gglink5'538 Beiträge · seit 200805. Sept. 2010 · #7Hallo Zusammen,
ja, das meine ich.
Liebe Grüße
Gerd
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200905. Sept. 2010 · #8Guten Morgen,
ich empfehle Taro's Guesthouse in Swakopmund, nicht weit vom Meer.
www.taros-guesthouse.com
Schönen Sonntag wünscht Elch
PHPHerisonThemenstarter4 Beiträge · seit 201006. Sept. 2010 · #9Hallo zusammen
Vielen Dank fuer die vielen Tipps
Sonntag und Swakopmund ist natuerlich ein Argument, auch mit der Fahrzeit von Windhuk zum Desert Homestead, deshalb habe ich etwas umgestellt:
Tag 1 (Fr): Abfahrt 14:00 (oder frueher) nach Swakopmund
Tag 2 (Sa): Swakopmund
Tag 3 (So): Swakopmund --> "Desert Homestead"
Tag 4 (Mo): Sossusvlei --> Swakopmund oder Walvis Bay
Tag 5 (Di): Walvis Bay --> Etosha
Tag 6 (Mi): Etosha
Tag 7 (Do): Etosha
Tag 8 (Fr): Etosha
Tag 9 (Sa): Etosha --> Windhuk (Rueckflug)
Drueckt mir die Daumen, dass ich noch ein Zimmer bei euren Vorschlaegen bekomme. 😉
PHPHerisonThemenstarter4 Beiträge · seit 201018. Okt. 2010 · #10Hallo zusammen
Ich bin wieder zurück und wollte mich nochmals für eure Tipps bedanken.
Kurzer Bericht:
Tag 1 (Fr): Swakopmund
Fahr nach Swakopmund fast exakt 4 Stunden (B1/B2). Swakopmund war kalt und nass im Vergleich zu 2 Wochen trocken und heiß in Windhuk.
Übernachtet im TARO's Guesthouse "SHOWAYAPO". 2 Zimmer im 1. Stock. Sehr liebevoll eingerichtet. Hat mir gut gefallen. Essen im Brauhaus (Bockwurst mit Pommes) war nicht so doll, aber das Bier war gut.
Tag 2 (Sa): Swakopmund
Immer noch kalt. Alles angezogen was da war. Stadtbummel, shoppen, Internetcafé, Strand, Jetty. Am Nachmittag Quad-Tour durch die Wüste. War nicht so der Brüller. Die Mitfahrer waren mehr auf Speed aus, und weniger auf die Landschaft.
Übernachtet in Sam's Giradino. Schoene Anlage, Standardzimmer aber eine erstklassige Küche.
Tag 3 (So): Sesriem
Fahr nach Sesriem (4 3/4h). Am Anfang war ich noch mit dem Fahren auf Waschbrettpisten beschäftigt, aber dann wurde es schnell langweilig, bis ich dann wieder in die Berge kam.
In Solitaire Rast gemacht und getankt. Vorgarten mit alten Autowracks dekoriert. Sehr nett. 🙂
In Sesriem gleich ein Permit für den nächsten Tag im Sossusvlei gekauft und den Nachmittag in der "Little Sossus Lodge" verbracht (40 min Fahrt). Rustikale Steinhütten. Die Dusche und das Bad im gleichen Stiel. Hat mir auch sehr gut gefallen. Essen (4-Gänge-Menü) war auch sehr lecker, aber mehr Nouvelle Cuisine.
Tag 4 (Mo): Sossusvlei
Das Littel Sossus Lodge ist darauf eingerichtet, dass seine Bewohner schon sehr früh das Haus verlassen. Lunchpaket (incl. Frühstücksei!) Kaffee und Kekse standen ab 5:00 Uhr bereit.
Ankunft am Gate von Sossusvlei gegen 6:20 Uhr. Öffnung war um 6:40 Uhr. Ein Kollege hatte auf dem Camping innen übernachtet und konnte bereits um 6:00 Uhr durch das eigentliche Gate zum Vlei.
Den gesamten Vormittag im Deadvlei verbracht (war einfach zu toll und später dann zu heiß). Der Teil etwas weiter im NW des Dead Vlei ist eigentlich noch interessanter als der Teil im SO. Gegen 12:00 bin ich wieder zurück nach Swakopmund gefahren. Notiz an mich selber: Das nächste Mal hier mehr Zeit einplanen! 😉
Zurück in Swakopmund Übernachtung im Beach Lodge. Im Norden, ca. 5,5km vom Stadtzentrum entfernt direkt am Strand. Standardzimmer als Eigenversorger (Küche), es gab aber auch ein Restaurant.
Tag 5 (Di): Etosha
Fahrt nach Etosha. Strecke diesmal nicht so eintönig, aber irgendwann freut man sich ueber jede Kurve oder Kuppe, weil danach ja vielleicht was neues kommt. 😉
Die Fahrt dauerte 7h incl. Polizeikontrolle und Postamtbesuch, um das Speed-Ticket zu bezahlen (15km/h zu schnell Außerorts = 150 N$) 😊
Tag 6-8 (Mi-Fr): Etosha
Die restlichen Tage im Taleni Etosha Village verbracht. Zelte auf Plattformen. Klo, Bad und Dusche außerhalb. Kochplatte, Grill und Kühlschrank für Selbstversorger. Ich habe mich versorgen lassen. Frühstücksbuffet war sehr reichhaltig (ist aber nicht meine Hauptmahlzeit des Tages). Mittags kleine Karte mit Sandwiches und Salat. Abends großes Buffet mit Grill. Alles sehr professionell und lecker! Empfehlenswert!
Angebotene Aktivitäten etwas duerftig: Etosha-Mornig-Tour und Etosha-Afternoon-Tour. Habe die Morning-Tour gemacht (Start 6:30). Schweine kalt im offenen Pickup, aber Decke wurde bereit gestellt. Tour-Guide (Alloys) sehr kundig. Wusste zu allen Tieren was zu erzählen. Kannte gute Plätze (auch abseits der Wasserlöcher). Coffee-Break ebenfalls exzellent vorbereitet. Frischer Kaffee und Tee, Kekse und Obst. Nicht mal das Tischtuch wurde vergessen.
Am Fr Etosha alleine erkundet. Lunchpaket von aus dem Village war phänomenal. Lufthansa-Qualität nur viel reichhaltiger. Sogar frischer Salat war dabei, und was mich am meisten beeindruckt hat, war das Zitronenstückchen für das Schnitzelsandwich!
Tag 9 (Sa): Rückfahrt nach Windhuk (5h). In Windhuk noch Freunde besucht, Auto abgegeben und dann war der Urlaub leider schon zu Ende. Von 35°C auf 6°C herunter gekühlt wird mir bei meinen Erinnerungen an Namibia wieder warm. Ich komme wieder (diesmal mit mehr Zeit, versprochen!).
Hanne6'152 Beiträge · seit 200619. Okt. 2010 · #11Hallo PHerison,
das denke ich, dass Du wieder mit mehr Zeit nach Namibia
fliegst -- war es doch Wert erst mal diesen kleinen Eindruck
zu geniessen. Danke für den Bericht.
Liebe Grüsse
Hanne
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