Unser Botswana Problem !

35 Antworten · 10,3k Aufrufe · gestartet 24. Aug. 2010 von Tukan30
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78 Beiträge · seit 200725. Aug. 2010 · #21
Hallo Elke,

wir waren 2005 für eine Woche in einer Luxus-Lodge im Delta und ich kann Deine Befürchtungen bezüglich der Lodgen nur bestätigen. Die meisten Touristen waren an der Natur und den Tieren nicht interessiert, wollten nur abhaken, dass sie da waren. Daraufhin waren wir letztes Jahr mit dem Dachzelt unterwegs und es war traumhaft. Übrigens die Campsites sind im Delta sehr groß, so dass Ihr nicht umbedingt mit anderen in Kontakt treten müsst. Wir selbst haben die Gespräche mit Gleichgesinnten genossen. Wir planen für nächsten September wieder eine ähnliche Tour. Schreibt doch eine mail, dann können wir uns von unseren Erfahrungen in den Luxus-Lodgen und den Campsites austauschen.

Kerstin
6'152 Beiträge · seit 200626. Aug. 2010 · #22
Hallo Kerstin,

ich weiss nicht in welchen Luxus-Lodges ihr ward - was ist für
Dich Luxus -- der Preis ? Klar ist Botswana hochpreissig-
aber es wird sehr viel dafür geboten - bedenke schon mal der
nächste Supermarkt liegt bei keiner um die Ecke .
Auch haben wir noch keine Gäste in einer Lodge gehabt die nur
eine Reise zum abhaken gemacht haben.
Wir waren dieses Jahr in Botswana - in einigen Lodges die
einzigen Gäste -- und wenn Gäste da waren, ist es auch interessant von wo sie kommen - wie die Reise weiterverläuft-
was sie unterwegs erlebt haben, aber genauso kann man sich ja
zurückziehen und muss nicht miteinander reden.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
3'080 Beiträge · seit 200926. Aug. 2010 · #23
Hallo Kerstin,

ich bin dieses Jahr auch in Botswana gewesen, leider nur für ein paar Tage im Tuli-Block, und dort in einer Lodge.

Ich kann mich da Hanne nur anschliessen, ich übernachte fast ausschliesslich in Lodges und da ist mir eigentlich noch nie jemand begegnet der nur "abhakt". Vielleicht habt ihr da einfach Pech gehabt mit den Mitreisenden.

Ich habe bisher nur nette und interessierte Leute kennengelernt. Und genug Freiraum gab es auch, ich hab mich nie bedrängt gefühlt und wenn man denn mal einen Tisch für sich haben wollte war das kein Problem.

Viele Grüsse

SASOWEWI
1'247 Beiträge · seit 200926. Aug. 2010 · #24
Hallo zusammen

auch ich kann SASOWENI und Kerstin nur beipflichten. Letzten Oktober waren wir in der Leroola Tau Lodge. Weitere Gäste waren einzig ein österreichisches Ehepaar. Das Nachtessen fand gemeinsam statt - gemeinsam mit den anderen Gästen, den Guides und dem Management: eine gute Möglichkeit, sich auch einmal eingehender mit Personen austauschen zu können, die im Land aufgewachsen sind und etwas von Fauna und Flora ringsum verstehen. Zudem kann man auch andere Themen diskutieren (bei uns z.B. die am folgenden Tag anstehenden Wahlen in Botswana).

Ist natürlich Geschmackssache, aber bei mir gehören zu einem Land auch die Leute, die es bevölkern. Dass ich in Einzelfällen dann halt ein Problem habe, wenn mir z.B. auf einem Campingplatz eine Horde frenetisch feiernder und alle Tiere am Wasserloch vertreibender Franzosen auf den Sack geht, ändert daran nichts.

Gruss
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
607 Beiträge · seit 201026. Aug. 2010 · #25
Hallo zusammen,
ich möchte nochmal auf das ursprüngliche Problem zurückkommen:
die eierlegende Wollmilchsau. Ich meine: die kann man fast realisieren, sozusagen ohne Eierlegend, oder vielleicht keine Sauriereier sondern Taubeneier.
Wir, meine Frau(auch sehr ängstlich) und ich, machen schon seit Jahren solche Urlaube und wir waren auch schon 2 Mal in Botswana mit Allrad (der nur einmal zugeschaltet werden mußte) und nur in Lodges. Im Forum findet man ja wenig über Lodge-Urlaub. Das Taubenei ist das Auto, hier ist vor allem Bodenfreiheit wichtig. Wir haben die Standard-Route Windhoek-Etosha-Caprivi-Zambia-Chobe-Savuti-Moremi-Windhoek letztes Jahr(Mai) in 24 Tagen gemacht.
Zu den Lodges: im Unterschied zu Namibia sind viele Lodges in Botswana ohne "private Game" direkt am oder im NP. Somit bieten sich bei den Meisten die Möglichkeit vollkommen individuell zu bleiben. Also: selbst zu fahren, oder alleine den Abend zu verbringen, auch essen außerhalb der Gruppe ist möglich. Man muss sich aber bewußt sein, das man sich outet.
Allerdings ist man bei Luxuslodges im/am Moremi und Savuti sowieso Exote. Nur 1% der Gäste sind Selbstfahrer.
Von einer Lodge zur nächsten nutzen wir wo möglich als Gamedrive. Bei der KwaiRiverLodge kann man sogar ganz individuell ohne GameDrive buchen.
Wissenswertes: die Luxuslodges gehören zu Companies, die meistens mehr als 3 Lodges in verschienen NP haben. Beim Buchen sollte man Lodges von einer Company buchen, das spart 30%.
Lodges außerhalb der NP in Maun oder Kasane bieten sich auch an, günstiger, komfortabel und man fährt täglich selbst in den NP.
Bei Luxuslodges kann auch noch kurz vorher innerhalb einer Company umbuchen.
Problematisches bzw. was mich an Luxuslodges stört:
Übertriebenes Bemuttern der Gäste,Sicherheit steht an oberster Stelle (die meisten Lodges sind nicht eingezäunt). Wenn man kurz vor Dunkelheit erst ankommt wird man schon nervös erwartet, "wir wollten schon nach ihnen suchen".
No Go: mit dem eigenen Fahrzeug hinter dem Guide bleiben und dann länger stehen bleiben

Was wir noch machen: wir nehmen meistens nur an einem geführten Game-Drive teil, und fahren dann alleine. Man bekommt viel Information und kann dann selbst entscheiden was man nochmal macht. An Nachtfahrten oder Bush-Walks(wenn angeboten) nehmen wir immer teil. Das kann man sonst nicht erleben. Allerdings muss man sich manchmal gegen das Sicherheitsdenken durchsetzen, bei Leroo La Tau gab es Diskussionen, aber nach Kritik haben sie dieses Jahr "unseren Tourvorschlag" im Angebot. Leroo La Tau liegt einen Katzensprung (2Std) von BainsBaobab, und Touristen die nur im nördlichen Botswana waren, bekamen Oryx zu sehen.

Liebe Elke,
vielleicht haben wir uns ja in SA oder in NAM schon getroffen und uns nicht kenngelernt weil wir alleine sein wollten, oder wir oder ihr sagten: "die sind aber komisch".
schauen wir mal, ob unsere Erfahrungen Euch helfen. Wenn Ihr die Lodges wissen wollt in denen wir waren, dann meldet Euch.
Viele Grüße
Wolfgang
Themenstarter7 Beiträge · seit 201027. Aug. 2010 · #26
Hallo zusammen, vielen Dank für die vielen Antworten auf die ich leider nicht im einzelnen eingehen kann.

Ich habe uns scheinbar hier wie Sozialnerds vorgestellt. 😕
Selbstverständlich unterhalten wir uns gerne mit anderen Menschen, vor allem mit Einheimischen die was zu erzählen haben. Leider haben wir andere Erfahrungen gemacht und einige, mit denen wir Tisch und Safarifahrzeug teilen mussten, waren nun mal so gar nicht auf unserer Wellenlänge - sprich Angeber, Tussies die am Abend in Glitzersandalen zum Dinner kamen und Fly-In-Abhaker. Dieser Erfahrung bezog sich aber fast ausschließlich auf die teuren Unterkünfte.
Da will man sich mal was gönnen und erkennt danach: Nein, das war es nicht für uns!
Also den Fehler wollten wir auf keinen Fall noch einmal machen.

Ich habe hier aber dank einiger Beiträge sehr viel gelernt. nach den ersten Beiträgen dachte ich: na ja, dann ist Botswana eben nichts für uns. Selbstfahren mit Dachzelt oder Luxus mit Fly-In erschienen mir als die einzige Alternative.

Tja, jetzt habe ich gelernt: es geht auch anders. Es gibt durchaus bezahlbare Lodges und ich habe auch einige gefunden die uns sehr gut gefallen.
Da neue Auto von Asco Car Hire mit dem großen Dachzelt auf der Ladefläche wäre perfekt mit Double Cab für mehr Stauraum. Geschlossene Camper sind ganz nett, aber die Lodgevariante ist uns lieber.

Und wenn wir in Lodges gehen die einfacher sind, dann werden wir auch nicht wie Kleinkinder bemuttert (danke Hippie) und können von dort aus dann mit dem Allradfahrzeug eigene Ausflüge in die Nationalparks machen.
Das genau das auch in Botswana geht, das war mir nicht klar.

Wir haben ja nichts gegen Allrad und sind auch in Australien schon so manche fiese Strecke gefahren. Und das in einem Camper ohne Sperren. Ich habe nur etwas dagegen, selbst unterwegs zu sein um dann das Auto tagelang stehen lassen und "gepamperd" zu werden zum hohen Preis.

Hach, es ist manchmal echt schwierig sich auszudrücken ohne Mimik und direkter Reaktion. 😊

Auf jeden Fall ist jetzt klarer, was wir eigentlich möchten:
- Ein vernünftiges Auto mit Allrad und Bodenfreiheit
- Einfache Unterkünfte mit zubuchbaren Ausflügen nach Bedarf und nicht AI
- Ansonsten auf eigene Faust herumfahren
- Grobe Route: Windhoek, Ghanzi, Makgadikgadi Pan, Nata, Victoriafälle, Kazungula, durch den Caprivi, Popafälle, Grootfontein, Windhoek (oder umgekehrt?).

Hach, ich bin soooo froh das sowas doch geht.....

Ach ja, unsere absolute Lieblingsunterkunft in Namibia war Eagles Nest in Klein Aus Vista! Da waren wir 4 Nächte und es war sooo klasse!

Elke
1'816 Beiträge · seit 200827. Aug. 2010 · #27
Hallo Elke, verrätst du die Unterkünfte in Botswana? Wir suchen nämlich auch Bezahlbares!

Gruß Boris
250 Beiträge · seit 201027. Aug. 2010 · #29
Hallo Elke

.. Eine Reise nach Zambia würde euch wahrscheinlich viel mehr Spass machen.Das Land ist wild und die Leute extrem freundlich. Ein Highlight !

Wunderbare Lodgen im South Luangwa Tal. Nicht gerade billiger aber auf die Gäste fokusiert, mit hoch qualifizierten Guides. Der Gast ist noch König dort.

Weit ab vom snobischen Mainstream Gehabe in den Edel Lodgen in Bostwana.

Gruss Tom
Die ganze Bar kam mir hoch (Charles Bukowski)
2'346 Beiträge · seit 200627. Aug. 2010 · #30
Hallo Elke,

wir sind ähnlich "gepolt" wie ihr, außer dass wir weniger "Berührungsängste" mit anderen Mitbewohnern haben. Wir haben den Bereich Caprivi/Botswana im vergangenen Jahr auch mit einem 4x4 erkundet und dabei folgende Stationen gebucht:

Okavango-Panhandle

Xaro Lodge / Shakawe (Botswana)
Von dort aus haben wir mehrere Bootstouren auf dem Okavango von der Lodge aus gemacht.

Ngepi Camp / Divundu (Namibia)
Von hier aus haben wir mit dem eigenen Wagen eine Tour in den Mahango NP unternommen und ansonsten relaxt.

Kwando

Camp Kwando / Kogola (Namibia)
Von dort aus haben wir je eine Tour mit dem eigenen Wagen in den Mudumu NP und in den Horseshoe-Bereich gemacht.

Sambesi

Kalizo Lodge / bei Katima Mulilo (Namibia)
Hier haben wir nur relaxt und die traumhafte Atmosphäre unmittelbar an dem großen Fluss genossen und einmal sogar Elefanten direkt in Camp-Nähe beobachtet.

Chobe

Waterlily Lodge / Kasane (Botswana)
Von hier aus haben wir Touren mit dem eigenen Wagen in den Chobe NP unternommen sowie eine geführte Tour von der Lodge aus. Außerdem haben wir zwei Bootstouren auf dem Chobe mitgemacht. Insgesamt ein sehr erlebnis- und abwechslungsreicher Aufenthalt. Waterlily ist außerdem gut bezahlbar.

Moremi-Region / Okavango-Delta

Mogotlho Lodge / bei Mababe (Botswana)
Mankwe Lodge und Mogotlho Lodge (gehören zusammen) liegen weit nördlich von Maun direkt am Khwai und damit im Grenzgebiet zwischen Chobe NP und Moremi. Da die beiden Lodges knapp außerhalb der NP-Grenzen liegen, sind sie zwar nicht billig, aber im Vergleich zu den Lodges in den Parks noch sehr bezahlbar. Von hier aus haben wir Touren mit dem eigenen Wagen am Khwai entlang (auf Lodge-Areal) und in den Moremi gemacht (teils mit engagiertem Guide und teils allein). Ich glaube, mehr kann man auch im Dachzelt nicht erleben einschl. dreistündigem Elefantenbesuch in der Nacht direkt am Zelt (komfortable feste Zelte mit eigenem Bad).

Vielleicht helfen euch diese Anregungen auch noch ein wenig weiter.

Viel Spaß
Armin
5'479 Beiträge · seit 200927. Aug. 2010 · #31
Euch ist aber schon klar, dass Ihr bei der Tour das verpasst, was Botswana am meisten ausmacht? Das Zusammentreffen von Wasser und Wüste im Okavango Delta. Abgesehen davon findet sich dort auch die größte Tierdichte.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
607 Beiträge · seit 201027. Aug. 2010 · #32
Hallo toppobär,
habe ich mir auch gedacht, am Moremi vorbeizurauschen, aber vielleicht ist Elke noch jung und fährt noch öfters nach Bots. Die Highlights von Bot's kann man ja nun nicht wirklich in einen Urlaub packen.
3'700 Beiträge · seit 200927. Aug. 2010 · #33
Hallo Hippie,
habe ich mir auch gedacht, am Moremi vorbeizurauschen, aber vielleicht ist Elke noch jung und fährt noch öfters nach Bots. Die Highlights von Bot's kann man ja nun nicht wirklich in einen Urlaub packen.
Wir gehen es auch ruhig an. Es ist unsere erste Botswanatour und wir werden zunächstmal das Terrain erkunden. Von Dombo ist natürlich einen Flug über das Delta geplant. Aber wir werden nicht gleich beim ersten Mal von Moremi durch Savuti zum Chobe durchrauschen, da wir eben (noch) nicht campen möchten und uns die hochpreisigen Unterkünfte dort nicht zusagen.

Die Tiere werden wir dann auf jeden Fall in der Touch of Africa und natürlich im Senyati Safari Camp haben. Zumal wir von Senyati aus täglich mit eigenem 4x4 in den Chobe fahren wollen.

Alles andere wird sich in späteren Reisen auch noch realisieren lassen. 😉

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
78 Beiträge · seit 200727. Aug. 2010 · #34
Hallo Hanne,

wir waren damals auf Chiefs Island in einer Lodge. An der Lodge war nichts auszusetzen. Die Game Drives wären toll gewesen, wenn wir nicht mit uniteressierten Amerikanern zusammen gewesen wären, die während der Game Drives nur geschnattert haben, obwohl der Führer immer wieder sagte, so wird er nichts finden. Es gibt natürlich auch andere Lodgen. So waren wir 2009 nach dem Campen im Moremi und Savuti in der Elephant Valley Lodge Nähe Kasane. Die Lodge ist toll, die Gäste und Game Drives phantastisch.

Kerstin
6'152 Beiträge · seit 200628. Aug. 2010 · #35
Hallo Kerstin,

sei mir mir böse---- aber Du schreibst es war 2005 - die Erfahrung war doch mit Gästen,
das hat aber nichts zu tun mit der Unterkunft
und mit dem Land, das kann Dir überall passieren.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2010
1'223 Beiträge · seit 201028. Aug. 2010 · #36
Tukan30 schrieb:
Hallo Forum, so - endlich komme ich dazu unsere Gedankengänge zu schilderm ich hoffe, sie sind nicht zu verworren...

Nach 2x Südafrika und 3 x Namibia möchten wir nach Botswana.
Hautsächlich um Tiere zu gucken. (auch Kleine, auch Vögel)
Ausserdem lieben wir Einsamkeit und sind nicht gerne in einer Gruppe unterwegs. Dazu kommt ein Dachzelt gar nicht in Frage (aus diversen Gründen, Diskussion darum leider zwecklos).

So - und nun?

Soweit wir das bisher verfolgen konnten gibt es irgendwie drei Alternativen:

1.) Man fährt mit einem Allradwagen auf eigene Faust und übernachtet auf Campingplätzen im Dachzelt.
2.) Man bucht eine organisierte Rundreise mit oder ohne Flug und wohnt in Camps/Lodges, was sehr teuer ist.
3.) Man mietet einen Allradwagen, fährt selbst und wohnt in Camps/Lodges und der steht dann, teuer bezahlt, vor der Tür

Unser Problem zu 1.) Dachzelt kommt gar nicht in Frage und eigentlich wollen wir auch gar nicht auf Campingplätze... In Australien haben wir die gemieden und haben meist wild gecampt, was ja leider in Afrika nicht möglich ist.

Unser Problem zu 2.) Wir haben uns in Namibia mal ein paar ziemlich teure Lodges gegönnt. (Mowani, Wolwedans, Rhino Camp, Ongava, Onguma)
War schön...
Muss aber nicht unbedingt nochmal sein...

Der Luxus einer tollen Unterkunft ist in unserem Augen meist überflüssig, denn man hält sich selten im Zimmer auf. Das Essen war nicht so gut wie in Südafrika, so das sich alleine daraus die hohen Preise auch nicht rechtfertigen. Die schönste dieser Unterkünfte war eiegntlich Mowani, weil man dort gut mal alleine sein konnte.

Wir mögen diese Zwangsgespräche am Abend nicht, wenn alle gemeinsam am Tisch sitzen und man muss Konversation machen. Und das mit Leuten, mit denen man schon den ganzen Tag zusammmen war, so wie in Wolwedans.
Nennt uns Eigenbrötler, aber wir haben lieber einen Tisch für uns alleine und suchen lieber nur dann Anschluss, wenn wir möchten.
Beide sind beruflich stark mit vielen Leuten eingespannt, so das Einsamkeit im Urlaub wichtig ist. Man kann Glück haben und mit netten Leuten zusammen sein.

Man kann aber auch Pech haben, so wie wir, und dann hat man Leute mit in der Unterkunft die sind sowas von... na ja, wie soll ich das beschreiben ... so fordernd. Nach dem Motto: ich habe jetzt viel Geld bezahlt und nun möchte ich auch alle Big 5 / alle Rhinos der Umgebung / alle seltenen Tiere innerhalb einer Rundfahrt vor die Kamera bekommen....
Kennt Ihr diesen Typus, meist fly-in fly out in 7 Tagen? Sowas trifft man natürlich vermehrt in diesen Luxuslodges. Dickes Teleobjektiv mit Bohnensack und kann dann einen Kudu nicht von einer Kuhantilope unterscheiden... 😐

Also teure Luxuslodges möchten wir nicht wegen dem Publikum und nicht mit gemeinsamer Zwangsbespaßung. Das ist uns nach dem letzten Urlaub erst so richtig klar geworden. Wenn ich mir die Preise für die Lodges so ansehe geht da in Botswana wohl einiges in diese Richtung...

Und Gruppenreise geht gar nicht, haben wir noch niemals über mehr als 4 Tage gemacht und möchten wir nun auch nicht ausprobieren...

Unser Problem zu 3.) Man wohnt in der Lodge und der teure Allrad steht ungenutzt draussen auf dem Parkplatz. Man wird immer in Gruppen auf dem Landy auf dem Gelände herumgefahren. Damit haben wir kein Problem, da es nicht 3 Wochen die gleichen Leute sind die mitfahren und auch immer andere Guides die andere Geschichten erzählen. Neue Lodge, neues Glück mit den Mitreisenden. Wenn man dann wenigstens am Abend oder am Mittag seine Ruhe hat... Aber das mit dem Auto, das ist doch rausgeworfenes Geld. Schon bei einem Kleinen, aber Allrad ist um einiges teurer.

So - das wären unsere Mäkeleien. Wir wissen jetzt genau, was wir nicht möchten?
Und was möchten wir?

Ich sage mal so: am liebsten eine Rundreise für 20-23 Tage im September/Oktober 2011 ab/an Windhoek in Richtung Botswana - Ghanzi.

Ein normales und günstigeres Auto mieten und damit in Botswana eine Rundreise auf relativ guten Straßen ohne Wasser, Schlamm und Tiefsand machen.
Dabei in "normalen" Camps oder Lodges ohne fly-in-Klientel wohnen, auch mal ein paar fahrfreie Tage dazwischen an denen man einfach nur die Tiere der Umgebung sieht und seine Ruhe hat und relaxen kann. Moremi/Chobe und dann vielleicht oben über Caprivi und Etosha wieder zurück nach Windhoek. Vielleicht am Anfang auch mal ein paar Tage (organisiert) in die Kalahari. (Gerne auch mal einekurze Zeltsafari, wenn man die Zelte nicht selbst aufstellen muss...)

Ist das die eierlegende Wollmillsau?
Oder sieht man so gar nicht viel von der Natur/Tierwelt? Oder ist die Route zu heftig für die Zeit, die wir zur Verfügung haben?

Elke

P.s: Ich kann aus Zeitmangel nicht immer ins Forum schauen, daher kann eine Antwort von mir auch schon mal länger dauern...
Lösung?
Einfach, billig ....


http://www.thobareisen.de/afrika/namibia/camping-safaris/windhoek_okavango_chobe_victoriafaelle_8_tage.php
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)