Okuti Lodge & Savute Elephant Camp

9 Antworten · 3'601 Aufrufe · gestartet 30. Mai 2010 von Sabine26
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Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200930. Mai 2010 ·
Hallo Fomis,

wer von euch kennt eines oder vielleicht beide Camps und war schon mal dort?

Wie hat es euch gefallen und könnt ihr den Aufenthalt empfehlen? Okay, ich weiß, ist schon eine Investition. Die Preise sind mir bewusst, aber bevor ich das Geld ausgebe, würden mich noch ein paar Erfahrungsberichte interessieren.

Reisezeit Oktober oder gleich Anfang November (nächstes Jahr).

Was meint ihr?
Entweder
- 2 Nächte Okuti Lodge und 2 Nächte Savuti Elephant Camp
oder
- 3 Nächte Okuti Lodge und kein Savuti

Viele Grüße
Sabine
137 Beiträge · seit 201030. Mai 2010 ·
Hallo Sabine,

Ich kenne die Nachbar-Lodge vom Savute Elephant Camp - die Savute Safari Lodge von "Desert & Delta Safaris".
Wir waren im Mai 2009 für 2 Nächte dort.
Die Lodge ist excellent, das Personal freundlich und kompetent.
Die Game - Drives waren die besten, die wir in Afrika hatten.
Wir haben mit einigen Gästen vom Savute Elephant Camp kurz gesprochen: Auch diese Lodge scheint sehr schön zu sein.
Zur Okuti Lodge kann ich leider nichts sagen.

Gruss
Manfred
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200931. Mai 2010 ·
Hallo Manfred,

diese Lodge habe ich mir auch angesehen. Gefällt mir von den Bildern sogar noch einen Tick besser. Allerdings wird es wohl wegen des Preises auf das Savuti Elephant Camp hinauslaufen, wenn Savuti noch eingebaut wird.

Waren 2 Nächte für euch okay, oder war es zu wenig? Klar, länger kann man sicherlich immer bleiben, aber meinst du, dass 2 Nächte schon lohnen?

Vielleicht findet sich ja noch jemand, der die Okuti Lodge kennt 🙂 .

Viele Grüße
Sabine
137 Beiträge · seit 201001. Juni 2010 ·
Hallo Sabine,

Wir sind Gästefarm und Lodge Reisende.
Auf dieser 5 – Wochen Reise waren wir hauptsächlich im nördlichen Botswana unterwegs und haben uns für jede Station mehrere Tage Zeit gelassen.
Unsere Route:
WDH – Erongo Wilderness Lodge – Frans Indongo Lodge – Tsumkwe Country Lodge- Drotzkys Cabins – Namushasha Lodge – Lianshulu Lodge – Chobe Safari Lodge- Savute Safari Lodge – Mankwe Bush Lodge – Crocodile Camp - Tautona Lodge – Zelda Guest Farm – Hotel Steiner, WDH .
Dass wir nur 2 Tage in der Savute Safari Lodge verbracht haben, liegt natürlich an einer begrenzten Reisekasse.
Allerdings dürfen diese beiden Tage auf gar keinen Fall fehlen.
Die Landschaft, die Tier- und Pflanzenwelt, die Atmosphäre hier ist mit den anderen Plätzen nicht zu vergleichen.
Für uns ist Savute ein unbedingtes Muss, wenn wir noch einmal in diese Gegend kommen.
Wenn ich auch ansonsten auf den Game - Drives am liebsten selber fahre und allein unterwegs bin, habe ich es hier regelrecht genossen, von einem professionellen Guide mit viel Feingefühl, viel Ehrgeiz und hohem Sachverstand an tolle Szenen der Wildnis geführt zu werden und einmalige Fotos mit nach Hause zu nehmen.
Als Selbstfahrer hätte ich diese Bilder wahrscheinlich nicht in einer Woche zusammen bekommen.
Die extrem hohen Kosten für diesen relativ kurzen Besuch haben uns auch nie Leid getan und die Erlebnisse und Eindrücke von damals sind für uns unvergesslich.

Ich hoffe diese Zeilen helfen Dir ein bisschen bei Deiner Wahl. 😄

Viele Grüsse

Manfred
3'700 Beiträge · seit 200903. Juni 2010 ·
Hallo Manfred,

kannst Du mir Deine Eindrücke von der Tautona Lodge schildern? Brauche ev. einen schönen Zwischenstopp für die Strecke Maun - Windhoek.

Herzlichen Dank und Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200903. Juni 2010 ·
Hallo Manfred,

deine Zeilen helfen mir sehr 😄
Danke dir.

Ich weiß, was du meinst. Im Vorfeld bin ich auch oft skeptisch, ob ich die eine oder andere größere Ausgabe für eine Unterkunft oder eine Tour ausgeben soll, aber im Nachhinein hat es immer gelohnt und um's Geld hat es uns dann nie leid getan (z. B. Katmai in Alaska oder Heliflug nach White Island in Neuseeland).

Mittlerweile bekommt wohl Savuti genauso wie Ichobezi einen immer dickeren Platz in unserem Excel-Sheet. Wird aber wohl auch bei 2 Nächten bleiben ...

Zwischendurch hatten wir auch schon überlegt, ob wir mit (Allrad-)Camper reisen, da es Länder gibt, wo ich diese Reiseart immer vorziehen würde; aber bei unserer Reise nach Namibia und Südafrika vor 8 Jahren hat es uns in allen von uns gebuchten Lodges sehr gefallen, so dass unsere Tendenz nun eher wieder dahin geht.

Nochmals vielen Dank für deine Zeilen.

Viele Grüße
Sabine
461 Beiträge · seit 200803. Juni 2010 ·
TAUTONA LODGE

Hallo Butterblume

War vor zwei Jahren in der Tautonalodge. Diese uns nicht gefallen. Beispielsweise das Bad hatte ca 2m2. Der Rest eng und lieblos.
Eher ein Motel mit Einzelbungalows und beim Restaurant waren wir ebensowenig erfreut (Buffet relativ schmudelig, Kaffee fehlte und wurde nur immer wieder zögerlich nachgefüllt - und ich brauchte den so dringend 🙁 )
1'271 Beiträge · seit 200703. Juni 2010 ·
Hallo Sabine,

leider habe ich noch keine der beiden Lodges besuchen können. In Savute waren wir mit 4x4 und Dachzelt unterwegs und daher auf dem Campsite untergebracht. Obwohl wir dort unter etwas widrigen Umständen waren (Auto defekt und zwei Tage Wartezeit auf das nötige Getriebeöl), ist Savute toll und ich würde es an Eurer Stelle nicht auslassen. Im Moremi haben wir das Nachbarcamp von Okuti, Camp Xakanaxa, besucht.

Grundsätzlich möchte ich aber erst einmal etwas zu Deiner Reisezeit sagen. Oktober ist bei den meisten Lodges in Botswana noch Hochsaison und entsprechend sind die Preise. Wenn Ihr also auch Anfang November fahren könnt, würde ich in diese Zeit ausweichen, denn dann halbieren sich die Preise fast. Dies gilt auf jeden Fall für dieses Jahr und wahrscheinlich auch für nächstes Jahr (wobei die Preise für 2011 noch nicht bekannt sind). Wir waren 2008 auch Anfang bis Mitte November unterwegs und ich glaube nicht, dass wir weniger gesehen haben, nur weil wir einen halben Monat später unterwegs waren. Allerdings kann es theoretisch auch ein bisschen regnen, da die kleine Regenzeit anfangen kann. Aber inwieweit das auch wirklich eintritt, weiß halt niemand, siehe Regenzeit in Botswana dieses Jahr.

Zu Camp Okuti: Dieses Camp liegt im Moremi Nationalpark an der Xakanaxa Lagoon, zusammen mit dem Camp Moremi und Xakanaxa Camp. In relativer Nähe liegt auch der Xakanaxa Campsite (aber von dem bekommt man in den Camps nichts mit). In all diesen Camps könnt Ihr Game Drives oder aber auch mit einem Motorboot unterwegs sein, je nachdem, wo Eure Vorlieben liegen.
Ich denke, mit keinem dieser Camps kann man wirklich etwas falsch machen, denn die Lage ist super schön und das Game Viewing sehr gut. So schön ich Xakanaxa fand, hat mich allerdings die Nähe zu den anderen Camps doch gestört, besonders im Vergleich zu Camps im Okavango Delta, wo man einfach sehr viel isolierter und abgeschiedener ist. Wir hatten damals das Zelt am Ende des Camps und man konnte, durch einen Bambuszaun nur unzureichend verdeckt, das nächste Camp sehen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.

Es kann auch auch Sinn machen, Lodges eines Betreibers auszusuchen, denn sie bieten manchmal besondere "Deals" an, wenn man mehrere Lodges besucht. Das kannst Du aber bei Deinem Reisebüro erfragen.
Savute Elephant Camp gehört zur Orient-Express Group (http://www.orient-express.com/web/ogam/deutsch-orient-express-safaris.jsp?pageNo=5). Das entsprechende Camp im Delta ist Eagle Island Camp, dass leider vom Preisniveau sehr hoch liegt, dies ist also vielleicht keine Alternative.
Das Nachbarcamp in Savute ist die von Manfred besuchte Savute Safari Lodge. Dieses gehört zur Desert & Delta Safari Group (http://www.desertdelta.com/). Hierzu gehört auch das Nachbarcamp von Okuti, das Camp Moremi. Diese liegen preislich ein wenig günstiger als Orient Express. Die beiden anderen Camps von Desert & Delta sind allerdings reine "Wasser-Camps" und es werden keine Game Drives angeboten. Daher sind diese vielleicht keine Alternative.

Eine Alternative, die preislich vergleichbar ist, ist Mapula Lodge (http://www.mapulalodge.com/). Diese Lodge liegt im Okavango Delta außerhalb des Moremi Nationalparks und bietet Mokoro Fahrten und Game Drives. Hier herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre und der Schwerpunkt in dieser Lodge liegt eindeutig auf den Aktivitäten. Ich hatte ehrlich noch nie so lange Game Drives wie hier, die Guides waren mit viel Spass und Enthusiasmus dabei und es hat viel Spaß gemacht, mit ihnen unterwegs zu sein. Wir haben Mapula nur schweren Herzens wieder verlassen, denn man fühlte sich schon nach kurzer Zeit sehr wohl aufgrund der tollen ungezwungenen Atmosphäre.

Grundsätzlich muss man sich im Okavango Delta halt überlegen, ob man im Nationalpark mit den damit verbundenen Einschränkungen (z.B. kein Off-Road, keine Nachtfahrten) übernachten möchte oder aber in einer der diversen privaten Konzessionen, die diesen Einschränkungen nicht unterliegen.

Eines ist aber sicher, Du wirst bei all diesen Alternativen einen wunderschönen Urlaub haben und keinen Cent bereuen (auch wenn einige Self-Drive Spezialisten da nicht zustimmen werden). Wir haben in 2008 beides kombiniert, einen Teil self-drive auf public campsites und anschließend ein paar Tage in zwei Lodges. Das war für uns die ideale Zusammenstellung, und wir waren mit meinen Eltern unterwegs (zu der Zeit 72 und 68 Jahre alt).

Viel Spaß bei der weiteren Planung,

Nicole
Reisebericht Tansania 2010 Reisebericht Südafrika 2011 Reisebericht Uganda 2012 Reisebericht Kenia 2013
zuletzt bearbeitet 03. Juni 2010
Themenstarter1'394 Beiträge · seit 200903. Juni 2010 ·
Hallo Nicole,

vielen Dank, dass du dir so viel Mühe mit deiner Antwort gemacht hast!!!

Danke für den Hinweis, dass Anfang November die Preise wesentlich günstiger sind. Das habe ich auch bereits vor einiger Zeit festgestellt, sodass meine Zeitplanung jetzt so aussieht, dass wir wahrscheinlich gegen Mitte Oktober starten und dann gleich für Anfang November die Lodges buchen wollen (wenn wir uns nicht doch noch für einen Allradcamper entscheiden). Die Variante, es aufzuteilen, wie ihr es gemacht habt, hatte ich auch schon mal überlegt, es dann wieder verworfen. Ich glaube, ich habe mittlerweile schon nahezu 20 Tourvarianten und mehr ausgearbeitet, aber so langsam kann ich mich entscheiden ... mehr oder weniger 🙄

Die Seite der Orient-Express Group habe ich mir auch schon angeschaut und sowohl die Kwai River Lodge wie auch Eagle Island Camp gefallen mir ausgesprochen gut, aber ich denke, die Preisdifferenz zu anderen Camps (z. B. Okuti) ist mir doch zu groß.
Ich habe schon viel gesucht und mich schlau gemacht, was die Camps angeht. Wichtig ist mir, dass Game Drives angeboten werden und nicht nur Bootsfahrten. Daher fiel meine Wahl auf den Bereich, wo das Okuti Camp liegt, zumal ich gelesen habe, dass dieser Bereich ausgesprochen wildreich sein soll.

Das Camp Moremi hat mir nicht so gut gefallen. Xakanaxa war zuerst meine erste Wahl, jetzt tendiere ich aber zum Okuti. Wichtig ist mir, dass das Badezimmer geschlossen (!) ist. Bitte jetzt nicht lachen oder Augen rollen, aber ich habe keine Lust auf irgendwelche Begegnungen mit einer gewissen Spezies der Little Five in der Nacht.

Welches Camp mir noch gefallen hat, war Stanley's Camp, auch wegen des Walks mit den Elefanten. Dieses, wie auch Baines und Chiefs senken die Preise dieses Jahr bereits ab Mitte Oktober.

Mapula Lodge hatte ich mir auch schon angeschaut, dann aber wieder verworfen.

Außerdem bin ich jetzt noch auf die Dombo Farm gestoßen - dank des Forums. Da überlege ich auch noch, ob ich die nicht noch einbaue.

Kann mir jemand sagen, welche Ausflüge von dort angeboten werden (Nxai Pan, Makgadikgadi Pans?) und wie lange die dauern (jeweils Tagestour?) und was man alles dann machen und sehen kann? Sieht man viele Tiere im Oktober in Nxai Pan?

Sorry, wieder viele Fragen 😎

Viele Grüße
Sabine
137 Beiträge · seit 201003. Juni 2010 ·
Hallo Marina,

Zur Tautona Lodge:

Unsere Unterkunft war ein grosszügig ausgestatteter Bungalow und sauber.
Die Gesamtanlage wirkte gut gepflegt und ich bin auch gerne in den kühlen, relativ grossen Swimming Pool gestiegen.
Das Restaurant haben wir erlebt wie Tomm Swiss: Eine ziemliche Katastrophe!
Man kann sich allerdings auch gut selbst versorgen, denn in unserem Häuschen gab es auch eine voll ausgestattete Küche.
Fazit für uns: Für eine Übernachtung OK, aber kein Platz zum verweilen. Beim nächsten mal würden wir weiter fahren zur Zelda Guest Farm. Dort wären wir gerne einen Tag länger geblieben.

Viele Grüsse

Manfred