Das erste mal in Namibia

20 Antworten · 4'462 Aufrufe · gestartet 18. Mai 2010 von alfpi
Bilder klein
Antworten
Themenstarter9 Beiträge · seit 201018. Mai 2010 · #1
Hallo Forumteilnehmer,
nachdem ich bei unserer Planung für einen Namibiatrip hier aufs Forum gestossen bin (und nun schon den 3. Tag voll begeistert darin lese), möchte ich mich vorerst einmal vorstellen.
Ich bin aus Wien, 58 Jahre alt und möchte mit Frau und Freunden im August zum ersten mal nach Namibia. wir haben uns 2 Autos 4x4 und Dachzelt gemietet. Wir haben 15 Tage Zeit um uns folgende Fixpunkte anzuschauen.
Windhouk
Waterberg
Ethosa
Ruacanafalls
Epupafalls
Fort Sesfontain
Swakopmund
Windhouk
Meine Frage bevor wir in Detailplanung gehen. Ist diese Route überhaupt in der Zeit machbar? Wo sollten wir länger verweilen? ist die D3703 überhaupt ein Thema für das 1. mal Namibia? und vor allem, ich bin das erste mal mit einem 4x4 unterwegs, obwohl ich schon Erfahrung mit Expititionsteilnahmen habe (Nepal). Unsere Freunde sind schon öfters mit 4x4 unterwegs gewesen.
Noch eine Frage zum Schluss. Ist es auch notwendig Stellplätze in den Nationalparks vorzureservieren oder können wir aufs geradewohl fahren?
Ich freue mich schon sehr auf diesen Urlaub und auf eure Tipps. Danke im Voraus Alfred
33,1k Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · #2
Hi alfpi,

willkommen im Forum!

Ihr habt Euch anscheinend (bewusst?) dafür entschieden nicht die klassische Einsteigertour für Namibia-Neulinge zu machen. Eure Route ist so machbar, wobei ich Euch (wie jedem Namibia-Neuling) die klassische Route, d.h. Windhoek - Sossusvlei - Swakopmund - Brandberg/Damaraland - Etosha - Windhoek nahelegen würde.

Im August ist es bitterkalt (wohl nicht angenehm für Camper) und es ist Hauptreisezeit (vorbuchen von Etosha und Sossusvlei/Sesriem macht Sinn).

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
841 Beiträge · seit 200818. Mai 2010 · #3
Hallo Alfred,

herzlich willkommen im Forum und auch bald in Namibia.

Ich sehe ihr legt den Schwerpunkt eurer Reise auf den Nord / Nordwesten Namibias. Sehr schön, so habt ihr Zeit alles ohne Hektik zu geniessen.
Allerdings würde ich die Ruacana - Fälle weglassen. Ist in meinen Augen nur Kilometerschrupperei. Die Fälle werden auch nicht fliessen. Der Kunene wird ein paar Kilometer weiter Flussaufwärts gestaut und nur wenn es sehr stark regnet und der Damm voll ist werden die Fälle wieder " aktiv ".
Zu den Epupa Fällen kann man mitlerweile, in der Trockenzeit, problemlos die 3703 fahren.

Im August wird Namibia wieder " voll " sein. Also solltet ihr auf jeden Fall Etosha vorbuchen.

LG aus Swakopmund

Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
3'491 Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · #4
Hallo Alfred,
auch von mir ein herzliches Willkommen bei den Namibia-Fans.Ich bin mit Christian der Meinung, dass Ihr Euch besser auf die klassische Route beschränken solltet. Ruacana und Epupa sind sicher etwas "abenteuerlichere" Ziele und vielleicht habt Ihr sie Euch deshalb auch ausgesucht, aber so etwas muss nicht unbedingt sein, zumal Namibia auch sonst verdammt viel zu bieten hat - zumal für einen Erstbesucher.So kann z.B. eine Elefantenbegegnung in Etosha - wenn ein Bulle ca. 10 m vor Dir steht - schon sehr abenteuerlich sein. Das bringt den Kreislauf ganz schön auf Touren. Und bei nur 15 Tagen Zeit schafft Ihr ohnehin nicht mehr als Windhoek-Etosha-Swakopmund-Sossusvlei-Windhoek, es sei denn, Euch ist an einer Tour nach Art von Paris-Dakar gelegen.
Für "Namibia klassisch" braucht Ihr auch kein 4x4. Allrad und Dachzelt klingt zwar auch sehr abenteuerlich, ist aber im August vor allem eines: kalt.Ich zitiere mal wieder den bekannten Spruch: Namibia ist ein eiskaltes Land - mit einer glühendheißen Sonne. Das gilt im August allemal.
Gruß Joli
3'080 Beiträge · seit 200918. Mai 2010 · #5
Hallo Alfred,

auch von mir herzlich willkommen im Forum. Wie du sicher gelesen hast gibts hier für jede noch so ungewöhnliche Frage eine Antwort.

Betreffend deine Tour auch von mir der Rat in dieser Jahreszeit nicht unbedingt zu campen. Die Entscheidung erstmal nur einen Teil des Landes zu sehen finde ich gut. Na ja, allerdings hat die klassische "Einsteiger-Route" auch was, ich hab sie im Dezember gerde mit Freunden gemacht. Es hat den Vorteil das man sich für den nächsten Besuch schonmal gezielt die Ecken raussuchen kann wo man unbedingt nochmal hinfahren will.

Ach ja, falls du eine neue Route planen solltest, stör dich nicht dran das hier 20 andere Vorschläge kommen, jeder hat hier seine persönlichen Highlights und schwärmt davon, das ist dann also wirklich nur hilfsbereit gemeint. 🙂

Viele Grüsse

SASOWEWI
Themenstarter9 Beiträge · seit 201018. Mai 2010 · #6
wouw, mit so einer Geschwindigkeit der Anworten habe ich nicht gerechnet. bin beeindruckt. danke an alle. Tja, die Autos mit Zelt haben wir schon gemietet und bezahlt. Das Namibia in der Nacht kalt sein soll, haben wir auch gehört und haben mit Daunenschlafsäcke vorgesorgt - Nepalerfahrung. Was die Route anbelangt. Wir vier sind eigentlich bestrebt so wenig wie möglich "touristisch" unterwegs zu sein. Mag sein, dass unsere Jobs uns eher in die "Einsamkeit" als in die "crowdy" treibt. Das soll heißen, wir sind eher die Naturliebhaber und Tierbeobachter als die "Sau lass raus" Touristen. wir wollten mit dieser Route eher den Touristeströmen, die im August zu erwarten sein sollen, ausweichen.
Also zu euren Vorschlägen. wir sollen eher die Ruacanafälle auslassen (da kein Wasser im Winter) und dafür Sossusvlei mit aufnehmen. Aber warum ist die klassische Route "links herum" und nicht von Windhouk zuerst Richtung Etosha?

Liebe Grüße aus Wien Alfred
33,1k Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · #7
Hi Alfred,
Aber warum ist die klassische Route "links herum" und nicht von Windhouk zuerst Richtung Etosha?
siehe: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/139286-route-im-oder-gegen-den-uhrzeigersinn.html

Sonnige Grüße
Christian

P.S.
Das soll heißen, wir sind eher die Naturliebhaber und Tierbeobachter als die "Sau lass raus" Touristen.
Die zweite Art findest Du außer zur Dezemberzeit an der Küste nie und nirgends in Namibia! Und Hauptsaison in Namibia bedeutet, dass euch eben mal 5 Fahrzeuge am Tag begegnen und nicht nur 2 🙂
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2010
Gast18. Mai 2010 · #8
Hallo Alfred,

lass dich nicht verunsichern. So wie Du deine Vorlieben beschreibst passt deine Route. Ob links oder rechts ist doch vollkommen egal - außer man ist kommerzieller Anbieter und hat die Routen so im Programm....

Beste Grüße
Themenstarter9 Beiträge · seit 201018. Mai 2010 · #9
hey super,
Travelnamibia, das ist ja genau das Land für uns. Also ich werde jetzt die Tour einmal genauer beschreiben und stelle sie dann nochmals zur Diskussion. Hilft mir unheimlich eure Typs. Danke

Liebe Grüße Alfred
2'167 Beiträge · seit 200918. Mai 2010 · #10
Hallo Alfred,

Auch von mir: herzlich willkommen im Forum!

Lass dir die Epupa Falls nicht ausreden! Als ich dort war im May 2005 wurde gerade an einer riesigen Strasse gebaut (leider?), aber auch das alte Stueck war sehr gut zu fahren (bin mit Isuzu DC 4x2 gefahren damals). Wie es jetzt aussieht weiss ich allerdings nicht, aber ich glaube in Opuwa gibts nun sogar eine Bruecke ueber den Fluss?? (Ich musste noch durch das sandige Flussbett fahren, damals - bin aber trotzdem nicht steckengeblieben.

Die Ruacana Faelle wuerde ich aber auch auslassen, und eventuell den Waterberg auch.

Ansonsten toent deine Route wie unsere - auch im August, auch mit Zelt, schau mal hier wenn du willst:
http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/131823-2-wochen-namibia-im-august.html
(ich hatte zwar eigentlich keine Reaktion von den andern auf die Route, aber wir sind ganz zufrieden damit!)

Sesriem / Sossusvlei lassen wir aus, weil das zusammen mit dem Rest des Suedens und dem Richtersveld naechstes Jahr drankommt.

Viel Spass noch beim planen!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
655 Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · #11
Hallo Alfred, Deine Tour erscheint mir recht gut machbar, besonders, da Ihr ja nicht soooviel Zeit habt. Quetscht bloss nicht noch Sossusfley in Eure Pläne. Um einen "Überblick" 😐 über ein Land zu bekommen, bieten sich Videos an, die zu Hause vom Sofa aus ohne Zeitdruck im Genick angesehen werden. Die 3707 ist gut zu befahren, und die Fahrt ins Kaokofeld werdet Ihr bestimmt genießen. Vll sehen wir uns, sind ab Ende Juni für drei Monate unterwegs.


Lb Gruß von Helga
www.goamus.org
0
3'766 Beiträge · seit 200618. Mai 2010 · #12
Hallo Alfred,

ich hab mal eure Route abgesteckt (siehe Bild) das sind rund 3000Km auf direktem Weg, dies mal so als Grössenordnung. Der Nordwesten scheint auch mir als Einstig eher anspruchsvoll. Fort Sesfontein ist nicht gerade ein Muss beim 1 Mal abgesehen davon ist die Treibstoffversorgung nicht gesichert (nächste Tanke Palmwag) auch die Strassen können anstrengend werden in dieser Gegend.

Gehen wir mal davon aus das ihr in Etosha so 3-4 Tage bleibt scheinen mir 15 Tage gerade ausreichend. Wie andere auch empfohlen haben würde ich bei einer Einstiegstour von «nur» 15 Tagen die wirklichen Höhepunkte von Namibia anfahren.

Sossusvlei 2 Tage, Swakopmund mit Cape Cross 2-3 Tage, Etosha 4 Tage, Palmwag liesse sich noch gut einbauen mit Abstecher zum Fort Sesfontain 2 Tage und die Gegend um den Spreets Hoogte Pass 2-3 Tage, das sind dann so um die 12-13 Tage.

Ihr habt dann eine Fülle von Namibia in verschiedensten Farben gesehen und seit einsamer gewesen als in Rom zu Ostern 🙂

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2010
2'349 Beiträge · seit 200919. Mai 2010 · #13
Hallo Alfred!

Ich würde Fort Sesfontein nur auf der Durchfahrt für einen Zwischenstop einlegen um dort evtl. etwas zu essen. Das Fort ist recht schnell besichtigt.

Interessanter wäre die Palmwag Lodge (Campsite dort lieber vorbuchen) mit dem 4500 Quadratkilometer großen Konzessionsgebiet. Auch gut zum Wandern.

Wenn ihr unbedingt wollt, evtl. max. eine Nacht in Sesfontein. Das wäre aber nichts für mich.

Brandberg oder Tyvelfontein liessen sich evtl. auch auf dem Weg nach Swakop einbauen (1 Nacht)

In Palmwag, Swakopmund (dort gibt es sooo viel zu tun! Campsite "Alte Brücke"!) und vor allem Etosha würde ich länger verweilen.

Bei Cape Cross würde ich anders als Kurt maximal 1 Nacht verbringen oder weglassen.

Die Robben hat man - wie das Fort Sesfontein - schnell gesehen. Geht evtl. auch als kurzer Zwischenstopp unterwegs. Diese zwei Ziele wären mir bei nur 15 Tagen Zeit keine extra Übernachtung dort wert.

Allerdings seht ihr auf einer Bootsfahrt in Walvis Bay auch mehr als genug Robben und viele Pelikane bzw. Flamingos bei einem Besuch der Lagune. D.h. Cape Cross muss nicht unbedingt sein. Bei der Bootsfahrt könnt ihr mit Glück auch Delfine hautnah erleben! Das ist super! Der Transfer von Swakop nach Walvis Bay und zurück und Lunch mit Champagner ist bei diesen Bootsfahrten inkl.

Außer Etosha, Sossusvlei (falls erwünscht) und Palmwag müsst ihr nichts vorbuchen.

Wenn ihr gaaanz sicher gehen wollt, dass ihr bei "Alte Brücke" unterkommt, evtl. auch da.

Zwischen Okaukujeo und Palmwag wäre mir der Campsite der Otjitotongwe Cheetah Guestfarm eine Nacht wert um den Cheetah Drive für 100 N$ p.P. zu machen, falls dies für euch zeitlich möglich ist. www.cheetahparknamibia.com . Oder statt dessen zu Beginn oder Ende der Tour eine Nacht auf dem Campsite der Düsternbrook Guestfarm 55km nördlich von Windhoek und da den Leoparden-Geparden-Drive und etwas wandern.


Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 19. Mai 2010
3'766 Beiträge · seit 200619. Mai 2010 · #14
Otjikoko schrieb:
Bei Cape Cross würde ich anders als Kurt maximal 1 Nacht verbringen oder weglassen.

Lg, Otji!
Hallo,

da hat sich ein kleines Missverständnis aufgetan, meine Meinung war
2-3 Tage Swakopmund inklusive Capecross, CC liese sich uU von der Fahrt aus dem Norden einbauen (so 3 Stunden Aufenthalt reichen den Meisten oder dann als Tagesausflug von Swakopmund aus.

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
190 Beiträge · seit 201019. Mai 2010 · #15
Guten Morgen Alfred
Namibia zu bereisen ist wunderbar.Bin in Wien zu Hause.Tel.Nr.an mich und wir können in Kontakt treten
spediteur@gmx.at
Gruss vom Spediteur 🙂
zuletzt bearbeitet 19. Mai 2010
Themenstarter9 Beiträge · seit 201017. Juni 2010 · #16
Hallo foris, hab schon eine weile nichts von unserer Planung hören lassen. Also, die Planung steht, Flug, Auto und GPS ist gemietet. auch die erste und letzte Nacht in Namibia. Etosha ist vorgebucht (Halali). Tja, eigentlich könnte es schon losgehen, wenn es nicht noch soooo lang bis August wäre.

Hier unser entgültiger Reiseplan:

1.Tag Windhoek Auto übernehmen (4WD von KEA) div. Einkäufe
2./3. Tag Waterberg, Waterberg Restcamp
4.5. Tag Ethosa Halalicamp 😎
6. Tag Opuwo
7.-8. Tag Epupa-Fälle
9. über die D 3707 nach Purros 😮
10. Tag Palmwag
11. Tag Brandberg
12. Tag Swakopmund
13. Tag über Gamsbergpass nach Windhoek zurück, Auto zurück und nach Ondekaremba zum Ausspannen 🙂
14. - 15. Tag Reserve wo es uns gefällt um eine längere rast einzulegen

habe in der Zwischenzeit auch einige Erkundigungen über Namibia von "Südwestler" eingeholt (danke an dieser Stelle an den spediteur).

Was mich derzeit beschäftigt: Soll ich Video und Kamera (mit 300er Tele) mitnehmen, oder ist das zu viel (Sicherheitsfrage). Habe auch einige Beiträge übers verstauen im Auto gelesen. Ist das wirklich ein Problem? sind die Autos wirklich so voll angeräumt vom Vermieter (Kühlbox, Campingausrüstung, 2. Reserverad etc.) dass man nichts mehr rein bringt ? Und vor allem, wie schütz ich mich gegen den zu erwarteten Staub? ich weis das sind eine Menge Fragen, aber je näher der Urlaub rückt um so mehr Fragen tauchen plötzlich auf. geht es nur mir so?

Liebe Grüße Alfred
461 Beiträge · seit 200817. Juni 2010 · #17
Hallo Alfpi

Viel Spass auf der Reise. Zu den aufgeworfenen Fragen gebe ich Dir gerne meine Tipps, so handhabe ich es auch:
- Tele: Unbedingt mitnehmen. Aus Sicherheitsgründen ist es in nicht gefährlicher als sonstwo. Und wenn es eine gute Gelegeheit für ein Tele gibt - dann auf dieser Reise. Auf die Kamera muss man ja auch aufpassen mit und ohne Tele.
- Staub: Ihr fährt ja nicht so viel auf Naturstrassen ergo ist das Problem nicht so gross. Je nach Fahrzeug kann man mehr vorne und einiges hinten vertsauen. Hinten staubt es einfach - was vorne in der Fahrgastzelle ist hat kein Problem. Ich nehme jeweils ein paar grosse Plastiktüten, insbesondere für Decken die ich hinten verstaue. Den restlichen Teil falls Staub ein Problem ist verstaue ich in Abfallsäcke die man vor Ort gut erhält.
- Gepäck / Platz: Ist hinten wirklich nicht so viel; ist halt vom Fahrzeug abhängig. Nehmt auf jeden Fall keine Koffer sondern lieber ein paar Taschen, das ist dann einfacher zu verstauen.

Gruss
Tom

PS: Ihr habt sicher an Stirnlampen gedacht..
5'479 Beiträge · seit 200917. Juni 2010 · #18
Auch wenn Du schreibst, das die Route endgültig steht, mische ich mich noch einmal in Deine Planung ein. Die Tage 6 bis 9 beinhalten einige sehr lange Strecken und Du fährst auch viele Strecken doppelt. Bei nachfolgendem Vorschlag sind die Strecken ausgewogener und Du kommst trotzdem an alle von Dir ausgewählten Ziele.

6.Tag:
Verlasst Etosha über das King Nahale Gate nach Norden und fahrt über B1 und C46 bis zum Kunene. Übernachtung entweder auf der Campsite am Hippopool in der Nähe von Ruacana oder auf der Campsite der Kunene River Lodge.

7.Tag:
Weiterfahrt nach Epupa. Bei Swaartbooisdrift den Fluß verlassen und über D3701 und C43 zu den Epupa Falls.

8.Tag:
Fahrt nach Opuwo.

9.Tag:
Fahrt nach Purros. Die gesparten 3h für die Strecke Epupa-Opuwo könnt Ihr dafür nutzen, die D3707 kurz vor Orupembe zu verlassen und anstelle der ab hier eher langweiligen D3707 den traumhaften Khumib- und Hoarusib-Ecotrail zu fahren.

Ich hoffe Du verzeihst mir meine Einmischung in Deine bereits abgeschlossene Planung.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
843 Beiträge · seit 200817. Juni 2010 · #19
Hallo Alfred,

als in Nordrhein-Westfalen Lebender, kann ich das voll verstehen, dass Ihr mal keinen Bock auf viele Menschen und "Rummel" habt.

Im Vgl. zu dem Rest Eurer Route und anderen Parks im Südl. Afrika, werdet Ihr den aber im Etosha haben. Gerade auf den Campsites. Nur, als kleine "Vorwarnung" 😉.
Trotzdem ist es immer wieder schön, z. B. abends in Okaukejo am Wasserloch zu sitzen und sich überraschen zu lassen, was dort als nächstes passiert. Wird Euch bestimmt auch gefallen.
Ich persönlich würde Okaukejo gegenüber Halali immer vorziehen. Da passiert am Wasserloch nach meiner Erfahrung einfach mehr.

Und, für die anderen, hier erwähnten klassischen Ziele, die Ihr ja nicht ansteuert, gilt m. E.: Wie die Meisten hier, werdet ihr bestimmt wiederkommen... 🙂!

Schöne Reise!

Dirk
0
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2010
Themenstarter9 Beiträge · seit 201021. Juni 2010 · #20
Hallo Foris, voresrst danke für die guten Tipps, hatte leider ein größeres Computerproblem und konnte nicht eher antworten.
Für Topobär: wir wollten eigentlich Etosha durch das Anderson Gate verlassen und über die D2695 und 2680 sowie die C35 und C43 nach Opuwo. also nicht nach Norden zum Kunene sondern nach Westen.
Die Route Khumib- und Hoarusib-Ecotrail nehemn wir gerne auf. Kannten bis jetzt diese Tour noch nicht. 😁
PS. Einmischen in die Tourplanung ist nicht lästig sondern erwünscht. (Ihr habt ja mehr Erfahrung als wir)
Tom Swiss: Habe es befürchtet, dass wenig Platz hinten im Wagen sein wird. Nehmen nur Rucksäcke und Taschen mit. Habe von diversen Expeditionen nach Nepal so wasserdichte Säcke die als Staubsäcke verwenden werden.

Eines brennt uns aber noch unter den Nägeln. Wir suchten um Campsite im Etoshapark an. Leider bekamen wir zur Antwort dass wir nur 1 Nacht in Halali übernachten könnten. Ist es wirklich so schlimm als Camper keinen Platz im Etoshapark zu bekommen, oder ist es egal auch wenn wir nur 1 Nacht bewilligt haben, dass wir dann vor Ort für weitere Nächte bezahlen? 🙁

Liebe Grüße Alfred