Lecker Essen auf Campsites

18 Antworten · 6'191 Aufrufe · gestartet 14. Dez. 2009 von katja999
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Themenstarter387 Beiträge · seit 200914. Dez. 2009 · #1
Hallo liebe Camper,
auf unserer ersten Campingreise durch Namibia möchten wir uns eigentlich nicht immer nur selbst verpflegen müssen, sondern vielleicht auch mal die Gelegenheit nutzen, auf einer Lodge lecker zu essen. Allerdings befürchte ich, dass die von uns gewählten Campsites nicht so die Möglichkeit dazu bieten.
Oder vielleicht doch?

Hier wollen wir übernachten:
Bagatelle Kalahari
Mesosaurus Camp
Klein Aus Vista
Kooimasis
Sesriem
Naukluft Camp
Ameib Ranch
Aabadi Mountain Camp, Aba-Huab, Mowani oder Xaragu
Otjitotongwe
Okaukuejo
Halali
Namutoni
Waterberg Wilderness Camp
und eventuell Lake Oanob und Lüderitz.

Gibt es irgendwelche Empfehlungen wo man essen sollte oder es besser bleiben lassen sollte?
Gruß
Katja
652 Beiträge · seit 200714. Dez. 2009 · #2
Hallo Katja,
die wir kennen und lecker Essen haben sind Koiimasis,Klein Aus Vista und Ameib,selber versorgen muss man sich im Mesosaurus Camp.In Lüderitz gibt es genügend Möglichkeiten.Die anderen kenne ich leider nicht.
Gruß Mutsel
1'419 Beiträge · seit 200914. Dez. 2009 · #3
ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh noch ein Feinschmecker 😄

also:

im Mesosaurus kannst Du Dich wohl auch Anmelden für Essen. Wenn Du aber im Bushcamp bist, gibts eh nix Schöneres als dort zu grillen 😉

Im Klein Aus Vista kannst Du essen oder wenn Du im Eagles Nest bist (was ich hoffe) Dir ein Braii Paket geben lassen... ist erste Sahne!

In Sesriem grillst Du oder gehst in der Lodge essen (einfach durchs Tor), wir haben aber immer dort gegrillt)

Otjitotonge hat ne schöne Campsite mit Grillplätzen, aber auch ne kleine Lodge, wenn Du Dich bei Roeleen anmeldest kannst Du aber sicher auch in der Lodge essen! War sehr sehr fein!!!

Okaukuejo und Halali: deck Dich in Outjo mit Fleisch ein (da ist ne super Metzgerei! und grillt). Die Restaurants dort fand ich zum Abgewöhnen!

In Lüderitz isst man gut im Ritzis an der Waterfront oder im Nest Hotel. Barrels ist sicher auch lecker, sah zumindest fein aus!

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
1'927 Beiträge · seit 200814. Dez. 2009 · #4
katja999 schrieb:
..auf einer Lodge lecker essen...

Meine Erfahrungen:


Bagatelle Kalahari
Mesosaurus Camp
Klein Aus Vista Mehrgangmenü, sehr empfehlenswert
Kooimasis
Sesriem Sossusvlei Lodge, Dinner-Buffet legendär
Naukluft Camp
Ameib Ranch Dinner als Buffet, na ja
Aabadi Mountain Camp, Aba-Huab, Mowani oder
Xaragu 3 Gänge sehr landestypisch, störend die stinkenden Petroleumlampen
Otjitotongwe
Okaukuejo
Halali schlechter Durchschnitt
Namutoni
Waterberg Wilderness Camp ein Muß, sehr gut, sowohl in der Lodge wie auch auf der Plateau Lodge
und eventuell Lake Oanob Restaurant beim Campingplatz, na ja
und Lüderitz fangfrischer Fisch bei Ritzi`s, rund um die Uhr, direkt an der neuen Mole

Gruss
Peter
298 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #5
hey Katja,
ein bißchen hängt das auch von deiner Reisezeit ab, wann solls losgehn?
In der Saison, also wenn die Lodges selbst gut gefüllt sind, bist du als Camper auf der Warteposition.
Is uns im September/Oktober so gegangen, Klein Aus Vista war voll belegt - da war keine Chance. Bagatelle war voll belegt - keine Chance. Namtib waren auch alle Zimmer belegt, wär nix gewesen, war allerdings nich so schlimm, da ist selber grillen mit wunderbarer Fernsicht Richtung sundown viel schöner..
Irgendwie waren zu der Zeit alle Selbstfahrer unterwegs, die gern in Lodges und Gästefarmen wohnen. Umso erstaunlicher, das wir auf den Campsites so gut wie immer allein waren (außer Klein Aus Vista, Bagatelle und Namtib..)

Also erst fragen und dann aufs Essen freuen...
ansonsten über nix ärgern und einfach nur genießen wie es grade kommt.
Viele Grüße, Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann. Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
272 Beiträge · seit 200815. Dez. 2009 · #6
Von den genannten kenne ich aus eigener Erfahrung nur Sesriem, Klein AUs Vista und Bagatelle Kalahari.

Beim Sesriem CG war ich einen Abend im CG-Restaurant- nicht zu empfehlen. Essen mäßig, Atmosphäre: Bahnhofshalle. In Klein AUs Vista war ich in der Geisterschlucht Cabin und habe mich selbst versorgt.
Bei der Bagatelle Kalahari Ranch war es auch im September kein Problem in der Lodge zu essen, obwohl die Lodge ausgebucht war. Ich hatte mich allerdings auch schon bei der Buchung zum Essen angemeldet. Das Essen war gut, reichlich und nicht allzu teuer. Es gab ein Dreigang Menü mit Vorspeise und Nachtisch, die serviert wurden und dem Hauptgang vom Buffet (ein Fleischagang mit verschiedenen Beilagen). Bei mir war es einmal Springbock., einmal Kudu.
Gruß Dirk
1'247 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #7
Hallo Katja

Bagatelle Kalahari: Essen und Ambiance sehr gut, ist aber zu Fuss ca. 1/4h vom Camping weg
Mesosaurus Camp: s. bei janet
Klein Aus Vista: habe ich nur gefrühstückt; sieht aber gut aus
Kooimasis
Sesriem: vergiss es - was Doc schreibt, entspricht auch meiner Erfahrung
Naukluft Camp
Ameib Ranch
Aabadi Mountain Camp, Aba-Huab, Mowani oder Xaragu
Otjitotongwe
Okaukuejo: habe ich nicht im Restaurant gegessen, sieht aber eher nach Massenabfertigung aus
Halali: Buffet, Massenabfertigung; Qualität nicht allzu schlecht
Namutoni
Waterberg Wilderness Camp
und eventuell Lake Oanob
und Lüderitz: Ritzi's kann ich auch empfehlen; gibt aber sicher noch andere

Je nach Jahreszeit würde in Lüderitz aber nicht campieren. Der Platz ist auf Shark Island und in Lüderitz bläst sehr oft ein starker Wind.

Gruss
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
106 Beiträge · seit 200815. Dez. 2009 · #8
Hallo Katja,

lecker ist ja bekanntlich eine Geschmackssache, die sehr variiert. Aber ich glaube, bei den Etosha-Camps sind sich alle einig. Statt Namutomi onguma wählen, dort war das Essen spitze, der Campingplatz besser und es gibt auch ein Wasserloch.

Otjitotongwe war zwar super gemütlich und sehr herzlich, aber das Essen hat uns nicht so geschmeckt. In Xaragu fanden wir die Qualität ebenfalls nicht den Preis wert. Dann lieber selber grillen oder Campingküche, da weiß man was man hat. Gegrilltes Hähnchen halbroh fand ich nicht toll.

Aber Meinungen gehen ja bekanntlich auseinander und vielleicht war es am nächsten Tag besser.

Viel Spaß bei der Meinungsbildung


Angelika
3'175 Beiträge · seit 200615. Dez. 2009 · #9
Also vom Essen auf Bagatelle kann ich leider nur abraten, das war so ziemlich das schlechteste Essen , das ich jemals in NAMibia auf einer Lodge bekommen habe. Ok kalizo lodge hats geschlagen. ;-))

Ameib kenne ich als gutbuergerliches Essen.

Mowani war ich schon lange nicht mehr, frueher excellent, wohl auch jetzt noch.

Okaukuejo kann alles sein von super lecker bis maessig.

Ueber Namutoni kann man das selbe sagen.

koiimasis, Aabadi, AbaHuab,Xaragu, Waterberg wilderness,Lake Oanob habe ich leider keinen Essens erfahrung.


Dem Rest kann ich nur beipflichten
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
290 Beiträge · seit 200715. Dez. 2009 · #10
Hallo Katja,

Klein Aus Vista
- sehr lecker, wir waren etwas später dran (20:30 Uhr, wenn ich mich recht erinnere), deshalb kein Problem, einen Platz zu bekommen

Sesriem
- Buffet war ok, aber nichts besonderes

Aabadi Mountain Camp
- wir hatten einmal ein sehr liebevoll zubereitetes "Candlelight Dinner" und einmal wurde ein Braii mit befreundeten Angestellten umliegender Camps organisiert

Aba-Huab
- gerüchteweise ist das Essen nicht so gut, aber keine eigene Erfahrung!

Namutoni
- Buffet war ähnlich wie in Sesriem ok, aber nix besonderes

Waterberg Wilderness Camp
- hat sehr gute Braiiplätze mit Grills in Luxusausführung, Brennholz inklusive. Das Fleisch das man dort kaufen kann war ok, das nächste mal würde ich es aber selber mitbringen

Viel Spaß!
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
5'479 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #11
Bei Mowani steht das Lodge-Restaurant den Besuchern der Campsite nicht zur Verfügung.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'667 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #12
Hallo,Topobär
Mowani hat kein Camp site( mehr)
Essen im Restaurant aller erste Sahne
Gruß
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
Themenstarter387 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #13
Hallo zusammen!
Vielen Dank für die tollen Tipps! 🙂

@ Birgitt: Ich weiß von einem Forenmitglied, dass sie Ende August noch auf der Mowani Campsite war. Aber auf deren Webseite habe ich auch keinen Hinweis mehr dazu gewunden. Aber da das Restaurant dort Campsitebesuchern sowieso nicht zur Verfügung steht, hört sich in dieser Beziehung Aabadi noch am besten an...

@ Angelika:
Wir sind keine Gourmets. Gute Hausmannskost ist völlig in Ordnung. Aber halbrohes Hähnchen kann ja gefährlich sein! 😮 Vielleicht war's ein Ausrutscher...

@ Paula:
Wir werden im April unterwegs sein. Ich dachte eigentlich, die Lodges wären so gut wie immer ausgebucht. Das ist natürlich schade, wenn sie für Camper dann keinen Platz am Tisch mehr haben. Wir werden natürlich auch selbst grillen, aber auf jeden Tag kochen bin ich auch nicht so scharf, und frische Zutaten kriegt man wahrscheinlich auch nicht an jeder Ecke. Außerdem soll man ja in Namibia sehr gut essen können. In Südafrika haben wir es uns diesbezüglich richtig gut gehen lassen! Die Restaurants waren absolut preiswert (2002) und sehr gut.

@ Thomas: Wir werden einen Discoverer X (hoffentlich) haben, da mache ich mir um den Wind auf Shark Island nicht so viel Sorgen, sondern eher um die Sicherheit dort. Deshalb sind wir noch unschlüssig, ob wir dort übernachten sollen...

Gruß
Katja
zuletzt bearbeitet 15. Dez. 2009
1'247 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #14
katja999 schrieb:
@ Thomas: Wir werden einen Discoverer X (hoffentlich) haben, da mache ich mir um den Wind auf Shark Island nicht so viel Sorgen, sondern eher um die Sicherheit dort. Deshalb sind wir noch unschlüssig, ob wir dort übernachten sollen...
Falls doch, kann ich dir eine Uebernachtungs-Alternative empfehlen: Island Cottage. Wir haben im September dort übernachtet.

Sehenswertes in/um Lüderitz: Die Stadt selber, Kolmanskuppe und - habe ich sehr genossen: eine Tour in's Diamantensperrgebiet (Bogenfels). Letzteres dauert allerdings fast den ganzen Tag (ca. 9:00h - 15:00h).

Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
4'129 Beiträge · seit 200816. Dez. 2009 · #15
Hallo katja999!

Sesriem – in der benachbarten Lodge, gutes Buffet bei sehr angenehmer Atmo
Namutoni – in zauberhafter Atmo im Innenhof, sehr ungenügendes Essen. Vielleicht wars ein schlechter Tag des Kochs. Einmal würde ichs noch wieder versuchen, allein wegen der Atmo
Lake Oanob - soll ein gutes Resto haben, Blick auf den See
Lüderitz – Ritzis, gutes Essen mit nettem Ausblick auf den Hafen.
Campsite Shark Island, sehr eigenwilliger Platz zwischen schwarzen Felsen, ich hätte dort keine Sicherheitsbedenken. (ich mag ihn sehr gerne)

viel Spaß
Lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter387 Beiträge · seit 200906. Mai 2010 · #16
Hallo zusammen,
jetzt wollte ich im Nachhinein noch von unseren Erfahrungen berichten:

Bagatelle Kalahari - hier waren wir nur frühstücken, Büffet und frisch zubereitetes Rührei, war soweit gut
Kooimasis - hier waren wir enttäuscht, da die Portionen sehr klein waren, und als Vor- und Nachspeise gab es hauptsächlich Eingelegtes; na ja, da sie ja sehr abgelegen sind, kann man vielleicht nicht zu viel verlangen, aber wir hätten mehr erwartet
Sesriem - wir waren in der Sossusvlei Lodge essen: tolles Büffet mit 9 Fleischsorten
Aabadi Mountain Camp - Leckeres 3-Gänge-Menü (Vorspeise Tomaten mit Thunfisch, Hauptgericht Bobotie, Nachspeise Carrot Cake)
Otjitotongwe - hat trotz Nachfrage leider nicht geklappt, obwohl nachher doch Gäste in der Lodge waren, hatte uns aber zwischenzeitlich angeboten, extra für uns zu kochen
Namutoni - schöne Atmosphäre mit Kerzenlicht im Innenhof, das Essen war viel besser als erwartet: Oryx-Steak mit Reis und lokalem Gemüse
Lüderitz - Fisch im Ritzi's war gut
Swakopmund - Auch lecker Fisch in Kücki's Pub

Noch mal zu uns, wir sind keine Gourmets, gute Hausmannskost und anständige Portionen sind immer sehr willkommen.
Liebe Grüße
Katja
4'140 Beiträge · seit 200907. Mai 2010 · #17
Hallo Katja,
In Swakop kann man Europahof sehr empfehlen. Wer riesige Portionen will, sollte ins Lighthouse gehen, allerdings dort ziemlicher Massenbetrieb.
In Lüderitz habe ich im Kapps vor einigen Jahren allerbestens gegessen, die beste Seafoodplatte und überbackene Austern!
Von den Reataurants in der Etoscha (Okaukuejo und Namutoni) kann ich nur abraten, habe es zweimal probiert und danach tagelang Durchfall gehabt. Nie wieder, da grille ich mir lieber selber was und setze mich ans Wasserloch als die Zeit im Restaurant zu vertrödeln. Noch ein Tipp: Ein kräftiger Schuck Wodka nach dem Essen schützt vor Montezumas Rache - oder wie der In Afrika heißt!?
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
1'927 Beiträge · seit 200807. Mai 2010 · #18
Hallo Katja,

Danke für dein Feedback.

In Namutoni haben wir übrigens auch ganz gut gegessen.

schöne Grüsse

Peter
Themenstarter387 Beiträge · seit 200909. Mai 2010 · #19
Magenprobleme hatten wir in Namibia zum Glück keine, und wir haben eigentlich alles gegessen (Salat, Eis, etc.), und auch Trinkwasser zum Zähneputzen verwendet... 🙂

Viele Grüße
Katja