YAYaguarThemenstarter10 Beiträge · seit 200609. Aug. 2009 · #1
Liebe Namibiafreundinnen und -freunde
Wir möchten auf unserer kommenden Namibiareise eine Gepardenfarm besuchen. Bis jetzt haben wir die Gepardenfarm Otjitotongwe (Kamanjab) sowie das Africat Projekt (Otjiwarongo) gefunden. Habt Ihr eine dieser Gepardenfarmen bereits besucht und könnt eine Empfehlung abgeben? Bieten die Farmen auch Campingplätze an? Oder wäre es im Falle des Africat Project besser, z.B. bei der Waterberg Lodge zu campieren und dann am Morgen nach Otjiwarongo zu fahren?
Wir waren vor ca. 3 Wochen auf Otjitotongwe auf der Gepardenfarm. Es war ein spezielles Erlebnis, diese Tiere so nahe zu beobachten. Allerdings ist es eher "zoomässig". Zuerst fährt man zur Farm (ca. 2 Autos mit etwa 15 Pers. waren dabei). Dort sind zwei zahme Geparden, die man auch streicheln kann (hat unseren Kindern gefallen. Ein 3 Monate altes Junges war auch da, das natürlich alle supersüss fanden. Nachher fährt man in ein umzäuntes grosses Gebiet, wo die darin lebenden Geparden mit Fleisch gefüttert werden.
Die Campsite fanden wir jetzt nicht so toll, etwas ungepflegt und die sanitären Anlagen sehr minim im Vergleich zu anderen Campingplätzen. Wenn die Geparden nicht wären, würde sicher niemand dort campen. Allerdings kommt man nur zur Tour, wenn man auch dort übernachtet und der Preis Tour + Camping = 150 N$ p.P. war soweit o.k. Für uns lag die Farm "am Weg", deshalb haben wir sie gewählt.
hallo, nachdem kürzlich sehr viel über eine Gepardenfarm erzählt wurde , wäre es besser mal ,obenrechts , bei "im Forum suchen " " Gepardenfarm" einzugeben, da kommen unmengen Infos , die euch sicher weiterhelfen. Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Hallo Yaguar, wenn Du "Gepardenfarm bei Otjiwarongo" sagst, meinst Du vermutlich Okonjima - dort zumindest ist der Hauptsitz der AFRICAT-Stiftung und dort findest Du - u.a. - auch jede Menge Geparde. Sowohl solche, die dort ihr Gnadenbrot bekommen, und solche, die wieder ausgewildert werden sollen. Dazu wirklich fundierte Informationen rund um die Katzen. Ich weiß allerdings nicht, ob man dort auch campen kann. Die festen Unterkünfte aber sind mit das Beste, was man in Namibia bekommen kann. Der Preis ist auch nicht ohne - aber nach meiner Meinung nicht überzogen. In der Nähe von Otjiwarongo gibt es dann auch noch die Geparden-Forschungsstation von Laurie Marker - sehr interessant und aufschlussreich, aber m.W. derzeit noch ohne Übernachtungsmöglichkeit. Gruß Joli
ach was ist in diesem Preis noch in bzw. excluded:
accommodation, full board, standard bar/beverages private guide and chef all activities are garantueed transfer from CCF airstrip laundry service conservation fee 15% VAT and 1% bed levy excludes: imported spirits and vintage wines
Okonjima (AfriCat) ist sehr empfehlenswert. Man sollte jedoch wenigstens 2 Nächte dort verbringen, damit man die 4 angebotenen Touren auch mitmachen kann. (Touren werden nur morgens gegen 7 und nachmittags gegen 17 Uhr durchgeführt). Camping ist dort allerdings nicht möglich. Es gibt nur das "Main Camp" (mit Möglichkeit zum Kurz-Snack vor der Morgentour am Löwengehege bzw. abends die Beobachtung anderer Tiere bei der Resteverwertung vom Essen) oder das "Bush Camp" (an einem Wasserloch). Dazu gibt es noch das "Bush Chalet", ist allerdings noch teurer.
Zur anderen Farm kann ich nichts beisteuern, die habe ich noch nicht besucht.
Aber wie Vorredner schon angedeutet haben, über beide Orte habe ich verschiedentlich schon gelesen hier und die Suchfunktion sollte auch aktuelle Ergebnisse liefern.
Viele Grüße denali
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200809. Aug. 2009 · #8
Hallo Yaguar,
Ich empfehle Dir wirklich die Okonjima Africat foundation in der nähe von Otjiwarongo. Es gibt dort 3 verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten: - das Bush Camp: sehr teuer - das Main Camp: billiger - das Omboroko Campsite für Camper
Man kann da wirklich Cheetahs beobachten und man hat nie das Gefühl in einem Zoo zu sein. Du wirst da auch sehr schöne Bilder schiessen können. Man kann aber keine Cheetahs streicheln.
Hallo, Denali darf ich dich korrigieren, Camping ist prinzipiell möglich, aber es müssen sich mindestens vier Gäste anmelden. Die Leo-, Lions- und Cheetah-Touren kann man zubuchen Wir hatten Gelegenheit ausnahmsweise als Reisebürovertreter Okonjima zu besuchen (die Lodge war wie so oft fullboked) und waren mehr als beeindruckt von dieser aussergewöhnlichen Lodge mit dem beispielhaften Cheetah-Projekt. Es lohnt auf jeden Fall, das Preis-Leistung-Verhältnis ist je nach Lodgeart hoch, aber doch einigermassen angemessen. Der überaus freundliche Service stellt einen besonderen Abschluss einer Namibiatour dar. Freundliche Grüsse von myrio 🙂
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200910. Aug. 2009 · #10
Hallo ..
zu den anderen Farmen und projekten kann ich nicht viel sagen aber zu Okonjima, welches das fuer unsere Reisen totale highlight mit abstand war.
Ihr koennt campen, wenn was frei ist, solltet ihr jedoch ein bisschen geld uebrig haben, ist die lodge einfach sehr sehr schoen, vor allem das bushcamp.
Zum projekt : es ist wohl eines der wissenschaftlichsten.. Jedes jahr kommen Vetos aus aller welt um ueber die geparden zu lernen.
Man sollte sich das nicht ganz so wie die ueblichen Farmen mit Cheetahs vorstellen. Das ganze spielt sich auf einem riesen !!!! gebiet ab in dem es verschiedene zonen gibt..
Man hat die Katzen in verschiedene "klassen" aufgeteilt. Eben diejenigen, die auf jeden fall wieder ausgewildert werden koennen, dass heisst schon vollstaendig alleine im Gebiet sich versorgen, die jenigen, die im beobachtungszustand sind (teilzugefuettert werden) und die katzen, die niemals alleine in freier wildbahn klarkommen werden, dass heisst regelmaessig gefuettert werden.
Bei unserer ersten tour im park waren wir ueberrascht weil wir in eine zone gefahren sind wo nur 2 cheetahs sind.. (wir dachten schon die haetten nur 2!!!) Wir haben die katzen aufgesucht und sind in freier wildbahn einige meter hinter denen hiergelaufen...quasi mit denen spazieren gegangen.. Das war soooo grossartig...
Dann haben wir selbstverstaendlich auch eine Fuetterungstour mitgemacht, sehr beeindruckend und weit weniger tourismaessig als in anderen Farmen..
Auf dem weg dorthin faehrt man durch eine andere zone, wo viele cheeetahs waren, die aber eher "scheu sind".. jedoch fuer ein paar shots einfach genial...
Das ganze pssiert mit sehr viel "takt" fuers tier.. Die tiere haben dort vorrang...
Normalerweise hat man in den 2 naechten einen guide, immer denselben, der sich um euch kuemmert. Das ist sehr verbindlich und es entsteht ein toller kontakt. Wir sind noch heute mit unserem guide von dort befreundet .. (sie ist mittlerweile bei Mola Mola nach einigen jahren im busch!!)
Das essen in der lodge ist ebenfalls sehr sehr gut, der service perfekt..
Das ganze ist eine total runde sache, ich hoffe das ist auch heute noch so. Man kann sehr sehr viel lernen und hat dennoch ein bisschen zeit zum relaxen um spazieren zu gehen, ein bisschen im bush zu lesen, wildschweine zu beobachten etc..
Abends gibts ein tolles feuer in der mapa, einen apero und danach ein gelungenes abendesssen wo haeufig verschiedene gruppen zusammengesetzt werden. Wir hatten einen phantastischen aufenthalt auch wenns ein bisschen was gekostet hat..
Falls ihr bilder haben moechtet pm mit email reicht.. Wir haben hunderte !!
Viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss