10.02.2026 Paternoster Oystercatchers Haven - Cape Columbine
Das bequeme Bett brachte uns eine erholsame Nacht. Heute Morgen ist es nebelig.
Im kleinen Frühstücksraum gibt es drei Tische, die eigentlich alle eine phantastische Aussicht bieten.
Wir sind die ersten und nehmen den Tisch am Fenster. Das Frühstück ist mit einfachen Mitteln schön gestaltet und schmeckt vorzüglich. Zuerst gibt es Obstsalat mit Müsli und Joghurt und dann warmes Frühstück auf Wunsch. Hier zu sitzen hat schon etwas besonderes! Da das Wetter durchwachsen ist, verschieben wir den geplanten Ausflug in den West Coast Nationalpark auf morgen. Heute machen wir Urlaub und schauen einmal nach den Geschäften im Ort.
Zuerst ist die Paternoster Waterfront an der Reihe.
Die gab es bei unserem letzten Besuch noch nicht.

Überhaupt hat sich Paternoster seit unserem erste Besuch ganz schön gewandelt. Die Waterfront ist ganz auf Touristen ausgerichtet.
Es gibt einige Restaurants. und viel Kunsthandwerk. In relaxter Atmosphäre kann man hier bummeln.
Am Ende trinken wir noch einen Kaffee und essen ein hervorragendes Stück Kuchen.
Im Ort gibt es dann noch weitere Shops, die uns aber meist nicht so sehr zusagen.
Am Nachmittag wollen wir erstmals das direkt nebenan liegende Cape Columbine Nature Reserve erkunden. Das liegt im Gegensatz zu Paternoster teilweise im Nebel.

Bei einer extrem lustlosen Angestellten zahlen wir einen geringen Eintritt und stehen etwas später vor der urigen Unterkunft Sea Shack. Die Hütten liegen aneinandergereiht an einer kleinen Bucht.
Über die unbefestigten, aber gut befahrbaren Wege geht es durch Felsen von Bucht zu Bucht.


Immer wieder gibt es Vögel zu beobachten.
Kerstin entdeckt einige Francolines, die sich zu unserer Freude als Grey-winged Francolins herausstellen und somit eine Erstsichtung sind! Yes!

Black-headed Heron

Karoo Scrub Robin

Grey Heron

Karoo Prinia

Yellow Canary

Am Meeresrand freuen wir uns über
White fronted Plover

Little Stint

Sandwich Tern (? – sie hat eine minimal weiße Schnabelspitze)

Greater Crested Tern

Hartlaub's Gull

Three banded Plover

African Sacred Ibis

Über das Reserve verstreut liegen einige Campgrounds. Diese hier finden wir ganz witzig.

Ich bin einen großen Bogen außen herum gefahren, um die Vögel nicht aufzuschrecken.
Der kleine Ausflug lohnt sich für Vogelliebhaber wirklich. Wie schön muss es hier bei Sonnenschein sein ?
Der Leuchtturm liegt aktuell jedenfalls im Nebel.

Den Rest des Tages wird im Zimmer gegammelt, noch ein kurzer Strandspaziergang gemacht und ein Schöpperl getrunken. In Paternoster scheint wieder die Sonne.

Eigentlich wollten wir heute nicht Essen gehen. Inzwischen (Kerstin hat Verdauungsprobleme) haben wir das Voorstrand im Kopf. Unsere nette Managerin bucht uns den letzten Tisch um 20:00 Uhr und wir freuen uns darauf. So richtig toll sind die Bewertungen inzwischen nicht mehr, aber das ist uns egal!


Schon beim Empfang wird gelacht. Der zuerst zugeteilte Tisch in zweiter Reihe wird dann auf unsere Nachfrage prompt in einen gerade freigewordenen in erster Reihe getauscht.

Uns gefällt es hier richtig gut! In 2009 waren wir wohl schon einmal hier.

Kerstin trinkt einen Chenin, ich einen Delaire Graff Sauvignon Blanc. Beide schmecken. Die Bedienung ist extrem fix und gut drauf! Da hätte die Dame aus dem Leethos definitiv etwas lernen können.

Als dann Kerstins gegrillte Garnelen (halbiert gegrillt) extrem gut schmecken und meine Kombi aus Tintenfisch und Scampi ebenfalls super sind, geht es uns richtig gut!
Was für ein unverhofft schöner Abend. Nach einer Tasse Tee verlassen wir als letzte das tolle Lokal und trinken auf der Terrasse den gewohnten Absacker!





















































