Wir waren am 13.12. da. Leider kam dieses Jahr die Regensaison früher und stärker als üblich. So flüchteten wir am Morgen früh nach einer nassen Nacht nach Gweta, wo wir in der Lodge Morgenessen nahmen und im WLAN Wetter etc studierten. Und wir konnten dort auch unser Dachzelt trocknen. Um 12 Uhr ging es Richtung Tree Island. Am Gate sagte der Ranger, siw üssten nicht, wie die pisten seien und wir sollten aufpassen und besser umkehren, wenn es 'kritisch' würde. So haben wir auf den Abstecher in den Südosten verzichtet. Die Piste vom Malokwane Gate Richtung südwesten war aber ein der besten Pisten, die wir in den letzten Tagen (Moremi + Nxai Pan) gefahren sind. Es war flacher harter Boden mit fast keinen Pfützen/Löcher. Zuerst tröpfelte es noch, bevor es ganz trocken wurde.
Wir sahen aber kein einziges Tier. Später gab es dann auf grossen Grasflächen aber immer noch keine Tier. 6km nach der Abzweigung zur Tree Island sahen wir dann erste Zebras. Bis zu Campsite sahen wir drei grosse Gruppen mit jeweils gegen 100 Zebras. Wir hatten als Teile der Zebra Migration gefunden. Die letzte Gruppe war nur 400m vor Tree Island und sehr nahe der Piste. Da standen wir lange und beobachteten die Zebras.
Dann ging es auf die Campsite. Diese war in einem schlechten Zustand. Es lagen viele Bäume am Boden (wohl Elefanten) und die Fahrt und das Bewegen auf der Campsite war mühsam.
Das mühsamste waren aber Tausenden von Ameisen. Man konnte die Füsse nicht lange am Boden haben. Sonst krabelten sie die Beine hoch und bissen. Das war sehr unanegehm. Wir merkten dann, dass sie nicht die Stuhl- und Tischbeine hoch ging. So sassen wir auf den Stühlen mit den Beinen auf dem Tisch ...
Gegen Abend gab es sogar etwas Sonne.
Auf der westlichen Seite der Campsite war am Nachmittag eine noch grössere Zebra Herde mit gegen 150 Tiere:
Die standen auch schön auf der Pan.
Am Abend und bis am Morgen brüllte dann immer wieder ein Löwe. Zuerst im Südwesten und bis am Morgen war er im Osten. Am nächsten Tag fanden wir leider nur die Spur auf der Piste.
Zuvor hatten wir in einer kurzen Regenpause das Zelt abgebaut und gefrühstückt. Danach hatten wir bis nach Kumaga Dauerregen und keine Tiere. Die Piste war aber weniger schlimm als befürchtet.