Euer Bericht macht richtig Lust auf Marokko, auch Beate könnte sich inzwischen eine Reise dorthin vorstellen. Ich als Wiederholungstäter ja sowieso. Tatsächlich überlegen wir schon für 2027 (2026 ist schon verplant) und recherchieren bezüglich Anbieter barrierefreier Reisen in Marokko, die es tatsächlich gibt. Ob wir das gesundheitlich hinkriegen ist zwar noch offen, ist ja aber auch noch lange hin bis 2027 ... Auf jeden Fall aber ein geschriebenes "DANKE" für die Inspiration 🙂 .
Hallo Dagmar, spannende Fotos lieferst du uns. Danke! Ich freue mich auf weitere Kapitel. Wie oft lese ich neuerdings in Berichten von auffälligen Touristen, die laut sind, sich inszenieren und nur für sich und ihre Selfies vor exotischer Kulisse interessieren usw. Erinnere ich mich nicht mehr richtig oder hat sich in den zurückliegenden 4 Jahren viel verändert?
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201215. Nov. 2025 ·
30.09.2025 Kasbah Telouet – Prunk in verfallenem Äußeren.
Heute haben wir eine etwas längere Strecke von ca. 250 km vor uns.
Unser Endziel sind die Ouzoud falls.
Über die Gebirgspässe dauert es laut T4A 4.30 Std. Dies bedeutet für uns 6 – 7 Stunden. Damit wir alles stressfrei genießen können, bleiben wir an den Falls 2 Nächte. Daher ist es egal, zu welcher Zeit wir dort ankommen.
Die Strecke führt uns wieder hoch in den Hohen Atlas. Die Straßen sind auch hier geteert, doch meist ohne Randbefestigung. Und sehr kurvig. Die Aussicht ist einfach fantastisch.
Es ist der Wahnsinn, wie sich die Dörfer in die Landschaft einfügen. Manchmal muss ich wirklich genau hinsehen, um das Dorf zu erkennen.
Dort, wo die Straße es zulässt, halten wie immer wieder an. Und dort sitzen natürlich auch die Händler.
Bei einem besonders sympathischen Händler, kaufen wir auch Souveniers.
Ich frage mich, warum um alles in der Welt Menschen in solch abgelegenen Gegenden neu bauen. Eine Schweizerin, die hier lebt, gibt mir die Antwort darauf. Die Neubauten sind alle nach dem verheerenden Erdbeben 2023 errichtet worden, wenn die alten Häuser nicht mehr gerettet werden konnten.
Diese Strecke ist einfach herrlich. Immer wieder neue Ausblicke und Landschaften.
Hier oben gibt es noch eine verfallene Kasbah, die ich mir unbedingt anschauen will.
Es ist die Kasbah von Telouet Ein unscheinbares Schild zeigt uns den Weg. Oberhalb eines Fußballplatzes parken wir. Hier gibt es sonst keine Autos und wir sind uns nicht so ganz sicher, ob wir hier richtig sind.
Doch wir sind in Marokko – heißt da kommt schon gleich jemand der behilflich ist. 😗 Und so ist es. Wir wollen in die Kasbah und willigen auch einer Führung zu.
Die Führung kostet 80 Dirham und der Eintritt 50 Dirham/pro Person.
Von außen sieht sie aus wie eine verfallene Lehmfestung.
Die Kasbah besteht im Prinzip aus 3 Kasbahs, die Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts durch den mächtigen Glaoui-Clan errichtet wurden. Thami El Glaoui, der sogenannte „Pascha von Marrakesch“ erlangte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts großen Einfluss und Reichtum, nicht zuletzt dank seiner Allianz mit den französischen Kolonialherren.
Dann gehen wir mal rein.
Was uns dann im Obergeschoss erwartet ist schon einzigartig. Kunstvoll verzierte Räume mit prächtigen Mosaiken, feinstem Stuck und Zedernholzschnitzereien.
Jeder Raum erzählt die Geschichte einer vergangenen Ära voller Macht, Reichtum und Intrigen.
Und das Beste an diesem Besuch ist, dass wir die einzigen Gäste waren. Es hat sich wirklich gelohnt.
Thami El Glaoui
Mittlerweile ist es fast 14.00 Uhr und es wird Zeit zum Weiterfahren. Wir fahren über den Tizi n Tichka Mountainpass. Auch hier ist es schön, doch der Pass vorher hat uns besser gefallen.
Gegen 17.00 Uhr kommen wir in unserem gemieteten Riad an.
Schöne Eingangshalle
Abends fahren wir zum Essen noch in das Städtchen. Die Auswahl ist wie überall überschaubar. Tajine oder Brouchette … na da kann man ja nicht viel falsch machen. 😄 😄
Hallo Dagmar, DANKE für den tollen Reisebericht !! Besonders für die wunderschönen Fotos , meine Reisen sind schon sehr lange her umsomehr freut es mich das vieles noch so gut erhalten ist. Auch Eure Begegnungen mit den Menschen haben wir vor Jahren auch schon so erlebt. Auf unseren ersten beiden Reisen ( 1959 +1961 ) waren wir als Tramper unterwegs und haben die Gastfreundschaft erleben dürfen. Wenn ich eure Fotos sehe könnte ich sofort wieder losfahren ....
Nochmals Danke und ich freue mich schon auf die nächsten Fotos Gruß Dieter
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201216. Nov. 2025 ·
DANKE für den tollen Reisebericht !!
Es freut mich sehr, dass ich schöne Erinnerungen wach rufen kann und dir der Bericht gefällt.
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
Wenn ich mir deine Signatur anschaue bist du aber auch schon ganz schön in der Welt herumgekommen. Freut mich, dass du dabei bist.
Hallo Dagmar, still lese ich schon eine Weile mit. Jetzt ist es mal Zeit, Danke zu sagen für deinen informativen und schön bebilderten Bericht. Marokko ist für mich Terra incognita. Aber dein Bericht bringt mich gerade dazu, zu überlegen, ob ich meine Familie für die kommenden Osterferien von diesem Reiseziel überzeugen sollte. Herzlich grüßt und dankt Sascha
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201216. Nov. 2025 ·
@H.Badger Hallo Sascha, es freut mich sehr, dass dir der Bericht gefällt.
Marokko ist für mich Terra incognita. Aber dein Bericht bringt mich gerade dazu, zu überlegen, ob ich meine Familie für die kommenden Osterferien von diesem Reiseziel überzeugen sollte.
Warte noch ein paar Tage ab, bis ich den Bericht zu Ende geschrieben habe. Ich beeile mich. Bis jetzt waren wir in den "einsamen Gebieten" des Hohen Atlas unterwegs. Ab dem nächsten Kapitel kommen dann noch ein paar Städte hinzu. Wozu ich eine persönliche Rangliste habe. Aber dazu später mehr.
ich habe heute für Oktober Flüge nach Marrakesh gebucht. Telouet liegt auch auf meiner kleinen Runde. Die Planung ist noch nicht fertig, aber so langsam wird es. Danke für die Infos hier.
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201216. Nov. 2025 ·
01.10.2025 Ouzoud Wasserfälle
Heute besichtigen wir die höchsten Wasserfälle Marokkos. Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg.
Die Sitzposition ist für uns Europäer immer wieder herausfordernd.
Durch Informationen aus dem Netz wissen wir, dass die Wasserfälle auch von vielen Agenturen aus Marrakesch als Tagestouren angefahren werden. Also bewegen wir uns antizyklisch und sind schon gegen 10.00 Uhr an den Falls. Noch stehen auf den Parkplätzen keine Busse. Unser Plan scheint aufzugehen.
Es gibt im Prinzip zwei Wege zu den Falls. Entweder über die Treppen direkt zu den Falls oder den längeren „Wanderweg“. Diesen suchen wir und durch ein paar Hinweise finden wir ihn auch.
Jetzt befinden wir uns oberhalb der Falls und es ist noch nicht wirklich spektakulär.
Der Weg nach unten führt uns durch eine schöne Vegetation
Auch eine Libelle setzt sich fotogen auf den Weg.
Immer wieder schöne Ausblicke
Nach ca. 1 Stunde kommen wir am Fuße der Fälle an.
Mehr oder weniger alleine, können wir diese bewundern. Zuerst kommen wir an den vielen Booten vorbei - schön geschmückt warten sie auf Kundschaft.
Über eine Brücke gelangen wir auf die andere Seite des Flusses. Von hier sind die Fälle wunderbar zu beobachten.
Da wir noch immer fast alleine hier sind, können wir die Fälle ausgiebig fotografieren (zumindest ich) .
Wir setzen uns in ein kleines Café, trinken einen leckeren Mangosaft und beobachten das Treiben.
So langsam füllt es sich. Die ersten Boote fahren in den Wasserfall.
Für uns ist es nun Zeit zu gehen. Und zwar über die Treppenstufen nach oben. Es sind zwischen 600-900 Stufen. Zu Beginn hatte ich noch gezählt - dann habe ich mich verzählt 😮 - weswegen ich aber nicht mehr von vorne anfange und hinteruntersteige. Ist ja auch egal – es sind auf jeden Fall viele Stufen, vorbei an unzähligen Souvenir-Shops und kleinen Imbissen.
In der Mitte des Weges gibt es auch eine kleine Plattform, von wo aus man die Falls aus einer anderen Sicht sehen und fotografieren kann.
Über die Mittagszeit relaxen wir in unserem kleinen Riad.
Dann brechen wir auf zu einer kleinen Wanderung zur Quelle. (Source de la cascade) Ein ca. 15-minütiger Wanderweg führt zur Quelle.
Es lohnt sich nicht!
Entlang des Weges gibt es noch einige Verkaufsstände, doch alles ist verfallen und sehr dreckig.
Zurück im Riad treffen wir auf 2 Biker aus Frankreich. Wir hatten ihre Motorräder schon mittags im Vorgarten gesehen.
Klar, gerne setzen wir uns noch zu ihnen. „Ob wir was mit ihnen trinken möchten“ – Klar warum nicht.
Und wie aus dem Nichts, zaubern sie aus ihren Motorradtaschen Bier, Ricard und Whiskey.
Die beiden sind das 3 Mal in Marokko. Nach ihrer Meinung trinken die meisten Moslems auch Alkohol – allerdings zu Hause hinter verschlossenen Türen. Dies ist der Grund, weshalb sie immer einen „Sun Downer“ dabei haben.
Gegen einen Ricard habe ich nichts einzuwenden.
Wir tauschen Erfahrungen aus. So zB. dass sie ihre Route mit Polarsteps aufzeichnen. Fand ich echt klasse.
Es war eine sehr informative und nette Unterhaltung.
Du schreibst: "Die Sitzposition ist für uns Europäer immer wieder herausfordernd."
Herausfordernd wäre für mich auch die Frage, was ich Heißes trinken könnte. Ohne Zucker ist der Tee vermutlich zu kräftig, mit Zucker für mich ungesund.
HartmutBremen274 Beiträge · seit 201718. Nov. 2025 ·
Herausfordernd wäre für mich auch die Frage, was ich Heißes trinken könnte. Ohne Zucker ist der Tee vermutlich zu kräftig, mit Zucker für mich ungesund
Auch ich habe den leckeren Tee immer ohne Zucker genossen. Bin übrigens nicht so der Teetrinker. 😄
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201218. Nov. 2025 ·
02.10.2025 Marrakesch Teil 1
Die Fahrt nach Marrakesch ist unspektakulär. Je näher wir uns der Stadt nähern, ändert sich das Straßenbild.
Viele neue „teure“ Autos teilen sich die Straße mit Eselskarren, Mopeds und Fußgängern. Sie Straße wird zusehends voller.
Unser kleines Riad liegt hinter der Stadtmauer in der Medina von Marrakesch.
Das Problem: Ich habe die Strecke mit T4A geplant und die GPS Daten unserer Unterkünfte eingegeben. Dies war im Hohen Atlas mit wenig Verkehr auch kein Problem und hat auch immer recht gut funktioniert. Jetzt aber liegt unser gebuchtes Riad mitten in der Medina. Parkplatz in der Nähe – darauf hatte ich bei der Buchung geachtet.
Aber eben nur in der Nähe !!! 😮
Wir verlassen uns auf unser Navi und finden uns mitten in der Medina wieder. Wir fahren durch ein Gewimmel von Menschen und Mopeds durch die engen Gassen. Wir beschließen erstmals geradeaus weiter bis zur nächsten Abzweigung zu fahren. Aus einer Schule kommen gerade viele Kinder. Vor uns die Kinder, dazwischen die allgegenwärtigen Mopeds, hinter uns hupende Autos …. Ja wo sollen wir denn hin? Wir können uns ja nicht in Luft auflösen. 😗 Ich bewundere Jürgens Nerven.
Irgendwie schaffen wir es aus diesem Gewimmel herauszukommen. Also wieder auf ein Neues. Dieses Mal suchen wir uns einen Parkplatz vor der Medina und gehen erstmals ohne Gepäck zu Fuß.
Mit suchendem Blick gehen wir durch die Straße – hier in der Nähe muss es doch sein! Doch schon wird uns geholfen. 😄 Hilfsbereit geht der Mann vor uns her, um 2 Ecken – um dann für seine Dienste entlohnt zu werden. That’s Maroc. Nun ja, die 20 Dirham machen uns nicht ärmer.
Das kleine Riad „Le petit prince“ ist eine Oase der Ruhe. Hier hört man das lärmende Treiben nicht.
Nachmittags erkunden wir die Medina. Marrakesch ist durch die vielen Mopeds, die teilweise sehr schnell durch die Mengen fahren, sehr laut. Ich habe das Gefühl, bevor die Kinder laufen lernen, können sie schon Moped fahre. Und auch hier ist die Hupe das wichtigste Teil an dem Gefährt.
Hier gibt es einfach alles:
Abdul, der Fuß-Drechsler Fasziniert schaue ich ihm bei der Arbeit zu. Es ist ok, dass ich Bilder mache. Es ist eine wahnsinnige Geschicklichkeit und auch Schnelligkeit mit der er die Figuren drechselt.
Dann drechselt er noch schnell eine kleine Figur und schenkt sie mir als Glücksbringer. Einfach so. 🙂
Wir hätten jetzt auch gehen können, doch wir interessieren uns für seine Arbeit. Schöne Schachbretter und Figuren. Und schon sind wir in den Verhandlungen. Hier lebt Jürgen richtig auf, denn er mag das auch. Es wird um jeden Dirham gefeilscht. Dabei ist es im Endeffekt nicht wirklich der Preis – es ist die Art und Weise, die Intonation der Stimme, die Gesten. Beiden macht es sichtlich Spaß. „Komm schlag ein!“ – doch Jürgen will noch immer nicht so recht. Ich sage ihm „Jürgen, es handelt sich hier nur um 1 € "- doch da liege ich falsch. Es geht hier um den Spaß am Handeln. Zum Schluss werden wir uns einig und Abdul verabschiedet uns schon fast freundschaftlich. Wann immer wieder wir bei ihm vorbeikommen, winkt er uns freundlich zu.
Katzen gibt es hier überall. Und diese hat ein besonders gemütliches Plätzchen gefunden.
Impressionen
Färberei
Diese schön verzierten Brunnen befinden sich überall in der Stadt. Sie waren früher die einzige Trinkwasserversorgung.
Jemaa El Fna
Dieser berühmte Platz der Gaukler hat mich nicht wirklich in seinen Bann gezogen. Natürlich gibt es auch noch die Schlangenbeschwörer – dies ist in meinen Augen Tierquälerei. Deshalb auch keine Bilder.
Abends setzen wir uns noch in ein kleines Café am Rande des Platzes.
Jetzt wird es aber Zeit zur Rückkehr ins Riad. Im Dunkeln suchen wir in den Gassen nach dem Ausgang. Gegen 10.00 Uhr sind wir wieder in unserem Riad.
Das war jetzt der erste Eindruck von Marrakesch. Morgen haben wir den ganzen Tag Zeit.
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201219. Nov. 2025 ·
03.10.2025 Marrakesch Teil 2
Und hier noch ein paar Bilder von Marrakesch. Direkt nach dem Frühstück stürzen wir uns ins Getümmel.
La Koutoubia Moschee Sie ist die größte und einer der ältesten Moscheen Marokkos
Die vielen Katzen werden von der einheimischen Bevölkerung gefüttert.
Die Wasserträger
Gebet unter freiem Himmel
Mittagessen nehmen wir in einem kleinen Restaurant an der Straße ein. Hier gibt es alkoholfreies Bier. Eine willkommene Geschmacksvariante zu Tee und Wasser.
Wir schlendern weiter durch die Gassen und sind eigentlich schon auf dem Rückweg in unser kleines Riad, als uns ein Händler, mit dem wir schon ein paar freundliche Worte gewechselt hatten, uns anspricht, ob wir nicht in die Gerberei möchten.
Eigentlich ja nicht, da wir die Gerberei in Fes besichtigen möchten. Eine Sekunde zu lange gezögert und schon hat er jemanden herbeigerufen, der uns den Weg zeigen soll. Der junge Mann möchte dafür kein Geld (vielleicht ist er am Verkauf beteiligt). Er bringt uns bis zur Gerberei und „übergibt“ uns dort an einen Führer.
Wir besichtigen also die Gerberei von Marrakesch. Ehrlich … hat uns nicht überzeugt und ist nach meiner Meinung keinen Besuch wert. Vielleicht waren wir aber zur falschen Uhrzeit da (kurz vor 17.00 Uhr).
Der obligatorische Rückweg geht durch diverse Verkaufsräume. Da wir ja nun schon mal da sind, schauen wir uns die Waren an und verhandeln für gutes Geld (Jürgen) ein Sitzkissen.
Wir verlassen also die Gerberei und werden davor von dem Führer erwartet oder abgefangen, der nun seinerseits einen Obolus verlangt.
Wir haben ehrlich nicht mehr viel Bargeld bei uns und mit dem was wir ihm anbieten ist er nicht zufrieden. Dann gesellt sich ein junger Mann zu ihm und beschimpft uns lautstark mit der Forderung mehr zu zahlen.
Ich mag wirklich die arabische Mentalität, doch was zu weit geht, geht zu weit. Ich blitze ihn mit meinen Augen an und dann ergießt sich ein Redeschwall über ihn. In etwa der Wortlaut: 1. Wenn du mit mir sprichst, dann bitte in einem freundlichen Ton. 2. Wenn ich für eine Leistung, die ich nicht bestellt habe, ein Trinkgeld gebe, dann obliegt die Höhe dieses mir…. Und 3. Du solltest das Alter achten.
Er schaute mich nur mit großen Augen an und sagte nichts mehr. Sein Auftreten war in meinen Augen unverschämt. Wir drehten uns um und setzen unseren Weg ins Riad, welcher jetzt beträchtlich länger war, fort.
Wir sind nicht das erste Mal in einem arabischen Land und einschüchtern lassen wir uns schon mal überhaupt nicht. Solche Szenen sind Einzelfälle, meistens haben wir sehr nette Händler und Menschen getroffen.
Gegen 17.00 Uhr sind wir wieder „zu Hause“ Wir relaxen am Pool und legen die Füße hoch. Das haben sie auch verdient. Denn wir sind 23.800 Schitte gegangen.
ein total interessanter Bericht, den Du da schreibst. Zwar ist Marokko jetzt nicht unbedingt die Nummer 1 auf meiner to-do-Liste, aber Deine Bilder und die Beschreibungen sind richtig schön und spannend. Supertoll finde ich, dass Ihr auch diese Reise "auf eigene Faust" macht. Da hab ich allen Respekt!
Guten Morgen, ich möchte mich den lobenden Worten vom Schorsch vollumfänglich anschließen. Klasse Bericht, super Bilder. Aus eigener Erfahrung möchte ich sagen, dass ein selbst-organisierer Marokko-Roadtrip kein Problem ist. Wer eine Namibia-Planung hinbekommt, für den ist Marokko kein Problem. Da wir auch im Anti-Atlas (teilweise auf Schotterpisten) unterwegs waren, hatten wir ein etwas hochbeinigeres Fahrzeug. Ansonsten muß ein Auto für Marokko nichts Besonderes sein. Jetzt bin ich gespannt auf Dagmar's letzte Kapitel. Gruß, Dieter
take-offThemenstarter1’674 Beiträge · seit 201222. Nov. 2025 ·
Hallo Schorsch,
schön, dass du auch dabei bist.
Deine Bilder und die Beschreibungen sind richtig schön und spannend.
Das freut mich.
war ist Marokko jetzt nicht unbedingt die Nummer 1 auf meiner to-do-Liste
Das war sie bis dato bei uns auch nicht. Es ist jedoch auf jeden Fall eine oder auch mehrere Reisen wert. Das einzige was gefehlt hat - waren die Tiere 😐