Frage: Meinung über Living Museum in Namibia

11 Antworten · 3’795 Aufrufe · gestartet 26. Sept. 2021 von KostasKyr
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Themenstarter3 Beiträge · seit 202126. Sept. 2021 ·
Hallo zusammen,

wir werden Ende Oktober in Namibia sein und nach dem Etosha Park überlegen wir, eine von den lebenden Museum in Namibia zu besuchen (entweder Ovahimba oder Ju/'Hoansi-San oder Damara) und einen Tag dort zu verbringen (https://www.lcfn.info/de/). War schon jemand dort oder hat etwas darüber gehört? Glauben Sie, dass es sich lohnt?

Vielen Dank im Voraus !
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2021
699 Beiträge · seit 201027. Sept. 2021 ·
Hallo,
definitiv lohnt sich ein Besuch eines Living Museums. Ich habe zwei Mal das Damara Living Museum besucht. Es wird sehr anschaulich dargestellt, wie die Menschen früher gelebt haben. Man durchläuft mit einem guide verschiedene Stationen wie z.B. Apotheke (Kräuter werden vorgestellt, erklärt und deren Heilwirkung), Schmiede, Tänze werden vorgeführt, es wird gezeigt, wie man früher ein Feuer entfacht hat und einges mehr. Es wird sehr lebendig demonstriert und man wird zum Mitmachen angeregt. Eine lohnenswerte Möglichkeit die Menschen finanziell zu unterstützen. Es wird auch ein Spaziergang angeboten, den wir das nächste Mal machen werden
Gruß Giselbert
2’195 Beiträge · seit 201627. Sept. 2021 ·
Hallo,

wir waren auch schon mehrfach in Living Museen. Ich finde das auch immer sehr schön. Allerdings würde ich keinen ganzen Tag dort verbringen. Meines Erachtens reichen 2 - 3 Stunden locker aus.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
4’143 Beiträge · seit 200927. Sept. 2021 ·
Hallo,
ich kenne etliche der Living Museums und bei allen lohnt es sich in gewisser Weise sie zu besuchen. Bei den San in Grashoek kann man gut einen Tag zubringen, wenn man sich für das gesamte Programm interessiert. Hier wird auch am meisten geboten. Bei den Damara bei Twyfelfontein reicht ein halber Tag. Ähnlich auch bei den Himba, die man in einem Dorf von Opuwo oder Epupa aus besuchen kann. Bei anderen, wie z.B. bei Namushasha oder bei Hakusembe reichen 2-3 Stunden aus. Das Programm ist oft ähnlich (Feuermachen mit Holzstäbchen) unterscheidet sich aber in anderen Bereichen (Hochzeit oder Gerichtsverhandlung oder Tänze oder dgl.), sodass es immer wieder interessant ist, solche Einrichtungen zu besuchen, zumal das dort ausgegebene Geld den einheimischen Leuten zugute kommt, die sich dafür engagieren.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
909 Beiträge · seit 201527. Sept. 2021 ·
https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/damaraland-w%C3%BCstenelefanten-felsgravuren-und-living-museum/

hier ein paar Eindrücke...

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
16,9k Beiträge · seit 201227. Sept. 2021 ·
Burschi schrieb:Hallo,
ich kenne etliche der Living Museums und bei allen lohnt es sich in gewisser Weise sie zu besuchen. Bei den San in Grashoek kann man gut einen Tag zubringen, wenn man sich für das gesamte Programm interessiert. Hier wird auch am meisten geboten.....
Ich stimme Burschi in seinen Ausführungen zu 100 % zu.

Die San in Grashoek gefolgt von den San bei Omandumba (ein Ableger von Grashoek) waren für uns die, sagen wir mal, interessantesten Living Museums.

Twyfelfontein fanden wir am schlechtesten, im Sinne von "Touristenbespaßung". Das ist jedoch natürlich nur ein tagesaktueller Eindruck.

LG
Logi
797 Beiträge · seit 201527. Sept. 2021 ·
Hallo,

auch ich sehe es wie Burschi und Logi. Die San in Grashoek sind einfach klasse. Der Campingplatz ist auch zu empfehlen. Wir wurden dort sehr aufmerksam betreut und hatten einen super spannenden Tag. Führung durch das Dorf und die Schule mit Einblicken in das tägliche Leben. Danach als Einblick in die frühere Lebensart, Vorführungen von Tanz, Gesang und Handwerk entsprechend der Vergangenheit und der Tradition.
Alles kommt sehr natürlich und freundlich rüber. Mitmachen, fotografieren, tanzen und Schmuck herstellen ist gewünscht und wird sich sicher zu einer lustigen Sache entwickeln. Welche Bemühungen dort von den San betrieben werden, konnte man an einer handgeschriebenen Gästebefragung erkennen, in der auch alle geflossenen Geldbeträge notiert wurden. Anregungen, Lob und Kritik sollten in diesem Buch von den Gästen festgehalten werden.
Ich kann den Besuch bei den San nur empfehlen. Es wird ein riesen Aufwand betrieben, um den Besuchen alles zu bieten. Wir waren als Familie zu viert und wurden von einem ganzen Dorf betreut. Absolut "Daumen hoch" und die Sans können jeden erarbeiteten Euro gebrauchen.
Fotos in meinem ersten Bericht.

Gruß
Markus
Reisebericht: Familienabenteuer Namibia und Bostwana, Juli/Augus 2016 Videotagebuch: Der wilde Nord-Westen, Videotagebuch von Simon, Juni/Juli 2018 Reisebericht: "4.375km durch den Nord-Westen" von Moritz 14 J. Reisebericht: Über das Kaokoveld in den Caprivi, Jul/Aug 2022
Themenstarter3 Beiträge · seit 202106. Okt. 2021 ·
Hallo Giselbert,
vielen Dank für die Infos 🙂 . Sehr hilfreich!
Themenstarter3 Beiträge · seit 202106. Okt. 2021 ·
Hallo zusammen,

vielen Dank für all die nützlichen Informationen, die Sie mir gegeben haben! Wenn ich zurückkomme, werde ich meine Erfahrungen mit Ihnen teilen! 🙂
326 Beiträge · seit 201830. Aug. 2025 ·
ich hole das Thema mal hoch. wir sind im Oktober in der Gegend, fahren von Namutoni über Roy's Rest camp (1 Übernachtung) zur Nunda River Lodge bei Divundu. Dadurch das wir in Roy's Rest camp nur einen Zwischenstopp machen, haben wir leider nicht viel Zeit in dieser Gegend. Lohnt sich ein Besuch in Jo/Hoansi trotz wenig Zeit? Zeitlich wird das recht knapp und es dürften kaum mehr als 2-3 Stunden werden. Was könnt ihr empfehlen für einen solch kurzen Stopp? Das Craft Center würden wir sicher besuchen, wir wollen aber auch nicht unhöflich sein und nur zum shoppen vorbeischauen. Das bringt ihnen aber vielleicht doch dringend benötigtes Geld... Ich bin etwas unschlüssig und könnte Tipps und Meinungen gut gebrauchen...

LG Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
58 Beiträge · seit 202430. Aug. 2025 ·
Hallo Jens
Wie du meinem aktuellen Reisebericht entnehmen kannst, bin ich total Fan von diesem Living Museum!
Viele Besucher:innen gehen für einen relativ kurzen Besuch dahin, das ist kein Problem. Es gibt Programmpunkte, die nur 1.5-2h dauern. Dann noch ein kurzer Besuch im Craft Shop, dann passt das mit deinen 2-3h. Wenn du nur kurz Zeit hast, wäre ein Anmeldung tags zuvor vermutlich sinnvoll.
Allerdings muss du bedenken, dass die An- und Rückfahrt vom Roy's Rest Camp über 1h dauert und der Vet Vence überquert werden muss. Nur für den Craft Shop würde ich die Fahrt auf keinen Fall machen. Du kommst von Namutoni und gehst am nächsten Tag nach Divundu. Da scheint mir das Living Museum etwas arg reingequetscht. Wenn du lange Tage magst, wäre es vermutlich schon irgendwie machbar. Oder ihr übernachtet gleich beim Living Museum statt im Roy's Rest Camp. Das würde die zeitliche Situation etwas entspannen.
Ich hoffe das hilft dir etwas weiter.
Gruss,
Leonie
326 Beiträge · seit 201830. Aug. 2025 ·
Hallo Leonie,
danke für deine schnelle Rückmeldung. Ja, das ist tatsächlich ziemlich reingequetscht. Die Idee kam erst beim Lesen aktueller (auch deines) Reiseberichtes. Lange Tage sind für mich jetzt nicht so das Problem, auch lange Strecken zu fahren, aber ich möchte eben auch nicht hetzen. Daher machen wir dieses Jahr ja auch einen Stopp bei Roy's Rest camp. Letztes mal sind wir von Numutoni nach Divundu durchgefahren. Das ging schon grundsätzlich, aber diesmal wollte ich es etwas entspannter planen.
Eine Übernachtung dort käme nur in Frage, wenn die auch was für nicht-Camper hätten.

Ich habe schon vermutet, dass das etwas zu ambitioniert ist und wir das wohl dann für eine kommende Reise aufsparen sollten.

LG
Jens
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