Wieder tolle Fotos vom FotoGnu. Danke dir, und der Elefant sieht “von unten” noch mal imposanter aus! Ich beneide dich um das kleine Leo Baby, denn ein soooo kleines fehlt mir noch. Die Mara Serena Lodge haben wir uns auch mal angeschaut als wir unweit der Lodge dort im Wäldchen in einem Bodenzelt übernachtet haben. War so schön dort im Wäldchen, aber euer Zimmer ist ja auch toll! Haha! und ihr habe sicher keine Fledermäuse im Klo gesehen wie wir damals…. Yuck! Leider gibt es im Mara Triangle sehr wenige Übernachtungsmöglichkeiten. Entweder im Zelt oder in einer von nur zwei (teuren) Lodges. Oder aber ist ja auch gut so da es dort viel weniger Trubel gibt als im Reserve wie du gut gemerkt hast. Danke dir weiterhin für deinen tollen Bericht. Liebe Grüsse von Katrin
FotoGnu schrieb:Nach ein paar „normalen“ Fotos bauen wir an meine Kamera ein Weitwinkelobjektiv und ein Stativ. Lars hält die Kamera mit dem Stativ kopfüber aus dem Fenster und ich bediene sie über WLAN mit meinem Handy. Die bodennahe Perspektive in Kombination mit dem Weitwinkel lässt die ohnehin prächtigen Bullen noch imposanter aussehen. Leider zeigt mein Handy das Bild immer ziemlich zeitverzögert an, so dass es gar nicht mal so einfach ist, die eigentlich großen und relativ langsamen Motive überhaupt zu erwischen.
Das hab ich 2014 im Süden Tansanias bei einem Löwen auch mal versucht, da hatte ich das Einbeinstativ mit der Kamera und einem Teleobjektiv in der einen und das Handy in der anderen Hand, war auch nicht ganz so einfach. Dabei ist folgendes Bild rausgekommen...kein Vergleich mit Euren!
Aber Ihr habt mich ermutigt das wieder mal zu versuchen...vielleicht nicht mehr bei Löwen...
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202101. Apr. 2024 ·
Sadie schrieb:Wieder tolle Fotos vom FotoGnu. Danke dir, und der Elefant sieht “von unten” noch mal imposanter aus!
Dankeschön! Es kommen noch ein paar weitere Elefantenbilder dieser Art.
Ich beneide dich um das kleine Leo Baby, denn ein soooo kleines fehlt mir noch.
Das war auch für uns eine Erstsichtung, die wir uns schon sehr lange gewünscht hatten.
Die Mara Serena Lodge haben wir uns auch mal angeschaut als wir unweit der Lodge dort im Wäldchen in einem Bodenzelt übernachtet haben. War so schön dort im Wäldchen, aber euer Zimmer ist ja auch toll! Haha! und ihr habe sicher keine Fledermäuse im Klo gesehen wie wir damals…. Yuck!
OK, wenn ich die Wahl hätte zwischen Serena Lodge und Bodenzelt, dann wäre ich nun doch wieder bei der Lodge. Bei einem Dachzelt sähe es schon wieder anders aus, aber für ein Bodenzelt bin ich doch zu sehr Weichei mit meinen Rückenproblemen… Hut ab, dass Ihr das so durchzieht!
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202101. Apr. 2024 ·
clawi schrieb:Das war also des Rätsels Lösung! Kamera kopfüber 😄 Sehr interessante Variante und sehr besondere Fotos! Kommen noch mehr davon? 😄
Ja, muss man auch erstmal drauf kommen! 😉 Ein paar mehr davon kommen noch.
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202101. Apr. 2024 ·
picco schrieb: …Aber Ihr habt mich ermutigt das wieder mal zu versuchen...vielleicht nicht mehr bei Löwen...
Nur zu, aber Löwen würde ich meine Cam wirklich lieber nicht als Spielzeug anbieten. Irgendwann geht das schief - erst für den Menschen und dann für das Tier!
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202101. Apr. 2024 ·
13.11.23 Serena Mara Lodge, Teil I
Die Nacht ist heute schon um vier zu Ende: ein paar Paviane machen einen Riesenradau vor unserem Fenster und wir sind wach! Naja, acht Stunden Schlaf ist in diesem Urlaub bisher Rekord, da wollen wir mal nicht jammern!
Heute morgen ist es extrem nebelig.
Wann immer uns heute früh also ein Tier begegnet, versuchen wir, es im Nebel zu fotografieren.
Kurz nach der Durchfahrt eines kleinen Bachs entdeckt George einen männlichen Leoparden im Gebüsch. Es ist Osidai, der Kater, den wir schon vor zwei Tagen mit der Tochter von Nashipae gesehen haben. Und so haben wir unseren daily leopard schon vor halb sieben im Kasten! 🙂
Da er keine Anstalten macht, sich aus seinem Gebüsch fort zu bewegen, machen wir uns auf unsere übliche Runde. Erster Halt: Löwenbabys. Leider sind die Jungen versteckt und wir sehen nur die Mama.
Also geht es weiter zu Nashipaes Revier. Wie gestern treffen wir dabei wieder auf die kleine Schakalfamilie. Ein Welpe ist heute so neugierig, dass er direkt an unser Auto kommt und daran schnuppert. Als wir wieder anfahren, verschwindet er aber flink in einen Rohrdurchlass.
In Nashipaes Revier treffen wir auf den Ranger von der Gepardenjagd, der George berichtet, dass Nashipae mit ihrem Jungen abgewandert ist. Hier brauchen wir also nicht weiter zu suchen.
Also fahren wir wieder zurück zu Osidai. Der Kater ist tatsächlich noch da, aber noch tiefer im Busch verborgen. Also heißt es mal wieder warten. Aber gar nicht lange: es kommen immer mehr Fahrzeuge und der Leo verschwindet komplett im Gebüsch. Danach bleibt er verschwunden und wir fahren weiter.
Wir versuchen unser Glück noch mal bei der Löwin mit den Cubs und tatsächlich säugt sie dieses Mal ihre Jungen.
Auch heute halten wir für das Frühstück auf einer grünen Ebene, die von Zebras nur so wimmelt. Es ist einfach großartig, sich innerhalb dieser großen Herde zu befinden und zu rasten, auch wenn man dabei manchmal etwas misstrauisch beäugt wird.
Anschließend fahren wir wieder zu der Ebene auf der wir gestern die Elefantenbullen fotografiert haben und tatsächlich sind die Bullen immer noch da. Diese prächtigen Motive lichten wir gerne noch einmal ab, ganz klassisch und wieder mit am Einbeinstativ herabgelassener Kamera.
Die letzte Sichtung des Vormittags ist ein kleines Löwenrudel, das unter einem Baum ruht. Einzig ein junger Löwe knabbert an einem Ast, aber dann fallen ihm auch die Augen zu. Wir brauchen auch dringend eine Pause und fahren zurück zur Lodge.
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202101. Apr. 2024 ·
13.11.23 Serena Mara Lodge, Teil II In der Mittagspause ist wieder Entspannung am Pool angesagt. Bei Sprite und Cola genießen wir den Blick auf die Savanne, die immer wieder in anderem Licht erscheint. Einfach großartig! Zwischenzeitlich werden die Fotos vom morgendlichen Game-Drive gecheckt und noch einige Bilder von den Tieren in der Lodge gemacht. Dabei haben es mir außer den Klippschliefern auch die Zwergmangusten besonders angetan. Aber auch die übrigen Bewohner der Lodge werden auf Chip verewigt.
Gegen vier geht’s wieder auf Pirsch und der abendliche Game-Drive führt uns heute an den Mara, jedoch in einen Bereich, an dem wir vorher noch nicht waren. Es ist wunderschön hier. Wir fahren direkt an die Kante des Flusses und sehen eine Giraffe, Hippos und Krokodile.
Etwas weiter vom Mara entfernt, ähnelt die Landschaft teilweise einem Sumpfgebiet. Trotzdem treffen wir hier auf einen Geparden, der einen jungen Impalabock ins Visier genommen hat. Der scheint aber Lunte gerochen zu haben und nimmt erstmal Abstand von dem sich im Anschleichmodus befindenden Kater. Der Gepard bricht ab und wendet sich in die Richtung, in der wir Topis mit ihren Kälbern gesehen hatten. Dort braucht er aber keinen Jagdversuch zu unternehmen und das weiß er anscheinend auch: es schleichen dort sehr viele Hyänen herum, die ihm seine Beute sowieso gleich wieder abnehmen würden.
Wir fahren noch ein wenig durch die Landschaft, sehen aber nichts außergewöhnliches mehr. Daher beenden wir unseren letzten abendlichen Gamedrive und fahren gemütlich zurück zur Lodge.
Nach dem Abendessen zahlen wir unsere Rechnung, packen noch das meiste unseres Gepäcks zusammen, hören noch etwas Hörbuch und schlafen dann todmüde ein.
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
Euer Reisebericht macht so viel Freude! Ihr hatte tolle Sichtungen und so viele Jungtiere. Tausende Zebras würde ich auch gerne mal sehen. Vielleicht sollte ich Tansania auch mal ins Auge fassen… vielen Dank und liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202102. Apr. 2024 ·
Liebe Claudia, liebe Caroline,
vielen Dank für Eure lieben Rückmeldungen!
...Tausende Zebras würde ich auch gerne mal sehen. Vielleicht sollte ich Tansania auch mal ins Auge fassen…
So viele Zebras hatten wir vorher auch noch nie gesehen, obwohl wir schon mal zur Zeit der großen Migration da waren. Dummerweise hatten sich die Tiere damals nicht nicht an den offiziellen Zeitplan gehalten. Dieses Mal war das unser Glück, denn eigentlich hätten sie schon nach Tansania abgewandert sein sollen.
Viele Grüße Elke
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202102. Apr. 2024 ·
14.11.23 Serena Mara Lodge, Abreise
Wieder war die Nacht kurz und dieses Mal sehr unruhig. Es war super heiß im Zimmer und ungefähr jede Stunde wurde im Nachbarzimmer die Toilettenspülung betätigt, sodass wir senkrecht im Bett standen. Dass die Zimmer so hellhörig sind, war uns vorher gar nicht aufgefallen.
Wir packen den Rest unserer Sachen zusammen und sind traurig, dass sich unser 4. Keniatrip heute schon seinem Ende zuneigt. Ein letztes Mal setzen wir uns heute also zu Tee und Kuchen in die Lobby. George kommt, wir checken aus, geben unseren Umschlag mit dem Trinkgeld ab und los geht’s auf unseren letzten Gamedrive des Urlaubs. Mape!
Wir machen uns gleich als erstes auf die Suche nach Osidai. Heute Morgen gelingt Lars das Wunder und er kann ihn eine halbe Sekunde vor George spotten! Unsere Serie ist also auch heute nicht abgerissen und wir haben jeden Tag mindestens eine Leo-Sichtung gehabt.
Der Kater legt sich ab und wir wollen unsere übliche Tour in Richtung Löwenbabys weiterfahren. Dazu kommt es aber gar nicht, denn uns kommen eine Löwin und ein Löwe aus dem Majijafu Pride entgegen, die offenbar für noch mehr Löwen-Babys sorgen wollen. Es ist zu drollig zu beobachten: sie scharwenzelt vor ihm her, rollt sich vor ihm auf den Boden und legt sich schließlich hin - und sobald er sich dazu legen will, faucht sie ihn an, springt auf und lässt ihn stehen. Dann geht es von vorne los und er trottet ihr wieder brav hinterher.
Wir verlassen die zwei Turteltauben und fahren in Richtung Mara Bridge, da George meint, die abertausenden Zebras, die seit Tagen durch das Triangle ziehen, würden den Fluss vielleicht überqueren wollen. Kurz darauf erreichen wir auch schon die Mara-Bridge und damit auch wieder das Gate zum Reserve. George checkt uns alle aus und wir überqueren die Brücke über den Mara ein zweites Mal.
Die Zebras tun es uns leider nicht gleich: Anstatt ebenfalls den Mara zu überqueren, ziehen die Zebras in einer langen Kolonne am gegenüberliegenden Ufer entlang. Auf unserer Seite warten auch schon zwei Löwinnen auf das Crossing - als das nicht passiert, ziehen sie sich in einen dichten Busch zurück.
Also machen wir erstmal Frühstückspause. Das Frühstück ist genauso schlecht wie schon die letzten Tage, dieses Mal fehlen auch noch die Eier. Egal, der Blick auf den Mara entschädigt für vieles!
George war zu einen ehemaligen Kollegen gegangen, der mit seinen Gästen etwas weiter entfernt ebenfalls Frühstückspause macht. Jetzt kommt er eilig zurück: „Zebras start crossing!“ Wir fahren schnell zu einem möglichen Crossing Point, doch die Zebras bleiben doch lieber weiterhin auf ihrer Seite. Schade.
Bevor wir den Mara in Richtung Tansania verlassen machen wir noch ein Foto mit der malerisch gelegenen Serena Lodge im Hintergrund.
Dann stoßen wir auf dieses „Business of Mongoose“. Wir lernen von George heute nämlich, dass Mangusten weder eine Gruppe, noch einen Clan oder eine Truppe, sondern ein „Business“ bilden. Ich frage mich, wie man das ins Deutsche übersetzt?
Wenig später sehen wir in der Ferne zwei Fahrzeuge, die offenbar einen Geparden entdeckt haben. Wir fahren in ihre Richtung, als plötzlich vor uns ein „eigener“ Gepard auftaucht: ein stattliches Männchen aus Tansania.
Der Kater wandert zielstrebig in eine Richtung und überquert dabei ein Flussbett. Wir folgen ihm und versauen ihm unbeabsichtigt seine Jagd: das Riedbock-Weibchen und ihr Junges, die er offenbar anvisiert hatte, erschrecken sich vor uns und springen davon. Der Gepard überquert wieder den Fluss und wir bleiben zerknirscht zurück.
Aber da gab es ja noch einen zweiten Geparden bei den anderen Fahrzeugen! Auch dieses Tier, eine Gepardin namens Nora, hat inzwischen den kleinen Fluss überquert und ist somit auf unserer Seite.
George prognostiziert, dass von ihr keine Jagd zu erwarten sei und so fahren wir wieder zurück zu dem namenlosen Männchen, das überaus fotogen den Weg auf der Suche nach neuer Beute entlang streift.
Nachdem er eine Akazie mit einem starken Strahl reichlich markiert hat, scheint er sich auf den Weg zu einem Warzenschwein mit Ferkel zu machen und dieses Mal umfahren wir seine potentielle Beute weiträumig. Das nützt aber leider auch nichts: die scheuen Schweine laufen rasch davon, weg aus seiner Reichweite. Weitere Beute ist hier nicht in Sicht, sodass wir ihn nun endgültig in Ruhe lassen.
Ein letztes Mal erreichen wir die Grenze zu Tansania und können nach dem kurzen Grenzübertritt unseren 5. Tansaniabesuch in diesem Urlaub verbuchen. Am Sandriver, der einige Kilometer weiter in den Mara mündet, legen wir im Schatten einiger Bäume eine kurze Pause ein.
Schon wenig später bitten wir George um eine längere Pause, denn wir sind inzwischen wirklich fertig: auch wenn wir dieses Jahr phantastische Sichtungen hatten, verbringen wir doch auch viel Zeit damit, einfach nur durch die Landschaft zu schaukeln, was sehr ermüdend ist. Unser Lunchpaket ist das gleiche wie das Frühstückspaket und wir bringen das Zeug einfach nicht mehr runter. George hat die gute Idee, in die nahegelegene Keekorok Lodge einzukehren. Weil wir pünktlich am Airstrip sein müssen, gibt es zwar nur eine Pommes to go, aber die ist lecker und wir werden wieder munter.
Im Vorfeld der Reise hatte ich aufgrund der Alleinlage der Lodge in diesem interessanten Gebiet (Black Rock Area) überlegt, ob wir nicht ein paar Tage in dieser Lodge übernachten sollten. Wie gut, dass wir das nicht getan haben! Die Lodge ist genauso riesig und unpersönlich wie die Serena Mara Lodge. Laut George sind die berühmten Löwen gerade sowieso nicht da und auch sonst wirkt das ganze Gebiet zumindest heute wie leer gefegt.
Kurze Zeit später kommen wir schon am Keekorok Airstrip an. George hat uns umgebucht, denn dieses Airfield liegt näher als der Olare Orok Airstrip, von dem wir eigentlich hätten fliegen sollen. Wir hätten uns aber gar nicht beeilen brauchen, denn der Buschflieger hat Verspätung. Da schließt sich KLM doch gerne an und wir bekommen die Nachricht, dass auch unser Flug nach Amsterdam 40 Minuten verspätet losfliegt. Puh, noch länger am Flughafen rumhängen!
Schließlich kommt unser Safarilink-Flieger und im selben Moment beginnt es in Strömen zu regnen. Das passt ja als Abschied von diesem sehr regenreichen Urlaub!
Der Flug verläuft völlig komplikationslos. Während wir beim Hinflug noch völlig aufgedreht Fotos und Videos gemacht haben, können wir uns jetzt nicht mehr so richtig begeistern. Der Landeanflug auf Nairobi ist trotzdem interessant: Armut und Reichtum liegen aus der Luft betrachtet sehr nah bei einander.
Wir verlassen den Flughafen eine halbe Stunde verspätet und der vorbestellte Fahrer ist nicht da. Wir hatten ihn über das Hotel in Nairobi bestellt, aber noch nicht bezahlt. Ein Flughafenmitarbeiter empfiehlt uns einen Fahrer, der ein offizielles Taxi hat und wir fragen ihn nach den Kosten. Unser bestelltes Taxi hätte 50 USD gekostet und mehr wollen wir auf keinen Fall bezahlen. Also überlegen wir uns, bei einem Gebot von 30 USD anfangen zu wollen. Dummerweise ist das auch sein Einstiegsgebot, sodass wir ganz perplex direkt annehmen, anstatt zu verhandeln. Naja, wir haben 20 USD gespart, was soll‘s also.
Der Verkehr ist wirklich unglaublich: als plötzlich auf einer großen Zubringerstraße auch noch Kühe von links nach rechts über die Fahrbahn traben, kommt es direkt vor uns zum Unfall. Bald lassen wir aber das Gewühl hinter uns und unser Fahrer fährt auf die chinesische Maut-Straße. Links von uns stauen sich auf drei Spuren die Fahrzeuge, während wir im Zwei-Klassen-System für 180 KSH am Stau vorbei fahren dürfen.
Am Flughafen Nairobi werden nach den Anschlägen von somalischen Extremisten in 2013 alle ankommenden Fahrzeuge geröntgt. Wir als Taxi-Gäste dürfen bzw. müssen aussteigen und die Fahrer fahren mit allem Gepäck durch. Zum Glück haben wir diese Erfahrung bereits einmal gemacht und so haben wir nur ein mittelmäßig schlechtes Gefühl, als wir das Fahrzeug, mit all unseren Sachen außer meinem Rucksack darin, verlassen. Vorsichtshalber notiere ich mir aber doch schnell das Kennzeichen des Taxis.
Das war aber überhaupt nicht nötig, der Fahrer sammelt uns wieder ein. Am Flughafen angekommen, wollen wir ihn mit einem 50-Dollar-Schein bezahlen, aber er hat kein Wechselgeld. Was nun? Euro nimmt er auch, aber da haben wir in kleinen Scheinen nur 25€. Wir legen noch unsere letzten Shilling dazu und damit ist er dann als Bezahlung einverstanden.
Als wir unser Terminal erreichen, ist der KLM-Schalter noch nicht besetzt. Im Terminal gibt es nur wenige Sitzplätze und nach ein paar Minuten ergattern wir wenigstens einen. Jetzt heißt es warten…
Nach einer guten Stunde öffnet der Check-In-Schalter und nach einiger Warterei können wir unser Gepäck abgeben. Wieder eine Etappe geschafft!
In Richtung unseres Gates gibt es Liegen, auf denen wir uns sofort niederlassen. Mir ist allerdings nicht klar, wie es überhaupt möglich ist, Flughafenliegen so unbequem und rückenfeindlich zu konstruieren! Also ziehen wir weiter in ein Restaurant und nach einer Pizza sieht die Flughafen-Welt schon gleich viel freundlicher aus!
Nach einer langen Wartezeit und einem katastrophalen Boarding sitzen wir endlich im Flieger. Wir haben weitere 20 Minuten Verspätung und direkt neben uns wurden zwei Kleinkinder platziert, die jetzt schon brüllen. Neun Stunden Flug liegen vor uns.
In Amsterdam angekommen sind die Sicherheitskontrollen sehr gründlich, aber überraschend höflich. Als EU-Bürger dürfen wir die Immigration als Self-Service durchlaufen. Alles ist aber bestens organisiert und so brauchen wir von der Landung bis zum Gate nur 40 Minuten. Im Duty Free Bereich werden wir von Weihnachts-Deko überrascht!
Zum Glück haben wir nur kurzen Aufenthalt und der Weiterflug nach Bremen verläuft völlig problemlos. Am kleinen Bremer Flughafen hatten wir noch nie Probleme und so ist es auch dieses Mal. Die Taschen kommen nach wenigen Minuten und ein Taxi bringt uns müde aber wohlbehalten nach Hause.
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
Hallo Fotognu, danke für deinen interessanten Bericht und deine Fotos lassen mich vor Neid erblassen, so phantastisch sind sie. Liebe Grüße Febo
Flash20101’425 Beiträge · seit 201502. Apr. 2024 ·
Hallo ihr zwei,
wie, eure Reise ist schon wieder zu Ende? 😮 Ich habe nun eure Triangle-Momente aufgeholt und bin vor allem über die Elefantenbilder mehr als begeistert!!! Euer Leo-Glück ist auch nicht zu toppen, was will man mehr?! Es freut mich unheimlich, dass es euch im Bella so gut gefallen hat! Uns ging es letztes Jahr nach dem Umzug ins Zebra Plains ähnlich wie euch, wenn auch das Zebra Plains trotzdem noch etwas familiär war.
Die Situation mit zwei Gepardenbrüdern und einem kleinen Zebra hatten wir im letzten Jahr ganz genau so. Und wenn ich die Bilder vom fressenden Hyänenclan sehe, kommen bei mir Erinnerungen an ein Erlebnis aus diesem Jahr hoch, das mich hart auf die Probe gestellt hat, Hyänen nach wie vor noch so toll zu finden.
DANKE für's Mitnehmen und danke für die unglaublich tollen Bilder! Den Bericht werde ich mir auf jeden Fall irgendwo abspeichern und irgendwann nochmal reinschauen. Oder lieber doch nicht? Das schürt dann nur die Sehnsucht. Ob wir jemals wieder in die Mara kommen, weiß ich absolut nicht. Petras Wunsch für nächstes Jahr ist aber erstmal wieder Namibia.
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202103. Apr. 2024 ·
Ihr Lieben!
Vielen herzlichen Dank für Eure lieben Kommentare! Ich würde Euch gerne ausführlich antworten, aber wir müssen heute noch packen, denn morgen geht’s für die nächsten acht Wochen nach Costa Rica und auf Galapagos! Ich bin froh, dass ich den Bericht noch fertig bekommen habe…
Viele Grüße Elke
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
Bushtruckers1’589 Beiträge · seit 201403. Apr. 2024 ·
Danke Euch fuer die tollen Aufnahmen und Schilderungen. Ich bin etwas schockiert wegen dem Essen von der Serena Lodge, die waren sonst immer top.
Picco: "Hoi Fotognu und vielen Dank für den schönen Bericht mit den tollen Bildern!!! Darfst gerne nochmals nach Afrika..." Ihr seid aber auch schon ueberfaellig... 😉 😎 😄
Liebe Gruesse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris
Hallo Fotognu, herzlichen Dank für diesen tollen Bericht mit den wunderschönen Fotos! Ihr hattet beneidenswerte Sichtungen! Acht Wochen Costa Rica!? Und Galapagos! Wow sag ich da nur und wünsche euch eine interessante Reise. Costa Rica steht bei uns auch noch auf der Wunschliste. Galapagos wäre natürlich auch nicht zu verachten, aber wahrscheinlich sehr teuer… Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202104. Apr. 2024 ·
Bushtruckers schrieb:Danke Euch fuer die tollen Aufnahmen und Schilderungen. Ich bin etwas schockiert wegen dem Essen von der Serena Lodge, die waren sonst immer top.
Vielen Dank, dass Du dabei warst! Vielleicht lag es mit dem Essen daran, dass sie nicht richtig auf Vegetarier eingestellt sind. Dann kommt bei mir noch eine Fruktose- und Zwiebel-Unverträglichkeit dazu - das ist auch in Deutschland eine Herausforderung für manche Gastronomie! Aber im Vergleich zum Bella Camp, die das super hinbekommen haben, kann ich persönlich das Essen einfach nur als schlecht bezeichnen und Lars und George waren auch unzufrieden.
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202104. Apr. 2024 ·
Enilorac65 schrieb:Hallo Fotognu, herzlichen Dank für diesen tollen Bericht mit den wunderschönen Fotos! … aber wahrscheinlich sehr teuer…
Vielen Dank für Deine Begleitung! Da wir nun schon mal hier unten sind, ist die Anreise nach Galapagos relativ günstig und die Unterkünfte haben wir bei Booking für durchschnittlich 50$/ Nacht geschossen. Wenn man nicht gerade eine Kreuzfahrt macht, ist Galapagos gar nicht teuer, auf jeden Fall viel günstiger als die Mara!
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz