Raw oder Jpeg?
Das wäre meine Frage.
Mich würde mal interessieren wer von euch das Raw Format benutzt und natürlich warum. Ich sehe da keinen großen optischen Unteschied in den Bildern. Wohl aber an der Datenmenge das ein Raw Foto benötigt.
Ich knipse ausschließlich in RAW.
Schaue dir mal folgenden Text an:
http://dforum.de/Technik/raw/raw01.htmlEr erklärt recht anschaulich, wieso man RAW schießen sollte. Vor allem die Histogramm-Bilder im unteren Bereich zeigen sehr deutlich, was an RAW so besonderes ist.
Um es kurz zu machen:
RAW ist
KEIN Allheilmittel. Wenn ein Foto zu stark unter/überbelichtet ist, kann RAW es nicht mehr retten.
ABER:
Mit RAW habe ich viel mehr Farbstufen pro Farbkanal als mit JPEG. Das erlaubt mir, Im Nachhinein noch die Belichtung des Fotos zu beeinflussen, ohne, dass es zu Farbaussetzern kommt (siehe Level-Kurve im o.g. Artikel). Diese Farbaussetzer heißen de facto, dass in dem Bild einige Farben schlicht nicht mehr gibt. Das macht sich beim Druck bemerkbar, vor allem bei gleichmäßigen Flächen wie z.B. dem Himmel.
Mit RAW kannst du zB bei überbelichteten Bereichen (in Grenzen) Details herausarbeiten, die eigentlich überbelichtet sind.
Aktuelle Kameras haben eine Farbtiefe von 14 Bit pro Farbkanal. Das entspricht 16384 Farben pro Farbkanal. Somit haben RAW-Bilder einen Farbumfang von 42Bit. Im Gegensatz dazu haben JPEG pro Farbkanal 8 Bit (=256 Farben), also 24Bit Farbtiefe.
Wenn du nun deine Bilder bearbeitest, hast du bei RAW-Bildern erheblich mehr Farben zur Verfügung, aus die die Manipulationsalgorythmen schöpfen können. Das Ergebnis wird deutlich präziser. Legst du nun JPEG zu Grunde, wird es dir oft passieren, dass die errechneten Farben den Farbumfang von 8 Bit einfach sprengen.
Speicherst du ein (manipuliertes) RAW in JPEG, findet natürlich wieder die Farbreduktion auf 8 Bit/Farbkanal statt.
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