Hallo Annick , da komme ich gerne mit. Es werden Erinnerungen an meine Reise 2018 geweckt. Das Shanga habe ich auch besucht und war erstaunt, was die Menschen dort alles herstellen. Beeindruckend!
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200805. Feb. 2021 ·
@Clawi: ist kein Coronapreis. Diese Agentur offeriert echt gute Preise. Die Kisten sind aber nicht die Neuesten! 🙂
Es besteht aus einem Grand-Lit und einem Einzelbett.
Die Innenausstattung ist geräumig!
Das Badezimmer ist riesig
und das Klo Picco separat! 😄
Wir packen nur das Nötigste aus und schauen uns danach die Anlage genauer an. Ursprünglich wollten wir ein Premium Bungalow. Da hiess es: not possible. Heute verstehn wir wieso!
Die grossen Regenfälle vom letzten Jahr haben grossen Schaden angerichtet.
Zum Glück kam das Wasser nicht ins Restaurant. Es brauchte aber nicht viel....
Das Gute daran ist aber dass das Camp jetzt von Vögeln und Tieren besucht wird.
Diese Vervet Monkeys finden wir entzückend.
Gegen 18 Uhr bestellen wir uns einen Gin Tonic auf unserer Terrasse. Wir fühlen uns echt in Urlaub. Um 19.30 begeben wir uns zum Restaurant. Es gibt da für heute Abend ein Buffet mit Braia.
18 Gäste sind zu meinem Erstaunen angemeldet.
Leider ist das Beef Ragoût mittelmässig, das Hähnchen und Lamm ungeniessbar. 😣 Zum Glück spühlt die gute Südafrikanische Weisswein alles runter! 😄
Da machen wir auch mit einem schweizer Ehepaar Bekannschaft. Seit 2 Jahren sind sie mit ihrer Kiste in ganz Afrika unterwegs. Sie erzählen uns davon. Gegen 22.30 verschwinden wir alle ins Bett trotz Neujahr. Das Camp hat nichts besonderes organisiert..... 😵
Preis pro Nacht in Halbpension: 157 US$ für uns Beide.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200806. Feb. 2021 ·
01.01.2021
A guet's Neues! 😎
Es hat die ganze Nacht stark geregnet.... Es gab auch einen Stromausfall. Wir haben aber sehr gut geschlafen. Um 8 Uhr geniessen wir ein sehr gutes Frühstück. Es besteht aus frischem Obst, Fruchtsaft, Pancakes, Eier, Honig, Butter....usw. Der Kaffee ist schön stark. Danach begleichen wir unsere Rechnung. Das Schweizer Ehepaar fährt auch bald weiter mit ihrem Büssli!
Im Himmel fliegen Flamingos. Ein tolles Schauspiel.
Punkt um 9 Uhr erscheint Morris. Wir fahren danach zur nächsten Tankstelle in Mto Wa Nbu. Beim Lake Natron gibt es keine Möglichkeit Diesel zu bekommen und in der Serengeti kostet er viel mehr! Um so viel in den Tank wie möglich zu bekommen, gibt es einen Trick!
Anschliessend nehmen wir die Piste Richtung Kitete, Engaruka. Es regnet immer noch.
Unterwegs müssen wir manchmal stoppen und den Weg frei machen.
Auf einmal wird es sehr spannend! Dieser Wagen schafft es tatsächlich rüber zu kommen.....
Wir kommen nur sehr langsam vorwärts. Ueberall Wasser!
Zum Glück hört es auf einmal auf zu regnen. Die Landschaft erfreut sofort unsere Augen.
Diese Riesentrappe scheinen wir nicht zu stören.
Wir legen eine Pause beim "Crater View Point" ein.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200807. Feb. 2021 ·
Fortsetzung
Gegen 12.30 erreichen wir das Natron Gate.
Im Office werden 2 X 35 US$ Gate Fees für den gesamten Aufenthalt verlangt (egal ob 1 oder mehrere Nächte für uns Beide). Sie nehmen nur die Visa Karte. Wir brauchen eine Weile bis die Maschine unsere Karte akzeptiert...... Bis heute wurde aber der Betrag nicht abgezogen.... Von da aus bekommt man einen super Blick auf den Ol Doinyo Lengai.
15 Minuten später kommen wir bei der Maasai Giraffe Eco Lodge an.
Der Ort gefällt uns auf Anhieb.
Hier der Link: www.maasaigiraffe.com
Wir bleiben gleich im Restaurant
denn das Mittagessen wird bald serviert. Es gibt Avocado Salat mit Coleslaw, Spaghettis al dente mit frischer Tomatensauce, zartes Beeffleisch, frischer Fruchtsalat. Unser Morris darf nicht nur mit uns am Tisch essen er bekommt auch ein Gästezimmer. Er strahlt vor Freude. Das Mittagessen erweist sich als ein Geschenk Gottes. Miam miam. We are with the angels...... 😛
Gegen 14 Uhr werden wir zu unserem Zimmer gebracht.
Die Terrasse macht einen sehr gemütlichen Eindruck.
Sie gibt direkt auf den Ol Doinyo Lengai.
Unser Zimmer heisst: Naramatisho
Es ist sehr einfach und besteht aus einem Grand-Lit
und einem Einzelbett.
Es ist klein aber fein.
Das Badezimmer lässt keine Wünsche offen.
Um 15.30 laufen wir zum Restaurant. Da gibt es auch noch Toiletten mit Waschgelegenheit.
Campers sind hier herzlich Willkommen. Sie können an Ort und Stelle ein Zelt mieten. Brauchen es also nicht mitzuschleppen. Vor dem Restaurant wartet schon ein Maasai auf uns.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200809. Feb. 2021 ·
@Nadine: das nächste Mal! 😄
Fortsetzung
Die Lodge bietet auch noch ein natürliches Schwimmbad an.
Das Wasser kommt von einem Borehole und wird alle 3 Tage gewechselt.
Im Garten zwitschern immer wieder Vögel.
Langsam machen wir uns mit dem Maasai auf dem Weg zum Lake Natron. Wir brauchen nur 30 Gehminuten aber unter der glühende Hitze kommt es uns wie eine Ewigkeit vor. 😎
Der seichte, sodahaltige Natron See liegt auf 600m Seehöhe. Zu Füssen des Ol Doinyo Lengai,
verfügt er über nur wenige Zuflüsse und keinen einzigen Abfluss. Während und nach den Regenzeiten speisen die Flüsse aus den umliegenden Hochländern den See.
Die Zuflüsse bringen dann immer wieder kleine Fische in den See. Die meisten überleben es nicht wegen dem Sodagehalt.
Die Ueberlebenden werden für die Pelikane
sowie Marabus
ein Schnäpchen.
Die spezifische Färbung der Algen im See sorgen für die charakteristische Färbung der Zwergflamingos.
Die Vogelwelt hier gehört zu meinen Highlights auf dieser Reise!
Für so ein Schauspiel sollte man sich Zeit lassen.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200810. Feb. 2021 ·
Fortsetzung
Sorry weil ich so viele Bilder von den Vögeln zeige!
Ich versuche einfach die Atmosphäre herüber zu bringen.....
Die Zeit hier möchte man am liebsten anhalten.
Es gibt auch Sacred Ibisse.
Meine fliegende Pelikane sind leider nicht gelungen......
Da hat JP K eine viel bessere Kamera als meine......und auch ein besonderes Können! 😎 Mein Toni und der Maasai wollen nach einer halben Stunde schon wieder zurück in die Lodge. Ich möchte aber noch eine Weile zuschauen. Das Ambiente ist unbeschreiblich.
JP K und Nadine verstehen bestimmt was ich damit meine. Man muss es selber gesehen haben.
Ab und zu fliegen wieder Pelikane davon.
Ich verspreche mir morgen noch einmal vorbei zu schauen.
Langsam marschieren wir wieder Richtung Maasai Giraffe Eco Lodge.
Jetzt verstehe ich auch wieso diese Lodge so genannt wird. Sehr bald begegnen wir einigen Giraffen. Sie gucken zu uns rüber.
Sie lassen sich aber nicht stören.
Gegen 18.30 sind wir in unserem Zimmer und duschen. Später begeben wir uns zum Restaurant. Da treffen wir ein anderes schweizer Ehepaar. Wir essen alle zusammen samt Drivers an einem grossen Tisch. Da es heute Neujahr ist, bekommen wir von der Direktion eine Weinflasche pro Ehepaar geschenkt. Wir teilen uns am Tisch eine Flasche Chardonnay und eine Flasche Shiraz. La vie est belle!
Das Nachtessen schmeckt himmlisch! Es gibt zuerst eine hausgemachte Gemüsesuppe. Dann Reis Pilaw mit einem zarten Beef Stew und frisches Broccoli. Dann kommt nnoch eine grosse Salatplatte. Als Nachspeise hat die Köchin Margaret einen speziellen Kuchen gebacken.
Um 20.30 kommt noch ein belgisches Ehepaar dazu. Sie sind spät dran denn in der Serengeti sind sie stecken geblieben....Es soll stark geregnet haben....
Preis pro Nacht in Vollpension für uns Beide: 140 US$ Einen Rat: wenn ihr in TZS bezahlt dann kommt es auf 100 US$ umgerechnet.
Da hat JP K eine viel bessere Kamera als meine......und auch ein besonderes Können! 😎 Mein Toni und der Maasai wollen nach einer halben Stunde schon wieder zurück in die Lodge. Ich möchte aber noch eine Weile zuschauen. Das Ambiente ist unbeschreiblich.
JP K und Nadine verstehen bestimmt was ich damit meine. Man muss es selber gesehen haben.
😛
Ich denke den Unterschied hat die Lage unseres Camps gemacht. Ich hatte unendlich viel Zeit für meine Birding-Fotos, und nicht jeder Schuss hat gesessen, ich habe sehr viel Ausschuss produziert.
Ja, Lake Natron kann ich auch wärmstens empfehlen, am besten ohne Safari-Programm, einfach nur am Ufer spazieren gehen. Viele Grüße JP
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200811. Feb. 2021 ·
02.01.2021
Trotz der Hitze haben wir gut geschlafen.
Um 8 Uhr sitzen wir am Frühstückstisch. Miam, miam..... Es gibt frische Pancakes, Omelette, Toast, Früchte, Fruchtsaft. Der Kaffee schmeckt fabelhaft. Gegen 9 Uhr erscheint auch der Ranger um seine Concession Fees einzukassieren. Die Visa-Card Maschine läuft nur unter einem bestimmten Baum. Wir folgen ihm. Für 3 Tage bezahlen wir für uns Beide: 179,65 US$ Für den Wagen mit Driver: 61'000 TZS Punkt um 09.30 geht es wieder zu Fuss Richtung Lake Natron. Die Giraffen sind auch wieder um das Camp.
Die Temperatur ist noch angenehm und es macht Spass herum zu laufen. Die Pelikane sind immer noch an Ort und Stelle.
Wir entdecken auch wieder tote kleine Fische
und sogar junge Pelikane.
Die Zwergflamingos suchen nach Nahrung.
Anschliessend erkunden wir die Gegend.
Manchmal komme ich mir vor wie in Irland!
Wir laufen noch zum View Point.
Meine Augen geniessen die tolle Landschaft.
August 2014 war der See total ausgetrocknet als wir ihn besucht haben. Ich war damals sehr enttäuscht. Kein einziger Vogel war zu sehen... Und jetzt so ein Spektakel!
Gegen 11 Uhr machen wir uns auf den Rückweg. Wir begegnen wieder ein paar Giraffen.
Um 12.30 wird das Mittagessen serviert. Ein Festival! Es gibt eine grosse Salatplatte, Hähnchen mit Rüblipuree und Pommes Rissolées, Fruchtsalat. Die Drivers schlagen echt zu. Sie geniessen auch die Küche.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200812. Feb. 2021 ·
Fortsetzung
Um 14.30 verlassen wir wieder die Lodge mit Maasai Sanoun und Morris. Wir wollen die Engaresero Falls besuchen. Wir halten vorher noch im Office von der Engaresero Community an. Da bezahlen wir die Community Fees. Kostet 20 US$ pro Person für den gesamten Aufenthalt (ob 1 oder mehrere Tage). Während des Aufenthaltes verfügen wir über einen Maasai der uns herumführt. Morgen werden wir ihn besonders gebrauchen! 😎 Da bezahlt man nur cash!
Dann fahren wir zu einem Parkplatz. Von da aus geht es zu Fuss weiter. Wir haben Trinkwasser dabei denn es ist wieder glühend heiss. Zuerst laufen wir den Fluss entlang.
Bald kommt auch schon der erste Flussübergang.
Das Wasser ist sehr angenehm und es tut gut unsere Füsse da abzukühlen. Sanoun scheint hier jeden Stein zu kennen denn er zeigt uns genau wo wir laufen sollen. Der Spaziergang geht weiter durch raues Gelände.
Hin und wieder durch einen Flussübergang.
Driver Morris scheint da nicht so sehr glücklich zu sein. Er kann nicht schwimmen.....
Der Ngare Sero Fluss, der durch die Schlucht fliesst, ist aber nicht so tief. Von den 7 Malen, wo wir ihn überqueren müssen, ist das tiefste Wasser bis zu unseren Hüften und der Rest der Zeit ist es kniehoch. Es ist sehr wichtig Schuhe zu tragen, die nass werden können, oder gute Trekkingsandalen zu haben.
Nach 40 Minuten erreicht man dann den Wasserfall.
Natürlich werde ich da im Wasser schwimmen! Sanoun kommt auch mit. Driver Morris lässt es lieber sein.....Toni haben wir auf der halben Strecke zurückgelassen. Es war ihm zu viel. Wir geniessen unser Bad eine gute halbe Stunde und gehen anschliessend denselben Weg wieder zurück.
Auf den Felsen der Schlucht beobachten wir immer wieder Ziegen.
Bald erreichen wir unseren Parkplatz. Kurz davor baden die Dorfkinder
und die Mètter waschen ihre Klamotten.
Gegen 17 Uhr sind wir in der Lodge zurück. Das Wasser vom Schwimmbad wird gerade gewechselt. Morgen werde ich bestimmt es mir da drin gemütlich machen. Im Garten zwitschern die Vögel.
Heute Abend zum Nachtessen sind wir 3 Suisse Romand Ehepaare am grossen Tisch. Wir schlagen alle zu denn die Küche von Margaret ist immer ein Highlight! 😛
Dann bleiben wir noch eine Weile sitzen und plaudern mit den Schweizern.
ANNICK schrieb: Driver Morris scheint da nicht so sehr glücklich zu sein. Er kann nicht schwimmen.....
Jaja, das können noch viele Tansanianer nicht...deshalb hab ich damals unserem Koch Joakimu wohl genau an der Stelle auf dem Bild oben beigebracht wie man 'toter Mann' spielt und danach wie man sich in so einem Fluss treiben lassen kann ohne den Hintern oder den Kopf an den Steinen anzuschlagen. Zum Schluss kamen dann noch die Schwimmbewegungen dazu, er war danach sehr stolz das geschafft zu haben!
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200814. Feb. 2021 ·
03.01.2021
Gleich nach dem sagenhaften Frühstück um 9 Uhr, geht unsere West Lake Natron Tour los. Maasai Sanoun begleitet uns da er die Gegend wie seine Hosentasche kennt. Zuerst durchqueren wir das Dorf Engaresero. Danach gibt es nur noch eine schlechte Piste. Ein LKW ist sogar stecken geblieben.
Mit Schaufel versucht man sich aus dem Schlamasel herauszuholen.
Daneben baut man eine kleine Brücke um in Zukunft nicht wie dieser Lastwagen zu enden... So viele spitzige Steine habe ich schon lange nicht mehr gesehen...
Da ist man echt froh nicht einen Porsche zu fahren! 😛 Immer wieder treffen wir Maasai Hirte mit ihrem Vieh.
Gegen 10 Uhr erreichen wir das Ufer vom See. Wir wollen da ein Flamingobrutgebiet besuchen.
Von weitem sieht und hört man sie schon.
Ich laufe vorsichtig Richtung Flamingos. Unterwegs findet man immer wieder verlassene Nester.
Marabus bedienen sich da gerne.
Sie zerstören viele Eier und essen sie nicht einmal... Es handelt sich hier um Greater Flamingos.
Laut Sanoun kommen sie normalerweise selten hier her. Da es letztes Jahr aber viel geregnet hat und viel Nahrung durch die Zuflüsse gebracht wurde, haben sie entschieden hier zu nesten. Sie ähneln den Lesser Flamingos (Zwergflamingos). Sie sind aber weisser und grösser.
Das Schauspiel ist wahnsinnig!
Man muss es sehen um es zu glauben. Man sieht da Tausende Flamingos auf einer kleinen Fläche.
Sie sind überall.
Unweit vom Ufer bemerke ich auch einige Zwegflamingos.
So viele Flamingos möchte ich auch einmal sehen! Toll! Danke für die schönen Fotos!
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200816. Feb. 2021 ·
Fortsetzung
Wir spazieren ein wenig am See herum.
Immer wieder beobachten wir am Ufer Zwergflamingos.
Das Wasser fühlt sich seifig an und besondere Purpurbakterien färben es je nach Jahreszeit rot. Sie sind in den Spirulina Algen enthalten, die von den Rosa Zwergflamingos verspeist werden.
Mit ihren grossen Schnäbel fahren sie kopfüber durch das flache Wasser und filtrieren die Algen mit ihrem speziellen Fressapparat am Schnabel.
Doch über dieses einzigartige Naturgebiet schwebt ein Damoklesschwert. Die Salze des Natronsees sind für die Menschen wertvolle Rohstoffe. Man kann hier in den verschiedenen Dörfer Salz kaufen. So gibt es Pläne, am Rande des Sees eine Fabrik zu bauen. Heftige Proteste vereitelten diesen Plan bislang, so dass er einstweilen in den Schubladen der Planer verschwand. Aber für wie lange? Nach einer guten Stunde machen wir uns langsam auf den Rückweg. Heute ist es extrem heiss. Der Thermoter zeigt schon 35 Grad.
Der Lastwagen der vorher stecken geblieben ist, scheint es geschafft zu haben weiter zu fahren!
Um die Dörfer sehen wir häufig Esel.
Sie werden für den Transport von Gütern benutzt.
Die Landschaft finden wir einfach einmalig!
Wir passieren wieder den Brückenbau.
Im Engaresero Dorf ist nicht viel los.
Gegen 12.30 sind wir wieder in der Lodge. Eine Gruppe von Italiener ist gerade angekommen. Da ist etwas los. Um 13 Uhr wird das Mittagessen serviert. Es gibt Avocado und Rüblisalat. Dann Spaghettis al dente mit hausgemachter Tomaten und Gemüsesauce. Miam miam. Als Nachspeise verschlingen wir Banane Flambées.
Den Nachmittag verbringen wir am Pool mit einem schweizer Ehepaar.
Die Italiener sind zu den Falls gefahren. Die Liegen erweisen sich als sehr gemütlich.
Schade dass die Taube auf dem Baum
die ganze Zeit gurrt. Mit einem Nickerchen wird es nichts.
Später im Pool, beim Schwimmen, kitzelt etwas an meinem Fuss. Da bemerke ich im Wasser eine Nepa Cinerea. Das schweizer Ehepaar springt schnell vor Schreck aus dem Pool. Es handelt sich um einen Wasserskorpion. Sein Stich kann schmerzhaft sein aber nicht gefährlich.
Gegen 18 Uhr kommen die fröhlichen Italiener zurück. Eine Stunde später sitzen schon alle Gäste (heute Abend 20 Leute) im Restaurant. Die hausgemachte Gemüsesuppe ist ein Volltreffer. Reden wir nicht vom Chicken Masala mit Reis, Gemüse und Salat. Die Küche hier ist ein Geschenk Gottes.
Später packen wir unsere Koffer denn morgen früh fahren wir um 07.30 los. Es geht in den Serengeti NP.
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200817. Feb. 2021 ·
@Nadine: der Wasserskorpion war bestimmt um die 7 oder 8 cm lang. Man konnte ihn nicht übersehen. Im Pool lässt es sich anscheinend gut leben..... 😛
04.01.2021 So ein beschissener Tag.....
Die Nacht war kurz. Die Italiener waren sehr sehr happy.....
Gegen 06.45 sitzen aber alle Gäste im Restaurant und frühstücken. Die Italiener fahren anschliessend in den Tarangire NP und die Schweizer auch in den Serengeti. Punkt um 07.30 verabschieden wir uns von der Maasai Eco Giraffe Lodge.
Fazit: da würden wir bestimmt wieder übernachten. 3 Nächte sind ein Minimum um die Gegend hier zu erkunden. Es ist kein Luxuscamp, hat aber alles was man so erwartet. Die Küche ist der Hammer.
Zuerst fahren wir dieselbe Piste wie gestern.
Die Salzsäcke stehen für den Verkauf schon am Strassenrand.
Später geht es bergauf.
Ab und zu passieren wir LKW's die eine Panne haben.
Immer wieder treffen wir auf der Piste Vieh.
Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 30Km/stunde. Plötzlich wird die Gravel Road zu einem Horror. Die Chinesen bauen gerade eine Teerstrasse nach Wasso und zur Kenia Grenze.
Da bleibt nur noch eine sehr schlechte einspurige Piste für die Autos.
Wenn die Strasse einmal besser wird, bremst uns das Vieh!
Ende des Jahres wird es bestimmt viel einfacher in die Serengeti zu fahren!
Wir brauchen tatsächlich 4 1/2 Stunden bis nach Wasso. Da tanken wir. Morris schlägt auch vor im Ort eine Kleinigkeit zu essen. Wir halten bei der Donnel Garden Lodge an.
Da kann man auch die Toiletten benutzen. Hier ist Ziegenfleisch die Spezialität.
Das Fleisch erweist sich aber hart wie ein Brett! 😣 Eine halbe Stunde später geht es weiter. Die Gravel Road wird leider nicht schneller.
Wir verlieren auch noch 10 Minuten weil ein Teil der Strasse gerade repariert wird....
Danke für die Info zum Wasserskorpion! Und du kannst dir nicht vorstellen, wie erleichtert ich bin, dass selbst der Profi 4 1/2 Stunden bis Wasso gebraucht hat. 🤪 🤪 🤪
ANNICKThemenstarter8’057 Beiträge · seit 200818. Feb. 2021 ·
@Nadine: Profi oder nicht Profi, wenn du nicht vorwärts kommst..... da spielt es keine grosse Rolle! 😄
Fortsetzung
Wir parken
und marschieren gleich zum Parkbüro um unsere Entry Fees zu begleichen. Zum Glück stehen nicht viele Leute am Schalter so dass wir nach 10 Minuten dran kommen. Der Ranger hat noch nie vom Zawadi Camp gehört. Ist auch relativ neu. Er macht schon einmal die Rechnung für die 2 Tage wo wir im Park übernachten werden. entrance 2 adults: 2 X 120 US$ entrance driver: 2 X 5 US$ Conservation Fees adults: 2 X 100 US$ Conservation Fees driver: 2 X 7 US$ Wagen: 2 X 9 US$ + VAT 86,76 US$
Macht immerhin 568,76 US$ für die 2 Nächte im Zawadi Camp. Eine menge Geld..... 😗 Leider weiss der Ranger am Schalter nicht wie es mit der Kreditkarte weitergeht.........T.I.A Sein Kumpel ist schon nach Hause gegangen. Er ist normalerweise dafür zuständig. Wir können also hier unsere Entry Fees nicht bezahlen..... Der Ranger macht einige Telefonate. Am Schluss erklärt er uns wir müssen zum Lobo Airstrip und dort bezahlen. T.I.A.
Wir fahren sofort los. Es ist inzwischen schon 16.15 und Morris meint wir hätten auf jeden Fall 25 Minuten Fahrzeit. Für's Fotografieren bleibt da wenig Zeit.....
Kurz vor 17 Uhr erreichen wir den Lobo Airstrip.
Der Ranger weiss Bescheid. Er erstellt wieder dieselbe Rechnung, wir geben ihm die Kreditkarte. Der Kerl wird es 30 Minuten lang versuchen. Das System will nichts wissen.....oder er wird mit dem System nicht klar........ T.I.A. Er macht auch einige Telefonate. Am Ende heisst es: you pay tomorow at Seronera Airstrip. Here your bill.......
Es ist schon 17.30 als wir Lobo Airstrip verlassen. Wir brauchen auf jeden Fall eine gute Stunde bis zum Zawadi Camp. Für Tiersichtungen bleibt da keine Zeit mehr übrig..... 😣
30 Minuten später fängt es auch noch an zu donnern und es regnet heftig. Morris sieht praktisch nichts mehr....Es wird auch langsam dunkel. Wir haben die Telefonnummer vom Camp. Da heisst es: no problem it is signposted...... Wir suchen vergebens nach dem Schild und es schüttet und schüttet. Die Piste wird jetzt auch noch rutschig. Morris fährt für mich zu schnell. Als Ausrede, sagt er er wolle nicht stecken bleiben..... Was kommen sollte, kam auch! 😈 Morris übersah einen Buckel, der Wagen springt auf einmal hoch. Da wir nicht angeschnallt sind, springen wir alle von unseren Sitzen hoch. Mein Toni aber viel mehr als wir Beide. Der Kopf von Toni schlägt zuerst auf das Dach und Toni landet danach am Boden zwischen den Sitzen.....Er hat sich leider sehr weh getan. Der Rücken schmerzt wahnsinnig. Ich werde lieber auf die Details verzichten...... 😣 Das Camp erreichen wir gegen 19.30. Es ist stockdunkel. Hier der Link: www.zawadiserengeticamp.com
Wir steigen aus dem Wagen und marschieren im Wasser. Toni und Morris sind ausser sich. 2 Maasai kommen uns entgegen und helfen uns mit dem Gepäck. Sie bringen uns gleich zu unserem Zelt.
Das Bild wurde am nächsten Tag genommen. Wie man sehen kann liegt es direkt auf dem Boden. Zum Glück hat es aufgehört zu regnen. Das Wasser konnte in die Erde eindringen.
Das feuchte Zelt besteht aus 2 Betten
und einem kleinen Tisch.
Für die Klamotten ist genügend Platz vorhanden.
Das Badezimmer ist zwar klein
aber ganz OK.
Mein Toni hat solche Rückenschmerzen, er will nicht mehr aus dem Zelt....Er legt sich auch gleich hin. Ich untersuche ihn da genauer. Er ist überall blau am Rücken aber es beunruhigt mich nicht. Danach marschiere ich wieder im Wasser bis zum Zelt-Restaurant. Da finde ich auch Morris. Er hat sich inzwischen beruhigt. Da das Camp praktisch leer ist (ausser uns gibt es nur noch ein deutsches Ehepaar) hat man ihm auch ein Gästezelt gegeben. Er ist happy!
Das Abendessen erweist sich als sehr mittelmässig. Schwer wenn man von der Maasai Eco Giraffe Lodge kommt... 😄 Wifi funktionniert nicht mehr......Ich unterhalte mich ein wenig mit dem deutschen Ehepaar. Es sind Selfdriver. Sie sind auch der Meinung dass die Drivers hier viel zu schnell die Schlammpisten anfahren. Gegen 21.30 verschwinde ich in meinem Zelt. Mein Toni schläft natürlich nicht. Er brüllt auch noch dass er morgen nicht hier bleiben wird..... Ich verabreiche ihm ein Schmerzmittel.......