Auf der Suche nach „piet-my-vrou"-Sambia Nov 2019

Reisebericht 89 Antworten · 18,1k Aufrufe · gestartet 02. Feb. 2020 von chrissie
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200607. März 2020 ·
20.11. South Luangwa NP
Um 3:40 Uhr geht eine Alarmanlage an. Im ersten Moment denken wir, dass es unsere ist 😊 , aber es ist ein anderes Auto. Christian sieht kurz darauf die Nachtwächter kommen. Im Camper steht die Luft, obwohl es sehr stürmisch ist. Ich schlafe nicht mehr fest ein. Als die Dämmerung einsetzt, genieße ich im Bett liegend den Blick ins Flussbett.


Blick von unserer Campsite Richtug Pool


noch haben wir Schatten

Auf dem Weg zur Dusche treffe ich Matthias, den wir gestern kennen gelernt haben. Er schwärmt vom night drive. Da ich auch im Vorfeld nur positive Kommentare zu den angebotenen drives vom Wildlife Camp gelesen habe, verfestigt sich bei mir der Wunsch, an einem teilzunehmen. Ich bin zuversichtlich, dass wir diesmal nicht wie sonst danach enttäuscht sind.

Aber heute gehen wir selbst auf Pirsch. Ein kurzer Plausch mit der Angestellten am Gate, dann versuchen wir unser Glück erneut am River Side drive.




Langspornkiebitz (white-crowned lapwing)



In größerer Entfernung sehen wir Elefanten. Aber wir haben Zeit ... 😄





Eine weitere Gruppe Elefanten kommt hinzu. Wir beobachten sie eine Weile.





Sind das nur normale Spinnennetze oder ist das doch etwas anderes? 😕








Einen Kronenkranich sehen wir auch nicht alle Tage.

Als wir die Katete Brücke erreichen, entscheiden wir uns nach einem Blick auf die Karte noch bis zu den Twin Baobabs weiterzufahren. Hier drehen wir um.



So langsam rappelt sich auch die Temperaturanzeige vom Auto hoch: inzwischen auf 33° C, dennoch denken wir, es ist wärmer.
An der Mushilashi Bridge treffen wir endlich mal wieder auf Zebras.





und wieder Elefanten:




beim Schlammbad und danach 😎

Ein letzter Stopp am Wassertümpel von der Mfuwe Lodge: Hippos, Krokodile, heilige Ibisse, Hammerkopf, African Jacana und Silberreiher.




ein Hipporücken eignet sich gut als Lande- oder Angelplatz 🤪



Im Ort schauen wir uns vergeblich nach Holz um. Durch Mopanegebüsch geht es zurück zum Wildlife Camp. Wir buchen für morgen einem Nachtdrive und erfahren, dass Holz an der Poolbar erhältlich ist.
Auf der Campsite nehmen wir ein spätes Frühstück ein. Im Internet hatte ich gelesen, dass ein lokaler Typ namens Thomas täglich mit dem Fahrrad von der Stadt zum Wildlife Camp fährt, um sein selbst angebautes Gemüse und Obst zu verkaufen. So sind wir nicht erstaunt, als ein Mann mit seinem Rad von Campsite zu Campsite geht. Wir bitten ihn um Kartoffeln. Leider denke ich nicht daran, ihn zu fotografieren, und die nächsten Tage sehen wir ihn im Camp nicht. 😣






Löffler- so möchte ich nicht meine Beine anwinkeln

Heute ist es mit 40 ° C noch wärmer als gestern, daher planschen wir ein Weilchen im Pool.
Es sieht nach Gewitter aus, als wir erneut losfahren.





Am Wasserloch der Mfuwe Lodge gibt es wie immer etwas zu sehen.


sacred ibis


Rotschnabeltoko


Der Stammgast am Wasserloch: Sattelstorch

Wir sehen viele Büffelweber auf einem vertrockneten Feld, aber sie fliegen für mich zu schnell weiter, als wir anhalten, um ein Foto zu machen. Dafür haben die Warzenschweine mehr Geduld.





Auch der Termitenhügel rennt nicht weg. 😛



Für eine weitere Landschaftsaufnahme bitte ich Christian, anzuhalten. Christian schaut sich um und entdeckt auf seiner Seite einen Milchuhu.



Wir sehen immer wieder Elefanten. Uns fällt auf, dass die Elefantenmütter hier ihre Kinder nicht so stark abschirmen wie in anderen Gegenden.






Wasserböcke

Da sich die meisten Tiere im Gebüsch versteckt sind, konzentriere ich mich auf Landschaftsaufnahmen.









Am Wasserloch der Mfuwe Lodge sitzt ein Schreiseeadler wie in Positur für uns.



Auch ich entdecke einen Milchuhu. Leider ist der Milchuhu sehr schlecht zu fotografieren. 😐
Auf dem Weg zum Wildlife Camp queren viele Elefanten den Weg.



Auf dem Campingplatz ist inzwischen eine Gruppe von Nomad Tours angekommen. Zum Glück bekommen wir nicht allzu viel von der Nomadgruppe mit, da wir im hinteren Bereich des Campingplatzes sind. Da wir Holz an der Poolbar bekommen haben, steht einem Grillabend nichts im Wege.





Kurzzeitig gibt es einen Stromausfall. Das lässt die Sterne noch besser zur Geltung kommen, und wir können das Wetterleuchten gut beobachten. Aus der Ferne ist Donnergrollen zu hören, und Sturm zieht auf. Vielleicht ein Grund, warum die Nilgänse heute so laut schnattern 😕 . Wir verziehen uns ins Dachzelt.
Übernachtung: Wildlife Camp, 260 ZMW
Tageskilometer: 98
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
2’528 Beiträge · seit 200908. März 2020 ·
Hallo Chrissie,

schon geraume Zeit verfolge ich deinen Bericht aus Sambia. Da ich dort noch nicht gewesen bin, habe ich auch nichts dazu beitragen können.
Bis jetzt. 😎 Denn du hast geschrieben: "Löffler- so möchte ich nicht meine Beine anwinkeln".
Der Löffler auch nicht! 😵 Denn er sitzt ganz normal auf seinen Füßen, darüber siehst du die Unterschenkel mit dem Kniegelenk, die Oberschenkel sieht man wie üblich nicht/ nur ansatzweise.

Viele Grüße,
Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
381 Beiträge · seit 200908. März 2020 ·
hallo chrissie, ja es gibt einige unterkünfte, die näher am park eingang sind. ich bin ja kein camper, aber ich meine croc valley und tracks and trail hätten auch campsites. ich übernachte meist in der marula lodge die ist direkt daneben. nachts ist aber nix los. wenn dann wohl eher auf den campsites...je nachdem wer sich da lautstark bemerkbar macht.
ja an der lagune der mfuwe lodge ists schön, aber wenn ihr zu der jahreszeit im oktober/november in der mfuwe lodge vorbei schaut (man kann dort auch einfach mal nur einen drink nehmen), könntet ihr das glück haben zu sehen, wie die elefanten durch die rezeption laufen. das ist wunderschön....wer weiss, vielleicht erlebt ihr es beim nächsten mal. auch in der marula lodge (da könnt ihr auch sitzen und was essen und trinken). gehen sie schon mal durch den speisesaal.
lg petra
spirit-of-zambia.com
381 Beiträge · seit 200908. März 2020 ·
Chrissie, ich hatte auf euren Bildern gesehen, dass ihr einen 4 x 4 von hemmingway zambia habt. könnt ihr mir mal eine preisliste zur verfügung stellen, ich habe leider nichts gefunden. wo habt ihr den wagen in empfang genommen? war alles o.k.? Ich überlege nämlich grad, ob ich mir nicht auch einen camper besorgen soll. dann bin ich ein wenig unabhängiger. ich benötige immer wieder ein auto, um zu unseren baustellen zu fahren und manchmal geht das leider nicht mit einem normalen auto:-). wäre klasse, wenn du mir infos geben könntest. hier meine e-mail: petra.kurth@gmx.com bitte mit vermerk hemmingway sonst lösch ich dich aus versehen.

gibt es eigentlich irgendwo eine übersicht darüber, wer sich aus dem namibia-forum dieses jahr in zambia aufhält? wäre doch klasse, wenn man sich mal treffen könnte. ich würde mich sehr freuen. lg petra
spirit-of-zambia.com
2’319 Beiträge · seit 201109. März 2020 ·
fussohle schrieb:Chrissie, ich hatte auf euren Bildern gesehen, dass ihr einen 4 x 4 von hemmingway zambia habt. könnt ihr mir mal eine preisliste zur verfügung stellen, ich habe leider nichts gefunden. wo habt ihr den wagen in empfang genommen? war alles o.k.? Ich überlege nämlich grad, ob ich mir nicht auch einen camper besorgen soll. dann bin ich ein wenig unabhängiger. lg petra
Hallo Petra,

befreunde Dich schon einmal mit dem Fakt daß die Preise Hemingways nicht mit den Preisen für 4x4-Fahrzeugen in Südafrika oder Namibia zu vergleichen sind und daß gegebenenfalls Schnappatmung einsetzt, sobald Dein Blick auf die Ziffer des Tagestarifes geworfen und dieser mental verarbeitet wurde.

Gruß vom Alm
zuletzt bearbeitet 09. März 2020
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200609. März 2020 ·
@ Matthias
Vielen Dank für deine Erläuterung. Wieder etwas dazu gelernt. 😁

@ Petra
Du hast Recht, croc valley und tracks and trail haben Campsites. Croc valley und die Marula Lodge haben wir uns auch angesehen 🙂 (folgt am 21.11.).

Wir hatten schon lange vor der Reise eine Doku über Elefanten, die an der Rezeption der Lodge vorbei laufen, um in den Garten zu den Marulabäumen zu gelangen. Daher wäre es interessant gewesen, es selbst mal zu sehen, aber wir waren uns unsicher, ob man dort erwünscht ist, wenn man nicht übernachtet 🙁 .

Wir hatten einen Bushcamper von Bushlore. Das Fahrzeug von Hemmingway war von unseren britischen Campnachbarn, die mit einem südafrikanischen Reiseleiterpärchen unterwegs waren. Daher vermute ich, dass die Südafrikaner schon öfter bei Hemmingway für ihre Kunden gemietet haben und grundsätzlich zufrieden sind. Wenn ich mich Recht erinnere, haben die Briten das Auto in Lusaka übernommen.
Ich habe keine aktuelle Preisliste von Hemmingway, hatte aber im Vorfeld irgendwo von jemanden gelesen, dass H. je nach Saison ab 150 US aufwärts nimmt. 😮
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
2’319 Beiträge · seit 201110. März 2020 ·
chrissie schrieb:
Ich habe keine aktuelle Preisliste von Hemmingway, hatte aber im Vorfeld irgendwo von jemanden gelesen, dass H. je nach Saison ab 150 US aufwärts nimmt. 😮
Hi Chrissie,

die mir unterbreiteten daily rate-Preise waren die folgenden:

"Emerald Season" Zeitraum 1. November 2019 - 30. Juni 2020 --> 195,00 USD
Zeitraum 1. Juli - 31. Oktober 235,00 Euro USD

E Schnäbbsche nennt man das im südhessischen Dialekt.

Alm
5’489 Beiträge · seit 200910. März 2020 ·
...also eher schon ostafrikanische, als südafrikanische Preise.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200611. März 2020 ·
ALM schrieb:
die mir unterbreiteten daily rate-Preise waren die folgenden:
"Emerald Season" Zeitraum 1. November 2019 - 30. Juni 2020 --> 195,00 USD
Zeitraum 1. Juli - 31. Oktober 235,00 Euro USD
Ok, die von mir genannten Preisangaben sind schon älter.

21.11. South Luangwa NP
Wir haben uns keinen Wecker gestellt, da wir heute nicht morgens in den Park fahren. Ich bin zwar schon um fünf wach, freue mich aber, dass ich mich noch liegen bleiben kann.
Campsite 8 ist von zwei Fahrzeugen belegt, eins davon steht sehr nah bei uns. Wir können praktisch mehr oder weniger von einem Dachzelt zum anderen schauen. 😐


sieht aus der Entfernung nicht so nah aus
Gegen 6 h hält uns auch nichts mehr in den Federn. Bei mir ist das volle Beautyprogramm mit Haare waschen etc angesagt. 🤪 Heute ist es nicht so warm, außerdem weht ein mäßiger Wind. Mit dem obligatorischen Morgengetränk in der Hand beobachten wir das Geschehen am Fluss:







Ab und zu grunzt ein Hippo.
Anschließend nutzen wir die Zeit und räumen bzw. sortieren einige Sachen um. Ich kann gar nicht glauben, was ich im vorderen Staufach finde: das Buch vom South Luangwa Nationalpark, innen drin die Sambiakarte. 🤩

Wir schlendern durch das Camp




Jetzt hätte man den Pool für sich



und sehen uns auch das so genannte Barefoot tented Camp an.





Da nichts los ist, fragen wir einen Angestellten, ob wir uns ein Zelt von innen ansehen dürfen. Es ist einfach eingerichtet, aber mit eigener Dusche/WC. Als ich ein Foto vom Zimmer machen will, denkt der Angestellte, ich möchte ihn fotografieren und stellt sich in Positur. 😄




Küche für Selbstverpfleger des Barefoot tented Camp

An der Rezeption bezahlen wir den game drive (55 $ pP zuzügl. 25 $ pP Parkgebühr).


Hier gibt es zwischen 12 h und 14:00 h kostenloses WLAN

Am Hide bei der Rezeption ist nichts los.





Wir fahren in den Ort. Obwohl es heute Morgen im Vergleich zum Vortag eher frisch war, ist die Temperatur inzwischen auf über 30 ° C angestiegen.

Auf der Strecke vom Wildlife Camp gibt es diverse Schlaglöcher. Eins wurde inzwischen gefüllt und an einem weiteren, das sogar mit einer Art Warnbarke abgesichert ist, arbeiten ein paar Männer dran. 🙂
Am Wasserloch sind jetzt nur wenige Vögel. In Kakumbi (oder ist es doch Mfuwe? 😕 ) schlendern wir herum.





Im Craft Shop schauen wir uns ausgiebig um. Wir kaufen (noch) nichts, da wir uns auch noch Mulberry Mongoose anschauen möchten.





Einige nette Sachen, aber nicht ganz günstig.




Café nebenan

Wir stocken unsere Getränke beim General Dealer auf.







Wir fühlen uns wohl im Wildlife Camp, dennoch wollen wir uns die anderen Camps ansehen, auf die ich durch verschiedene Reiseberichte aufmerksam geworden bin.

Das Croc Valley Camp gefällt uns nicht besonders: die Stellplätze sind sehr eng beieinander. Der Pool ist zwar größer, aber ansonsten wirkt die Anlage etwas lieblos.

Auf den Fotos wirkt die Anlage netter als in Wirklichkeit, außerdem habe ich die unschönen "Ecken" nicht abgelichtet.









Die Anlage der Marula Lodge sieht gepflegt aus, auch der Pool ist ok. Es gibt keinen Campingplatz. Für den preisbewussten Urlauber gibt es mit Betten ausgestattete Zelte und Gemeinschaftstoiletten (20 $ pro Person).









Da das Track and Trail River Camp keine Campsites am Wasser hat, verzichten wir darauf, auch noch dieses Camp anzuschauen. Das werden wir ein paar Tage später bedauern, als wir ein Pärchen kennen lernen, das dort ein paar Nächte verbracht hat und dem das Track and Trail River Camp besser als das Wildlife Camp gefallen hat. 🙁

Wir entscheiden, Mulberry Mongoose am Sonntag anzuschauen, da jeden Tag von 7 h - 16 h geöffnet ist. So brauchen wir uns heute nicht zu hetzen und fahren zur Rezeption, um unseren Aufenthalt entgegen unserer ursprünglichen Reservierung für zwei Nächte zu verlängern.

Auf der Campsite unterhält sich mit einem Holländer, der sich für den Bushcamper interessiert, ich plausche mit anderen Campern, die ein Auto mit Dachzelt von Bushlore haben. So ein Austausch ist immer interessant. Im Pool sind vor allem viele junge Leute der Nomad Overlander, das ist Christian zu voll, daher kühle ich mich allein im Wasser ab.

Anschließend kochen wir Nudeln. Da noch etwas Zeit bis zum game drive ist, schauen wir am Hide des Campingplatzes vorbei:







Da muss man eigentlich nicht auf Pirschfahrt gehen, oder? 😛

Für den Game drive muss ich noch die bisherige Fotoauswahl verringern, aber vorab so viel: wir waren nicht enttäuscht. 😁
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200629. März 2020 ·
Nachdem ich die vergangenen zwei Wochen gesundheitlich sehr angeschlagen war (kein Corona 😉 ), hoffe ich, nun den Bericht ohne größere Pausen fortsetzen zu können.

21.11. South Luangwa NP Teil II
Wir sind mit unseren Campingnachbarn auf einem Fahrzeug. Wie sich im Verlauf der Fahrt herausstellt, sind die fünf sehr nett: ein britisches Pärchen mit ihrem erwachsenen Sohn und als deren Reiseleiter ein Pärchen aus Südafrika.
Insgesamt sind es drei Fahrzeuge, die zum sunset / night drive aufbrechen.



Neben dem Guide sitzt auch ein Tracker auf dem Fahrzeug.


Gate zum SLNP


Der Blick auf den South Luangwa gefällt uns immer wieder


Die Frauen können den Blick sicher nicht so genießen

Zuerst sehen wir die üblichen: Paviane, Busch- und Wasserbock, Zebras, Impalas, Pukus.




Der Buschbock macht seinem Namen alle Ehre 😄






Die Elefanten sind für die Bewohner ein Problem, da sie regelmäßig abends ins Dorf kommen.


Laut unserem Guide buhlen die zwei Gabelracken-Männchen um ein Weibchen

Fast jeder von uns wird mindestens einmal von Tsetsefliegen gepiesackt. Schade, dass an unserem Fahrzeug kein Elefantendung verbrannt wird, da hätten wir erfahren können, ob es wirkt. 😐
Erstes Highlight ist ein Rudel Wildhunde im Flussbett, die wir fast eine halbe Stunde beobachten können. Da wir als drittes Fahrzeug hinzukommen, ist es mitunter schwierig, gute Fotos zu machen, besonders wenn sie zu nah an der Böschung sind.














Da fühlt sich jemand wohl in der Sch... 😛



.. und riecht er jetzt besser?
🤪





Kurz darauf sehen wir einen ca. 5-6 Monate alten Leopard. Das Licht ist nicht mehr ideal, aber da er frei liegt, gelingen mir noch einige Fotos. Etwas weiter entfernt sehen wir seine Mutter.


Die Gänse sind in sicherer Entfernung















Als auch sie verschwindet, wird es höchste Zeit für den Sundowner. 😎



Wir unterhalten uns gut mit den anderen, die morgen die Escarpment Road Richtung Kasanka NP fahren wollen. Schade finde ich, dass John und der Tracker sich nicht am Gespräch beteiligen. Vielleicht denken sie, dass es unerwünscht sei. 🤨
In der Ferne sehen wir immer wieder Wetterleuchten und irgendwann fängt es an, etwas zu nieseln.

Auf der Straße liegt ein Löwenmännchen. Nette Sichtung, aber nicht wirklich beeindruckend, da hatten wir in Hwange NP oder bei Satara schon ganze Rudel auf der Straße liegen sehen.



Im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend sind fünf Löwenweibchen an einem Büffelriss. John ist offensichtlich von anderen Guides darauf aufmerksam gemacht worden, denn es stehen einige Fahrzeuge um die Löwen herum.
Obwohl an dem Büffel genügend Fleisch dran ist, gibt es untereinander zwischendurch Streit, und die Katzen knurren und fauchen sich gegenseitig an. Bei dem Geruch oder besser gesagt Gestank atme ich lieber durch den Mund. Dennoch ist es gerade das, was neben den Geräuschen wie dem Rausreißen von Fleischstücken und dem Schmatzen, die angespannte Lage spüren und uns mit fast allen Sinnen teilnehmen lässt.










Makaber finde ich, dass es fast so aussieht, als ob der Büffel grinse

Nur jeweils wenige Sekunden können wir einen Blick auf scrub hare, white-tailed mongoose und large-spotted genet werfen. Die beiden letztgenannten hätte ich gerne länger beobachtet, da wir sie bisher vergleichsweise selten gesehen haben.

Nachdem wir den Park verlassen haben, setzt John den Tracker im Ort ab. Gegen 20:20 Uhr sind wir zurück.
Christian und ich setzen uns hochzufrieden mit einem weiteren Sundowner vor unserem Camper und lauschen den Geräuschen der Nacht. Knurrt da ein Löwe? Nein, unsere Mägen beschweren sich. 😄
Nachdem sie besänftigt sind, wird Katzenwäsche gemacht und danach geht es ab ins Bett.
Gutes timing – es fängt an zu regnen und der Sturm frischt auf.
Übernachtung: Wildlife Camp, 260 ZMW
Tageskilometer: 22
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200601. Apr. 2020 ·
22.11. South Luangwa NP
Es war die ganze Nacht über sehr windig, aber die Sonne scheint, als wir aufstehen.

Meist öffnet er uns nur das Gate, aber ab und zu stellt er uns auch das Permit aus.



Diesmal steigen wir auf der Brücke aus. Während sich auf der einen Seite die Hippos tummeln,





versuchen auf der anderen Seite ein paar Angler ihr Glück.



Wir biegen in den Mbangula loop ab, kommen aber nur einige 100 m weit, dann endet der Weg abrupt: 😮



Wir fahren ein Stück zurück und fahren dann schräg runter auf einen anderen Weg.
Vor uns kreuzen Elefanten den Weg.



Da sie keine Eile an den Tag legen, bleibt Zeit, die in den Bäumen herumtollenden Paviane (Fotos leider unscharf 😣 ) und die Vögel neben dem Auto zu beobachten.


Meves Starling

Wir gelangen auf den Riverside drive. Ein Senegalliest muss in der Nähe sein, seinen markanten Ruf erkennen sogar wir. Der Gesang der Zikaden ertönt wieder.


auf der anderen Seite, also im GMA-Gebiet







Christian macht die Klimaanlage an, da es etwas drückend ist, außerdem nerven die Fliegen. Zum Glück sind es fast nur die normalen Stubenfliegen.











Nicht alle Tiere machen uns es leicht, sie zu entdecken 😄









Wir sind immer wieder erstaunt, wie es auch größeren Tieren wie Giraffen oder Elefanten gelingt, so gut mit ihrer Umgebung zu verschmelzen, dass man zwei Mal hinschauen muss, um sie zu erkennen.



Leider stellt der Elefant sich nicht auf die Hinterbeine, um an die Früchte heranzukommen.



Da Christian hungrig ist, fahren wir zum Camp zum Frühstücken.
Vielleicht komme ich heute noch dazu, den Rest des Tages einzustellen.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200605. Apr. 2020 ·
22.11. South Luangwa Teil II
Während wir frühstücken, achten wir wie immer auf Meerkatzen und Paviane, die sehr forsch auftreten. Man darf hier wirklich nichts unbeaufsichtigt lassen.




Die verletzte Meerkatze haben wir schon öfter gesehen. Ob das Brandwunden sind? 😕

Die vergangenen Tage sind wir öfter Zeuge dreister Diebstähle geworden, u.a. klauten sie einen großen Kanten Käse aus einem verschlossenen Kühlschrank, der unter dem Schattendach einer Campsite stand. Bei dem Anblick, wie der Pavian in den Käse beißt, konnten wir uns dennoch das Grinsen nicht verkneifen. 😄

Noch sind wir die einzigen im ganzen Camp. Daher brauche ich heute Christian nicht zu einer Abkühlung im Pool überreden.





Anschließend laufen wir im Camp herum, in der Hoffnung, wie unsere Campingnachbarn lilian’s lovebird / Erdbeerköpfchen vor die Kameralinse zu bekommen. Leider vergeblich.
Dafür vermutet Christian richtig, dass die Elefanten auf dem Weg zum Hide sind.

Achtung Eliparade 🤪 :



















Gut, dass sie selbst nach einer halben Stunde den Rückzug antreten, denn wir können uns kaum von ihnen losreißen.

Inzwischen sind auch andere Gäste eingetroffen. Die Wärme ist extrem, uns beiden läuft der Schweiß nur so runter, obwohl wir uns nicht groß bewegen. Die Zeit, bis wir zum nächsten game drive aufbrechen, vergeht rasch, denn irgendetwas gibt es immer ein paar Tiere wie zB einen Waran oder Vögel zu sehen.



Zuerst fahren wir jedoch ins Dorf, um Holz zu kaufen. Beim Supermarkt werden wir nicht fündig. Zum Glück entdeckt Christian Thomas (der, der fast täglich im Wildlife Camp ist, um Obst etc zu verkaufen). Thomas verspricht uns, Holz zu besorgen. Wir sollen hier warten. Lange halten wir es bei der Hitze nicht auf und fahren daher die Straße rauf und runter. Nach einer Weile werden wir unruhig, haben wir ihn verpasst /übersehen? 😐 Aber da kommt er mit einer großen Menge Holz. Das Holz ist sehr sperrig und nicht so einfach im, Auto zu verstauen.

Dann geht es endlich in den Park. Wir haben kein bestimmtes Ziel.






Da kann einer nicht lesen.. 😛



Wir sehen heute viele Game Drive-Fahrzeuge und staunen über zwei Game Drive Fahrzeuge, auf denen nur schwarze Gäste unterwegs sind. 🙂

Eine Giraffe hat ein großes Geschwür. 🙁



Die Färbung des Himmels lässt ein Gewitter erahnen.





Es wird sehr stürmisch, aber noch bleibt es trocken.







Wir finden den Büffelriss. Es stinkt erbärmlich. Ein paar Geier sind noch in der Nähe.




hooded vulture




Great egret

Der Tag im Park endet, wie er begonnen hat: wir steigen auf der Brücke aus. Teilweise sehen wir einzelne Blitze.









Die Bauarbeiter haben Kameldornäste hingelegt, um ihre Löcher abzudecken.



Es ist still im Camp, die Holländer von Nummer 6 sind auf Game drive und die Nomad Campers sind abgereist.



Als Christian den Grill angezündet hat, setzt kurzzeitig Regen ein, aber schnell ist es wieder trocken. Unser heutiges Essen ist vergleichsweise mager: Gem Squash, Kürbis, eine Süßkartoffel, ein paar kleine „normale“ Kartoffeln und eine Burenwurst.
Nilgänse schnattern in der Dunkelheit. Elefanten tröten mehrmals, und einmal ist das Heulen einer Hyäne zu hören.
In der Ferne sehen wir immer wieder Wetterleuchten, teilweise donnert es. Der Wind weht teils stürmisch. Immer wieder gibt es einen kurzen Schauer, aber es sind noch knapp 30 ° C. Da tut eine Dusche gut, auch für meine juckenden Füße ist die Dusche eine kleine Erleichterung.
Übernachtung: Wildlife Camp, 280 ZMW
Tageskilometer: 106


Der heutige Tag im Park war sehr ruhig, erwartet uns morgen mehr? 😎
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2020
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200601. Mai 2020 ·
chrissie schrieb:

Die verletzte Meerkatze haben wir schon öfter gesehen. Ob das Brandwunden sind? 😕
Im "Nachbarforum" heißt es, dass die Meerkatze vermutlich von einer Schlange gebissen wurde, denn die Verkümmerung von Gliedmaßen und auch der Haarverlust wären dafür wohl relativ typisch.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 01. Mai 2020
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200602. Mai 2020 ·
23.11. letzter Tag im South Luangwa NP
Als ich nachts mehrmals aufwache, sehe ich nur die sprichwörtliche rabenschwarze Nacht, da Christian den Camper dieses Mal so hingestellt hat, dass die Beleuchtung des Campingplatzes nicht ins Auto hineinleuchtet. Der Wind stürmt mitunter sehr heftig, darunter mischt sich Hyänengeheul und von weit her dringt Löwengebrüll.
Die Niederländer von Nummer acht, die gestern Abend mit dem eigenen Fahrzeug angekommen sind, sind vor uns auf und verlassen kurz nach 5:30 h das Camp. Wir haben es nicht so eilig und trinken Tee bzw. Kaffee. Es ist noch sehr windig, aber die Sonne kommt schon hervor.

Dieses Mal sollen wir das Permit erst bei der Ausfahrt aus dem Park abholen. Wir sind ein wenig verunsichert, aber es wird schon gut gehen.

Wir biegen in den Riverside Drive ab und sehen die üblichen wie Impalas, Paviane, Perlhühner, Pukus.
Mehrere Game Drive-Fahrzeuge stehen unter einem Baum, was haben sie gespottet? Ich sehe zuerst einen Elefanten, aber da die Leute in die Höhe gucken, kann der Elefant nicht gemeint sein. 🤪






Da ist jemand noch müde oder von uns Zuschauern gelangweilt? 😄













Wir bleiben fast eine halbe Stunde, zwischendurch wechselt Christian ebenso wie der Leo seine Position, aber dennoch ist es nicht ganz so einfach, den Leo im Blattwerk zu fotografieren.

Wir folgen schon eine ganze Weile nicht mehr dem Riverside Drive. Auf dem Boden liegen Leberwurstblüten und viele Leberwurstfrüchte. Als Christian drüber fährt, gehen sie noch nicht einmal kaputt.



Die Zikaden sind nicht zu überhören. Laut Navi fahren wir auf dem Mushilashi River Drive. Ein Elefant kreuzt das Flussbett.



Das eingezeichnete dead end auf der Karte ist noch aktuell. Wir fahren parallel zum Airstip zurück, wenn ich das richtig überblicke. Der Weg scheint nicht nur uns zu gefallen, denn mehrere Tiere kreuzen den Weg.







Durch das Gewirr der Straßen und der ungenauen Karte blicke ich nicht durch. 😐 Ich möchte gerne auf die andere Seite des Mushilashi Rivers, deswegen lasse ich uns vom Navi dirigieren.
Christian muss wegen eines Game Drive-Fahrzeugs ein Stück zurücksetzen. Der Guide revanchiert sich dafür und erzählt uns, dass ca. 10 Minuten von hier entfernt ein Löwenrudel am Ufer sei.
Wir kommen wieder am Büffelriss vorbei. Zwei Geier wachen noch am Kadaver.



Wir fahren ein ziemliches Stück, der Gedanke macht sich breit, dass wir entweder die Wegbeschreibung falsch verstanden oder die Löwen sich aus dem Staub gemacht haben.
Aber die Sichtungsfee ist heute auf unserer Seite 😁 :










Was ist wohl mit dem Schwanz passiert?



Nur ein weiteres Game Drive-Fahrzeug steht hier. Auch bei den Löwen ist es nicht einfach, halbwegs passable Fotos zu machen, aber wir wollen nicht meckern.

Ewig fesseln uns die ruhenden Löwen nicht, daher lassen wir uns zum Wamilobe Drive leiten. Ein Geräusch irritiert uns. Wir denken zuerst, es kommt vom Auto, aber dann vermuten wir, dass eine Fliege in die Lüftung gekommen ist. Christian verstärkt das Gebläse, und eine Fliege fliegt durch das Fenster hinaus.







An einem prächtigen Baobab, der im unteren Bereich ziemlich anknabbert ist, ergibt sich leider keine günstige Fotoposition. Der weitere Abschnitt ist eng und buschig. Ab und zu sind auch kleine Senken oder Mulden zu durchqueren, dann gelangen wir auf die Hauptstraße und machen uns an der Katete Bridge auf den Rückweg.



Kurz vor der Mushilashi Bridge schaut ein Büffel am Straßenrand hoch, kurz darauf sehen wir viele Büffel im Gebüsch und etwas weiter quert eine beeindruckende Menge Büffel das Flussbett.







Wir statten dem „Big Baobab“ einen kurzen Besuch ab.



An der Mfuwe Lodge ist wieder einiges los:



Nicht auf dem Foto verewigt: Schreiseeadler, Graureiher, Sattelstörche, Paviane, und Hippos. Ein Stück weiter liegen Impalas im Schatten unter einem Baum.
Am Gate erhalten wir anstandslos unser Permit.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200604. Mai 2020 ·
Auf dem Markt im Dorf kaufen wir Kartoffeln, Butternut und Brot. Süßkartoffeln und Gem Squash gibt es leider nicht. Christian besorgt beim General Dealer Bier und Hunters.





Auf dem Heimweg liegen wieder zur Absicherung der Schlaglöcher einige Äste auf der Fahrbahn, dieses Mal gibt es eine Umfahrung neben der Fahrbahn.
Nach dem Frühstück machen wir es uns lesend auf den Liegestühlen am Pool bequem, bevor wir ein letztes Mal im Wasser planschen. Bei den Pavianen gibt es der Lautstärke nach zu urteilen größere Kämpfe. Heute ist es mit gut 33 ° C nicht so heiß wie gestern. Es weht ein leichter bis mittlerer böiger Wind.



Nach dem Abwasch gehen wir zum Hide, aber mit einem Mal kommt eine richtige dunkle Wolkenwand auf uns zu. 😮



Da es auch anfängt zu donnern, beschließen wir sicherheitshalber zur Campsite zurück zu gehen. Christian geht vor, ich gehe auf Toilette. Während ich auf Toilette bin, gibt es einen regelrechten Wolkenbruch, und es gewittert. Durch den starken Wind fällt den Regen fast waagerecht. Um nicht klitschnass zu werden, bleibe ich ca. eine Viertelstunde im ablution block. Als ich den Eindruck habe, dass der Regen langsam etwas nachlässt, pirsche ich mich, dicht an die Hauswand gedrückt, im Schutze des Vordachs beim ablution block für die Männer vorbei, zur Campsite 🤪 . Christian hat zum Glück noch rechtzeitig Fotoapparat und Fernglas ins Auto legen können. Er fröstelt durch den Wind, da es sich auf 24 °C abgekühlt hat. Langsam wird es aus der Richtung heller, aus der das Gewitter kam.

Trotzdem der Regen noch nicht ganz aufgehört hat, wollen wir ein letztes Mal in den Park fahren. Es ist stark bewölkt, aber es gibt auch kleinere Wolkenlücken.
Wir zeigen nur kurz unser Permit hoch, dann können wir passieren. Kleinere Pfützen stehen auf dem Weg. Um die Mfuwe Lodge herum sind die üblichen.
Wir biegen in den Norman Carr Drive ein. Den Senegalliest hören wir häufig und ein paar Tsetsefliegen nerven uns 😈 . Obwohl wir einige Tiere wie Wasserbock, Impalas, Warzenschweine und Pukus sehen, fotografiere ich kaum.







An der Luangwa Wafwa lagoon entdeckt Christian zwei Hyänen im Flussbett. Eine Hyäne kaut an einem Büffelkopf, oder an dem, was davon übrig geblieben ist. Leider ist das Licht nicht mehr gut.





Etwas weiter steht eine Giraffe schön in Positur.



Ihr Kalb kommt angelaufen. Durch den Modder sieht es bei dem Giraffenkalb aus, als hätte es Puschen an.





Während wir die beiden beobachten, entdeckt Christian ein paar Meter weiter eine Hyäne.





Ein Game Drive-Fahrzeug hält an. Nachdem sie die Hyäne kurz vom Weg aus beobachtet haben, fahren sie über den Acker auf die Hyäne zu. 😣



Wir drehen um. An der Stelle mit der ersten Hyänensichtung queren Elefanten das Flussbett. Die meisten ein Stück entfernt von der Hyäne, aber einer zieht relativ nahe an ihr vorbei.



In den Bäumen an der Mfuwe Lodge haben sich schon viele Vögel für die Nacht eingefunden:


Fotoqualität ist bescheiden, aber für die Bebilderung des RBs passend

Ein Hippo kreuzt den Weg. Als wir näher fahren, hat es es eilig, sich aus dem Staub zu machen.





Unsere letzten Eindrücke aus dem South Luangwa NP:




Auch bei den letzten Fotos gilt: Fotoqualität ist bescheiden, aber für die Bebilderung des RBs passend 😉

Wir sind zufrieden, trotz des Regens noch in den Park gefahren zu sein, besonders über die Hyänensichtungen haben wir uns gefreut.
Sicherheitshalber sind wir nur auf den Hauptwegen geblieben, da wir schon erahnen konnten, dass die Pisten durch den Regen verschlammen und das Risiko sich fest zu fahren, nicht von der Hand zu weisen ist.

Auf dem Rückweg zum Camp sehe ich eine Bewegung. Ich kann es nicht ausmachen, was es ist, aber Christian mit seinen Argusaugen erkennt im Rückspiegel eine Zebramanguste.

Christian hat den Grill angekriegt, aber es qualmt heftig. Unser Abendessen fällt mager aus: Kartoffeln, Kürbis und Shakalaka. Zur Krönung ist der Kürbis holzig 😐 . Daher teilen wir uns das letzte Brot.
Von den Overlandern bekommen wir nichts mit, wir hören nur eine Hyäne heulen und Frösche quaken. Es sind keine Sterne zu sehen, aber Wetterleuchten. Vor Safari midnight verzeihen wir uns ins Zelt.
Übernachtung: Wildlife Camp, 280 ZMW
Tageskilometer: 99
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
77 Beiträge · seit 201705. Mai 2020 ·
Liebe Chrissie

Ich danke dir sehr fest, dass du weiterschreibst und lese mit einem weinenden Auge weiter mit und hoffe fest, dass wir doch vielleicht nächstes Jahr unsere Reise durchführen können. Vielen Dank für alle deine Informationen und schönen Bilder.
Liebe Grüsse
Sandra
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200615. Mai 2020 ·
Hallo Sandra,
vielen Dank für dein nettes Feedback 🙂 .
Ja, ich werde den RB auch noch zu Ende schreiben, auch wenn es dauern wird, da mir zur Zeit die Motivation zum Schreiben fehlt. 😗
LG Chrissie
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
1’007 Beiträge · seit 200817. Mai 2020 ·
Hallo Chrissie,

Ich wollte Dir auch danken, dass Du durchhältst! Habe Deinen Bericht erst heute entdeckt.
Wir waren 2017 im SLNP in der Trockenzeit und ich habe auch einiges wiederentdeckt! Da war es ja schon ganz schön nass bei Euch, aber Ihr hattet ja trotzdem schöne Katzensichtungen, wofür der Park ja bekannt ist.
Jetzt freue mich auch wieder zurück nach Kasane mit Dir zu reisen. Hat die Hauptstraße inzwischen schon wieder so viele Schlaglöcher? Ich habe sie super in Erinnerung, aber ist ja schon eine Weile her.
Viele Grüße
Doro
1’561 Beiträge · seit 201117. Mai 2020 ·
Liebe Chrissie,
ich habe deinen Bericht ganz aus den Augen verloren. Am Anfang war ich noch dabei und dann war er weg! 😉 🤩
Toll, dass du weiter schreiben möchtest. 😛 Wir waren im August 19 auf gleichen Wegen unterwegs.
Whispering Sands bis Mayukuyuku Camp (hier habe ich den Preis deutlich drücken können, denn ich fand den Preis für das Gebotene viel zu überzogen. Allerdings liegt dieses Camp im NP und man zahlt die NP-Gebühr mit. Wahrscheinlich auch ein Grund, weshalb der Ranger am Gate nichts von euch verlangte) und dann bis zum Wildlife Camp in Mfuwe, waren auch unsere Etappen.
Für uns ging es dann noch weiter nach Malawi.
Für diesen Juli/August habe ich ebenfalls das Wildlife Camp gebucht, nun ja...? Es ist schade, dass ein Virus so etwas verhindert.
Ok, dann eben in 2021! 😘 🙂
Gerade in dieser Zeit weckst du mit deinem Bericht viele Erinnerungen, ich danke dir dafür. 😄 🙂 Eigentlich hätte ich auch Zeit gehabt einen Bericht zu schreiben, aber irgendwie verflog die Coronazeit doch schnell und nun arbeite ich wieder.
Um so mehr genieße ich deine Bilder - danke!

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200618. Mai 2020 ·
Hallo Doro und Biggi,
schön, dass ihr auch bzw. wieder dabei seid und ich ein paar Erinnerungen wecken kann.

@ Doro
Reisemaus schrieb:
Jetzt freue mich auch wieder zurück nach Kasane mit Dir zu reisen. Hat die Hauptstraße inzwischen schon wieder so viele Schlaglöcher? Ich habe sie super in Erinnerung, aber ist ja schon eine Weile her.
Meinst du die Strecke zwischen Lusaka und Livingstone? Die hatte zumindest im ersten Teil viele Schlaglöcher und Baustellen.

@Biggi
Deinen Bericht von 2014 hatte ich zur Reisevorbereitung gelesen. Vor unserem Urlaub hatte ich dann ein Post von dir gesehen, dass ihr im August unterwegs ward und noch auf einen RB gehofft…… 😗
tiggi schrieb:
Für diesen Juli/August habe ich ebenfalls das Wildlife Camp gebucht, nun ja...? Es ist schade, dass ein Virus so etwas verhindert.
Ok, dann eben in 2021!
i
Hattet ihr beim Wildlife Camp eine Campsite oder feste Unterkunft gebucht? Konntet ihr problemlos verschieben? Wie sieht es da mit euren anderen Buchungen/Reservierungen aus?
Ich drücke die Daumen, dass ihr 2021 fahren könnt.

Wir wollten im November meinen runden Geburtstag in (Süd-)Afrika verbringen, das wird wohl nichts. Jetzt beobachte ich die Lage in Namibia, vielleicht geht da was….Wobei es dann wohl schwierig mit den Unterkünften werden würde. 😐

Im Laufe der Woche geht es weiter- versprochen. 🙂
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD