Für das nächste Mal: Wanderung Anse Lazio zur Anse Georgette sowie evt. Pasquière Track, Aride, Reservierung der Strände Anse Kerlan und Petite Anse Kerlan des Lemuria Resorts. Auto ausleihen für mindestens einen Tag und an der Côte-d'Or übernachten
ahaaaaaaa da kommt noch was 😉
Guten Morgen liebe Silke, ganz ehrlich, mich kannste da aussetzen 🤩 🤩 was ein Träumchen, ich bin hin und weg. Und die Schildkröte ist nicht nur zu erahnen, sondern gut zu erkennen. 😉 Die Vogelschutzinsel Cousin wäre auf jeden Fall auch bei mir Programm. 🤩
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201726. Feb. 2020 ·
Schön, dass ihr noch dabei seid.
@Gerhard: 7 Wochen Namibia- Du/ihr seid ja zu beneiden. Bei uns geht’s im September los für knapp über 3 Wochen. Das Treasure Cove sieht sehr schön aus. Auf Mahe finde ich ein Auto sehr wichtig- 2 Wochen Mahé aber schon echt lang, vor allem weil die Inseln sehr unterschiedlich sind. Auch ich war kein Fan vom touristischen Norden und würde beim nächsten Mal- trotz Wanderungen wieder den entspannten Süden bevorzugen. Meine Berichterstattung über den Norden kommt ja erst noch. Im Facebook- Wunderbare Seychellen Forum bekommst Du auch Tipps von Führern, die Inselrundfahrten unternehmen. Ian Pillay wird da ausschließlich als höchst positiv erwähnt. Vielleicht wäre das ja was um einen Überblick von Mahe zu erhalten;-). Und gebt euch noch einen Stoss und erkundet die anderen Inseln;-)
@Cheva; Da simmer uns ja einige über den Norden;-). Passt schon- ich finde es unproblematisch, wenn du in meinem Bericht deine Sichtweise äußerst. Das hilft ja auch Neulingen weiter und jeder hat seine subjektive Meinung..
@Randfontein: Ja, man lernt immer dazu. Auf der Facebook Seychellen Seite hatte man manchmal das Gefühl, dass die Cote d´or bzw. die Inseln so überlaufen sind. Was für ein Quatsch- so oft sind die Strände fast menschenleer.. Bezüglich eines Autos auf Praslin haben wir auch unterschiedliche Aussagen gehört- es ist eben gerade mit der Größe an der Grenze, ob man sich für ein Auto entscheidet oder nicht. Sollte ich mit Greg nochmals nach Praslin kommen, werden wir uns sicher ein Auto mieten, denn wir konnten manche Ecken nicht erkunden, da das Warten auf den Bus einfach zu langwierig war. Na dann mache ich euch ja ein wenig Vorfreude auf euer nächstes Mal. Den Ausflug mit David kann ich echt uneingeschränkt empfehlen und wir würden ihn sogar wiederholen.
@ Netti: Na dann bin ich ja gespannt, wann Du birdest bzw. ein Dauergrinsen bei den Schildkröten aufsetzt. Es wird Dir/Euch bestimmt gefallen- man kann die Seychellen einfach nicht schlecht finden;-). Für uns wird es bestimmt noch länger dauern, bis wir wieder zurückkehren- vielleicht werde ich sogar mal allein /mit Freundin zurückkehren, denn Greg litt einfach unter der Hitze. Oder wir fliegen zu einer anderen Jahreszeit. Und da man immer vergesslicher wird, muss man einfach aufschreiben, was man eigentlich noch so machen wollte;-). Aber Prio sind jetzt erstmal Costa Rica, Usbekistan, Sri Lanka und und und… Und der Karneval in Nizza- noch 2 Tage;-)
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201726. Feb. 2020 ·
Na jetzt gibt’s noch einen Appetithappen, bevor wir ins verlängerte Wochenende verreisen. Es geht mit dem Schiff innerhalb von 15 Minuten auf unsere Trauminsel La Digue.
Die viertgrößte Insel der Seychellen, La Digue (3.200 Einwohner), ist nur 5 km lang und 3 km breit und unsere Trauminsel. Hier ist alles easy, entspannt, und die Uhren ticken langsamer. Man entdeckt radelnd die Insel. Die Radwege führen entweder aussichtsreich entlang der Küste und den freilebenden gechillten Schildkröten oder eben durch den Dschungel.
Vodoo Rad...
Und wir liebten die freilaufenden Schuldkröten- Greg fuhr mal haarscharf an einer vorbei...
Giftiger Tausenfüssler...
Am besten gefiel uns die Anse Cocos, die man wandernd in ca. 30 Minuten von der Grande Anse über die Petite Anse erreicht. Im geschützten Meerespool soll es Zitronenhaie geben, allerdings war selbst mir die Strömung zu stark, und ohne Wasserschuhe war der spitze Untergrund eine Qual. Barneys Beachbar fanden wir dort mega entspannt.
Hallo Silke, eure Reise hat mich und meinen Mann so inspiriert, dass wir unsere Reisepläne für März 2021 kurzerhand über den Haufen geworfen haben. Nach dann 3 Jahren hintereinander Südafrika, vor allem meinem geliebten Kgalagadi Transfrontier Park, wollen wir dann noch mal auf die Seychellen. Mahe Süd, Mahe Nord und Praslin. Wir waren vor etwa 12 Jahren dort und jetzt ist die Erinnerung wieder da und der brennende Wunsch, die Inseln zum dritten Mal zu erleben. Das haben wir euch zu verdanken. 🙂
LG Bea
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201722. März 2020 ·
So auch ich möchte nach einigen sorgenbehafteten Wochen ein wenig Freude in den Corona- Alltag reinbringen und mit schönen Bildern aufhellen;-).Und so geht es weiter mit der Trauminsel La Digue.
Am Union Estate Park muss man eine kleine Tagespauschale zahlen und kommt dann zu dem aus der Baccardi und Raffaelo bekannten und mit Granitfelsen bestückten Strand der Anse Source d´Argent. Viele Tagesbesucher aus Praslin kommen nur aus diesem Grund auf die Insel und so ist er tagsüber wohl mehr als überlaufen und wir taten uns das nicht an. Vielmehr genossen wir die Abendstimmung und das Licht ca. 1 Stunde vor Sonnenuntergang.
Nicht verpassen sollte man die Wanderung zum Restaurant Belle-vue mit tollem Ausblick und leckerem Fruchtsaft. Die weitere Wanderung zum Nid d´aigle (333 m) kann man sich sparen, da die Aussicht nicht besser ist. Erschreckenderweise ist der Sportler Greg auf dieser Strecke, kurz nach dem Belle-Vue dehydriert (ca. 1,5 km). Das vorgebuchte Mehrgänge Menü zum Sonnenuntergang haben wir ebenso genossen.
Auch die Einkehr im Chez Jules, der Bakery mit leckerem Schokokuchen und im Take Away Mi Mum´s hat sich gelohnt.
Chez Jules
Weitere Inselimpressionen am Wegesrand:
Der Schnorchelausflug zur Grande Soeur, Petite Soeur und Felicité war fischreich, aber die Korallen waren leider erschreckend grau und abgestorben.
Die Gespräche mit der Österreicherin Gabi am frühen Morgen waren immer sehr nett. Auch sie erzählte uns, dass viele einheimische Jugendliche oft dem Alkohol und Drogen verfallen sind und sich auf dem Geld der Eltern ausruhen. Und sie bestätigte, dass es sowohl beim Wandern immer wieder Tote gibt (Leute, die sich verirren, abrutschen, in Felsspalten rutschen, von Krabben zerstückelt werden, dehydrieren) oder die Brandung unterschätzen und unter Wasser gezogen werden.
Die Wanderung zur Anse Marron haben wir vor Ort leider kurzfristig gekippt, da es am gebuchten Morgen tropisch schauerte und es uns auf den Felsen zu gefährlich erschien, ganz dem Motto: Safety First. Zudem hatte Greg doch ziemlich unter den schweisstreibenden Wanderungen zu leiden. Gerne würde ich diese aber beim nächsten Mal machen.
Highlights: - Strände: Anse Cocos und Anse Source d´Argent - Wanderung zum Restaurant Belle Vue - Restaurants: Belle Vue, Chez Jules, Bakery, Take Away Mi Mum´s - Für das nächste Mal: Wanderung zur Anse Marron, Inselumrundung
Übernachtung in Moonlight Beach Villas (5 Nächte) Das Hotel ist in Fussnähe zum Jetty und durch eine kleine Strasse vom Strand entfernt. Der Chef Sybert erinnerte mich sehr mit seiner mega Laune an Roberto Blanco (noooo problem, take the Pooooower). Er ist sowohl ein hervorragender Koch wie auch ein herzensguter Mensch, der uns täglich ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Morgens liebten wir den vielseitigen Obstteller.Wir fanden es sehr schade, dass viele nur im Take Away aßen, denn Sybert besorgte für uns leckeren Fisch und bereitete diesen wunderbar zu. Er ging auf die Wünsche ein und sein Familienteam war rundum freundlich und hilfsbereit. Wir liehen direkt bei ihm super Räder (Gangschaltung und Bremsen waren top), und er vermittelte uns auch einen schönen Schnorchelausflug auf die Vorinseln. Wir fühlten uns rundum wohl und kommen gerne wieder, denn Sybert hat es zu einem speziellen Ort mit Herz für uns gemacht, so dass zum Abschied sogar Tränen kullerten.
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201722. März 2020 ·
Hallo Bea,
das freut mich sehr, dass ich euch inspiriert habe und ihr wieder zurückkehrt;-). Bestimmt hat sich einiges getan und hoffe, dass es euch immer noch gefällt, auch wenn sich bestimmt mehr Hotels angesiedelt haben.
Ich hoffe, dass sich die Lage bald normalisiert und wir alle wieder glücklich unbeschwert reisen und entdecken können.
Randfontein568 Beiträge · seit 201427. März 2020 ·
Hi ihr Superfantis und alle Foristen, ja, die "Source d'Argent" - da sind die Französischsprachler im Vorteil. Heißt es für die ja nicht nur "Silberquelle" sondern auch "Geldquelle", womit sie der Wahrheit auf die Spur kommen. Im Grunde die hässlichste Fratze des Seychellen-Tourismus, bei aller natürlichen Schönheit.
Leuten zuzuschauen, wie sie mit dem Wagen, gezogen von einem traurigen Ochsen und begleitet von einem ausgeleierten Cassettenrecorder (so klang es mindestens) zu trauriger Musik dorthin gekarrt wurden, um zu heiraten... Für uns 40 Jahre Verheirateten ein Bild des Jammers! Und das soll womöglich noch "der schönste Tag des Lebens" gewesen sein? Es ist ein Trost, das dieser Spruch eh Schwachsinn ist. Man heiratet ja, um miteinander bessere Tage zu schaffen, als man bisher hatte... So hatten wir das jedenfalls damals gesehen und erfolgreich umgesetzt!
Anse Source d' Argent ist ein Touristen-Muss zum Abhaken. "Been there, done it. Period." Danach kann man sich dann richtig auf die Seychellen einlassen. Irgendwie habe ich das Gefühl, euch erging es ähnlich...
Liebe Grüßle Bleibt gesund und fröhlich Randfontein
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201731. Jan. 2021 ·
Hallo zusammen,
Oh jemine… Nachdem ich jetzt wieder aus dem Corona Schlaf erwacht bin, wieder Reiseberichte lese und mich sehr sehr zaghaft und verhalten auf die verschobene und hoffentlich stattfindende Caprivi Reise freue, ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich den Seychellen Bericht nie weiter- bzw. zu Ende geführt habe und euch die letzte Etappe vorenthalten habe. Asche über mein Haupt und es wird Zeit, dies nachzuholen. Besser soät als nie…
Die letzte Etappe führte uns auf Mahé in den touristischen Norden. Das touristische Beau Vallon hat uns nicht sonderlich gefallen, war aber ein guter Ausgangspunkt für den Norden und die Wanderungen. Noch einmal müssten wir nicht dorthin.
An der spektakulären 14 km Passtrasse Sans Souci Road hat man an der Mission Lodge und der Tea Tavern schöne Aussichtspunkte.
Ebenso liegen auf dieser Strecke verschiedene ausgeschilderte Wanderwege durch den Morne Seychellois Patk. Tolle Aussichten erlangte man bei den Wanderungen zu den Trois freres (725m, Blick auf Victoria und die vorgelagerten Inseln) sowie dem Morne Blanc (667m, Blick auf die Südküste). Mit Regenfällen ist aber immer zu rechnen, aber bei der Luftfeuchtigkeit ist men im Null komma nichts wieder trpcken.
Trois Freres:
Manche sehr unpassend gekleidete Wanderer kamen uns beim Morne Blanc entgegen und brachen sich mit ihren Bellerinas und Flip Flops fast die Knochen...
Lohnenswert ist auch die sonnenreiche Wanderung zur Anse Major mit Blick auf die Küste, Silhouette und North.
Eine enge Stichstrasse fahrt mit schönen Ausblicken führte von Port Launay zur Baie Tenay.
Weiter ging es nach Victoria (25.000 Einwohner), die kleinste Hauptstadt der Welt. Dort hat uns der 8 m hohe Clocktower, der farbenfroher Hindutempel Arul Mihu Navasakthi Vinayagar Tempel, sowie die Flughunde im chinesischen Garten des National Botanical Garden gefallen.
Botanical Garden:
Sehr lecker haben wir aber dort in la perle Noire gespeist, das von einem Milanesen mit Herz geführt wird.
Wir haben in der Villa Roscia übernachtet. Unsere Bewertung: Die Villa befindet sich fussläufig zum Strand von Beau Vallon. Die Unterkunft ist recht stylisch, verfügt über einen Pool und eine sehr große tolle Terasse, auf der auch das Frühstück serviert wird. Von dort hat man eine wirklich schöne Sicht auf die Bucht und die umliegenden Berge sowie die Flughunde am Abend, die über das Hotel hinweg fliegen. Alles war sauber und durchdacht eingerichtet und es fehlte an nichts, es gab sogar ein Bidet und einen kleiner Raum für die Kleidung bzw. Koffer. Leider konnten wir trotz bereit gelegter Oropax nicht gut schlafen- teils bellten die Hunde oder die Höhner des Nachbarn bereits ab 3 Uhr morgens ohne Unterlass, so dass wir nach ein paar Tagen wirklich unter Schlafmangel litten. Dieses Problem hatten wir bei keiner der 3 weiteren Unterkünfte. Zum Frühstück gab es leider keine warmen Eierspeisen, Wurst oder Käse. Leider hätten wir nur gegen Aufpreis unser Gepäck vor Ort lassen können (hatten einen Nachtflug). Es war insgesamt ok, aber im Vergleich hatten uns alle anderen Unterkünften auf unserer Reise noch besser gefallen
Am Abflugstag fanden wir den Polizei-Service am Flughafen sehr hilfreich, die kostenlos das Gepäck aufbewahren, wenn es mit einem Schloss verschlossen ist. Auch gab es am Flughafen auf der Toilette eine Duschmöglichkeit.
Fazit: Vom ersten Moment an fühlten wir uns wohl und absolut sicher. Umso überraschter war ich, als mich 2 deutsche Frauen am Flughafen ansprachen, ob ich mich auch so unwohl fühle, es sei hier so unheimlich. Auf meine Verneinung reagierten sie doch irritiert. Wir haben den Urlaub sehr genossen und liebten die herrlichen Strände,die üppige Natur und die Schildis.
Die Menschen waren sehr hilfsbereit und bemüht, so dass der Touriführer David uns sogar ein vergessenes Badehandtuch in die Unterkunft brachte. Irritiert hatte mich allerdings, dass ich kein einziges einheimisches Pärchen sah, nicht einmal Händchen haltend oder küssend. Ebenso keine Familien. Männer und Frauen zeigten sich nur getrennt. Die Frauen trugen keine Trachten, wirkten europäisch und betonten voller Stolz engbekleidet jede Fettrolle. Kinder trugen Schuluniformen. Kein Mann gaffte mich an oder tatschte. Alles war sehr respektvoll. Einheimische erzählten uns oft, dass die Jugendlichen Drogen und Alk verfallen seien und nichts arbeiten möchten,
Greg war es oft zu tropisch und fand das Wetter eher unangenehm. Gerade das Wandern wird so manchmal zum Kradtakt.
Wir würden in Mahé keine Unterkunft mehr im Norden nehmen, sondern lieber vom Süden die Wanderungen ansteuern und die Strände im Süden sind einfach wilder und schöner. Der schönste Strand war für uns die Anse Soleil.
Auf Praslin sollte man besser an der Anse Volbert übernachten, da von dort die Busse überall hinfahren und man zentraler ist. Evt. sollte man sich dort auch ein Auto leihen, da die Busse sehr unregelmässig fahren. Und wir fanden sowohl den Ausflug ins Vallée de Mai als auch in den Fond Ferdinand toll. Der Ausflug mit dem megasympathischen David Pool Günthersperger zur Vogelinsel Cousin und der Schuldkröteninsel Curieuse war das absolute Highlight. Der schönste Strand der Insel war für mich die Anse Georgette.
Am Besten hatte es uns aber auf La Digue gefallen- da hatte einfach alles gestimmt und es wurde einem nicht langweilig-das Radfahren, die Wanderungen zu verborgenen Orten, die Ausflüge, die Unterkunft, die Schildkröten, das Flair hatte uns einfach fasziniert. Irgendwann warden wir sicherlich an diesen Sehnsuchtsort zurückkehren. Der schönste Strand war für uns die Anse Cocos. Bemerkenswert finde ich, dass die Strände auf den Seychellen öffentlich sind und somit auch teure Edelresorts Einheimischen und Touristen den Zugang zum Strand gewähren müssen. Überrascht hatte uns allerdings schon, wie schnell uns das Geld aus den Händen flutschte und wie teuer das alles war. Das Preisniveau ist mit europäischen Metropolen vergleichbar, nur das Bus fahren war günstig. Daher sind die Take Aways auf La Digue oft eine gute Alternative.
So somit ist unser Abenteuer zu Ende gegangen. Danke an alle, die uns begleitet haben;-). Ich hoffe, es hat euch ein wenig Spass gemacht.
Danke für Deinen RB und natürlich das er auch noch ein Ende gefunden hat. 😉
Eigentlich wären wir in der Zwischenzeit auch schon dort gewesen (Nov. 2020) aber Covid hat auch unsere Pläne geändert.
Nun neuer Versuch im Dez. 2021. Wir werden dann im "Treasure Cove" wohnen. Gar nicht soweit von Eurem "Villa Roscia".
Na, dann wollen wir mal optimistisch sein.
Gesunde Grüsse Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201731. Jan. 2021 ·
Hallo Gerhard,
Ja, es ist ein gutes Gefühl, den Bericht / die Zusammenfassung doch noch fertig geschrieben zu haben, auch wenn es evtl. nicht auf riesiges Interesse gestossen ist. Ich wollte deutlich machen, dass die Seychellen nicht nur aus Stränden bestehen, sondern durchaus auch mehr für Individualreisende zu bieten haben.
Die Lage des Treaure Cove ist ja superschön- ihr werdet sicherlich eine unvergessliche Zeit haben. Ich mochte Dir wirklich noch David Pool Günthersperger ans Herz legen- vielleicht gefällt euch ja ein Ausflugsziel mit ihm. Wir würden den Ausflug mit ihm jedenfalls nochmals buchen;-): https://www.surfariseychelles.com/bootsausfluege Und vergiss den Regenschirm bei den tropischen Schauern nicht;-)
Wenn deine Fusszeile noch stimmt, steht ja zuvor auch noch Namibia an. Wahrscheinlich wissen wir zmindestens 2021 nur kurzfristig, ob Auslandsreisen möglich sein werden. Genau- wir bleiben positiv und optimistisch.
Also wümsche ich uns mal viel Glück furs Reisen und vor allem Gesundheit.;-) Beste Grüsse Silke
Vielen Dank für diesen Reisebericht! Nachdem ich mal einen Reisebericht von den Malediven gelesen habe waren diese wie auch die Seychellen für mich weg von der Traumreiseorteliste. Die Malediven sind es noch immer, die Seychellen sind dank Dir wieder näher an der Liste dran...aber eher als Anhängsel an eine Safari denn als Hauptreiseziel. Ob sich das jedoch lohnt ist eine andere Frage, man fliegt ja doch so einige Zeit vom Festland zu den Seychellen...
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201701. Feb. 2021 ·
Hallo Picco,
danke für deine Rückmeldung. Einen eigenen Seychellenurlaub würden wir auch nicht mehr machen, sondern auch eher zum Dranhängen an eine Reise- eine Woche La Digue (oder so).
Gerade hat es mich selbst interessiert- von Kenya kann man wohl auch direkt fliegen. Wir hätten es damals gerne in Verbindung mit La Reunion gemacht- aber da gab es keine Verbindung und wählten so Mauritius. Wir haben auch alles individuell und mit eigenem Mietwagen vor Ort gemacht. Aber diese Woche Mauritius war ein einmaliges Erlebnis, da viele schöne Strände den grossen Hotels vorbehalten waren. Auch wenn ich nach dem Weg fragte, wurde ich ignoriert und meinem Mann stets die Antwort gegeben. Auf den Seychellen habe ich mich einfach auch mit europäischen Kleidern viel wohler und sicherer gefühlt und würde mich auch trauen, alleine oder mit einer Freundin dorthin zu verreisen. Sie sind dort um einiges aufgeschlossener. Es gab einfach gegenüber Frauen den nötigen Abstand und kein Getouche oder Angegiere. Der Seychelle ist da eher reserviert. Wir haben auch einige alleinreisende Frauen getroffen, die sich immer sicher fühlten und seit Jahren dort hinreisen.
Die Malediven wären uns auch zu langweilig. Auf den Seychellen gefiel uns einfach die Mischung aus Tieren, Natür, Strönden und Bergen- der Morne Seychellois ist immerhin auf 905 m- was man von so kleinen Inselchen gar nicht erwartet.
Ja, ich habe gerade Deinen alten Reisebericht entdeckt. 🙂 In den Herbstferien werde ich nämlich auch nach Mahe (und Cerf) reisen. Eigentlich wollte ich ja wieder nach Namibia, aber der Flug war mir zu teuer... Und auf beiden Inseln war ich schon und möchte mehr davon sehen!
Witzig ist, dass ich für den zweiten Teil auch das Beachcomber in der Anse Soleil gebucht habe. 🙂
Ich werde kein Mietauto haben, also viel mit dem Bus oder halt zu Fuß unterwegs sein. Wird zwar anstrengend werden, aber wegen der Bewegung in der Wärme reise ich ja hin. 😉 Ich möchte auch den Morne Blanc Trail gehen und unbedingt auch den Mount Copolia ersteigen. Wie ist Deine Einschätzung: Sind diese Wanderungen alleine machbar? Ich bin einigermaßen agil und fit und bin es normalerweise gewohnt, in der Hitze zu gehen. Leider finde ich niemanden, der mitreist oder auch nur gewisse Tage auf Mahe mit mir wandert. Ein Guide wäre möglich, aber alleine schon für eine Halbtageswanderung werden da 120 Euro veranschlagt; das ist mir dann doch zu viel, falls es alleine machbar ist. Außerdem plane ich folgende Wanderungen: Anse Capucins - Petite Boileau - Police Bay: Kennst Du diesen Trail - zumindest von Deiner Reisevorbereitung? Unbedingt möchte ich ausgiebig einen botanischen Garten besuchen; ich war schon im Jardin du Roi und würde gerne nochmals hingehen - oder würdest Du den botan. Garten in Victoria vorziehen (den ich noch nicht kenne)?
Pardon, dass ich Deinen Reisebericht für meine Fragen missbraucht habe. Aber es erschien mir sinnvoll, hier anzuschließen.
LG, Birgit
Botswanadreams1’739 Beiträge · seit 201026. Sept. 2022 ·
Hallo Birgit
Als wir 2004 auf den Seychellen waren, lange ist es her, hatten wir versucht diese Wanderung Anse Capucins - Petite Boileau - Police Bay zu machen. Wir hatten die Haltestelle an der Anse Capucins verpasst und sind somit an der Police Bay gelandet. Warum sollten wir nicht in die entgegengesetzte Richtung laufen? Anfangs war der Weg gut markiert. Ein Stückweit hinter der Petite Boileau gab es immer wieder weisse Markierungspunkte auf den Felsen. Doch die hörten irgendwann auf, als wäre da ein riesiger Felsbrocken ins Meer gestürzt. Wir hatten versucht uns von Fels zu Fels ein Stück weiter durchzuschlagen, konnten aber keine weitere Markierung mehr finden. Wir waren recht froh, als wir irgendwann unseren Weg, den wir gekommen waren, wieder fanden.
Wie das Gebiet heute erschlossen ist, weiss ich nicht. Erkundige Dich aber genau bei Einheimischen, bevor Du Dich auf den Weg machst. Es ist recht einsam dort, aber wunderschön.
Viel Spass Christa
www.botswanadreams.de
"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
SuperfantiThemenstarter808 Beiträge · seit 201729. Sept. 2022 ·
Hallo Birgit,
Ich schick dir liebe Grüße aus Südafrika. Ich Kämpfe mit dem Load Shedding, habe hier aber gerade Netz und der Himmel ist bewölkt, so dass ich eh keinen Sonnenaufgang sehe.
Den Police Bay Trail kenne ich nicht und die anderen 2 Wanderungen waren für uns gut machbar und es waren auch andere Wanderer unterwegs.. an manchen Trails sah ich auch offizielle Wanderguides stehen, die sicher nicht so teuer waren Mit dem Bus kann's aber wahrsch. Schon eine kleine Weltreise werden.
Auf Facebook war ich in einer Seychellen Gruppe. Dort waren auch Alleinreisende unterwegs. Vielleicht findest du ja darüber Anschluss? In unserem Hotel auf La Digue war ebenso eine Seychellen Alleinreisende, die sich über das Forum auch mit einem andern Mädel traf. Das Beachcomber war so ein Traum .. da würden wir immer wieder hingehen.
Ich würde immer wieder den Jardin du roi wählen, da er wilder war. Der andere Park wirkt eher aufgeräumt und europäisch. Warst Du schon in den 2 Park# auf Praslin? Die haben mir nämlich Noch besser gefallen.
Übrigens gibt es wohl einen Direktflug von Südafrika auf die Seychellen, da hier ein Paar dorthin weiterfliegen will' viell. Wäre diese Kombi auch Mal was für Dich.
Ich werde es wohl wagen, die Trails alleine zu gehen. Auf Facebook (habe dort kein Konto, will auch keines) hat eine Bekannte schon im Juni für mich in der Seychellen-Gruppe gepostet und nach Wander-Begleitung gefragt; leider null Rückmeldung, obwohl immer wieder nach oben geschoben...
Da mir der Jardin du Roi auch gut gefallen hat, schaue ich ihn mir nochmals an. Lieber wilder, als aufgeräumt und europäisch!
Ach, natürlich wäre es schön, das südliche Afrika mit den SEZ zu verbinden. Aber ich kann ja meine Urlaubszeit nicht selbst wählen. Jetzt im Herbst habe ich wieder nur 1 Woche frei, Weihnachten auch nur 2. Da bleib ich immer lieber bei einer Destination und auch dort eher in einem eingeschränkten Gebiet.