Ich möchte mich als inaktiver Mitleser einmal vorstellen:
Ich bin 32 Jahre alt und will in den nächsten Jahren meiner Frau zeigen was es ist das mich immer an Namibia fasziniert hat.
Wir sind als Familie früher viel gereist und so habe ich mit 3 das erste Mal den Grand Canyon gesehen, viel mittlerer Westen in den USA, Australien, und auch 8 mal das südliche Afrika.
Wer keine emotionalen Geschichten mag sollte jetzt einfach nicht mehr weiterlesen.
Mit Namibia und Südafrika verbinde ich meine besten und meine schlimmsten Kindheitserinnerungen. Die Recherche und die Durchsicht der alten Unterlagen sind für mich gleichzeitig Vorfreude und ein bisschen Therapie:
Es war immer der größte Traum meines Großvaters einmal nach Namibia zu kommen und die gesamte Familie legte zusammen. Er fuhr erst 2 Wochen alleine durchs Land und anschließend trafen wir uns um mit Jürgen von Desert Adventure Safaris (falls die noch jemand kennt) zum Sierra Cafema Camp zu fahren. Aber in der ersten gemeinsamen Nacht in der Palmwag Lodge starb mein Großvater an einem Herzinfarkt.
Mehrere Jahre später (1999) waren wir in Namibia und Südafrika unterwegs und nach einer tollen Tour auf dem Rückweg nach Johannisburg. In der Umgebung von Harrismith kam es dann zu einem Unfall. Der entgegenkommende Wagen der Telekom kam bei überhöhter Geschwindigkeit von der Spur und kollidierte frontal mit unserem Land Rover. Der entgegenkommende Wagen ging direkt in Flammen auf. Ich bin als Einziger unverletzt aus unserem Wrack entkommen. Unser Fahrer, meine Schwester und mein Vater waren schwer verletzt... Nur meine Mutter hat es nicht geschafft...
Dieser Tag und die folgenden Wochen im Krankenhaus in Johannisburg haben mich lange verfolgt. Die Angst vor einer Widerholung hat mich auch davon abgehalten den Führerschein zu machen. Das habe ich dann irgendwann überwinden können.
Nun starb mein Vater vor einem Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs und in der darauf folgenden Trauer kam in mir ein Verlangen auf... mir wurde klar dass ich wieder nach Namibia muss. In das Land das unserer Familie so unglaublich viel bedeutet hat und das uns gleichzeitig so viel nahm.
Nun ist es an der Zeit nach Vorn zu schauen und unsere erste Route zu planen. Es hat sich in den letzten Jahren ja doch viel verändert und auch wenn es eine „Erstlingstour“ wird damit es nicht gleich zu krass für meine Liebste wird werde ich bestimmt das eine oder andere Mal um schlauen Rat bitten und freue mich sehr über regen Austausch.
Ich bin 32 Jahre alt und will in den nächsten Jahren meiner Frau zeigen was es ist das mich immer an Namibia fasziniert hat.
Wir sind als Familie früher viel gereist und so habe ich mit 3 das erste Mal den Grand Canyon gesehen, viel mittlerer Westen in den USA, Australien, und auch 8 mal das südliche Afrika.
Wer keine emotionalen Geschichten mag sollte jetzt einfach nicht mehr weiterlesen.
Mit Namibia und Südafrika verbinde ich meine besten und meine schlimmsten Kindheitserinnerungen. Die Recherche und die Durchsicht der alten Unterlagen sind für mich gleichzeitig Vorfreude und ein bisschen Therapie:
Es war immer der größte Traum meines Großvaters einmal nach Namibia zu kommen und die gesamte Familie legte zusammen. Er fuhr erst 2 Wochen alleine durchs Land und anschließend trafen wir uns um mit Jürgen von Desert Adventure Safaris (falls die noch jemand kennt) zum Sierra Cafema Camp zu fahren. Aber in der ersten gemeinsamen Nacht in der Palmwag Lodge starb mein Großvater an einem Herzinfarkt.
Mehrere Jahre später (1999) waren wir in Namibia und Südafrika unterwegs und nach einer tollen Tour auf dem Rückweg nach Johannisburg. In der Umgebung von Harrismith kam es dann zu einem Unfall. Der entgegenkommende Wagen der Telekom kam bei überhöhter Geschwindigkeit von der Spur und kollidierte frontal mit unserem Land Rover. Der entgegenkommende Wagen ging direkt in Flammen auf. Ich bin als Einziger unverletzt aus unserem Wrack entkommen. Unser Fahrer, meine Schwester und mein Vater waren schwer verletzt... Nur meine Mutter hat es nicht geschafft...
Dieser Tag und die folgenden Wochen im Krankenhaus in Johannisburg haben mich lange verfolgt. Die Angst vor einer Widerholung hat mich auch davon abgehalten den Führerschein zu machen. Das habe ich dann irgendwann überwinden können.
Nun starb mein Vater vor einem Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs und in der darauf folgenden Trauer kam in mir ein Verlangen auf... mir wurde klar dass ich wieder nach Namibia muss. In das Land das unserer Familie so unglaublich viel bedeutet hat und das uns gleichzeitig so viel nahm.
Nun ist es an der Zeit nach Vorn zu schauen und unsere erste Route zu planen. Es hat sich in den letzten Jahren ja doch viel verändert und auch wenn es eine „Erstlingstour“ wird damit es nicht gleich zu krass für meine Liebste wird werde ich bestimmt das eine oder andere Mal um schlauen Rat bitten und freue mich sehr über regen Austausch.