granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201208. Jan. 2018 ·
25. AUGUST 2017: Ondekaremba
ÜBERNACHTUNG: Ondekaremba, Erioloba Village
Fahrdistanz: 256km
Ein letztes Mal klettern wir am Morgen aus den Zelten. Vor dem letzten Zusammenklappen müssen diese noch komplett entleert werden. Die Schlafsäcke und das ausgeborgte Bettzeug werden schon fertig verstaut. Die heutige Fahrt zur Ondekaremba Farm, gleich neben dem Flughafen, sollte nicht länger als drei Stunden dauern, also lassen wir uns Zeit und starten um 10:20 Uhr. Am Weg tanken wir nochmal 20 Liter Diesel um, wie vereinbart, das Fahrzeug mit vollem Haupt- aber leerem Zusatztank retournieren zu können.
Gegen 13:30 erreichen wir unsere letzte Unterkunft des Urlaubs: Das Erioloba Village auf dem Gelände der Ondekaremba Farm.
Es sind Selbstversorgerunterkünfte die eher rustikal und zweckmäßig eingerichtet sind.
Es gibt eine allgemeinen Grillplatz und Küche sowie einen Gemeinschaftsraum mit Kamin. Wir hoffen in diesem den letzten Abend ungestört verbringen zu können. Am Nachmittag gibt es Obst und Joghurt, wir sortieren die Ausrüstung und verstauen das Gepäck für die Heimreise. Grob reinigen wir auch das Auto. Danach mache ich mit Claudia eine kleine Wanderung über das Lodge-Gelände und wir sehen am Wasserloch Kuhantilopen.
Am Abend haben wir wie erhofft den Gemeinschaftsraum für uns exklusiv. Wir kochen Reste. So gibt es verschiedene Würstchen sowie als Beilage Makkaroni mit Tomatensauce. Wir entfachen auch im Inneren ein Kaminfeuer und spielen ein paar Runden Set und Qwirkel bevor wir uns um 22 Uhr in die Unterkünfte zurückziehen.
granato75Themenstarter248 Beiträge · seit 201208. Jan. 2018 ·
26. & 27 August AUGUST 2017: Abschied nehmen
Fahrdistanz: 15km
Unsere letzte Nacht in Namibia war wieder sehr kalt. Zum Glück bekommen wir in den festen Unterkünften unter dicken Decken davon nicht viel mit. Wir stehen alle zwischen 6:30 Uhr und 7:00 Uhr auf und frühstücken. Ein paar Getränke und Milch lassen wir im Gemeinschaftskühlschrank zurück. Unsere alten Crocs und die ramponierten Wanderschuhe lassen wir auch bei der Unterkunft stehen. Vielleicht kann sie noch jemand der Angestellten brauchen. Um 7:45 Uhr starten wir unsere letzte Fahrt. Es sind nur wenige Kilometer bis zu Safari Car. Wie vereinbart um 8:00 Uhr treffen wir auch dort ein.
Rasch beginnen Vincent und seine Kollegen mit dem Check der Fahrzeuge. Alles wird genau überprüft. Vincent bemerkt Ölgeruch bei unserem Fahrzeug. Nachdem wir nie Öl aufgefüllt haben dürfte von Anfang an zuviel Öl eingefüllt gewesen sein. Einiges davon hat sich im Motorraum verteilt und verursacht den Geruch. Aber alles in allem gibt es bei unserem Auto keine Beanstandungen und wir erhalten die volle Kaution zurück.
Sehr in Ordnung finden wir übrigens auch das Nachfragen von Vincent, wie uns das Auto gefallen hat und ob wir Verbesserungsvorschläge für künftige Mieter haben. Bei Helmut und Birgit ist unterwegs ein Campingsessel kaputtgegangen. Seit unserem Aufenthalt in Savuti war es meistens Helmut, der beim Essen die Kühlbox als Hocker verwendet hat. 🙂 Vincent entdeckt auch die Dornen im Reifen, den wir bei Halali tauschen lassen mussten. Beides ist für den Vermieter aber nicht der Rede wert, es gibt keine Forderung nach Kostenersatz. Auch beim Auto von Helmut und Birgit ist sonst alles in Ordnung. Über kleine Kratzer im Lack wird hier in Namibia ohnehin nicht diskutiert. Lediglich die Delle im Kotflügel muss repariert werden. Dafür werden Helmut und Birgit knapp 200 EUR in Rechnung gestellt, die hoffentlich die Allianz Versicherung zuhause abdecken wird.
Wie vereinbart werden wir um 9:00 Uhr zu Flughafen gebracht wo wir wenig später eintreffen und einchecken. Die restlichen Namibia Dollars werden im Souvenirshop am Flughafen ausgegeben.
Fast eine halbe Stunde stehen wir Schlange beim Security-Check und der Passkontrolle. Danach schlendern wir zum Gate und schließlich wieder über das Rollfeld zum Airbus der Qatar Airways.
Pünktlich um 11:40 Uhr Ortszeit heben wir ab. Während des wieder knapp 10-stündigen Fluges (wieder um die arabische Halbinsel herum) wird 2x Essen serviert und viel ferngesehen. Kurz vor Mitternacht Ortszeit (gefühlte Windhoek Zeit kurz vor 22 Uhr) landen wir in Doha. Wieder werden wir mit dem Bus zum Terminal gefahren.
Diesmal ist die Transferzeit ein bisschen länger, knapp 3 Stunden wieder über Mitternacht. Wir trinken etwas, die Kinder essen auch eine Kleinigkeit, da ihnen das Bordmenü nicht zugesagt hat. Da wir genug Zeit haben, nehmen wir nicht die U-Bahn, sondern schlendern durch den Transitbereich des Flughafens zum Gate unseres Anschlussfluges.
Um 2 Uhr beginnt das Boarding der 777 Richtung Wien. Wieder pünktlich heben wir ab. Nochmal 5,5 Stunden Flug liegen vor uns. Wir versuchen zumindest ein paar Stunden zu dösen und lassen die Monitore ausgeschalten.
Anflug auf Wien:
Um 07:40 Uhr landen wir in Wien. Auch unser Gepäck trifft vollständig ein.
Wir werden vom Flughafentaxi abgeholt und sind um 9:00 Uhr zuhause wo wir uns ziemlich geschafft in die Betten schmeißen und versuchen Schlaf nachzuholen.
Old Women1’545 Beiträge · seit 201308. Jan. 2018 ·
Hallo Granatos,
die ganze Zeit bin ich still mitgereist. Nun aber ist Zeit, einmal "Danke" zu sagen für den wirklich informativen Reisebericht zu einer Ecke im südlichen Afrika, die ich zumindest ab dem Waterberg noch nicht kenne. Toll, wie ihr das Abenteuer mit euren Kindern gemeistert habt. Die haben sicherlich viel gelernt und kamen voll bepackt mit schönen Erinnerungen in Wien wieder an. Danke noch einmal fürs Teilen.
Herzliche Grüße aus Nordwestdeutschland nach Wien Beate