THThomas.N11 Beiträge · seit 201703. März 2017 · Hallo zusammen,
wir werden Ende April das erste Mal in Namibia unterwegs sein - waren zuvor vor allem Nordamerika.
Nachdem ich natürlich auch ein paar schöne Fotos mit nach Hause nehmen will, stellt sich mir jetzt die Frage nach dem benötigten Brennweitenbereich für Namibia. Vor allem im Telebereich bin ich noch unschlüssig wie viel mm am langen Ende wirklich notwendig sind.
Meine aktuelle Ausrüstung (Olympus mFT) reicht dabei grob von 14mm - 420mm KB. Reichen die 420mm für die Tierwelt entlang der Einsteigertour und vor allem im Etosha oder würdet ihr mehr empfehlen?
Danke schon mal für die Hilfe!
Thomas
audiomaxx51 Beiträge · seit 201103. März 2017 · Hallo
wäre mir zu wenig, hatte vor 4 Jahren das 50-200 FT mit 1,4 TC dabei, ging gerade so.
Vielleicht solltest Du noch ein wenig aufrüsten.
Grüße Max
Landbub97 Beiträge · seit 201603. März 2017 · Das passt schon. Bei viel längeren Brennweiten sorgt das Flimmern der Luft für Unschärfe. Wennst wirklich sicher gegehn willst, pack ein 1,6er Extender dazu, du wirst ihn aber selten nutzen. Heutige Auflösungen erlauben ein nachträgliches Cropen.
THThomas.N11 Beiträge · seit 201706. März 2017 · Also eine Meinung mit "420mm sind zu wenig" und einmal ein "das passt schon"... 😕
Landbub schrieb:Wennst wirklich sicher gegehn willst, pack ein 1,6er Extender dazu, du wirst ihn aber selten nutzen. Heutige Auflösungen erlauben ein nachträgliches Cropen.
Die 420mm sind schon inkl. 1,4er Extender - 300 f2.8 x 1,4 = 420 f4. Croppen ist bei der 16Mp Oly auch nicht ganz so einfach wie bei den 24 Mp APSC oder ähnlichem.
Aber ich denke ich versuche es trotzdem mal mit der aktuellen Ausrüstung. Einzige Alternative wäre das 100-400 Pana (200-800mm KB), aber bei 800mm ist das Flimmern in der Luft wohl schon wirklich ein limitierender Faktor.
Weitere Meinungen hierzu sind natürlich noch gerne willkommen! 🙂
Schöne Grüße,
Thomas
Landbub97 Beiträge · seit 201606. März 2017 · Es ist halt grad so die Grenze 🙂
Bei manchen Motiven wirst dich ärgern, nix längeres dabei zu haben und wenn Du es hättest und mit 600mm drauf hälts, wirst dich ärgern, weil die heisse Luft es unscharf macht.
mike303284 Beiträge · seit 201306. März 2017 · Also wenn ihr mit Brennweiten um euch werft, dann bitte den Cropfaktor nicht vergessen!
Bei Vollformat 1x
Bei Apsc 1,5x (Nikon) bzw. 1,6x (Canon)
Bei mft (Olympus/Panasonic) 2x
Die 420mm Olympus entsprechen also dem Bildwinkel eines 840mm Objektivs an Vollformat!
Und das ist für einige von euch zu knapp???
Meine Erfahrung sagt, dass man mit 300mm an APSC (=450mm VF) schon einiges hinbekommt. Aber das ist manchmal knapp. 400mm sind schon besser (600mm VF) und reichen für sehr vieles. Manchmal darf es auch noch etwas mehr sein, aber dann wird es schon mal schwierig ruhig zu halten oder das Flimmern verhindert ein gutes Bild. Bei kleinen Tieren (Vögeln) ist das Flimmern natürlich kein Problem.
Das ist aber natürlich nur meine Meinung, das empfindet sicher jeder anders!
Zum 300er + Konverter: Mir wäre das zu unflexibel und bei Staub Objektive zu wechseln ist u.U. recht problematisch!
V.G.
Michael
DocHoliday272 Beiträge · seit 200806. März 2017 · Ich war gerade im KTP. Normalerweise bin ich mit Canon Vollformat unterwegs und Brennweiten bis 500mm (+ 1,4 und 2x Konverter). Diesmal hate ich außerdem meine Olympus dabei und bin von dem 300mm f4 + 1,4x Konverter sehr angetan! Die 820 mm Kleinbildäquivalent sind schon eine Hausnummer und der kombinierte Image-Stabilizer (Kamera + Objektiv) ist sehr gut.
Da kann man sich dann auch mal um die kleinen Tiere kümmern.



Ansonsten gilt der alte Spruch: Nimm nicht zu viel mit, nur Deine längste Brennweite, die kürzeste und alles dazwischen 😉
Am Flughafen gilt: Foto-Rucksack, dessen Größe den Handgepäck-Richtlinien entspricht, locker über einer Schulter und trotz 20 kg möglichst entspannt aus der Wäsche schauen 😉
pzinken94 Beiträge · seit 201606. März 2017 · Brennweite kann man ja eigentlich nie genug haben. 300 mm (an Crop 1,5) wären mir zu wenig wesen, mit dem 200-500mm bin ich bestens klar gekommen.
Andererseits ... sind z.B. meine Aufnahmen von Löwen überwiegend nicht mit dem Tele entstanden, da wir einfach zu dicht dran waren. In den Zeiten der Diafotografie hatte fast niemand mehr als 400 mm zur Verfügung und prima Tieraufnahmen sind auch da entstanden ohne nachträgliche Ausschnittsmöglichkeit. Wenn man bedenkt, dass heute übliche Präsentationen in Full HD gerade mal 2 Mio Pixel benötigen, hat man doch noch ganz schön Luft für Ausschnitte.
Trophäenloser Weltenbummler
THThomas.N11 Beiträge · seit 201707. März 2017 · mike303 schrieb:Die 420mm Olympus entsprechen also dem Bildwinkel eines 840mm Objektivs an Vollformat!
Und das ist für einige von euch zu knapp???l
Sorry falls ich mir hier zu unklar ausgedrückt hatte: die von mir beschriebenen 420mm sind bereits auf KB umgerechnet. Hätte ich tatsächlich die 840mm zur Verfügung, würde ich mir vermutlich weniger Sorgen wegen zu geringer Reichweite machen 😉
Thomas
THThomas.N11 Beiträge · seit 201707. März 2017 · DocHoliday schrieb:Diesmal hate ich außerdem meine Olympus dabei und bin von dem 300mm f4 + 1,4x Konverter sehr angetan! Die 820 mm Kleinbildäquivalent sind schon eine Hausnummer und der kombinierte Image-Stabilizer (Kamera + Objektiv) ist sehr gut.
Das Oly 300 f4 wäre natürlich ein Traum, sprengt aber leider meinen Preisrahmen. Am langen Ende steht mir aktuell "leider nur" das 40-150 F2.8 + 1,4x Konverter zur Verfügung. Deshalb auch meine Sorgen bez. der zu geringen Brennweite.
Thomas
audiomaxx51 Beiträge · seit 201108. März 2017 · Dann schau dich doch mal nach einem 50-200 plus TC um.
Naja da hab ich vergessen , daß Du dann ja auch noch einen Adapter von FT auf mFT benötigst.
Da könntest Du allerdings auch die nicht originalen verwenden, die sind zwar nicht so präzise die die Olympus Adapter aber für Tele Linsen präzise genug.
Die 150mm mit TC wären mir zuwenig, hatte das letzte mal das 50-200 plus 1,4TC dabei, das war schon ok.
Bei meinem 70-300mm war dann im oberen Brennweiten Bereich, besonders mit TC die Qualität für mich nicht mehr ausreichend.
Eine Alternative wären dann auch Objektive von Panasonic , da gibts doch ein preiswertes 100-300 und ein weniger Preiswertes 100-400mm. Beide werden auch , besonders das kleinere häufig gebraucht angeboten.
Zu erwähnen ist aber bei Panasonic Linsen, daß bestimmte Funktionen dann an der EM1 und EM1/II nicht anwählbar sind. Das sind z.B. Focus Stacking in der Camera und Pre Capture, deshalb interesieren mich persönlich diese Linsen auch nicht.
Dann gibts doch auch noch ein Oly Objektiv mit 75-300mm 5,6/6.3 als Notfall Alternative.
Ich hab für mich gedacht, die Reise ist/wird wieder so teuer, da spar ich dann nicht an der Foto Ausrüstung :-))
Grüße Max
THThomas.N11 Beiträge · seit 201708. März 2017 · Das 50-200 FT kenne ich gut - hatte ich damals auf der E3 schon. Tolles Objektiv, allerdings bin ich dann inkl. Adapter und Konverter auch schon fast im Preisbereich eines Pana 100-400.
Die günstigeren 75/100-300 sind so eine Sache. Auf der einen Seite sicher akzeptabel, sofern man ein guten Exemplar erwischt (hohe Serienstreuung!), auf der anderen Seite sind die Linsen leider nicht abgedichtet und ziehen so sehr gern Staub und Sand ins Innere. Außerdem liest man häufig, dass ab etwa 250mm die Abbildungsqualität doch stark zurückgeht, womit der Vorteil zu meinem 40-150 + TK kein Wirklicher mehr ist.
Sieht wohl so aus, als müsste ich in den sauren Apfel beißen und mich doch nach einem gebrauchten Pana 100-400 umsehen 😵
Schöne Grüße,
Thomas