4 Fragen, 4 Länder, alles mit nem 4x4 zu 2.?

19 Antworten · 4’181 Aufrufe · gestartet 13. März 2016 von Änni***
Antworten
Themenstarter2 Beiträge · seit 201613. März 2016 ·
Hallo zusammen.
Wir sind zu zweit und haben 2 Monate Zeit. Start der Reise wird Mitte August sein.

Im Idealfall fliegen wir in Livingstone, um uns die Victoria Falls anzuschauen, über Botswana, nach Namibia und schließlich nach Süd Afrika.

Natürlich habe ich schon gelesen, dass viel ausgebucht ist, daher beschleicht mich langsam die Panik. Am liebsten würden wir mit einem 4x4 die gesamte Reise meistern. Allein oder mit anderen Self-Drivern

Ich habe ein paar Fragen und würde mich sehr über Hilfe freuen 😊

1) Ist es in den jeweiligen Ländern erlaubt "irgendwo" stehen zu bleiben, wenn das Zelt auf dem Dach des Autos hat, oder MUSS man einen Campingplatz aufsuchen?

2) Habt ihr Empfehlungen für Reiseplattformen bei denen man einzelne Teile oder ganze Self-Driving Trips buchen kann?

3) Ist es mit der Versorgung wenn man allein unterwegs ist sehr schwer in den jeweiligen Ländern?

4) Haltet ihr die Tour in 2 Monaten (je Land die gängigsten Sehenswürdigkeiten) zu ambitioniert?

Vielen lieben Dank vorab für eure Hilfe!
Beste Grüße aus Berlin.
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
2’610 Beiträge · seit 200713. März 2016 ·
Hallo Änni,

willkommen im Forum!

Dafür, dass es schon im August losgehen soll, hast du (ihr) dir aber erst wenig Gedanken gemacht! Wo fliegt ihr hin zum Start und ab wo wieder zurück! Spätestens, wenn ihr euch einen Wagen mietet, müsstet ihr das schon wissen!
Habt ihr schon Reiseführer gekauft und euch wenigstens einen Überblick über die Länder gemacht? Falls ja, denn werdet ihr sicher gesehen/gelesen haben, dass alle 4 Länder zusammen genommen wirklich sehr groß sind - zu groß um in 2 Monaten bereist zu werden!

Als ersten Tipp von mir: startet in Windhoek oder Jo´burg mit einem z.B. Toyota Hilux incl. Campingausrüstung.und stellt euch ab dem Startpunkt eine Route zusammen. Wenn die steht, dann fragt hier noch einmal nach, was man euch raten/abraten kann. Oder besser, startet die Reise erst 2017, dann habt ihr genügend Zeit zur Planung.

Zum Camping: bis auf ganz wenige Ausnahmen (z.B. imr äußersten Nord-Westen v. Namibia) ist es angeraten aus Sicherheitsgründen einen Campplatz aufzusuchen.

Grüße
Jambotessy

P.S. in den größeren Stadten/Ortschaften ist die Versorgungslaget sehr gut in Namibia, Botswana und Südafrika, eingeschränkt in Simbabwe
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 13. März 2016
1’287 Beiträge · seit 200813. März 2016 ·
Hallo Änni,

Also wenn ich es recht verstehe, wollt Ihr in einem Zeitraum von 2 Monaten die Länder Sambia, Botswana, Namibia und Südafrika bereisen. Das kann man bestens mit einem eigenen Auto machen. Allerdings solltet Ihr Euch eine ungefähre Route raussuchen und schauen, dass Ihr Euch nicht zu viel vornehmt.

Zuvorderst muss natürlich die Sache mit dem Auto klar sein, also wenn Ihr eins mieten wollt, bietet sich Südafrika als Startpunkt an, da hier die Auswahl am größten und die Kosten tendenziell am geringsten sind.

Grob könnte man dann von Johannesburg startend in Richtung Botswana reisen (je nach Lust direkt oder vorher einen Schlenker z.B. über den Krüger NP). Botswana bietet einige interessante Nationalparks so könntet Ihr in den Central Kalahari GR fahren oder weiter nördlich über Chobe und Moremi nach Kasane. Dann einen Abstecher von Kasane nach Livingston oder noch weiter nach Sambia (Lower Zambesi NP). Alternativ einen Abstecher nach Victoria Falls in Simbabwe, wenn es Euch "nur" um die Fälle geht.
Je nachdem ob Ihr nach Sambia einreist könnt Ihr entweder über Katima M. nach Namibia einreisen oder direkt von Botswana.
Dann Namibia (hier gibt es einige Tourenvorschläge hier im Forum). Schöne wäre die Fahrt über Mata-MAta in den Kgaladi Transfrontier NP nach Südafrika. Hier dann entweder recht nördlich grob in Richtung Johannesburg zurück oder über Kapstadt an der Küste entlang nach Osten.

Das kann man alles mehr oder weniger spontan fahren, bei Reisen mit mehr Zeit (so wie Eure) würde ich nichts vorbuchen, sondern spontan entscheiden, wo ich die grobe Route anpasse. Sollte mal etwas gebucht sein, dann eben Alternativen finden.

Meine Erfahrung im südlichen Afrika ist, dass man tendenziell eher auf Campingplätzen übernachtet, da die meisten Länder i.d.R. relativ dicht besiedelt sind, und ein "ungestörtes" Fleckchen nicht so leicht zu finden ist. Natürlich geht es aber, dass man irgendwo steht, wenn man sich informiert, ob eventuell dort lebenden Menschen damit einverstanden sind und man sich selbst dabei wohl fühlt. Campingplätze gibt es auf der von mir skizzierten Route aber ausreichend.

Ihr solltet Euch Material zulegen (Reiseführer usw.), um mal zu prüfen, was Euch so interessiert und was Ihr sehen wollt.

Versorgung in größeren Städten am Wegesrand kein Problem, es gibt i.d.R. Supermärkte und Märkte auf denen man alles für eine solche Reise bekommt. Ein Kühlschrank im Auto empfiehlt sich.

Wie ich immer schreibe, nehmt Euch nicht zu viel vor und geniesst lieber die Freiheit von relativ langem Reisen.

Viel Spaß bei der Planung und auch beste Grüße aus Berlin
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
3’080 Beiträge · seit 200914. März 2016 ·
Hallo Änni,

1) Ist es in den jeweiligen Ländern erlaubt "irgendwo" stehen zu bleiben, wenn das Zelt auf dem Dach des Autos hat, oder MUSS man einen Campingplatz aufsuchen?

Nein, in allen Ländern ist wild campen meistens nicht erlaubt, egal was andere hier schreiben. Es geht nicht um die Sicherheit sondern um gesetzliche Vorschriftten nach denen wild campen z.B. in Nationalparks einfach nicht erlaubt ist.

2) Habt ihr Empfehlungen für Reiseplattformen bei denen man einzelne Teile oder ganze Self-Driving Trips buchen kann?

Südafrika, www.sanparks.org für alle Nationalparks, online verfügbar und in Echtzeit buchbar.
Botswana, verteilt sich auf mehrere private und eine staatliche Stelle, kann langwierig sein.
Zimbabwe, keine Vorbuchung notwendig, selbst in der Hautpsaison gibts genug Kapazitäten bzw. geringe Nachfrage.

3) Ist es mit der Versorgung wenn man allein unterwegs ist sehr schwer in den jeweiligen Ländern?

Nein, ist es nicht, mit dem richtigen Auto kann man für ca. 10 bis 14 Tage autark unterwegs sein. Auch in Zimbabwe ist die Versorgung ok, meine Erfahrung aus 23 Jahren Afrika.

4) Haltet ihr die Tour in 2 Monaten (je Land die gängigsten Sehenswürdigkeiten) zu ambitioniert?

Ja, allein in Südafrika gibt es 23 verschiedene Nationalparks, ich habe selbst 22 davon besucht und das nicht in nur einer Reise sondern verteilt über etliche Jahre. Unterschätzt nicht die Entfernungen.

Zu diesem Forum: immer kritisch hinterfragen wer wann welche Erfahrungen gemacht hat, viele Infos sind leider veraltet und werden trotzdem als aktuell verkauft, immer mal einen Blick in die Signatur werfen, da kann man gut ablesen wie alt die Infos sind.

Die Vic Falls würde ich übrigens von Botswana aus als Tagesausflug machen, Flüge günstiger, Visum günstiger und das Auto kann in Botswana stehen bleiben, spart eine Menge Geld und Nerven.

Meld dich mal mit den genauen Daten per PM, ich kenne einige Leute die zur gleichen Zeit unterwegs sein werden.

lg sasowewi
zuletzt bearbeitet 15. März 2016
3’173 Beiträge · seit 200614. März 2016 ·
SASOWEWI schrieb:Hallo Änni,

Die Vic Falls würde ich übrigens von Botswana aus als Tagesausflug machen, Flüge günstiger, Visum günstiger und das Auto kann in Botswana stehen bleiben, spart eine Menge Geld und Nerven.

lg sasowewi
Hi SASOWEWI!

Könntest du mir bitte mal erklären, wie man da Geld und Nerven spart wenn man eine Tagestour macht

Die Tagestour zu den Vic Falls kostet z.B. von Katima aus N$ 2550,00 pro Person.

Plus Visa natürlich.

ALso für 5100N$ da kann ich aber wenn ich selber fahre sogar über Nacht bleiben und habe dann etwas von Vic Falls.

Was ist denn bitte am Grenzübergang nach Zimbabwe so nervig???? Bzw. wo soll da bitte auch Kosten und Prozedurmaessig der Unterschied zu Sambia liegen????

Ich habe bei, ok nur 145 Besuchen in Vic Falls und somit auch die gleiche Anzahl Einreisen nach Zimbabwe noch nichts gehabt was genervt hat und das einizige was stören kann ist die Schlange beim Visum, sonst wüsste ich da nix und die ist wenn du mal Katima/ Wenela Borderpost nimmst auch nie lange. Hier bei Weneela stehetn die Leute manchmal 3-4 Stunden in der schlange

Vielen Dank und lieben Gruss aus Katima

Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
7’332 Beiträge · seit 200614. März 2016 ·
SASOWEWI schrieb:
1) Ist es in den jeweiligen Ländern erlaubt "irgendwo" stehen zu bleiben, wenn das Zelt auf dem Dach des Autos hat, oder MUSS man einen Campingplatz aufsuchen?

Nein, in allen Ländern ist wild campen nicht erlaubt, egal was andere hier schreiben. Es geht nicht um die Sicherheit sondern um gesetzliche Vorschriftten nach denen wild campen einfach nicht erlaubt ist.
... hast Du bitte mal 'nen Link auf die jeweiligen Bestimmungen (wenigstens für Namibia). Mir ist nur klar, dass man nicht einfach auf Privatgelände zelten darf. Ich habe dann nämlich schon gegen diese Vorschriften verstoßen, ohne zu wissen, dass es die gibt.
Und ich will nochmal nach Namibia, ohne gegen Vorschriften zu verstoßen.

Danke und Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7’332 Beiträge · seit 200614. März 2016 ·
Hallo Änni,
Änni*** schrieb:
1) Ist es in den jeweiligen Ländern erlaubt "irgendwo" stehen zu bleiben, wenn das Zelt auf dem Dach des Autos hat, oder MUSS man einen Campingplatz aufsuchen?
ich hätte -entgegen SASOWEWIs Beitrag- auf ja getippt, lag da wohl aber falsch. Außerdem habe ich unterwegs auch immer mal bei Einheimischen oder bei Polizeidienststellen gefragt, ob ich da übernachten kann, wenn es sonst keine Möglichkeit gab.
3) Ist es mit der Versorgung wenn man allein unterwegs ist sehr schwer in den jeweiligen Ländern?
ist fast so einfach wie zuhause. Natürlich gibt es in der Wüste auf 300 km keine Tankstelle oder Supermarkt, aber wenn irgendwo ein Dorf ist, gibt es auch Einkaufsmöglichkeiten.
4) Haltet ihr die Tour in 2 Monaten (je Land die gängigsten Sehenswürdigkeiten) zu ambitioniert?
Das ist schon eine ziemliche Rallye, aber das müsst ihr euch einteilen. Ich weiß ja nicht, was ihr sehen wollt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3’080 Beiträge · seit 200914. März 2016 ·
@ Jörg,

es geht um einen Tagesausflug von Kasane nach Vic Falls, nicht von Katima, natürlich ist der deutlich teurer, egal wie oft du schon da gewesen bist. Man spart sich halt die nicht unerheblichen Gebühren für das Fahrzeug bei der Einreise nach Zimbabwe, ich bekomme bisher nur positive Rückmeldungen von den Leuten denen ich es so empfohlen habe, kann also nicht ganz falsch sein der Tipp.

@ Wolfgang,

ich hätte mich vielleicht klarer ausdrücken müssen, ich war in Gedanken bei den Nationalparks, da ist es generell verboten wild zu campen. Wenn es mal nicht anders geht weil man vielleicht sein geplantes Ziel nicht erreichen kann ist es etwas anderes aber man sollte nicht in der Planung schon davon ausgehen einfach irgendwo stehen zu bleiben, mehr wollte ich damit nicht ausdrücken.

lg sasowewi
3’173 Beiträge · seit 200614. März 2016 ·
SASOWEWI schrieb:@ Jörg,

es geht um einen Tagesausflug von Kasane nach Vic Falls, nicht von Katima, natürlich ist der deutlich teurer, egal wie oft du schon da gewesen bist. Man spart sich halt die nicht unerheblichen Gebühren für das Fahrzeug bei der Einreise nach Zimbabwe, ich bekomme bisher nur positive Rückmeldungen von den Leuten denen ich es so empfohlen habe, kann also nicht ganz falsch sein der Tipp.

lg sasowewi
Hi Stefan!

dass die Leute das gut finden , kann ich mir vorstellen, da sie ja nix anderes kennen.

Ich halte diesen Tip für sehr falsch, weil er NUR DIE BOTSWANESISCHEN OPERATOR UND MUGABE UNTERSTÜTZT.
Die Operator aus Kasane haben das ja erfunden , indem sie erzaehlten wie schlimm es in Zimbabwe sei und wie schlimm die Grenze sei, was alles aus der Luft gegriffen ist.

WENN MAN LOCALS UNTERSTÜTZEN MÖCHTE UND DAS HABEN DIE IN VIC fALLS VERDIENT WIE KAUM WELCHE MUSS MAN IN VIC FALLS ÜBERNACHTEN:

Ausserdem ist Victoria Falls der HOTSPOT was das touristische Afrika an betrifft und durch eine Tagestour bekommen die Touristen das Beste vorenthalten.

Was kostet denn Bitte ein Trip nach Vic Falls und zurüeck von Kasane aus?

Grüsse vom Sambesi
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2’573 Beiträge · seit 200714. März 2016 ·
SASOWEWI schrieb:
ich hätte mich vielleicht klarer ausdrücken müssen, ich war in Gedanken bei den Nationalparks, da ist es generell verboten wild zu campen.
Vielleicht kannst deinen ersten Post editieren, so wie der jetzt da steht ist er nämlich einfach falsch.

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
319 Beiträge · seit 201214. März 2016 ·
Bei der Beantwortung der Fragen gehen hier im Forum wohl die Meinungen auseinander, da die Vorlieben teilweise sehr unterschiedlich sind. Ich war vor drei Jahren mir meiner Familie (6 jähriger Sohn) unterwegs. Wir sind in 4 1/2 Wochen von Kapstadt - Panoramaroute - Krüger NP; Zimbabawe - Matobo NP- Hwange NP - Victoria Falls; Botswana - Chobe Riverfront; Namibia - Caparivi (mit Babwata NP) - Etosha NP - Twyfelfountain - Skeleton coast - Namib desert (Mirabib) - Sossusvlei - nach Windhoek gefahren. Nette Tour mit vielen Höhepunkten. Aber dazwischen sind schon auch etwas längere Fahrstrecken. Dabei war nur die Strecke Pi mal Daumen geplant, nichts vorgebucht und wurde eigentlich jeden Tag wieder neu geplant - manche Ecken sind dann eben doch nicht so toll, da kürzt man und andere Ecken sind wieder richtig toll (manchmal auch nur zu diesem Augenblick), da verlängert man.
Caprivi und Zimbabwe hat mir am besten gefallen, aber eigentlich deswegen, weil ich dort etwas mehr Kontakt zu den Einheimischen hatte - das macht für mich Afrika aus - aber nicht vergleichbar mit Uganda, Ghana oder Eritrea.
Bei uns war es so, wenn es gerade gut lief sind wir einfach gefahren und haben dann irgendwo in der Pampa Zelt aufgeschlagen - dann konnte man am nächsten Tag wieder mehr trödeln oder eben auch nicht - wie es sich eben ergab. Wir haben öfters wild gecampt - aber wie gesagt, das muß man von der Situation abhängig machen (stark besiedelt etc.).

Verpflegung war nie ein Problem - wenn man ein Auto hat, sollte das eigentlich nie ein Problem sein.

Falls du so etwas in Angriff nimmst, mach dir lieber erst einmal Gedanken über den Mietwagen. Du brauchste eine Firma, welche Grenzübertritt erlaubt und auch die erforderlichen Papiere bereitstellt, wie auch die Wagen entsprechend ausrüstet (Zimbabwe Reflektorstreifen, Feuerlöscher, Warnwesten ....). Außerdem müssen sie auch Einwegmiete anbieten. Wir hatten damals einen Wagen von Kea und das war wirklich problemlos (muß aber nicht immer sein).

Aber wie gesagt, man sollte sich auch selber mal fragen, welche Vorlieben man hat - liebt man mehr mehrere Tage an einem Ort, empfindet man es als stressing, öfters den Ort zu wechseln, kann man damit leben, daß man nicht weiß, wo man abends enden wird ....usw.

Unser Sohn erzählt noch heute von der Reise - scheint ihm also gefallen zu haben.
3’080 Beiträge · seit 200914. März 2016 ·
@ Wolfgang,

editier du doch erst mal alle deine Beiträge in denen du die Leute mit falschen Informationen fütterst, da wirst du einiges zu tun haben....
962 Beiträge · seit 200714. März 2016 ·
Also, Änni
wie schon von Jambotessy und einigen Erfahrenen richtig bemerkt,
bist du mit einer vernünftig durchdachten Planung arg spät dran.
Zum Vergleich: wir haben während der Zeit von 42 Tagen in flottem Rhythmus folgende Regionen durchfahren:
REGION Nächte
Namibia 3
Kgalagadi/Mabua 9
Botswana 10
Caprivi,Etosha; Epupa
Kaokoveld 9
Resttage Namibia 11
Das war arg knapp und ihr habt
für diese riesige weite Region
lediglich 2 Wo. mehr zur Verfügung.Wenn ihr das stresslos einigermaßen schaffen wollt müsst ihr aber sehr gut überlegen.
Viel Erfolg
Frank

Gesendet von meinem SM-N9005 mit Tapatalk
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
2’573 Beiträge · seit 200714. März 2016 ·
SASOWEWI schrieb:
editier du doch erst mal alle deine Beiträge in denen du die Leute mit falschen Informationen fütterst, da wirst du einiges zu tun haben....
Tja, war nur ein gut gemeinter Ratschlag. Im Gegensatz zu dir erhebe nicht nämlich nicht den Anspruch auf Fehlerfreiheit und habe noch nie "ich habe recht, egal was alle anderen schreiben" von mir gegeben...

lg
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
1’667 Beiträge · seit 200914. März 2016 ·
SASOWEWI schrieb:
Zu diesem Forum: immer kritisch hinterfragen wer wann welche Erfahrungen gemacht hat, viele Infos sind leider veraltet und werden trotzdem als aktuell verkauft, immer mal einen Blick in die Signatur werfen, da kann man gut ablesen wie alt die Infos sind.
lg sasowewi
Hallo, Stefan
Das mit der Signatur ist ein guter Hinweis.
Habe gerade mal in deiner nach geschaut.
Warum gibst du als Wohnort Kapstadt an, ????? du wohnst doch immer noch in der Nähe von Hannover.
So etwas kann natürlich bei neuen Forumsmitgliedern auch zu Irritationen führen, denken sie doch, du seist ein Südafrikaner, der sich dort mit Allem auskennt, und dann noch alle Ratschläge von dir berücksichtigen.

Nix für ungut
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
2’319 Beiträge · seit 201114. März 2016 ·
@Sasowewi

Stefan, ich weiß nicht, welcher Floh Dich gebissen hat. Damen in einem gewissen Alter sagt man ja nach, daß diese unter den Einflüssen der Menopausa leiden und die daraus resultierenden Stimmungsschwankungen im soziales Umfeld einschlagen wie die heftigen Gewitterstürme nach Ende der afrikanischen Trockenperiode.

Nun gehörst Du ja nachweislich nicht zum weiblichen Geschlecht, deshalb scheiden die gemeinhin bekannten Wechseljahre wohl aus, um Deinen Gemütszustand erklären zu können. Doch auch wir Herren der göttlichen Schöpfung werden nicht verschont vom hormonellen Auf und Ab des Altwerdens. Aus diesem Grund schreibe ich Deine Krawallmanier einfach mal dem Klimakterium virile zu. Dann hätte Dein ganzes Tamtam ja wenigstens eine wissenschaftliche Basis und das Forum könnte gewiß sein, daß diese Phase irgendwann ein Ende findet und sich wieder frank und frei, unbeschwert und voller guter Absichten dem gegenseitigen Tippsgeben widmen. Und all dies, ohne permanent von Dir vorlaut verbessert und in Art des Horst Seehofers zurechtgewiesen zu werden.

Ich bin da ganz zuversichtlich... Meine Wechseljahre habe ich hinter mir gelassen und ich kann Dir versichern... Du schaffst das auch und schwupps sieht die Welt wieder ganz rosig aus.

Alles wird gut...glaube mir.

Alm
3’700 Beiträge · seit 200914. März 2016 ·
Hi Alm,

das war jetzt aber ungern hier gesehene Werbung für dein Business als Wechseljahresberater. Ich sehe an diesem Ort durchaus eine lohnende Einnahmequelle für dich.
Du solltest bei Chrigu um ein gelbes Sternchen als Profomi anfragen! 🤪 🤩 🤪

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
2’319 Beiträge · seit 201114. März 2016 ·
@Marina

Ups... Ich vergaß... Werbemaßnahmen zu Erwerbszwecken gehören ohne ausdrückliche Zustimmung nicht hier her.

Aus gegebenem Anlaß bitte ich um Entschuldigung.

Trotzdem... so nebenbei.... Meine Praxis akzeptiert alle gesetzlichen Kassen und abrechnen tue ich für die private Klientel gemäß eines nun wirklich anerkannt geringen GOÄ-Satzes.

🤪

Alm
1’287 Beiträge · seit 200815. März 2016 ·
Huch,

nun dieser Thread ist mal ein schönes Beispiel, wie man ein neues Forumsmitglied mal so richtig verschreckt 🙁

@Änni***: Nur keine Sorge, einige Informationen sind ja dennoch geflossen. Eine Reise wie ihr sie plant ist möglich, es kommt sehr auf Eure Vorlieben und Eure Art zu Reisen an. Gern beantworten wir auch weitere Fragen zu Eurem Vorhaben.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
Themenstarter2 Beiträge · seit 201615. März 2016 ·
Hallo zusammen,
alles gut 🙂
Letztlich geht es hier ja um eine wahnsinnig tolle Reise und viele wertvolle Tipps. Herzlichen Dank für eure tollen Antworten. Das war alles in allem schon mal sehr wertvoll für uns.

Wir können einfach keine 2 Monate auf den Tag genau planen ohne jegliche Afrika Erfahrung und würden uns gern ein paar Freiheiten lassen, um die lange Reise auch wirklich genießen zu können - wie ihr auch geschrieben habt.

2 lange Nächte und viele Stunden Recherche später...so wie es aussieht haben wir 2 Möglichkeiten:

(1)
Wir versuchen wir in Johannesburg zu starten und zuerst eine Reise mit einer Gruppe durch Botswana zu machen bei der alles vorgebucht und organisiert ist. Ich rechne mir nach dem Feedback und meiner Recherche nur wenig Chancen aus, es dort anders zu machen.

Am wichtigsten ist dort die Central Kalahari (Game Reserve), weiter nach Maun und Moremi, weiter nach Savuti und zum Chobe NP.

Im Anschluss eher ein 2 Tagestrip zu den Victoria Falls.

In einer perfekten Welt können wir uns dort von der Gruppe trennen und über Caprivi nach Namibia, Richtung Etosha NP und runter nach Windhoek, Swakopmund, Sesriem, Sossusvlei und zum Fish-River-Canyon.

Zuguter letzt nach Kapstadt und sofern noch Zeit ist ein wenig entspannen bevor es wieder nach Hause geht.

(2)
Im Grunde das gleiche nur umgekehrt mit etwas Entspannung am Anfang, vor allem weil wir oft gelesen haben, dass man im September/Oktober nicht mehr zum Fish-River-Canyon kann.

Entscheidend über die Reihenfolge wäre das Wetter in den jeweiligen Ländern und natürlich was wir noch bekommen (Auto, Campingplätze, Flüge).

Ich werde jetzt noch einmal jeden Eintrag von euch prüfen und schauen, ob etwas dort steht was ich vergessen habe, oder ein Tipp der dem widerspricht was ich hier so grob geplant hab 🤪

Ich bin weiterhin für eure Beiträge sehr sehr dankbar...aber nicht mehr streiten, ja?!

Viele liebe Grüße
Änni
zuletzt bearbeitet 15. März 2016