DEdeufelchenThemenstarter12 Beiträge · seit 201616. Feb. 2016 · Hallo Giraffenmog!
Danke fuer die Infos!
Also gibt es auf den Campingplaetzen generell kein Wasser?
Wir haben verschiedene Reisefuehrer und sprechen dann vor Ort mit den Leuten. Wie gesagt, dass machen wir immer so. Und da wir wenig Zeitdruck haben, hat das immer gut funktioniert.
Palmweg klingt super!
LG Annika
RHS41 Beiträge · seit 201617. Feb. 2016 · Hallo deufelchen
ich habe hier dir unsere Route
drive.google.com/fil...hY/view?pref=2&pli=1
einfach drauf drücken, am 20.4. müssen wir wieder in Windhoek sein zum Rückflug.
Grüssle Rolf
panther1’300 Beiträge · seit 200717. Feb. 2016 · Hallo Annika,
du hast ja nun schon viele Tipps und Hinweise zu deiner Reise bekommen. Scheinbar habt ihr aber immer noch "null Plan" was ihr machen wollt. In das Kaokoveld zu fahren ohne vernünftige Planung bzgl. Versorgung (Wasser, Nahrung, Sprit etc.) ist mehr als leichtsinnig. Und dann noch in der ausgehenden Regenzeit.
Wenn ich es nicht überlesen habe schreibt ihr weder etwas zu eurer Reisedauer noch welche Ziele ihr generell so im Sinn habt. Nur dass ihr am 20.04. in Vic Falls sein müsst. Das hört sich, wenn ihr nicht gerade 5 Wochen unterwegs seit, schon nach Zeitdruck an.
Auf den Standardstrecken kann man sicherlich auch "ohne einen Plan zu haben" fahren. Das Kaokoveld ohne ausreichende Vorbereitung zu befahren ist aber ein absolute "No go".
Letztendlich kann das jeder machen wie er will und es kann auch gutgehen. Mein Eindruck ist aber dass gerade Namibia-Neulinge so manche Gebiete und den damit verbundenen Planungsaufwand heftigst unterschätzen.
Wir fahren Mitte Mai ins Kaokoveld und obwohl wir sicherlich einige 4x4 Erfahrung von unseren Reisen haben, haben wir vor dem Kaokoveld grossen Respekt und haben dementsprechend geplant.
Zu deiner Frage bzgl. Wasser auf den Campinplätzen: wenn es "betreute" Campingplätze sind wie z.B. Purros gibt es dort im Normalfall auch Wasser zum Waschen und Duschen. Trinkwasser solltest du dabei haben. Im Palmwag Konzessionsgebiet besteht die Campsite aus einer Feurstelle. Thats it.
Aktuell scheint die Purros Campsite übrigens "weggespült" worden zu sein 🙁
Schöne Grüße
Panther
Florence95 Beiträge · seit 201317. Feb. 2016 · Hallo Annika, ich glaube Du solltest Dich erst mal besser informieren über das Kaokoland. In den Trockenflüssen campen geht gar nicht. Es sind schon Leute dort gestorben weil der Fluß plötzlich abgekommen ist. Trinkwasser findest Du dort gar nicht. Und wie Giraffenmog schon geschrieben hat, ist campen an den wenigen Wasserstellen absolut tabu weil die Tiere davon voll abhängig sind und sich nicht mehr ans Wasser trauen., Wir waren im Januar dort und haben wirklich tagelang kein anderes Auto getroffen. Nur in Purros, dort haben wir 2 Italiener getroffen die mit "3 Dosen Cola" unterwegs nach Sesfontein waren.
Gruß, Sonja
BikeAfrica7’320 Beiträge · seit 200618. Feb. 2016 · Hallo Annika,
deufelchen schrieb:Wir brauchen keine besondere Ausstattung:) Waere nur gut, wenn es irgendwo Wasser gibt.
wenn Du von irgendwas lieber das Doppelte von dem mitnehmen solltest was Du maximal zu benötigen glaubst, dann sollte das Wasser sein.
Heutige Autos lassen sich ja nicht mehr einfach mit 'nem Taschenmesser und 'ner Kombizange reparieren und wenn die Kiste irgendwo stehenbleibt und nicht mehr weiter will und drei Tage niemand vorbeikommt, dann ist ausreichend Wasser darüber entscheidend, ob ihr den Rückflug auf den gebuchten Sitzen oder im Frachtabteil des Flugzeugs zurücklegt. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
DesertRat36 Beiträge · seit 200818. Feb. 2016 · Deufelchen, please don't.
without 4x4 experience and without previous Africa experience, please do not go into the Kaokoveld. By all means, drive the road Palmwag - Sesfontein - Opuwo, which is safe enough, and will give you a real good first impression, but don't go west of it. If you get yourself into trouble, it will lead to more regulations to restrict access to the Kaokoveld for us all. Just like irresponsible campers have led to restrictions on wildcamping for us all.
DEdeufelchenThemenstarter12 Beiträge · seit 201618. Feb. 2016 · Thanks Desert Rat!
Fair enough.Then we will stick to that main route. Like I said before, we don't wanna kill ourselves.
DEdeufelchenThemenstarter12 Beiträge · seit 201618. Feb. 2016 · Hallo Panther!
Vielen Dank fuer deine Tipps.
Wir haben keine Ahnung vom Kaokoveld, aber dieses Forum scheint wirklich stark besucht zu sein und wir haben ja jetzt auch schon gehoert, dass diese Region wohl wirklich schwierig ist. Wir wuerden also nur hier her gehen, wenn wir uns mit anderen zusammentun koennen, wenn ueberhaupt. Wir wollen uns ja nicht umbringen.
Zum Thema Zeitplanung, wir sind tatsaechlich super flexiblel und koennen uns so lange Zeit lassen, wie wir wollen. Nur unsere Freunde muessen dann zurueck...
Aus meiner eigenen Reiseerfahrung und davon haben wir viel, macht es immer Sinn, sich im Land selbst die noetigen Informationen zu beschaffen. Dort ist man dann an der Quelle und erfaehrt viel ueber Gefahren etc von den Leuten, die da leben. Aber wie gesagt, dieses Forum scheint auch gut zu sein:)
Also nochmal Danke und Liebe Gruesse
DEdeufelchenThemenstarter12 Beiträge · seit 201618. Feb. 2016 · Hallo Rolf!
Der Link funktioniert leider nicht.:(
Habt ihr das Kaokoveld in eurer Liste? Welchen Teil? Es soll ja super schwierig sein.
LG Annika
dergnagflow2’567 Beiträge · seit 200718. Feb. 2016 · Hallo Annika,
was ist "superschwierig"?
Das Kaokoveld ist jetzt für jemanden, der schon ein wenig 4x4 Erfahrung und Erfahrung beim Fahren in Sand hat nicht schwierig zu befahren. Das, was es gefährlich macht, ist die Einsamkeit. Man ist dort - wie in vielen anderen Gegenden der Welt - im Fall des Falles zuerst mal auf sich alleine gestellt. Wenn man keinerlei Erfahrung damit hat, sich selbst helfen zu müssen, sollte man diese ersten Erfahrungen möglichst nicht alleine dort sammeln müssen.
Und die Erfahrung fängt damit an, zu wissen, was man in solchen Regionen alles mitnehmen muss (Wasser, Wasser und nochmal Wasser), zu wissen, dass man nicht in Flussbetten campiert, da schnell das Wasser kommen kann, dass man im Fall des Falles beim Fahrzeug bleibt und sich nicht wegbewegt, dass man seine Route möglichst irgendjemand anderem mitteilt und sich zurückmeldet, wenn man sicher wieder in der "Zivilisation" ist, etc.
Und da red' ich noch gar nicht von speziellen Verhaltensregeln in der tierreichen Gegend dort (zB. nicht an Tümpeln oder in der Nähe von Wasserstellen campieren, in der Nacht nicht einfach aus dem Dachzelt klettern, etc.).
lg
Wolfgang
BikeAfrica7’320 Beiträge · seit 200618. Feb. 2016 · dergnagflow schrieb:Das Kaokoveld ist jetzt für jemanden, der schon ein wenig 4x4 Erfahrung und Erfahrung beim Fahren in Sand hat nicht schwierig zu befahren. Das, was es gefährlich macht, ist die Einsamkeit.
... das Komische ist nur, dass wenn man den ganzen Tag unterwegs war und keinen Menschen gesehen hat und sich dann trotzdem sicherheitshalber noch ein paar Meter von der Piste entfernt an einen Baum hockt, um zu ka**en, wie von Zauberhand plötzlich von irgendwo ein Himba erscheint und fröhlich grüßend direkt an einem vorbeilatscht. 😉
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201318. Feb. 2016 · Wie recht du hast - das habe ich auch zweimal erlebt! 😄
Liebe Grüße von Gabriele
-----------------------------------------------
Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
RHS41 Beiträge · seit 201619. Feb. 2016 · Hallo Deufelchen
wir fahren vom 2.4 von Sesriem Campsite hoch und wollen am -7.4 am Camp-Aussicht sein, eventuell ein abstecher nach Puros (die Campite Grillstelle) ist ja momentan weg gespült, eine riessige Tour durch irgendwelche Wasserläufe durch mache ich nur in Begleitung eines oder mehreren Fahrzeugen, nicht dass ich mir nicht helfen kann, aber ein festgefahrenes Auto , wieder flott zu bekommen ist doch alleine (nur mit Frau) doch etwas schwierig, und das Auto festfahren hat sich gleich..
Grüssle Rolf
myrio962 Beiträge · seit 200719. Feb. 2016 · Ich kann die eindringlichen Warnungen von Panther nur unterstützen. Auch wir haben
langjährige 4x4 Afrikaerfahrung in vielen Ländern,aber die Kaokoveldregion zählt zu den für uns immer noch gefährlichsten Regionen, die man nur äußerst gut vorbereitet durchfahren sollte. Natürlich nicht in punkto Crime, sondern wegen der Unberechenbarkeit der Natur in Abhängigkeit der jeweiligen Saison.
Als Newcomer, zu denen
wir ja alle mal gezählt haben, sollte man vernünftigerweise eine geführte Tour vorziehen, um ein sich Gefühl für das unbeschreibliche Land anzueignen. Viele unerfahrene "Mutige" haben ihren Leichtsinn mit dem Leben bezahlt.
Wohlmeinend grüßt euch myrio
Gesendet von meinem SM-N9005 mit Tapatalk
o_rose71 Beiträge · seit 201213. Sept. 2016 · Hallo Deufelchen.
WIr planen für 2017 auch eine Fahrt ins Kaokeveld, sind aber noch unschlüssig, ob das nicht zu schwer für uns ist. Wir waren bis jetzt zwei mal in Namibia als Selbstfahrer mit Dachzelt und 4x4-Fahrzeug unterwegs und hatten keine Probleme. Wie ist es bei euch gelaufen. Seid ihr schon dort gewesen ?
Grüße aus Karlsruhe
Oliver