Drakensberge - Ostküste - Swasiland - Kruger

Reisebericht 37 Antworten · 9’258 Aufrufe · gestartet 10. Juli 2014 von fabian1983
Themenstarter92 Beiträge · seit 200925. Juli 2014 ·
12.07.2014 Wir müssen "leider" wiederkommen!
Schon als wir gerade die Augen geöffnet haben, ist uns klar; heute wieder keine Wale.
Es ist ziemlich windig- windiger als gestern. Nach unserem wieder mal sehr schmackhaften Frühstück, beschließen wir, vorsichtshalber schon einmal zum Whale watching Office zu fahren, um nachzufragen, ob unsere Tour stattfindet. Dort angekommen teilt man uns, wie erwartet, mit, dass heute wegen des Windes keine Boote herausfahren. Wir fahren dennoch enttäuscht zurück zu Parkers Cottage und teilen Craig mit, dass wir wieder Pech mit den Walen haben. Dieser bedauert das sehr für uns und gibt uns den Tipp, zum Main Beach zu fahren und ein Fernglass mitzunehmen. Er meint, man könne von dort aus gelegentlich Wale beobachten. Wir haben jedoch genug vom Meer und von Walen und entschließen uns, ein wenig zu entspannen und dann im "Times Square" zu Mittag zu essen. Dies wird uns von Craig empfohlen. Eine nette Dame, die neben Craig sitzt, bemitleidet uns ebenfalls und sagt uns, dass wir dann wohl noch einmal nach Südafrika kommen müssen. Craig stellt sie uns als Michelle vor und sagt uns, dass sie die Fotografin ist, bei der er uns für den Nachmittag zu dem Fotografie Workshop angemeldet hat. Ein Lichtblick, denn sie scheint wirklich unglaublich nett und locker zu sein. Nach einer klitzekleinen Pause geht's los zum Lunch. Am Times Square angekommen, sind wir ganz entzückt. Das Café ist eingerichtet, als würde eine Prinzessin darin wohnen, jedoch nicht kitschig sondern durchaus geschmackvoll. Wir nehmen draußen Platz. Die Karte in Form einer Teekanne ist pink und mit Strasssteinen beklebt. Wir bestellen 2 Wraps und Getränke. Das Besteck ist mit einer pinken, bzw. hellblauen Schleife zusammengebunden.
Das Essen ist super lecker und reichlich. Trotzdem entscheiden wir uns noch für eine Nachspeise. Zufrieden verlassen wir "Times Square" und fahren zurück. Dort werden wir wenig später von Michelle abgeholt. Sie fährt uns zu ihrem Zuhause, wo uns noch ein Teilnehmer des Workshops (Kevin) erwartet. Wir gehen gemeinsam in den Garten, wo zunächst der theoretische Teil erläutert wird. Wir erhalten interessante Tipps, die wir nun umsetzen sollen, indem wir verschiedene Dinge im Gärten fotografieren. Dann wird es laut und etwas ungemütlich. Michelles Nachbarn, mit denen sie sich den Garten teilt, sind Zuhause angekommen und benehmen sich etwas rücksichtslos. Wir müssen direkt an "die Flodders" denken. Nachdem wir Einiges dazu gelernt haben, fahren wir mit Michelle zur Sunset Lodge, wo wir den Sonnenuntergang fotografieren möchten. Dort Leben Freunde von Michelle. Einer der Männer ist Deutscher und so laufen die Kinder mit Deutschlandfahnen bemalt herum. Als die Sonne untergegangen ist, bringt Michelle uns zurück in unsere Unterkunft. Es war ein schöner und interessanter Nachmittag.
Wir ziehen uns um und fahren zu "Reef and Dunes", wo wir als Vorspeise überbackene Muscheln in Käse-Sahne-Sauce und Garlic Bread bestellen. Als Hauptspeise gibt es Beef Burger mit Pommes. Als wir nach dem Essen in unsere Reiseführer schauen, werden wir von einem etwas älteren Ehepaar angesprochen. Sie kommen auch aus Deutschland und erzählen uns, dass sie den selben Reiseführer haben. Wir tauschen uns über unsere Erfahrungen aus und haben ein nettes Gespräch. Später fallen wir müde in unser Bett.
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zuletzt bearbeitet 25. Juli 2014
Themenstarter92 Beiträge · seit 200925. Juli 2014 ·
13.07.14 Endlich Safari
Heute wollen wir zu der Unterkunft aufbrechen, deren Besuch Katharina zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Die Rezensionen der verschiedenen Internetportale waren auf alle Fälle überwältigend. Es geht von St. Lucia zur Leopard Mountain Lodge. Hierfür ist auf direktem Weg eine Fahrdauer von ca. zwei Stunden eingeplant. Als wir gerade losgefahren sind, trauen wir unseren Augen kaum: Uns kommt tatsächlich der Whale watching Transporter mit Touristen bepackt entgegen.Heute also Whale watching. Nicht für uns.
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Da wir unsere Unterkunft schon früh verlassen haben und dadurch etwas mehr Zeit zur Verfügung haben, entschließen wir uns den Hluhluwe-NP zu durchfahren. Der Weg führt vorbei an kilometerlangen Siedlungen, wo man nie weiß, wie schnell man fahren darf. Durch die Wild Card müssen wir keinen Eintritt zahlen und sind schnell im Park.
Endlich kommt bei mir nun richtiges Afrika-Feeling auf. Die Landschaft ist ein Traum. Schon nach kurzer Zeit sieht man die ersten Impalas. Es ist jedes Mal aufs neue schön Sie zu sehen, auch wenn man ihnen im weiteren Urlaubsverlauf immer weniger Beachtung schenkt. Die ersten Impalas werden dann traditionell noch kurz fotografiert. Auch warten schon die ersten Giraffen auf uns. Die majestätischen Tiere sind immer wieder schön.

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Die Berghänge entlang geht es langsam herauf. Da das Wetter mitspielt, können wir weit blicken und können das Panorama genießen. Auch Elefanten und Büffel bekommen wir neben den diversen Antilopen zu sehen. Allerdings ist der Park für unsere Miniausgabe eines Autos hart. Die Straßen im Park haben schon deutlich bessere Tage gesehen und die Schlaglöcher sind unzählbar. Trotzdem hat sich die kurze Durchfahrt gelohnt. Mit einem anderen Auto und mehr Zeit kommt er wohl auf unsere Liste für einen der kommenden Südafrika-Urlaube.
Der Weg nach Leopard-Mountain ist nun nicht mehr weit. Mit dem Navi fahren wir zu den Koordinaten. Von der N2 geht es auf eine Schotterpiste. Wir haben Angst, dass unser kleiner Wagen jeden Moment auseinander fällt. Zusätzlich vermissen wir jegliche Beschilderung für die Unterkunft. Also fragen wir am nächsten Gate, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Der nette Wächter erwidert, dass wir froh seien könnten, dass wir ihn gefragt hätten, weil wir sonst viel Zeit verschwendet hätten. Wir waren natürlich falsch! Also knapp vier Kilometer Schotterpiste zurück zur N2. Ich halte vorsichtshalber die Tür fest. Diese macht Geräusche, die sich nicht gesund anhören 😉 In den letzten drei Jahren hatten wir jedesmal einem Wagen der Kategorie A. Noch nie war einer so schlecht wie der Chevrolet Spark.
Als wir gerade froh sind, dass wir die Schotterpiste nicht fahren müssen, sehen wir das Schild zur Leopard Mountain Lodge. Es führt zu.... einer Schotterpiste. Allerdings fährt sich so eine Strecke viel leichter, wenn man weiß, dass man auf dem richtigen Weg ist. Nur vielen kniffeligen Abschnitten erreichen wir dann nach ca. 13 Kilometern das Camp.
Da es für uns eine absolute Ausnahme ist, dass wir eine Unterkunft mit vier Sternen besuchen, fühlen wir uns zunächst etwas unwohl, bei dem Wirbel der um unsere (wahrscheinlich jede) Person gemacht wird. Erst recht, als unsere Koffer von zwei Frauen getragen werden. Mit Anfang 30 fühle ich mich eigentlich noch so fit, dass ich diese alleine tragen kann. Aber Widerspruch ist zwecklos. Dass jemand dann noch unseren Mietwagen parkt, lehnen wir dankend ab. Ehrlich gesagt war es uns auch etwas peinlich 🙂
Die Unterkunft und der Service ist sagenhaft. Ein Wahsinnsblick über die hügelige Landschaft. Ein Bett, so groß, dass auch locker 3 Personen bequem hätten darin schlafen können und ein eigenes "Deck" mit Hängematte und Pool. Wahnsinn! Bevor es dann zum Tee geht, stelle ich mich noch kurz unter die Dusche. Natürlich kann man aus dieser auch die Landschaft genießen.
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Dann geht es auf den Evening-Drive und wir erinnern uns, warum man so ungern Landsleute in seinem Urlaub trifft. Wir fühlen uns jedenfalls angesichts von vier deutschen Rentner stark an das Buch Hummeldumm erinnert. Einer nett, einer mürrisch, zwei ahnungslos und falsch in Afrika. Jedenfalls spricht nur der nette Landsmann etwas Englisch und übersetzt bei Zeiten für die drei Nörgelköppe.
Nach einer erst sehr tierlosen ersten halben Stunde, findet der Guide Löwenspuren. Leider ist das Tier nicht auszumachen. So fahren wir durch eine sehr schöne Landschaft und erfahren, dass es größtenteils ehemaliges Farmland ist, welches nun der Natur überlassen wird.
Per Funk ist der Fahrer immer mit anderen Fahrern im Reserve verbunden. So wird er zu einer Löwin gerufen, welche vor kurzem Junge bekommen hat. Unser Guide vermutet, dass sie sich auf dem Weg zu den Kleinen befindet und hängt sich an ihre Fährte. Schnell ist die gefunden und wir folgen ihr für drei Kilometer. Bei einer Geschwindigkeit von ca. 5km/h + Pausen sind das ungefähr 45 Minuten. Sie läuft immer der Straße entlang und wir warten darauf, dass sie sich in die Büsche zu ihren Jungen schlägt. Irgendwann kommt der Moment, doch anstatt zu ihrem Nachwuchs zu gehen, versteckt sie sich und wir sehen sie nicht wieder. Doch wir sind jetzt schon froh, dass wir so nah an dieses schöne Tier heran durften. Die letzte Reihe fängt nun an sich zu beschweren, dass man doch dann dem Tier hätte nicht so weit folgen müssen, wenn es eh irgendwann abhaut.
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Wir fahren eine ganze Weile weiter und irgendwann sehen wir etwas vor uns mit dem Gang einer Hyäne. Die Spannung steigt. Doch anstatt eine Hyäne zu sehen, kommt es sogar noch besser. Es ist ein Gepard, der ab und zu humpelt. Da Geparden Katharinas Lieblingstiere sind, hat sich der Besuch der Lodge jetzt schon gelohnt.


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Da das Tier offensichtlich verletzt ist, folgen wir ihm nicht weiter um es nicht noch mehr zu stressen. Auch das verstehen unsere Landsleute wieder nicht und nörgeln. Man sollte doch langsam zum Dinner fahren, so die Meinung der letzten Bank.
Dazu muss man sagen, dass der Guide sich wahnsinnig viel Mühe gegeben hatte und auch viel erklärte. Der Drive gehörte auf alle Fälle in die oberste Kategorie. Aber wenn man nicht akzeptieren möchte, dass man nicht durch einen Zoo fährt, dann findet man viele Sachen halt doof.
Als wir dann eine Ginsterkatze erblicken und die letzte Reihe, wie so oft, ahnungslos ist (aber auch nicht ansatzweise den Drang verspürte das zu ändern), erklären wir ihnen, dass es sich um eine Ginsterkatze handelt. Das ist wohl zu kompliziert gewesen. Noch einmal die Nachfrage und die Antwort, dass es sich bei Ginsterkatzen um scheue, nachtaktive Tiere handelt. Zu kompliziert. "Was ist das?" Antwort: "Eine Katze" "Ach so". Man kann ihnen dabei ansehen, dass sie das Ganze eigentlich nicht interessiert, als man in ihre gelangweilten Gesichter schaut.
Dementsprechend ist auch die Reaktionen, als der Guide nach 3,5 Stunden Game-Drive noch versucht uns einen Leoparden zu zeigen. Die Augen haben wir gesehen, aber anschließend versteckt sich das Tier.
Nach unserer Ansicht war es ein super Drive mit einem guten Guide und nervigen Beifahrern.

Als wir im Camp ankommen, werden wir zum Lagerfeuer geführt. Dort haben die Mitarbeiter für alle Gäste Tische und Stühle aufgebaut. Das Ganze ist super stilvoll und das 4-Gänge-Menü sehr lecker. Doch Katharina und ich sitzen auf heißen Kohlen. Durch den verlängerten Game-Drive hatten wir keine Zeit uns um Internet für das WM-Finale zu kümmern. Deswegen beginnen wir fünf Minuten vor Anpfiff damit. Die Lodge verspricht HI-Speed-Internet, damit sollte das Schauen des Livestreams eigentlich kein Problem sein. Schnell haben wir das Passwort und loggen uns ein und tatsächlich funktioniert dies ohne Probleme. Dann das HI-Speed-Internet: das Laden einer normalen Seite dauert drei Minuten. Von einem Livestream ganz zu Schweigen. Alle paar Minuten schafft es das Tablet dem Liveticker zu aktualisieren. Die Nerven flattern. Irgendwann versuchen wir mit dem Handy einen Radio-Livestream zu erreichen und tatsächlich, in der 35. Minute sind wir live dabei. Doch zunehmends zeigt sich, dass es sich bei den Moderatoren um zwei Typen handelt, die das Spiel kommentieren, welches sie im TV sehen. Naja, besser als nichts. Es folgen 85 nervenaufreibende Minuten, welche für uns ein super Ende haben! An Schlaf ist danach erst einmal nicht zu denken. Ich bin zu aufgeregt und versuche jede Neuigkeit aufzusaugen. Irgendwann ermahne ich mich das Handy beiseite zu legen, da am Folgetag um 4:55 Uhr der Wecker klingelt.
Zusammenfassung: ein nahezu perfekter Tag!!!

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zuletzt bearbeitet 25. Juli 2014
Themenstarter92 Beiträge · seit 200913. Okt. 2015 ·
Bei meinen Planungen zu unserem kommenden Afrikaaufenthalt ist mir eingefallen, dass ich unseren Reisebericht im vergangenen Jahr arbeitsbedingt einfach abgebrochen habe. Vielleicht besteht ja noch Interesse...



14.07.2014 Leopard Mountain
Heute geht es früh aus den Federn. Um 6 Uhr startet der Morning-Drive. Nach der sehr kurzen Nacht fällt es echt schwer so früh aufzustehen. Wir bekommen jeder eine Wärmflasche und starten in den noch dunklen Busch. Nachdem wir eine ganze Zeit nichts gesehen haben, erwarten uns dann schließlich zwei männliche Löwen. Die beiden lassen sich durch uns nicht stören und bleiben erst entspannt, bevor sie nur zwei Meter entfernt unseren Wagen passieren. Kurz danach versperrt uns eine Horde Büffel den Weg. Auch später bleibt uns das Safari-Glück treu. Insgesamt können wir bei diesem Drive noch 6 White Rhinos und ein black Rhino entdecken. Auch mehrere Giraffen und Hippos können wir beobachten. Mitten in der Wildnis gibt es dann Tee und Plätzchen. Nach den kalten Morgenstunden eine willkommene Stärkung.

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Kurz vor Ende des Drives, als der Guide gerade beschlossen hatte:"Let's see if we can find some bacon and egg", stoppt das Fahrzeug. Ein Platten macht die Weiterfahrt unmöglich. Ivor und Robyn machen sich sofort an den Wechsel. Nach nur fünf Minuten ist das Rad gewechselt und wir können weiter zur Lodge. Das leckere "Frühstück" wird dann um 10:30 Uhr eingenommen, bevor es um 11 Uhr schon zum Hide geht.
Dort können wir eine Stunde lang diverse Antilopen und Vögel beim Trinken beobachten. Eine Stunde absolute Ruhe ist auch mal schön.
Für den Mittag wird uns dann ein Picnic-Basket zur Verfügung gestellt. Den konnten wir uns beim Frühstück selber zusammenstellen. Es ist alles sehr lecker und genau das Richtige für einen sonnigen Mittag. Gegessen wird auf dem persönlichen Deck, auf dem man seine absolute Ruhe hatte. Dort ist auch ein kleiner privater Pool. Dieser ist zwar a...kalt, aber das hält uns nicht davon ab, einen Sprung hinein zu wagen. Eine Dusche ist nach den staubigen Drives eh nötig. Also rein und nach 30 Sekunden wieder raus und sofort unter die Dusche. Immerhin können wir sagen, wir waren mit Aussicht über den schönen NP im Pool baden. 😉
Anschließend wird auch schon zum Tee geladen und kleine Snacks gereicht. Der anschließende Game-Drive ist, im Vergleich zu den vorherigen, nicht so tierreich. Zwar können wir den Löwen vom Morgen noch einmal auffinden, doch anschließend ist es sehr ruhig. Doch unser Guide Ivor versteht sich sehr gut darin, uns die Natur etwas näher zu bringen. Und so erfahren wir viele neue Dinge über die verschiedenen Bäume und Pflanzen.
Wieder in der Lodge angekommen gibt es erst einmal einen Sherry, welchen wir auf dem Deck genießen können. Dort haben wir dann das Glück eine Sternschnuppe sehen zu können. Ein Glas Wein rundete den Moment ab.


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zuletzt bearbeitet 13. Okt. 2015
Themenstarter92 Beiträge · seit 200913. Okt. 2015 ·
Der Antrag:

Nachdem alle anderen Gäste zum Feuerplatz geführt wurden, führt Ivor uns zu einem privaten Dinner. Ein Lagerfeuer ist dort nur für uns angezündet worden und der Tisch mit Kerzen und Blumen geschmückt. Der verwunderten Katharina erzählt er, dass das Teil ihres Geburtstagsgeschenkes wäre und verschwindet mit den Worten "Happy Birthday". Wir bekommen unser 4-Gänge-Menü also in privatem Ambiente. Nach jedem Gang ziehen wir uns an das Feuer zurück und Katharina kann gar nicht glauben, dass dieser ganze Aufwand nur gemacht wird, da sie im April Geburtstag hatte und dies ihr Geburtstagsgeschenk ist. Aber sie denkt sich nichts weiter dabei. Zwischen Hauptgang und Nachspeise frage ich sie schließlich, ob sie mich heiraten möchte. Sie ist total verwundert und schaut mich ungläubig an. Ich hatte mehrmals betont, dass ich noch "jung" bin und es noch Zeit hätte. Deswegen war dieser Schritt für sie total unerwartet. Glücklicherweise sagt sie ja, sonst hätten es auch sehr komische zwei Wochen werden können. Natürlich war das private Dinner nicht wegen ihres Geburtstages. Das gesamte Team wusste Bescheid und nach dem Nachtisch begleitet uns ein Mitarbeiter in unser Chalet. Dort ist auf unserem Bett ein Herz aus Blütenblättern erstellt worden und eine Flasche Champagner steht im Eiskübel. Diese geht laut dem Mitarbeiter "natürlich" aufs Haus. Katharina muss die Nachricht natürlich erst einmal unseren Eltern und ihrer Schwester erzählen. Die Freude ist "Gott sei Dank" überall groß.
Nachdem die Flasche auf der Terrasse geleert ist, geht es dann ins Bett. Ein ereignisreicher und schöner Tag geht zu Ende.

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zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2015
1’362 Beiträge · seit 201113. Okt. 2015 ·
Hi Fabian,

ich freu mich, dass es weiter geht und dann noch sooo romatisch 😁 😁 😊 ... !!!
Herzlichen Glückwunsch !! War die Hochzeit schon ? UNd ist die kommende Tour wohlmöglich die Hochzeitsreise 😉 ??
Also, ich fahre gerne weiter mit... 😎
LG, Nane 🙂

P.S. Das Mini-Rhino ist so süss 🤩 ...
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
Themenstarter92 Beiträge · seit 200914. Okt. 2015 ·
Hi Nane,
Danke für die Glückwünsche.
Es war wirklich ein sehr schöner Abend! Wir hatten wirkliches Glück mit der Unterkunft. Die haben das Ganze super organisiert. War selber total begeistert, wie die sich ins Zeug gelegt haben. Und komplett ohne Aufpreis.

Die Hochzeit war dann Anfang August. Und du hast richtig vermutet, der Namibia-Trip wird unsere Hochzeitsreise 😉 Wir können es kaum Erwarten 🙂

Das Mini-Rhino ist wirklich total süß. Schön war auch, dass Mama, Baby und Giraffe auf dem Bild davor posiert haben. Die wissen, was Touris sich wünschen 😉
zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2015
357 Beiträge · seit 200614. Okt. 2015 ·
Ja, das mit der Bootstour auf dem Chobe kann ich bestätigen - da hab ich auch am meisten Tiere gesehen, da kam bisher noch kein anderer Park mit.

Das Baby-Nashorn ist ja einfach zum knutschen 😘

Ich wünsche Euch nachträglich alles Gute für die Zukunft und Glückwunsch zur Hochzeit!

Wir sind gerade vor 2 Wochen von den Drakensbergen zurück gekommen und hatten ein super geniales Wetter. Das Panorama und die Farben waren echt wunderschön!
Grüßle, Ela Reiseblog: https://ela675.wordpress.com/ 2017 - Namibia - Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292904-namibia-2017.html 2015 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/287480-reisebericht-suedafrika-2015.html 2008 - Uganda - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287021-reisebericht-uganda-2008.html#396747 2007 - Botswana - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/38955-reisebericht-botswana-2007.html#38955 2006 - Namibia - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/17891-reisebericht-namibia-2006.html#17891 2004 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/11662-reisebericht-suedafrika-2004.html#11662
Themenstarter92 Beiträge · seit 200915. Okt. 2015 ·
Vielen Dank Ela675!
Die Drakensberge sind wirklich traumhaft. Waren jetzt in allen drei Nationalparks und jeder ist auf seine Art total schön.
Wir müssen irgendwann außerhalb des afrikanischen Winters hin. Das lässt unser Beruf leider nicht zu 🙁
Themenstarter92 Beiträge · seit 200915. Okt. 2015 ·
15.07.14 Leopard Mountain - Hlane

Nach dem ereignisreichen gestrigen Tag hätten wir uns eigentlich das Ausschlafen verdient. Jedoch klingelt um 5 Uhr der Wecker für unseren letzten Drive in dieser traumhaften Unterkunft. Etwas müde quälen wir uns aus dem Bett und verzichten anschließend auf den gemeinsamen Tee im Haupthaus. Wir gehen direkt zum Drive und schauen in viele lachende Gesichter. Scheinbar waren sich die Angestellten der Lodge so sicher, dass Katharina ja sagen würde, dass sie es den anderen Gästen schon am Vorabend mitgeteilt hatten. Kurz stelle ich mir das Szenario vor, welches auf mich gewartet hätte, wenn Katharina nein gesagt hätte.
So nehmen wir die Glückwünsche und Umarmungen gerne an und die Müdigkeit ist wie weggeblasen. Wir freuen uns auf den Drive und sehen schon nach kurzer Fahrtzeit einen Mitarbeiter der Lodge auf einem Hügel stehen. Auf einem Tisch hat er für alle Mitfahrer Champagner mit O-Saft vorbereitet. Alle stoßen auf unser Glück an und wünschen uns alles Gute für die Zukunft. Wirklich toll von der Lodge organisiert. Damit hatte ich diesmal nix zu tun. Auch tauchte keine dieser Extraleistungen auf der Rechnung auf. Die Leute haben auf jeden Fall das Prinzip der Kundenbindung verstanden. Wir werden dort auf alle Fälle wieder zu Besuch kommen. Vielleicht auch für ein oder zwei Nächte mehr?!?

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Der Morning-Drive war dann ein voller Erfolg. Wir sahen erst eine Löwenmutter mit einem Jungen durch das Dickicht streifen und als absoluten Höhepunkt unserer bisherigen Safari, fünf Geparden direkt am Straßenrand.
Dabei handelte es sich um 4 Jungtiere und einen männlichen Geparden. Dieser lieferte sich immer wieder kleine Machtkämpfe mit den Jungtieren. Die Mutter der Jungen war wohl mit dem fünften Jungen unterwegs. Dies nutze der männliche Gepard aus. Das Schöne an dieser Sichtung war sicherlich auch, dass wir alle Zeit der Welt hatten und ganz alleine die Szenen genießen konnte. Nicht wie im Kruger, wo sich um so ein Sighting sicherlich Massen von Autos gesammelt hätten.

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Nach einem wärmenden Tee und einem leckeren Keks an einem Wasserloch geht unsere Zeit in Leopard Mountain langsam dem Ende entgegen. Es gibt noch ein reichhaltiges Frühstück, bevor wir uns von unseren Mitstreitern verabschieden. Nur noch kurz packen und bezahlen und dann wollen wir schnell gen Swasiland. Doch leider finden wir unsere Unterlagenmappe nicht so schnell und wir durchwühlen unseren gesamten Wagen. Nichts. Nochmal zurück in unser Chalet. Nichts. Noch mal zum Auto. Und tatsächlich beim zweiten Wühlen finden wir sie schließlich in der hinterletzten Ecke.

Dann geht es die Dirt-Road zurück zur N2. Als wir diese erreichen atmen wir auf. Das Schlimmste, so glauben wir, haben wir straßentechnisch hinter uns. Und unser Mini-Auto lebt noch. Der Grenzübergang nach Swasiland ist problemlos. Die neue Grenzstation ist gut ausgestattet und deswegen geht alles ganz schnell. Die Straßen sind noch in einem guten Zustand. Dies ändert sich nach einer Weile. Als wir die Hauptverkehrsstraße verlassen, sind wir auf einer der schlimmsten Schlaglochpiste, die wir bisher erlebt haben. Dieser müssen wir für ca. 30 km folgen. Die niedrig stehende Sonne macht das Ausweichen noch schwieriger. Als dann das erste Schild mit Hlane NP auftaucht, sind wir echt froh. Wir checken ein und bei Betreten der Hütte sind wir enttäuscht. Scheinbar lässt die Parkverwaltung die Hütten nicht mehr renovieren. Jedenfalls ist unsere in einer schlechten Verfassung. Nicht vergleichbar mit der kleinen Hütte, welche wir noch im letzten Jahr hatten.
Wir beschließen uns noch schnell mit ein paar leckeren Steaks einzudecken. Im nahegelegenen "Boxer" werden wir schnell fündig. Als wir beim Metzger zwei Rumpsteaks ordern, holt dieser eine halbe Kuh aus dem Kühlraum und schneidet für uns zwei perfekte Stücke. 800 Gramm Steak kosten dann auch nur knapp 70 Rand. Ein Traum für jeden fleischliebenden Europäer.
Am Abend können wir dann feststellen, dass es gut investierte fünf Euro waren und gehen zufrieden schlafen.

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zuletzt bearbeitet 15. Okt. 2015
357 Beiträge · seit 200615. Okt. 2015 ·
Wie ich Euch um die Geparden-Szene beneide - ich liebe Geparden über alles 🤩
Grüßle, Ela Reiseblog: https://ela675.wordpress.com/ 2017 - Namibia - Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292904-namibia-2017.html 2015 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/287480-reisebericht-suedafrika-2015.html 2008 - Uganda - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287021-reisebericht-uganda-2008.html#396747 2007 - Botswana - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/38955-reisebericht-botswana-2007.html#38955 2006 - Namibia - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/17891-reisebericht-namibia-2006.html#17891 2004 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/11662-reisebericht-suedafrika-2004.html#11662
Themenstarter92 Beiträge · seit 200916. Okt. 2015 ·
16.07.14 Hlane - Lower Sabie
Nachdem wir in den vergangenen Tagen immer früh aus den Federn mussten, schlafen wir heute einmal aus. Insgesamt mussten wir wohl doch etwas an Schlaf nachholen und so schlafen wir in dieser Nacht über zehn Stunden.
Unser Frühstück genießen wir mit Blick auf das Wasserloch. Leider sind, bis auf ein paar Impalas, keine Tiere zu sehen. Im letzten Jahr hatte es noch vor Rhinos gewimmelt, allerdings waren die meist nachmittags dort. Also geht es ohne Rhino-Sichtung wieder auf die Straße und wir erreichen schon nach knapp einer Stunde die Grenze nach Südafrika. Diese scheint nicht zu den wichtigsten des Landes zu gehören, denn die Grenzhäuschen erinnern mehr an Barracken, als an staatliche Einrichtungen. Aber auch hier läuft alles problemlos und schnell.
Weniger schnell geht es dann auf der Straße nach Komatipoort voran. Zwei Stop and Go-Baustellen kosten uns knapp eine halbe Stunde. Gut, dass wir nicht unter Zeitdruck stehen. In Komatipoort decken wir uns dann erst einmal mit dem Nötigsten ein. Fleisch haben wir noch einmal beim "Boxer" in Swasiland gekauft. Nicht einmal 100 Rand für ein Kilo Steak.
Die Fahrt bis nach Lower Sabie verläuft eher unspektakulär. Nur zwei Elefanten begegnen uns auf dem Weg von Crocodile Bridge bis nach Lower Sabie.
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Dort kommen wir dann um kurz nach halb zwei an und lassen uns den Schlüssel zu unserer Hut geben. Diese ist funktional eingerichtet und hat immerhin Waschbecken und Kühlschrank. Wir richten uns häuslich ein und beschließen, uns noch einmal auf die Pirsch zu begeben.
Wir beschließen die Straße zwischen Lower Sabie und Skukuza zu befahren. Erfahrungsgemäß findet man hier häufig einen der Big Five. Allerdings ist dies auch eine der meist befahrenen Strecken und man ist quasi nie unter sich.
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Nach kurzer Zeit beschließen wir eine Seitenstraße zu nehmen. Eigentlich sind diese nicht so unser Fall, da wir immer Angst haben müssen, dass das Auto auseinander fällt. Außerdem haben wir unsere meisten Sightings von der geteerten Straße aus gemacht. Diesmal erweist sich die Entscheidung aber als goldrichtig. Auf einem Baum können wir einen Leoparden entdecken, welcher sich bei unserem Erscheinen auch noch in perfekte Position begibt.
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Froh über unser Safari-Glück drehen wir um, damit wir das Camp noch rechtzeitig erreichen. Nach wenigen Metern versperren uns zwei Rhinos den Weg und "zwingen" uns zu einer weiteren Pause. Diese nehmen wir jedoch sehr gerne in Kauf.
Nach diesen echten Glückssichtungen kehren wir zufrieden ins Camp zurück und lassen den Tag am Feuer ausklingen.

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zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2015
357 Beiträge · seit 200616. Okt. 2015 ·
Wirklich toll - einen Leoparden haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen
Grüßle, Ela Reiseblog: https://ela675.wordpress.com/ 2017 - Namibia - Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292904-namibia-2017.html 2015 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/287480-reisebericht-suedafrika-2015.html 2008 - Uganda - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287021-reisebericht-uganda-2008.html#396747 2007 - Botswana - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/38955-reisebericht-botswana-2007.html#38955 2006 - Namibia - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/17891-reisebericht-namibia-2006.html#17891 2004 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/11662-reisebericht-suedafrika-2004.html#11662
31 Beiträge · seit 201518. Okt. 2015 ·
Toller Reisebericht. Meine Eltern und ich werden nächsten August auch wieder nach Südafrika gehen. Dieses Mal in den Osten mit St. Lucia und Krüger.
Themenstarter92 Beiträge · seit 200918. Okt. 2015 ·
@Ela: Wir haben wirklich fast immer richtiges Glück bei den Tiersichtungen. Ihr habt bestimmt auch irgendwann das Glück. Falls ihr mal in den Kruger kommt: Die Strecke zwischen Lower Sabie und Skukuza bietet fast immer tolle Sichtungen.

@Swiss 83: Eine tolle Ecke. Wir werden, wenn möglich, dort auch noch einmal hinfahren. Gerade St. Lucia und die Leopard Mountain Lodge haben es uns angetan. Dann würden wir auch den Kruger noch einmal besuchen. Es ist einfach nur schön. Ich war bisher 4x dort und würde gerne jedes Jahr dorthin. Natürlich ist es sehr touristisch. Wenn man die Einsamkeit sucht, ist man dort falsch 😉
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2015
Themenstarter92 Beiträge · seit 200918. Okt. 2015 ·
17.07.14 Lower Sabie
Nach einer sternenklaren Nacht erwartet uns ein frischer Morgen. Kurz nachdem die Tore geöffnet sind, starten wir in den Park. Auch heute ist es eher ruhig. Wir fahren an einem toten Hippo vorbei, welches vor zwei Wochen von einem Auto angefahren wurde. Dieses wird schon von Dutzenden Geiern angekündigt und auch der Gestank ist nicht zu "überriechen". In den letzten Tagen sind dort immer wieder Löwen gesehen worden, allerdings sind wir uns sicher, dass kein Löwe an so vergammeltes Fleisch gehen würde.

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Nachdem eine ganze Weile nix passiert ist, überquert auf einmal ein männlicher Löwe die Straße. Das Ganze passiert so schnell, dass wir nur noch seinen Rücken fotografiert bekommen.
Die Mittagszeit verbringen wir im Camp. Sowohl den Tieren als auch uns sind die knapp 40*C (gefühlt in der Sonne) zu warm. Ein kurzer Mittagsschlaf soll uns die nötige Fitness für den Evening Drive geben. Um halb vier geht es noch einmal raus und schon bald begegnet uns eine Herde Elefanten. Auch Giraffen und Büffel bekommen wir noch zu sehen. Als wir schon wieder auf dem Weg zum Camp sind, machen wir noch einmal beim toten Hippo halt und sehen zu unserer absoluten Überraschung zwei Löwen, welche sich an dem Kadaver bedienen. Leider sind sie teilweise von Büschen verdeckt. Also scheinen Löwen sich auch an so altem Aas satt zu essen.

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357 Beiträge · seit 200619. Okt. 2015 ·
fabian1983 schrieb:@Ela: Wir haben wirklich fast immer richtiges Glück bei den Tiersichtungen. Ihr habt bestimmt auch irgendwann das Glück. Falls ihr mal in den Kruger kommt: Die Strecke zwischen Lower Sabie und Skukuza bietet fast immer tolle Sichtungen.
Waren wir - vor gut 3 Wochen 😎 Aber soviel Glück hatten wir nicht
Grüßle, Ela Reiseblog: https://ela675.wordpress.com/ 2017 - Namibia - Reisebericht: https://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/292904-namibia-2017.html 2015 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/287480-reisebericht-suedafrika-2015.html 2008 - Uganda - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/287021-reisebericht-uganda-2008.html#396747 2007 - Botswana - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/38955-reisebericht-botswana-2007.html#38955 2006 - Namibia - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/17891-reisebericht-namibia-2006.html#17891 2004 - Südafrika - Reisebericht: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/11662-reisebericht-suedafrika-2004.html#11662
Themenstarter92 Beiträge · seit 200909. Dez. 2015 ·
18.07.14
Auch heute geht es wieder früh aus den Federn. Diesmal sehen wir gleich zu Beginn eine Art Kuckuck. Und auch heut bleibt uns unser Löwenglück treu. Im ausgetrockneten Flussbett sehen wir drei Löwinnen und einen Löwen. Bei den Massen an Autos haben wir Glück, dass wir in eine passende Position kommen um den König der Tiere zu sehen. Anschließend fahren wir ein wenig gen Norden. Auf dem Weg treffen wir auch einen Ground Hornbill, welcher die Straße als Laufsteg zu nutzen schein. Er posiert für die Kameras und läuft dabei Auf und Ab.

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Auf dem Rest der Strecke sehen wir nicht viel. Deswegen beschließen wir am Orpen Dam eine kleine Pause einzulegen. Kurz bevor wir dort ankommen, bietet sich uns noch ein besonderes Fotomotiv. Zuerst entdecken wir eine Herde Impalas. Dann sehen wir hinter diesen einen kräftigen Elefantenbullen. Hinter diesen beiden taucht noch eine Giraffe auf. Die Tiere im Kruger wissen halt, was der Tourist wünscht 😉

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Am Orpen Dam können wir eine Hippo-Mutter mit ihrem Kalb entdecken. Dieses scheint noch nicht lange auf der Welt zu sein und die Mutter hat ein sehr wachsames Auge auf es. Auch einige Antilopen trinken dort am Wasserloch. Immer mit wachem Blick auf die Krokodile, welche mit weichen Zügen durchs Wasser gleiten.

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Themenstarter92 Beiträge · seit 200911. Dez. 2015 ·
19.07.2014
Wir haben uns für heute keinen Wecker gestellt und werden trotzdem, aus Gewohnheit, früh wach. Wir packen unsere Kühlbox und machen uns auf die "Jagd". Diesmal fahren wir zunächst Richtung Süden. Nach kurzer Zeit wird es jedoch immer nebliger, sodass man gerade mal die Straße erkennen kann. Wir entschließen uns, nicht weiter in den Nebel hineinzufahren, sondern über eine Dirt Road wieder etwas weiter gen Norden zu fahren. Dies zahlt sich aus. Nach kurzer Zeit sehen wir zwei Nashörner, zwar etwas weiter entfernt, aber immerhin ein Lichtblick. Darauf folgen noch ein red grounded Hornbill, ein Löwe und ein weiteres Nashorn ( Katharina war First Spotterin).

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Wir machen es uns mittags an unserem Lieblingsplatz (Orpen Dam) gemütlich und picknicken dort. Direkt zur Begrüßung sehen wir, wie ein Elefant durchs Wasser wartet um auf der anderen Seite an das frische grüne Schilf zu gelangen. Später dürfen wir eine Herde Elefanten beim Fressen und Trinken beobachten. Auch gesellt sich ein Büffel zu ein paar ruhenden Hippos und legt sich daneben. Zwischenzeitlich sieht es so aus, als würde der Büffel ein Krokodil angreifen, jedoch dreht der Büffel ein paar Zentimeter vor dem Krokodil ab.

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Abends gehen wir im Restaurant unseres Camps Essen und gönnen uns einen XXL- Burger mit Pommes. Satt und in Vorfreude auf den nächsten Tag fallen wir in unsere Betten.

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zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2015