IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201307. Nov. 2013 ·
7.August : De Hoop Nature Reserve – Wilderness
Am nächsten Morgen schüttet es noch immer. Damit lohnt es sich auch nicht, nochmals zum Strand zu fahren, zumal in den nächsten Stunden keine Besserung in Aussicht ist. Also fahren wir weiter entlang der Garden Route nach Wilderness.
Dort angekommen regnet es leider noch immer und aus unserer geplanten Wanderung wird wieder nichts. Wir beziehen ein Forest Cabin direkt am Fluss und richten uns auf einen Rast-Nachmittag ein. Um 5 Uhr fällt zu allem Überfluss auch noch der Strom aus, pünktlich nachdem wir die Waschmaschine befüllt hatten. Er funktioniert erst nach 22:00 wieder.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201309. Nov. 2013 ·
8.August : Wilderness – Oudtshoorn – Knysna
Wie auch die letzten Tage: es regnet (nun gut, das war auch zu erwarten, ist ja nicht umsonst Nebensaison). Auf der Suche nach einer geeigneten Aktivität für heute sind uns die Cango-Caves ins Auge gefallen - sie erscheinen recht wetterfest. Dort angekommen machen wir um 12:30 die Adventure-Tour. Die hat mir wirklich viel Spaß gemacht, aber ich kraxle ja auch gern wo herum.
Anschließend fahren wir weiter bis nach Knysna, wo wir gegen 18:00 ein Self-Catering Appartment für uns finden. (Es regnet immer noch)
9.August : Knysna – Tsitsikamma
Nach dem Frühstück fahren wir in die Knysna-Section des Garden Route NP. Es regnet gerade nicht und wir besuchen den King Edwards Tree. Anschließend laufen wir das erste Stück von einem der Elephant-Walks, aber tadaaa: es fängt wieder zu regnen an und uns vergeht die Lust.
Ab morgen hatten wir in der Tsitikamma-Section des Garden Route NP einen Campingplatz gebucht, und wir beschließen, schon heute hinzufahren. Vorher machen wir noch einen Kurzbesuch in Plettenberg, da man dort mit Robben tauchen kann – aber nicht heute, wie wir erfahren, eher im Sommer.
In der Tsitikamma-Section bekommen wir eine Camp-Site direkt am Meer zugewiesen, und das Wetter ist zum Glück auch nicht mehr so schlecht. Wir spannen unser Zelt zum trocknen (und vor allem auslüften) auf und spazieren von der Rezeption aus zur Storms River Bridge.
Aussicht von der Campsite
Champagner8’801 Beiträge · seit 201009. Nov. 2013 ·
Ideles schrieb:
😄 😄 😄
Einfach klasse - ich liebe diese Klippschliefer (und das Foto natürlich auch)!!! Dieser Blick...... 🙄
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201311. Nov. 2013 ·
10.August : Tsitikamma (Storm River)
Das Wetter ist heute wieder viel besser und wir stehen morgens in der Früh auf, um rechtzeitig bei unserem Kanu-Ausflug zu sein.
Hätten wir uns sparen können, das frühe aufstehen meine ich, wir warten dort nämlich dann über eine Stunde auf zwei Leute. Gegen 10:00 paddeln wir in 2er Kanus ein kurzes Stück die Küste entlang in die Schlucht des Storms River, unter der Hängebrücke durch.
Nach einer Weile kommen wir bei ein paar Stromschnellen an, dort werden die Lilos (so Luftmatratzen aus einer Art Panzertape) aus und versuchen diese Stromschnellen hinauf und dann hinunterzukommen. Das Wasser war eiskalt, trotz Wetsuit, aber nach einer Weile spürt man es fast nicht mehr (ob das ein gutes Zeichen ist?).
Gegen 13:30 kommen wir zurück. Wir überlegen noch kurz ob wir mit schnorcheln gehen wollen, sehen den Rest der Gruppe und beschließen: das Wasser war schon ziemlich kalt. Im ganzen Camp tummeln sich haufenweise Dassies. Wir essen zu Mittag, beobachten die Wale in der Bucht und machen uns dann zum „Blue Duiker Trail“ auf. (Unser ursprünglich geplanter Waterfall Trail, der gleichzeitig Teilstück vom berühmten Otter Trail ist, war leider wegen der Regenfälle in den letzten Tagen gesperrt). Der „Blue Duiker Trail“ führt durch den Wald über einen kleinen Hügel und an einigen Aussichtspunkten vorbei. Das Wetter zeigt sich heute von seiner allerbesten Seite.
und Abend besucht uns noch ein Bushbock im Camp
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201311. Nov. 2013 ·
11.August : Tsitsikamma – Addo Elephant Park
Heute (=Sonntag) brechen wir morgens in der Früh gleich auf um zum Addo Elephant Park zu fahren. Es ist der letzte Tag eines verlängerten Wochenendes in Südafrika, entsprechend viel war in den letzten Tagen los (im Garden Route NP nicht so sehr, aber vermutlich mehr als sonst um die Jahreszeit).
Um 12:30 sind wir im Park – es ist großer Abreisetag und entsprechend sind die Mitarbeiter gestresst. Wir fahren in die Game-Area, wo wir beim ersten Wasserloch eine Herde Zebras und einige Warzenschweine beobachten.
Bald darauf sehen wir auf einer Loop eine große Herde Büffel, so viele hatten wir noch nie auf einem Fleck gesehen.
Außerdem zeigen sich noch zahlreiche Kudus, Eland, Schildkröten und auch Erdmännchen. Aber bis jetzt leider keine Elefanten...
Später, auf dem Rückweg zum Camp, bildet sich vor uns ein Stau: Elefanten!!! Eine ganze Herde mit Tieren aller Altersklassen blockiert die Straße und wandert gemächlich in unsere Richtung.
Leider nicht nur in unsere – es sind haufenweise Autos um uns herum (gern auch neben der Fahrbahn, scheinbar setzt bei manchen Leuten schnell mal das Hirn aus). Aber die vielen Autos um uns herum vermitteln wenigstens auch ein gewisses Sicherheitsgefühl (wahrscheinlich unberechtigt).
Als die Herde an uns vorbei ist, und der Stau sich ein wenig löst (wir standen auch ziemlich am Anfang) fahren wir weiter. Etwa 500 Meter weiter taucht ein großer Elefantebulle vor uns auf, auf der Straße. Rückwärtsfahren ist nicht – es sind Autos hinter uns, und eine Elefantenherde. Also Auto möglichst weit an den Rand stellen und auf das beste hoffen. Naja, er ignoriert uns – damit können wir alle leben.
Am restlichen Rückweg sehen wir noch einige Elefantenherden von weitem, sowie Büffel. Außerdem sehen wir: Trommelwirbel einen CARACAL, leider nur von hinten und er verschwindet auch viel zu schnell als dass wir ein Foto machen könnten, aber hey – er zählt. Es gibt sie also doch.
Abends beim Grillen entdecken wir noch eine Ginsterkatze (spotted Genet), die aber mehr an dem gegrillten Fleisch unserer Nachbarn interessiert ist.
lionfight1’324 Beiträge · seit 201311. Nov. 2013 ·
Addo mag ich ja total gerne. Elefanten auf der Straße ist immer so eine Sache. Zum Fotographieren schwierig und so ein gewisses mulmiges Gefühlt stellt sich auch immer ein. Wobei die Addo-Elefanten wesentlich sanftmütiger als beispielsweise im Krüger sind, da in diesem Park noch nie geschossen wurde. Entsprechend zeigen sie keinerlei Agressivität. Ein Guide sagte zu uns: hinstellen, Fenster runter und genießen. 🙂
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201312. Nov. 2013 ·
@ lionfight Ich fand den Addo auch ganz toll, vor allem wegen dem heutigen Tag und übermorgen
12.August : Addo Elephant Park
Wir brechen wie üblich so früh wie irgenwie möglich auf und fahren um 6:45 Uhr aus dem Gate. Heute sollte unser frühes Aufstehen sogar belohnt werden. Am ersten Wasserloch, an dem wir halten sehen wir gerade noch einen Caracal, wie er hinter einem kleinen Erdhaufen zum Wasserloch schleicht. Fest davon überzeugt, dass er da auch wieder herauskommen muss warten wir erstmal. Und siehe da – nach 10 Minuten kommt er auch wieder hervor, beäugt uns misstrauisch und schlägt sich dann ins Gebüsch.
Euphorisch fahren wir weiter auf der Loop gegen Süden. Vor einer Kreuzung von weiten sehen wir wieder irgendwas – ein Kudu? Nein, drei „spotted hyenas“, und wir sind allein. Eine von den dreien liegt fast direkt neben der Straße, und legt sich wenig später sogar noch näher zu uns, so dass sie nur noch ca. 2 Meter von unserem Auto entfernt ist
Wir können unser heutiges Glück kaum fassen. Nach etwa einer viertel Stunde haben sie genug von uns und spazieren los, zunächst auf der Straße und natürlich in gebührendem Abstand von uns verfolgt. Dann verschwinden sie leider im Gebüsch und waren nicht mehr gesehen. Ich muss zugeben, dass sich die Hyänen hier gerade zu meinen Lieblingsraubtieren gemausert haben.
Wir fahren frühstücken – ich meine der Morgen kann gar nicht mehr besser werden – und dann vom Picknickplatz aus gen Süden. Dort sehen wir einige Büffel und Elephanten, aber vor allem massen von Warzenschweinen. Nach jeder Kurve mindestens eine Gruppe die auch gerade frühstückt.
Am frühen Nachmittag kommen wir zum Camp zurück. Hier werden auch Ausritte angeboten, aber leider haben sich in genau der Gegend gerade Löwen breitgemacht (man kommt dort mit dem Auto nicht hin) und somit fällt das Reiten natürlich flach. Wir essen im Restaurant zu Mittag und fahren wieder los. Nach kurzer Zeit sehen wir zwei Elephanten neben der Straße. Nach einem Tipp von einem entgegenkommenden Auto fahren wir nochmals zu unserem Caracal-Wasserloch, und siehe da, eine Gruppe von etwa 30 Elephanten aller Altersklassen die gerade mit einem Schlammbad beschäftigt sind. Wir beobachten Sie eine Weile und fahren dann nach einer kleinen Runde zurück.
Um 18:00 beginnt unser gebuchter Night-Drive. Ich fand ihn nicht so toll, da der Guide als einziger ein Spotlight hatte und wir (deshalb? Ich meine mit zwei sieht man vielleicht doppelt so viel, die Tiere hätten uns faktisch vors Auto laufen müssen) sehr wenig gesehen haben. Genau Hasen (na gut, die hatten wir noch nicht), Büffel, Elephanten, Zebras und einen Schakal. Und zwei Hyänen als Punkte in der Ferne. Und eine als beinahe fertig verdautes Aas.
Wow, im Addo scheint es ja wirklich Elefanten satt zu geben 😁 ... Aber Karakal und Hyänen sind ja wirklich auch der Hammer 🤩 Schade, dass ihr zuvor so schlechtes Wetter hattet. Ok, August, aber man hofft ja doch immer das es nicht so schlimm kommt... Ich würde ja gerne das Namaqualand zur Frühlingsblüte gerne mit Kapstadt/ Garden Route verbinden, aber das ist ja auch August... 🙁 Freu mich auf weitere Tage/ Bilder... LG, Nane 🙂
als stiller Mitleser möchte ich dir aber jetzt auch mal vielen Dank für den tollen Bericht und die wunderschönen Fotos sagen 🤩 . Viele Orte sind mir bekannt und es kommen schöne Erinnerungen hoch 🤪 . Im De Hoop Reservat hatten wir beim zweiten Mal genau so Sch...Wetter wie ihr. Meine grauen 😐 Fotos von den Eland-Antilopen ähneln sehr deinen.
Wie schön, dass ihr im Addo einen Cararcal und eine Gruppe Hyänen beobachten konntet 🤪 .
lionfight1’324 Beiträge · seit 201312. Nov. 2013 ·
Nane42 schrieb: Schade, dass ihr zuvor so schlechtes Wetter hattet. Ok, August, aber man hofft ja doch immer das es nicht so schlimm kommt... Ich würde ja gerne das Namaqualand zur Frühlingsblüte gerne mit Kapstadt/ Garden Route verbinden, aber das ist ja auch August... 🙁
Ich war 2x im August/September dort und hatte immer schönes Wetter. Und die Blüte im Westcoast ist auch der Hammer, wenn man nicht zu weit nördlich will.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
Nachdem wir den Vormittag mit Frühstücken und einigen organisatorischen Finessen verbrachten, spazieren wir zur V&A Waterfront. Es sind etwa 20 Minuten Fußweg, der uns auch an dem für die Fußball-WM gebauten Stadion vorbeiführt. Dort angekommen schnappen wir uns (gerade noch) die Fähre nach Robben Island – wir und sehr viele andere Touristen. Das Wetter ist wieder absolut traumhaft, keine Wolke trübt den Himmel. Auf Robben Island werden wir in einen Bus verfrachtet und so zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten gefahren.
Hallole, toller bericht 🙂 musste eben sooo lachen über "in den bus verfrachtet" dann hat sich da in den letzten 3 jahren nichts dran geändert... empfanden wir auch als sehr ätzend!😈 Lg, antje
Ich tupper für mein leben gern :-)
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201313. Nov. 2013 ·
Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen.
Uns sind am übernächsten Tag (also 14. August) zwei ungewöhnliche Tiere begegnet, die wir vorher noch nicht, und später nie wieder gesehen haben. Hat jemand Lust zu raten?
13.August : Addo Elephant Park
Der Tag wird im Vergleich zu den letzten Tagen relativ ereignislos. Reiten ist immer noch nicht möglich.
Unsere Prioritäten scheinen sich mittlerweile ein wenig geändert zu haben: Mittags sehen wir eine kleine Gruppe Elephanten in relativer Nähe bei einem Wasserloch und anstatt sofort hinzurasen stoppen wir ausgiebig für eine yellow Mongoose. Und fahren dann auch zu den Elephanten.
zunächst die Manguste
dann die Elephanten
Bei unserer Abendrunde kommen wir beinahe zu spät zum Gate, da uns eine Gruppe Elephanten die Straße blockiert. Für über 20 Minuten. Das Gate ist schon zu als wir dort ankommen, aber der Wächter hat noch ein Einsehen mit uns und macht nochmals auf.
die wollten uns einfach nicht vorbeilassen 😗
Abends regnet es, sodass wir die meiste Zeit im Auto sitzen und Fotos übertragen und bewerten. Gegen 22:00 hört es zum Glück auf und wir können unser Zelt aufspannen.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201315. Nov. 2013 ·
14.August : Addo Elephant Park – Mountain Zebra NP
Soviel vorweg: Der heutige Tag wird völlig verrückt. Wir sehen heute 2 Tiere, die wir vorher noch nie, und später nie wieder, sehen werden.
Der Morgen beginnt einmal relativ unspektakulär. Wir sehen zunächst nicht wirklich viel und fahren dann auf eine der östlicheren Loops.
Dann plötzlich: ein Stachelschwein, dass neben unserem Auto im Gebüsch verschwindet. Für ein Foto war das natürlich viel zu schnell. Aber der Strauch steht einzelnd da. Es muss da noch irgendwo sein. Fahren wir halt mal so 5 Minuten vor und zurück, bis wir ein paar von den Stacheln erspähen.
Gut, da warten wir jetzt. Vielleicht kommt es nochmal raus. Und tatsächlich, nach einer halben Stunde geduldigen wartens pirscht sich das Schweinchen langsam an uns heran, droht uns ordentlich, ist genervt, dass wir immer noch da sind und verzieht sich wieder in seinem Strauch.
es schaut ein bisschen grimmig 😄
Wir sehen es zwar noch (bzw. seine Stacheln) aber mittlerweile ist es 9:30, wir haben Hunger und wollen heute noch nach Cradock.
Wir frühstücken bei dem Picknickplatz im Main Camp (dort laufen um die Zeit auch sehr lustige Leute herum, es ist gerade ein Bus angekommen. Die Reisegruppe im Safarioutfit, vollständig inklusive Tropenhut.
Dann machen wir uns auf nach Cradock, wo wir tanken und einkaufen. Gegen 15:00 kommen wir im Mountain Zebra National Park an. Unser erster Weg führt uns zum Main Camp, um für heute Abend eine Übernachtung zu buchen. Auf der Straße dorthin sehen wir schon die ersten Mountain Zebras, Hartebeests, Kudu und Eland. Und einen Aardvark.
Wir können es gar nicht glauben: Stachelschwein und Aardvark an einem Tag. Leider watschelt er von uns weg ins Gebüsch.
Das Wetter ist gut und wir beschließen zu campen. Zum Abschluss des Tages fahren wir noch auf einige Loops in die Berge und auf ein Hochplateau.
ein paar Fotos, weil der Park wirklich sehr schön ist:
Als wir gerade am Rückweg zum Camp sind sehe ich im Augenwinkel einen Caracal in einem Flussbett – Vollbremsung – zurückgefahren und dann gerade noch den Hintern vom Caracal im Gebüsch verschwinden gesehen.
Wie gesagt, wir campen heute Abend und das war nicht meine beste Idee. Es wird über Nacht richtig kalt, das Zelt friert von innen und außen und trotz Zusatzdecke wird einem in den Schlafsäcken nicht warm. Unser Enschluss, für den nächsten Tag ein Cottage zu mieten, steht damit fest.
jetzt habe ich Deinen Bericht an einem Stück abgefrühstückt.... und bin echt begeistert. Erst einmal finde ich Eure Route interessant. Dann triffst Du für meinen Geschmack genau das richtige Foto zu Text Verhältnis und schreibst sehr interessant.
Und was für ein Glück Ihr mit den Ardvaark, Stachelschwein und Co hattet..... boaaah 😎
Ganz großes Kino, für mich einer der schönsten Berichte in der letzten Zeit.
Hallo Ideles, bin auch ein stiller Mitleser. Eure Sichtungen sind echt spitze... Caracal, Erdferkel und ein Stachelschwein bei Tag. Aber besonders deine Hyänen haben es mir angetan. Gruß Volkre
Ein Erdferkel 🤩 🤩 🤩 , ich fass' es nicht... Wie toll ist das denn!!! Und dann noch Stachelschwein (super abgelichtet) und Caracal... Klasse!!! LG, Nane 🙂
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201317. Nov. 2013 ·
Vielen Dank, ich freu mich immer über positive Rückmeldungen!
15.August : Mountain Zebra NP
Da uns kalt ist, und das Auto Besserung verspricht, fahren wir morgens gleich los auf eine erste Loop. Dort begegnet uns eine Herde Büffel. Kurze Zeit später halten wir, da wir auf dem gegenüberliegenden Hang einige Antilopen sehen. Nachdem wir schon stehen, fällt uns auf einem anderen Hang ein größerer Stein auf – einer der, wie sich bald herausstellte, ein Horn hat – unser erstes Rhino. Es ist leider sehr weit weg...
ein Beweisfoto
Später fahren wir dann zur Picknicksite frühstücken - wir verteidigen uns tapfer gegen die Vervet Monkeys.
Am frühen Nachmittag, nachdem wir für die heutige Nacht ein Cottage mieten, fahren wir eine der 4x4 Loops.
Am Rückweg zum Camp begegnen uns noch zwei Bat Eared Foxes, die das Gebüsch nach Futter durchsuchen.
Die Entscheidung für eine feste Unterkunft war die richtige – in der Nacht fängt es an zu regnen und zu stürmen.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201318. Nov. 2013 ·
16.August : Mountain Zebra NP – Golden Gate NP
Heute steht eine der längsten Fahrtstrecken an, die wir so geplant haben. Wir brechen so früh wie nur möglich auf (also um 7) und machen uns auf den Weg in die Drakensberge.
Hier wählen wir nicht die Strecke über die Ns sonder die über die Rs. Gegen 14:30 kommen wir im Park an und bekommen im Besatho-Cultural Village eine Unterkunft. Es ist ziemlich windig und kalt, aber es zeigt sich keine Wolke am Himmel. Wir fahren noch die beiden Loops und sehen einige Bergzebras, Gnus, Springböcke, Hartebeest, Bonteboks, Kühe und Esel.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201319. Nov. 2013 ·
17.August : Golden Gate NP
Heute können wir zur Abwechslung einmal ausschlafen, mein gestern noch gebuchter Ausritt fängt erst um 10:30 an. Außer mir sind noch zwei andere Leute, einer davon sitzt zum allerersten mal in seinem Leben am Pferd - ich befürchte schon das schlimmste.
Mein Pferdchen heißt Rubens, und nachdem ich dem Guide versichert habe, dass ich weiß was ich tue, lässt er mich vorausreiten und sagt mir sogar, dass ich schneller reiten kann, wenn ich will. So komme ich dann doch noch zum traben. Auf dem Weg sehen wir auch ein paar Hartebeests.
Um 11:30 Uhr bin ich zurück beim Stall und wir fahren nach Clarens zum Torte essen. Anschließend gehen wir noch einige von den kürzeren Wanderungen, zur Echo Ravine und noch eine, deren Namen ich vergessen habe
.
Dannach setzen wir uns noch für eine Stunde in den Vulture-Hide, haben aber leider kein Glück mit den Geiern. Wir treffen dort auch eine Gruppe Südafrikaner, die uns erzählen, dass sie fast jedes Wochenende im Park sind und letzte Woche ein paar spektakuläre Geier-Sichtungen hatten.