IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201319. Nov. 2013 ·
18.August: Golden Gate Highlands NP – Hluhluwe GR
Heute ist beinahe ein reiner Fahrtag. Wir brechen so früh wie möglich in Richtung Hluhluwe Game Reserve auf. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Ladybrand biegen wir auf diverse Rs ab.
Leider passieren wir dabei auch ein größere Baustelle, und haben prompt eine halbe Stunde später einen Reifenplatzer. Mitten in einer Gegende, wo ich normalerweise ungern ausgestiegen wäre – aber es hilft ja nichts. Es kommt auch sofort ein Mann auf uns zugelaufen und will uns helfen. Meine ganze Panik war völlig umsonst, innerhalb von 20 Minuten haben er und meine bessere Hälfte den Reifen gewechselt. Allein hätte wir vermutlich Stunden dazu gebraucht. Es taucht auch noch eine Gruppe Kinder mit einem Wagenheber auf. Ich habe leider vergessen, Fotos von der ganzen Aktion zu machen.
Gegen 15:30 kommen wir im Hluhluwe-Imfolozi GR an. Wir buchen ein Rondavel im Hilltop Camp direkt beim Gate vor. Auf dem Weg zur Rezeption sehen wir schon die ersten Elephanten, Büffel und Giraffen. Und unsere ersten Nyala und Impala. Der Park brennt stellenweise.
Da das Gate erst um 18:00 schließt, fahren wir noch eine kleine Runde zum Abschluss – das hätte wir lieber lassen sollen, wir sind beide müde von der langen Fahrt und haben eigentlich keine Lust mehr. Die Straßen kommen uns auch verhältnismäßig schlecht vor – vor allem wenn man im Hinterkopf hat, dass man gerade ohne Ersatzreifen unterwegs ist.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201320. Nov. 2013 ·
19.August: Hluhluwe GR – St. Lucia
Wie üblich stehen wir morgens ziemlich bald auf und fahren auf einen kleinen Game-Drive. Hier haben wir erst mal riesiges Glück – eine Löwin steht fast direkt hinter dem Gate, umgeben von dichten Gras und zwei Safari-Autos.
Wir reißen uns los und fahren weiter. Kurz darauf ist auf der linke Seite ein verdächtiger Stein - unser erstes Breitmaulnashorn.
Es sind, wie wir bald feststellen, sogar zwei und sie grasen gemächlich in unsere Richtung. Nach etwa einer Stunde wandern sie noch vor uns über die Straße, posieren ein bisschen für Fotos und verziehen sich ins Gebüsch.
Gegen 9 sind wir zurück im Camp und frühstücken (bei der Unterkunft war ein Frühstück dabei) erstmal bis 10. Das Frühstück war wirklich gut, als Buffet wie üblich.
Von der Aussichtsterasse aus sieht man eine Herde Büffel. Mithilfe der Rezeption finden wir im Ort Hluhluwe eine Werkstatt, die auch einen passenden Reifen für uns hat (vorher haben wir noch bei Britz angerufen, ob das passt, dass wir jetzt den Reifen kaufen gehen). Also fahren wir erstmal dorthin. In der Werkstatt stellen wir fest, dass auch einer der anderen Reifen beinahe komplett hinüber ist, aber einen zweiten haben sie nicht, sie können ihn aber bestellen, er kommt dann in spätestens drei Tagen. Hach was waren wir naiv zu glauben, dass wirklich jemanden eine Sonderbestellung innerhalb von drei, vier Tagen in ein Örtchen wie Hluhluwe bringt.
Wir fahren weiter nach St. Lucia, wo wir erstmal eine Bootstour machen. Wir sehen eine Menge Hippos und Krokodile, sowie einige Vögel.
Wir campen heute wieder. Am Campingplatz sind auch ein paar Zebramangusten und Duiker.
Direkt neben dem Campingplatz gibt es einen Board-Walk bis zum Strand und hier erspähe ich noch ein Bushbaby – allerdings sehr spät und die Kamera wollte nicht mehr so richtig.
mit etwas Phantasie sieht man mitten drinnen das Bushbaby
da hattet ihr ja mal wieder Sichtungsglück. 🙂 Im Hluhluwe hatten wir keine Löwen gesehen, nur nachts im Zelt wurden wir durch lautes Löwengebrüll geweckt 🤩
Ja und die Nashörner im Hluhluwe ... einfach klasse. 🙂
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201321. Nov. 2013 ·
20.August: St. Lucia - Cape Vidal
Wir schlafen heute aus und spazieren über den gestrigen Boardwalk zum Strand. Es sind einige Wellen, Baden ist aufgrund der Krokodile und Haie nicht so empfehlenswert.
Gegen Mittag fahren wir Richtung Norden nach Cape Vidal. Auf dem Weg sehen wir schon einige Gnus, Hippos, Zebras und natürlich Impala. Wir fahren über verschiedenen Loops durch die bewachsenen Sanddünen.
(wir durften hier noch aus dem Auto)
In Cape Vidal angekommen beziehen wir einen Campingplatz und gehen erst mal zum Strand. Es ist sehr windig und es herrscht ein ziemlicher Wellengang.
Unsere einzigen Sykes Monkeys
Abends am Campingplatz kommt noch ein Nachbar vorbei, um uns vor den Affen zu warnen. Währenddessen haut ein Vervet Monkey mit seinem Toast ab – hier muss man dann Humor haben.
noch ein Duiker
ja, hier lausen die Affen einen Bushbock
Was gibts zum Abendessen?
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201322. Nov. 2013 ·
21.August : Cape Vidal – Sodwana Bay
Gegen 7 brechen wir auf und fahren einige von den gestrigen Loops. Wieder sehen wir Hippos und dann nach einiger Zeit auch drei Rhinos – eines davon ist noch total winzig.
Wir fahren frühstücken und dann weiter nach St. Lucia. Von dort aus fahren wir über Hluhluwe (die Reifen sind noch nicht da, aber sie kommen ganz, ganz sicher am Freitag =übermorgen) nach Sodwana Bay. Nach einigem Suchen finden wir die Coral Divers, wo wir dann erfahren, dass sie morgen zwar rausfahren, aber der Wellengang soll so um die 6 Meter sein. Darauf habe ich dann echt keine Lust, und die nächsten Tage soll es nicht besser werden – eher im Gegenteil. Wir überlegen, was wir die nächsten Tage so tun sollen (tauchen wird ja nun nichts) und übernachten am fast leeren Campingplatz von KZN-Wildlife.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201322. Nov. 2013 ·
22.August : Sodwana Bay – uMkhuze Game Reserve
Heute frühstücken wir bis etwa 9 und wollen dann zum Strand. Leider fängt es an zu regnen, zum Glück nicht zu stark und wir spazieren ein wenig dort herum. Wir sehen auch das Tauchboot. Das Wasser ist überraschend warm und weiter draussen sieht man immer wieder zwei Booten zwischen den Wellen verschwinden.
Da wettermäßig keine Besserung in Sicht ist, versuchen wir über die Rezeption eine Unterkunft im nahegelegenen uMkhuze GR zu bekommen – angeblich ist alles voll. Na ja, fahren wir halt als Tagesgäste hin.
Nach 1.5 Stunden Fahrtzeit (also etwa dreimal so viel, wie wir geschätzt hatten) kommen wir im Park an – natürlich können wir campen. Es ist zwar für ein MTB-Rennen grundsätzlich alles ausgebucht, aber das heißt nicht, dass der Campingplatz nicht leer ist. Und die Radfahrer sind am nächsten Tag um 8 Uhr weg.
Wir fahren im Park einige Loops, besuchen den Picknickplatz am See und sehen hauptsächlich Nyala, Impala und als kleines Highlight ein Suni.
Gegen Abend fahren wir noch zum kuMasinga Hide, wo wir ein Gruppe von 6 Rhinos sehen. Wir müssen leider bald wieder aufbrechen und sehen bei der Rückfahrt noch ein Rhino in einiger Entfernung.
Die Mitarbeiter des MTB-Rennes müssen leider um 4 Uhr früh raus, und das unter lauter Musik – aber wir haben es ja so gewollt.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201325. Nov. 2013 ·
23.August : uMkhuze GR
Da wir eh nicht mehr schlafen können fahren wir gleich Morgens zum kuMasinga Hide, wo wir auf eine Herde Büffel stoßen. Bis ca. halb 9 ist relativ wenig los, aber dann kommen Massen von Gnus, Zebras, Kudus und Nyalas.
dieses Fröschlein habe ich in der Früh beim Zeltabbauen gefunden und unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen (=ein Plastiksackerl) wieder in die Freiheit entlassen. Weiß jemand, was das für ein Frosch ist und ober er überhaupt giftig war?
ein sehr hübsches Nyala
Und noch drei Rhinos.
Gegen Mittag fahren wir wieder nach Hluhluwe – der Reifen ist ja ganz sicher heute da. Es sind etwa 50 km, für die wir 1.5 Stunden brauchen. Überraschenderweise gibt es keinen Reifen für uns. Wir hattenuns überlegt jetzt zwei Nächte nach Ithala oder in einen Park in Swasiland zu fahren, aber ohne Reifen erscheint uns das wie eine blöde Idee. Im Krüger ist für morgen im Süden auch nichts frei (ab übermorgen hatten wir gebucht), also beschließen wir noch zwei Nächte im uMkhuze zu bleiben und uns in dem Hide einzurichten. Gegen 5 sind wir wieder im uMkhuze, schauen noch in einen kleineren Hide dann zurück auf den Campingplatz. Der ist heute beinahe ausgestorben.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201328. Nov. 2013 ·
24.August : uMkhuze GR
Morgens fahren wir wieder zum kuMasinga Hide, wo diesmal sogar noch andere Leute sind – genauer ein Franzose mit seinen Kindern. Ich bin davon überzeugt, dass seine Kameras mehr kosteten als mein Auto. Da kann man leicht neidisch werden.
Bis 9 zeigen sich nur vereinzelt Tiere. Größere Gruppen kommen erst später. Diesmal sehen wir auch Giraffen, Baboons und Vervet Monkeys beim Trinken.
Zu Mittag fahren wir zu dem Picknickplatz am See, wo wir unter strenger Beobachtung der Äffchen Pfannenpizza zubereiten.
und wir sehen auch das erste mal Giraffen beim Trinken
Zurück beim Hide sehen wir noch einige Rhinos. Auf dem Weg dorthin (also dem kurzen Fußweg) steige ich fast auf eine Schlange – sie hatte sich schon drohend aufgerichtet, ist aber dann im Unterholz verschwunden.
und Abends noch ein Frosch
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201328. Nov. 2013 ·
25.August : uMkhuze GR – KNP (Malelane)
Unser erklärtes Ziel ist heute das Malelane Gate vom Krüger NP. Somit verlassen wir um Punkt 6:00 den Campingplatz, überlassen ein Stück weiter weg dem Torwächter unser Exit-Permit und machen uns auf den Weg Richtung Norden. Gegen 8:00 machen wir in Piet Retief eine Pause, tanken und frühstücken.
vorbei an Zuckerrohrplantagen
Wir fahren westlich von Swasiland auf durchgehend ziemlich guten Straßen und zeitweise im dichtesten Nebel und sind gegen 13:00 beim Malelane Gate. Dort buchen wir auch gleich (gleich... eine Person ist für das gesamte Check-In und die Drives verantwortlich, während draussen drei Leute nur das Tor auf und zu machen) einen Afternoon-Drive für heute. Wir fahren bis 16:00 einige Loops – die Straßen sind schlechter als wir erwartet haben und uns sitzt auch die Angst vor einer Reifenpanne noch im Nacken. Wir sehen Elephanten, Giraffen und riesige Menge von Impalas. Bei einem Hide sehen wir auch unseren ersten Common Duiker.
Um 16:30 beginnt der Drive (Dauer 3 Stunden). Wir holen noch Leute von außerhalb des Gates ab und fahren dann los. Wir sehen auch recht bald Rhinos, Büffel und noch mehr Rhinos. Außerdem noch Steinböckchen und Duiker. Und noch mehr Rhinos. Ich hab irgendwann bei 15 aufgehört zu zählen. Der Guide (der wirklich toll ist) erspäht auch noch ein African Civet und ein Chamälion.
Zurück im Camp essen wir eine Kleinigkeit und gehen bald schlafen. Der Wecker ist auf 5:15 gestellt.
Hallo Ideles, ich lese schon die ganze Zeit fleissig deinen Reisebericht mit, vielen Dank, dass du uns teilhaben lässt. Wir waren leider nur eine Nacht in uMhkuze Reserve, aber den kuMasinga Hide haben wir auch einen längeren Besuch abgestattet. Uns hat es sehr gut gefallen, einfach abwarten, wer kommt, irgend etwas gab es immer zu sehen. Freue mich auf die Fortsetzung, vG Chrissie
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201302. Dez. 2013 ·
26.August : KNP (Malelane)
Fast pünktlich um 6:00 Uhr (ein Wohnwagen versperrt uns zunächst den Weg) fahren wir aus dem Gate. Und dann einmal spontan in die falsche Richtung. Nachdem wir umgedreht sind, sehen wir einige Rhinos, Elephanten und natürlich Massen von Impalas. Als wir gerade von einem Wasserloch zurückkommen sehen wir am Straßenrand einen unglaublich flauschige Hyäne liegen. Es stellt sich heraus, dass es sogar zwei sind, eine liegt im Gebüsch, und wir stellen uns mal dazu und erfreuen uns unserer (zur Zeit wirklich komplett unserer) Hyäne.
Was beinahe noch interessanter ist, als die Hyäne, ist, die anderen Autos und Busse zu beobachten. Und uns teilweise die Diskussionen anzuhören, was das nicht für ein netter Wildhund ist... Einmal machen wir den Fehler und wollen ein paar Kekse essen - nun das wollte unsere Hyäne aber auch, so dass sie schließlich direkt an meinem Fenster stand.
wenn man dem Tier genau in die Augen schaut, sieht man unser Auto
der kam auch einfach mal vorbeispaziert. Die Hyäne hat ihn für uns entdeckt.
Nach etwa 2 ½ Stunden reißen wir uns los und fahren zur Picknickarea. Auf dem Weg dortin sehen wir auch eine Zwergmanguste – also an unseren Spotfähigkeiten kann es ja nicht liegen, dass wir keine Katzen sehen.
Da wir immer noch ohne Ersatzreifen unterwegs sind und mittlerweile auch unser Kühlschrank das zeitliche gesegnet hat fahren wir aus dem Park raus nach Malelane. Beim dortigen Supa-Quick bekommen wir endlich den lang ersehnten Reifen. Bei der Batterie, wegen der der Kühlschrank aufgegeben hat, lassen wir nichts machen – der Mechaniker erklährt uns, dass es alles sein könnte. Im Grunde muss man das Ganze aufmachen und das dauert mindestens ein paar Tage.
Wir fahren wieder in den Park und sehen riesige Mengen von Rhinos. Große, kleine, viele, wenige, nahe, ferne... Um 17:50 sind wir wieder im Camp.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201302. Dez. 2013 ·
27.August : KNP (Satara)
Pünktlich um 6:00 fahren wir wieder hinaus aus dem Camp, diesmal Richtung Norden. Schon nach kurzer Zeit, nämlich nahe der Stelle wo wir auch gestern unsere Hyänen hatten, warten diesmal gleich 5 Stück direkt auf der Straße.
Wir beobachten sie eine Weile und reißen uns aber nach nur ½ Stunde los. Als wir losfahren, gehen die Hyänen dann auch. Vor dem Frühstück begegnen uns sonst noch ein paar Elephanten und Giraffen.
Gegen 9:00 fahren wir zum Picknickplatz von Skukuza und frühstücken. Gegen 11:30 essen wir bei einem anderen Picknickplatz noch zu Mittag. Wenig später sehen wir einen gewaltingen Ansturm auf der Straße – ein Löwenmännchen liegt in einiger Entfernung am Flussbett. Die Sicht durch die Äste ist aber nicht so toll und die vielen Leute sind auch nicht so unseres und so fahren wir weiter.
ein Beweisfoto
Nach einer Weile zweigt links von uns eine Loop ab, auf der wir einige Elephanten erspähen - da fahren wir doch mal hin. Einer der beiden geht auch ziemlich nah an uns vorbei, bleibt stehen und wir können live die Produktion von frischem Dung-Beetle Futter miterleben.
Als wir aus der Loop herauskommen sehen wir schon den nächsten, noch größeren Auto-Stau. Ein Leopard liegt in dem Baum da – sagen sie. Das Problem: Durch die Äste sieht man ihn nur von einer ganz bestimmten, zwei Autolängen großen Stelle aus. Also stellen wir uns an. Zum Glück ist das Tier geduldig und wartet auf uns. Bis wir an der Reihe sind lichtet sich der Stau auch etwas und wir stellen uns nochmals neu an. Wir haben dann auch Glück, denn er steht auf, dreht sich, legt sich wieder hin, steht erneut auf und springt vom Baum. Begleitet von einem Ohrenbetäubenden Warnschrei von einer Gruppe Baboons. Der Leopard ist wieder unsichtbar.
Wir fahren weiter nach Satara und buchen dort auch gleich einen Night-Drive für heute Abend. Da dieser erst um 20:00 beginnt, fahren wir noch eine Loop, auf der sich außer Impalas absolut nichts blicken lässt.
Wir essen noch schnell ein paar Nudeln und sind überpünktlich beim Treffpunkt.
Den Guide heute kann ich überhaupt nicht leider. Er nimmt sich einmal ganz viel Zeit ganz genau zu erklären, was wir alles nicht dürfen – ungefähr auf die Art als wären Touristen allgemein, und diese Gruppe im speziellen, stark zurückgebliebene Kleinkinder.
Nichtsdestotrotz fahren wir irgendwann los und sehen relativ bald einen Serval! Er tut uns sogar den Gefallen und springt ein wenig im Gras herum.
Dann sehen wir längere Zeit nichts, außer Zebras und Steinböckchen. Dannach bleiben wir eine halbe Ewigkeit bei einem Elephanten stehen und sehen gegen Ende hin noch eine „spotted genet“ sowie ein Hippo. Gegen 10:00 sind wir wieder am Gate, wo wir noch eine Hyäne antreffen.
tolle Hyänen Sichtungen hattet ihr! Wir haben im KNP auch mehrfach mitbekommen, dass die Hyänen als Wildhunde benannt wurden. Das erklärt auch, warum es an den Sightening Boards so viele Wildhunde Sichtungen gibt, obwohl es im Krüger gerade einmal etwas mehr als 100 Stück gibt 😗 Freue mich auf die Fortsetzung!
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201304. Dez. 2013 ·
28.August : KNP (Shipandani Hide)
Wie üblich fahren wir um 6:00 aus dem Gate und nachdem wir 3 Stunden unterwegs waren, ist das Resume: Impala, Wasserböcke und Eichhörnchen (nachdem wir Eichhörnchen finden sollte es ja eigentlich nicht an unseren Spot-Fähigkeiten liegen, theoretisch).
Nach einem kurzen Frühstück fahren wir weiter nach Olifants, wo wir Elefanten beim überqueren des Olifants Rivers beobachten.
Dann geht es weiter durch Mopani-Wälder (Zitat Guide „Nothing lives in the Mopani bush“) zum Mopani Camp, wo wir für unseren Overnight Hide einchecken.
Da es schon recht spät ist, setzen wir uns dort auch gleich hin. Um 18:00 bekommen wir noch Matratzen und Bettzeug. Wir grillen noch und setzen uns in den Hide.
Es ist mittlerweile Dunkel, aber unsere Taschenlampe hat eine erstaunliche Reichweite und es zeigt sich auch keine einzige Mücke. So können wir beobachten, wie sich große und kleine Hippos grazil die Böschung hinaufwuchten. Und im Unterholz sitzt noch eine Cane Rat.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201306. Dez. 2013 ·
29.August : KNP (Punda Maria)
Gegen 6:30, nachdem wir die ersten Vögel und Hippos zu Besuch hatten, fahren wir auf eine der nahegelegenen Loops.
Nach kurzer Zeit sehen wir bei einer Wasserstelle eine riesige Büffelherde – ein paar hundert Tiere sind das mindestens – und es werden immer mehr. Es gesellen sich auch einige Zebras und ein Elefant dazu.
Nach dem Frühstück fahren wir weiter Richtung Punda Maria. Die Fahrt führt uns wieder durch Mopani Bushwerk und „nothing lives in the mopani bush“. Gegen 14:00 kommen wir in Punda Maria an (nach einem kurzen Zwischenstopp in Shingwezi, das ziemlich von einer Flut betroffen war).
Da wir nur ein kleines Frühstück hatten und auch keine Lust mehr auf die Fahrerei haben, essen wir im Restaurant zu Mittag und buchen einen Sunset Drive. Dieser startet um 16:00.
Mit uns im (kleinen Auto für maximal 9 Leute) sind noch zwei Väter mit ihren 3 Töchtern und 1 Sohn. Alles Südafrikaner, und sie waren schon richtig oft im Krüger – man könnte neidisch werden. Bis zum Einbruch der Dunkelheit sehen wir Elefanten, Büffel, Warzenschweine, Giraffen und eine Slender Mongoose. Später sehen wir noch eine African Wildcat, und als mein persönliches Highlight: eine Gruppe von 5 Hyänen.
Beim anschließenden Abendessen sehen wir noch eine Gruppe von Elefanten direkt am Wasserloch vom Camp.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201312. Dez. 2013 ·
30.August : KNP (Punda Maria)
Gegen 6:00 brechen wir für unseren ersten Drive auf und fahren auf die Mahonie Loop. Laut Sightingboard wurden dort gestern Löwen und Leoparden gesichtet – uns zeigen sich nur Elephanten, Büffel und die anderen üblichen Verdächtige.
Anschließend fahren wir noch zum Klopperfontein Wasserloch, wo dirket neben uns ein Elephant zu trinken beginnt. Auf dem Rückweg vom Camp sehen wir auch noch einige Säbelantilopen, die im Gebüsch verschwinden.
In Punda Maria frühstücken wir und setzen uns dann über Mittag in den Hide. Am frühen Nachmittag brechen wir zu einer Abendrunde auf, und schaffen es einen hübschen Sharpes Grysbok aufzuschrecken.
Um 19:30 beginnt der Night Drive. Wir sind diesmal die einzigen im Jeep und wir haben wieder denselben Guide wie schon gester. Jeder bekommt einen Scheinwerfer in die Hand gedrückt und ist für eine Seite verantwortlich. Unsere Ausbeute ist: ein African Civet, 2 Ginsterkatzen, 3 oder 4 Hyänen sowie massenhaft Spring Hares, die wie Minikängurus im Gras herumhüpfen.
IdelesThemenstarter59 Beiträge · seit 201313. Dez. 2013 ·
31.August : KNP (Punda Maria)
Morgens möglichst früh fahren wir wieder die gestrige Runde und sehen dabei nichts – wir haben nicht einmal ein einziges Foto gemacht. Über die Asphaltstraße geht es nach Norden Richtung Pafuri. Dabei begegnet uns auch unsere erste (und einzige) Tsessebe-Antilope.
Beim Fluss oben am Picknickplatz tummeln sich haufenweise Nyala, Impala und natürlich Baboons. Wir frühstücken und lesen auf einer der Bänke dort.
Gegen 13:00 kommen zwei Sammeltaxis (oder so Kleinbusse halt) an. Und hier kommen wir dann zu einer etwas eigenartigen Geschichte: Ein Mann mittleren Alters kommt bei uns vorbei und fragt meinen Freund, ob er ein Foto von seiner Tochter und „this one“ machen kann... Sie hat sich dann anschließend bei mir bedankt.
Wir brechen bald darauf Richtung Camp auf, und fahren vorher noch bei den Lookout Points vorbei. Wir treffen auch noch auf eine Herde Elephanten, die wir eine zeitlang beobachten.
Am Abend im Camp grillen wir noch ein finales mal und setzen uns eine Weile in den Hide. Hier kommt auch noch eine Ginsterkatze vorbei.