Welche Superzoom-Kamera für die Tierfotografie ?

62 Antworten · 14,0k Aufrufe · gestartet 20. Juni 2013 von girwal
Bilder klein
Antworten
1’483 Beiträge · seit 200909. Aug. 2013 ·
Hier sind zur Nikon Testergebnisse.
Mich hat die Lichtstärke der Lumix überzeugt. Das ist ein erheblicher Unterschied im Telebereich.


Gruß Piscator
649 Beiträge · seit 200712. Aug. 2013 ·
Vorsicht! Lass Dich nicht durch die Angabe von extremen Brennweiten in die Irre führen!

1200mm werden nur dadruch erreicht, daß ein digitaler Zoom eingesetzt wird - mit anderen Worten: Die Kamera macht eine Ausschnttsvergrößerung. Das kannst Du zuhause mit jedem Bearbeitungsprogramm selber und sauberer. Den richtigen Ausschnitt bei 1200mm zu wählen und während der Aufnahme zu halten ist nicht so einfach - auch während des Tages nicht. Da die besten Tieraufnahmen aber am frühen Morgen oder späten Nachmittag entstehen, wird es dann noch schwieriger.
Besser ist es, eine geringere Brennwiete zu wählen und den Ausschnitt am PC zu bestimmten.

Warum? Wenn man einmal die Hälfte eines Löwenohres abgeschnitten hat, läßt es sich am PC nur sehr schwer wieder herstellen.... Wenn man nicht nur den Löwenkopf, sondern auch noch Platz drum herum hat, man am PC und nicht "in der Hitze des Gefechtes" sitzt, dann ist es viel leichter den optimalen Ausschnitt zu wählen.

Außerdem: digitale Zooms verringern die Qualität des Bildes. Bei geringen Belichtungszeiten am Anfang oder Ende des Tages steigt bei der Nutzung hoher Brennweiten die Verwacklungsgefahr. Auch wenn man den richtigen Ausschnitt gewählt hat - manchmal läßt die Schärfe die extreme Vergrößerung nicht zu. Ein Bild mit geringerer Brennweite kann noch eine schöne Erinnerung sein, während ein Close-up einfach nur grußlos in den digitalen Mülleimer landet.

Wähle Deine Kamera nach der Brennweite, die mit dem OPTISCHEN ZOOM noch erreicht werden kann und der Lichtstärke, die bei diesem Zoom erreicht wird.

LG elli
649 Beiträge · seit 200712. Aug. 2013 ·
chrissie schrieb:Mit der FZ 72 kann man zB Aufnahmen im RAW-Format machen, sicherlich ein Plus, aber wo sind die Mankos (außer der Lichtstärke -und wie entscheidend ist das tatsächlich?), denn die FZ 200 ist ja teurer. 😕
Neben der Güte der Linse ist die Lichtstärke DAS Qualitätskriterium für ein Objektiv.
Umso mehr Licht (umso kleiner der Wert der Lichtstärke) ist, desto geringer ist die Belichtungszeit. In der harten Mittagssonne bei Bleichuntgszeiten um 1/1000Sec und höher ist das wurscht - aber es wird Dir vermutlich nicht gelingen, bei Dämmerung am Wasserloch bei z.B. 1/30 sec. und 400mm Brennweite ein scharfes Bild zu machen. Und DAS sind die Tierbilder, die wirklich gut werden...
Dazu bräuchte man eine verdammt ruhige Hand, einen sicheren Stand, einen gerüttelte Portion Glück - oder ein gutes Stativ. Und das liegt dann auch wieder im mehrere-100-Euroen-Bereich (mindestens!).

Wenn Du jetzt noch ein Objektiv mit schlecher Lichtstärke hast, dann erhöht sich die Belichtungszeit ganz schnell auf 1/10sec - und dann hast Du keine Chance auf ein vernünftiges Bild! Auch wenn Deine Kamera festbetoniert und damit völlig verwacklungsfrei ist - Du darfst eines nicht vergessen: Dein Motiv wird sich bewegen! Umso länger die Belichtungszeit, umso größer ist die Gefahr, der Bewegungunschärfe. Und scharfe Landschaft und mitten drin ein verwischtes Nashorn ist auch kein gutes Tierbild....
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2013
6’429 Beiträge · seit 201112. Aug. 2013 ·
Hoi elli

Auch wenn ich Dir in allem Anderen zustimme, das stimmt niccht:
giraffenmog schrieb:1200mm werden nur dadruch erreicht, daß ein digitaler Zoom eingesetzt wird - mit anderen Worten: Die Kamera macht eine Ausschnttsvergrößerung.
Es gibt schon Kameras die diese 1200mm Kleinbildaequivalent mit dem optischen Zoom erreichen, z.B. die Canon PowerShot SX50 (50 x opt. Zoom, Brennweite: 24 - 1200 mm, Anfangslichtstärke: f3,4 - f6,5).
Und ja, bei 1200mm ist's schwirig das zu halten, das braucht dann wirklich eine ruhige Hand!
Ich benutze ja eine Fujifilm Finepix HS 20EXR mit 720mm plus ein Olympus-Vorschraubkonverter mit Faktor 1.7, was auch zumindest Rechnerisch 1224mm Kleinbildaequivalent ergibt.
Mit einer ruhigen Hand ist das am Tag und bei leichter Dämmerung bzw. starker, dunkler Bewölkung noch machbar.
Unten Fotos als Beispiel, das erste mit 24mm, die anderen beiden mit 1224mm, ohne Stativ, wobei das zweite Bild den Löwen vom ersten Bild (exact in der Mitte) zeigt, wobei die ersten beiden am PC auf das Breitbildformat beschnitten wurden:







Der Bildausschnitt ist also auch bei solchen Brennweiten machbar ohne am PC nachzurichten.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2013
649 Beiträge · seit 200712. Aug. 2013 ·
Ok, dann muß ich wohl etwas zurück rudern.....

Es ist wohl auch eine Frage des Anspruchs, den man an die zurück gebrachten Bilder hat. Daß diese kleinen das mittlerweile mit optischem Zoom erreichen, ist beeindruckend - trotzdem wäre dies für mich keine Alternative.

Deine angehängten Bilder sind auch nicht in den Lichtverhältnissen gemacht, die ich im Hinterkopf hatte. Ich dachte da eher an sowas.

Sorry - kriege das Bild leider nicht in einer vernünftigen Größe dargestellt. Ich hoffe, man kann es tortzdem auch so sehen. Falls nicht - hier ist der Link zu der FC:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/31169991
Auch dort ist das Bild ein wenig komprimiert. Aufgenommen mit Canon 7D - und leider nur mit dem Canon EF 100-400 mm 1:4,5-5,6L IS USM vorne drauf.
Das Ding wird gegen Canon EF 400mm f2.8 L IS II USM ausgetauscht - sobald ich endlich mal im Lotto gewinne....
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2013
2’459 Beiträge · seit 200612. Aug. 2013 ·
Tolles Foto, vor allem weil der Baumstrunk fast wie ein Spiegelbild des Löwen wirkt.

Ich glaube, ich werde mir die Lumix FZ 200 zulegen, auch wenn die Brennweite von anderen Superzoomkameras (und meiner aktuellen Nikon P100) übertroffen wird. Ob sich die Anschaffung einer Telekonverter-Vorsatzlinse lohnt? Bärbel schreibt, es überzeugt nur, wenn man dann ein Stativ benutzt. 😕
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
6’429 Beiträge · seit 201112. Aug. 2013 ·
Hoi Chrissie
chrissie schrieb: Bärbel schreibt, es überzeugt nur, wenn man dann ein Stativ benutzt. 😕
Hast ja meine Bilder gesehen, mit Konverter, ohne Stativ.
Aber man braucht eine ruhige Hand und wenn's Eindunkelt ist natürlich bald mal der Zeitpunkt gekommen an dem Du zu sehr wackelst, da die Verschlussöffnungszeit halt länger wird...

Hier siehst Du ein Video mit auch etwas mehr als 1250mm Kleinbildaequivalent um zu zeigen wie grenzwertig es auch mit einer ruhigen Hand ist (ohne Stativ, im Auto mit 4 anderen Touris & Fahrer aufgenommen):

Bei YouTube ansehen ↗

Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2’612 Beiträge · seit 200712. Aug. 2013 ·
Hallo Chrissie,

ich würde auf den Telekonverter verzichten und dem Vorschlag von Elli folgen, mit einer vernünftigen Bildbearbeitungssoftware den passenden Bildausschnitt wählen und ggf. "hineinzoomen". Telekonverter kosten Belichtungszeit und führen bei schlechteren Lichtverhältnissen und sich bewegenden Motiven zur sog. Bewegungsunschärfe. Zudem verschlechtert sich die optische Abbildungsleistung, das Bild verliert an Schärfe.

Viele Grü0e,

Volker
Bye bye Forum
6’429 Beiträge · seit 201113. Aug. 2013 ·
Hoi zämä

Wenn Telekonverter, dann ein Hochwertiger wie z.B. mein Olympus TCON-17X (Hab ich mir für meine damalige Olympus SP-550 UZ gekauft, passt mit Adapterring 58/55mm auch auf meine Fujifilm Finepix HS 20EXR mit 58mm Filtergewinde).
Haben sicher auch andere Hersteller im Programm, eventuell gibts das sogar genau für Deine Kamera!
Und solche Konverter schlucken auch kein Licht, da die Eingangslinse deutlich grösser ist als die Ausgangslinse und somit mehr Licht einfangen kann als die originale Kameraoptik.
Insofern ist Volkers Aussage nicht zwingend richtig.
Die Billigteile die man so für 50€ bekommt brauchst nicht mal probieren...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
203 Beiträge · seit 201213. Aug. 2013 ·
Hoi zäme

Gebe hier jetzt auch noch meinen Senf dazu.

Ich habe seit einem halben Jahr die Lumix FZ200 - und bin sehr begeistert. Ist erstaunlich, was diese Superzooms drauf haben. Uns sie sind kleiner und leichter als SLRs. Hier einige Beweisfotos; http://www.flickr.com/photos/philipp_bosshard/ (hat noch keine Nam-Fotos dabei... aber bald).

Meine Wahl viel eindeutig auf die FZ200 wegen der durchgehenden Lichstärke von 2.8 (d.h. auch bei 600mm ist die kleinstmögliche Blende noch 2.8) was seinesgleichen sucht.

Mehr als 600 mm macht ohne Stativ kaum noch Sinn. Schon 600 mm ohne Stativ sind eine Herausforderung und ein Teil der Fotos musst du sicher ausmisten, weil verwackelt. Falls mal mehr notwendig sind und du eine Auflage hast, kannst du bei der FZ200 den iZoom zuschalten (dann 1200 mm), der recht gut funktioniert.

Welche Kamera auch immer; vorher damit üben!

Das Gnu grüsst
Reisebericht 2013: 3 Wochen, 2 Dachzelte – unsere 1. Namibia-Reise Reisebericht 2014: Gnu bei den Gnus; Tansania-Kurzreise 2014 http://www.flickr.com/photos/philipp_bosshard "Blitze zucken, Funken sprühen. Mit einem Blinzeln deiner Augen hast du das Sehen verpaßt" (Mu-mon, um 1200)
649 Beiträge · seit 200713. Aug. 2013 ·
Hallo Chrissie,

vielleicht kannst Du so einen Konverter ja mal vorher ausprobieren? Wenn DU ihn in ienem Fachgeschäft kaufst, sollte es möglich sein, ihn an der Theke mit der eigenen Kamera zu testen.

Leider stimmt Piccos Aussage nicht: Jede Linse bedeutet einen weiteren Verlust an Licht. Jedesmal wenn Licht auf eine Oberfläche mit einem anderen Brechungsindex trifft, wird ein Teil des Lichtes reflektiert. D.h., vor der Linse wird "wertvolles" Licht heraus gestreut - und auch bei dem Austrit aus der Linse innerhalb des Objektives.

Hinzu kommt, daß dann und nur dann, wenn der Konverter genauso hochwertige Linsen wie das eigentlich Objektiv hat, Dein Motiv weiterhin sauber abgebildet wird und die eigentlichen Farben erhalten bleiben.
Unter nicht mehr ganz idealen Bedingungen wirst Du sogar mit den hochwertigen Konvertern an einer Spiegelreflexkamera feststellen, daß das Bild dunkler und die Farben matschiger werden. Bei den günstigeren Modellen leidet auch die Abbildungsschärfe. Ich habe mehrere mit meiner Canon 7D getestet - und dann die Finger davon gelassen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß der Effekt auch bei mehreren 100€ Invest auch bei den Bridge-Objektiven auftrit.

LG elli
6’429 Beiträge · seit 201113. Aug. 2013 ·
Hoi elli
giraffenmog schrieb:Leider stimmt Piccos Aussage nicht: Jede Linse bedeutet einen weiteren Verlust an Licht. Jedesmal wenn Licht auf eine Oberfläche mit einem anderen Brechungsindex trifft, wird ein Teil des Lichtes reflektiert. D.h., vor der Linse wird "wertvolles" Licht heraus gestreut...
Olympus schreibt hier (klick mich) 'Der Olympus Tele-Konverter verlängert die Brennweite um den Faktor 1,7, ohne dabei die Blende zu ändern.' was mit vom Fotofachgeschäftsverkäufer so erklärt wurde dass aufgrund der grösseren Lichteinfallsfläche durch die grössere Linse keine Minderung der Lichtausbeute stattfindet.
Bei einem Konverter der zwischen Kamera und Objektiv eingesetzt wird wie es bei den Spiegelreflexkameras normalerweise geschieht hast Du sicher recht, da dieser Effekt schon aus geometrischen Gründen dort nicht zur Anwendung kommen kann, aber das hier ist was anderes.
Vieleicht solltest Du Dir den Link mal anschauen...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
649 Beiträge · seit 200713. Aug. 2013 ·
Picco, ich rede von elementarer Physik. Jede Oberfläche in einem Strahlengang reduziert die Lichtintensität......

Wenn ein Hersteller , der Konverter anbieten würde, bei denen sich die dadurch hervorgerufene Unterbelichtung in 1/3 Blenden ausdrücken ließe, wäre er vermutlich nicht mehr auf dem Markt. Das ändert aber nichts an dem Vorhandensein des Effekts - zu diskutieren ist nur, wie groß er ist.
1’324 Beiträge · seit 201313. Aug. 2013 ·
Wenn ich das richtig verstehe ist das ja eigentlich kein Konverter, sondern eine Vorsatzlinse. Auch wenn Olympus das so nennt. Das Teil kommt doch vorne auf das Objektiv?
Dadurch ist es natürlich möglich, dass nur ein sehr geringer Blendenverlust eintritt. Die Qualität muss aber naturgemäß sehr bescheiden ausfallen.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
39 Beiträge · seit 201013. Aug. 2013 ·
Bei Vorsatz Linsen wie Telekonverter, Weitwinkelkonverter und Nahlinsen wird in der Regel die Lichtstärke nicht beeinflusst. Der Effekt ist vergleichbar mit dem fotografieren durch ein Vergrößerungsglas. Abhängig von der Qualität des jeweiligen Teils können störende Effekte wie Unschärfe, Verzeichnungen auftreten, die durch die Vorsatzlinse selbst entstehen. Der Strahlengang des Objektivs bleibt dabei unberührt.

Anders verhält sich das bei Telekonvertern die bei SLR Kameras zwischen Gehäuse und Objektiv angebracht werden. Hier wird ein quasi schon durch das Objektiv erstelltes Bild vergrößert. Dieses Verfahren greift somit auch direkt in das optische System ein und das hat zur Folge das durch die Vergrößerung, also durch das spreizen der Lichtstrahlen um einen kleineren Bildteil auf eine größere Flache zu verteilen, Licht verloren geht. Dabei handelt es sich etwa um eine Blende pro Vergrößerungsfaktor (2x = 2 Blenden Verlust).

Im Prinzip verursacht jedes zusätzliche Stück Glas mögliche Fehler (Filter eingeschlossen). In vielen Fällen (je nach Qualität der Geräte) sind sie jedoch klein genug um in der Praxis nicht störend aufzufallen.

LG, Peter
Grüße aus Hout Bay, Peter www.peterhoehsl.com
2’612 Beiträge · seit 200713. Aug. 2013 ·
picco schrieb:Hoi elli
giraffenmog schrieb:Leider stimmt Piccos Aussage nicht: Jede Linse bedeutet einen weiteren Verlust an Licht. Jedesmal wenn Licht auf eine Oberfläche mit einem anderen Brechungsindex trifft, wird ein Teil des Lichtes reflektiert. D.h., vor der Linse wird "wertvolles" Licht heraus gestreut...
Olympus schreibt hier (klick mich) 'Der Olympus Tele-Konverter verlängert die Brennweite um den Faktor 1,7, ohne dabei die Blende zu ändern.' was mit vom Fotofachgeschäftsverkäufer so erklärt wurde dass aufgrund der grösseren Lichteinfallsfläche durch die grössere Linse keine Minderung der Lichtausbeute stattfindet.
Bei einem Konverter der zwischen Kamera und Objektiv eingesetzt wird wie es bei den Spiegelreflexkameras normalerweise geschieht hast Du sicher recht, da dieser Effekt schon aus geometrischen Gründen dort nicht zur Anwendung kommen kann, aber das hier ist was anderes.
Vieleicht solltest Du Dir den Link mal anschauen...
Hallo Picco,

halte ich für typischen Fall von Marketing-Geschwätz - vergleichbar mit Taktzeiten von Computerprozessoren 😉

Die Blende mag zwar gleich bleiben, es kommt aber je nach Aufbau der Linse und Glasvergütung (Oberflächenverarbeitung) zu Lichtverlusten. Das wiederum führt bei gleicher Blende zu dunkleren Bildern - oder wenn ich das vermeiden will - zu etwas längeren Belichtungszeiten. Das verschweigt der Hersteller aus guten Gründen, siehe Elli.

Oder aber ich erhöhe die ISO - auch ein sehr probates Mittel, um die Belichtungszeit zu verkürzen. Geht aber je nach Kamera auch wieder zu Lasten der Bildqualität.

Photoshop Elements gibt es bereits für unter 100 EUR, selbst Lightroom ist preiswerter als ein optisch hochwertiger Konverter.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
1’324 Beiträge · seit 201313. Aug. 2013 ·
Diese Vorsatzlinsen schlucken nicht viel Licht.
Das dürfte sich da wenig bemerkbar machen.
In der Qualität allerdings gewaltig.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
6’429 Beiträge · seit 201113. Aug. 2013 ·
Hoi zämä

@phoehsl: Danke! Offenbar warst Du der Einzige der es sich richtig angeschaut hat! 😄

Beim von mir beschriebenen 'Konverter' von Olympus handelt es sich nicht um eine Vorsatzlinse, sondern um ein 'Vorsatzobjektiv' oder eben auch 'Vorsatzkonverter', welcher aus zwei Linsen besteht, wobei die äussere Linse etwa 60% mehr Fläche hat als die innere bzw. die vorderste Kameralinse, also auch etwa 60% mehr Licht einfängt.
Logisch sorgt jedes Glas für eine Verdunkelung, aber genau das wird durch die grössere äussere Linse wettgemacht.
Natürlich werden mit jedem Glas oder Filter wieder mehr Fehler zu sehen sein, das alles ist schon klar, deshalb auch mein Hinweis nicht die billigen Teile, die eben nur Vorsatzlinsen sind zu kaufen...
Von schlechterer Qualität kann ich nichts entdecken, aber wirklich nichts!
So ein Teil ist definitiv weder mit einer Vorsatzlinse noch mit einem zwischen dem Objektiv und der Kamera eingesetzten Konverter zu vergleichen, alle Eure Aussagen treffen auf diese Teile zu, aber nicht auf ein Vorsatzobjektiv....
Hier (klick mich) seht Ihr 2 Bilder mit diesem Vorsatzobjektiv, sind die wirklich so schlecht (beim Verkleinern war zugunsten einer kleinen Dateigrösse 60% JPG-Qualität eingestellt...)???
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013
6’429 Beiträge · seit 201113. Aug. 2013 ·
Hoi zämä

Hier zum direkten Vergleich das obere Bild die Ansicht mit 24mm ohne Vorschraubobjektiv:



Und hier ein 1zu1 Bildausschnitt mit Konverter und vollem Zoom (etwa 1224mm), von der selben Stelle aufgenommen, Pixel für Pixel:



Ist doch gar nicht so schlimm, oder? 😈

Ach ja, auch hier 60% JPG-Qualität...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2013