travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200611. Juli 2012 ·
Hi zusammen,
hier sind jeden Tag Anzeigen in den Zeitungen, aber als nicht in Namibia ansässiger bekommt man es kaum mit (aber es wird sicherlich den ein oder anderen im Forum interessieren, denn so muss man nicht den "Umweg" zur CCF aufsich nehmen).
Hallo Christian, danke für den Hinweis. @ Christian und alle Namibia-Kenner: Wir sind die zwei letzten Nächte unserer Rundreise im September in der Frans Indongo Lodge und fahren von dieser dann direkt zum Flugplatz (Abflug AN am Abend). Eigentlich haben wir geplant, von Frans Indongo aus den CCF zu besuchen, jetzt wäre ja aber auch ein Tagesbesuch auf Okonjima möglich. Was wäre wohl von Mehrwert? Für 350 N$ pP ist - wenn ich es richtig lese - auf Okonjima nur ein 90 minütiger Aufenthalt vorgesehen oder? So etwas ähnliches kostet beim CCF nur wenig mehr. Dort kann man aber auch eine längere Safari für 700 N$ pro Person vorbuchen. Lohnt sich das wohl? Vielleicht kennt ja jemand beides und kann ein paar Aussagen machen?
gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Hallo Ushisiggi, wir waren beim CCF und waren sehr enttäuscht. Es ist sehr auf Spenden/Betteln ausgerichtet. 🙁 Wir waren mit einem Lodgebesitzer da, dem das Ganze auch nicht so gut gefallen hat. Nur unsere Meinung. Wenn Okonjima nur halb so schön ist wie die Kavita Lion Lodge,sind mit einander verwand und gehen das gleiche Ziel nach , was den Löwen betrifft, würde ich sicher für Okonjima stimmen. 🙂 Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Info-Namibia497 Beiträge · seit 201211. Juli 2012 ·
Hallo.
Löwen gibts, wenn ich nicht falsch informiert bin, auf Okonjima nur noch 2 und diese werden nicht mehr in die Touren eingebaut. Aber Okonjima ist schön, es gibt Geparde, Wilde Hunde, Caracals etc. Es hat auch nicht den Zoo-Charakter wie auf Erindi. Ich war jedenfalls begeistert.
Wir haben vor ein paar Jahren Okonjima sehr genossen!B)
Wir haben nie das Gefühl gehabt einen Zoo zu besuchen...:)
Die Game Drives waren ganz OK. Die Tiere haben aber Halsbänder. Der Ranger kann sie daher besser ausfindig machen. Uns hat es nicht gestört. Wir konnten einem Leoparden zusehen der gerade seine Beute mit auf den Baum schleppte!😁
Fleur de Cap1’409 Beiträge · seit 201011. Juli 2012 ·
Hallohallo,
Okonjima hat uns vor 2 Jahren super gut gefallen. Wir haben das Hyändentracking mitgemacht, zu Fuß (ok, Hyäne hatte Funkhalsband). Anschließend haben wir einer anderen Gruppe geholfen, den Leo zu finden...die Gruppe hat ihn nicht gefunden, dafür wir!!! Er lief direkt an unserem Fahrzeug vorbei..man hätte die Hand nach ihm ausstrecken können. So hab ich noch nie den Atem angehalten... Fazit: Okonjima war seinen Preis wert (wir haben dort übernachtet) - es war ein Traum und die Guides echt cool. Wir durften sogar an einer Fütterunt teilnehmen (Tiere, die nicht mehr ausgewildert werden!)...
Hier noch ein paar Eindrücke:
2 von 6 Cheetahs,welche noch ausgewildert werden:
Ein wilder, nicht zu Okonjima gehörender Leo:
Tyson Junior (wild, mit Funkhalsband, wurde anscheinend schon 6 Monate nicht mehr gesichtet):
Whao - so heißt dieser schöne Bursche - nicht mehr auswilderbar
Danke schon mal für alle Antworten. Dann stelle ich mich und meine Familie schon mal auf Okonjima ein.
Aber reichen da 90 Minuten, wohl eher nicht! Vielleicht interpretiere ich ja auch die Veröffentlichung ( link in thread 1) ja auch falsch.
Bin ganz gespannt auf aktuelle Infos zum Angebot ( Zeit und Preis ). Wir sind immerhin zu viert bei nur einem Zahlmeister. Aber ein schöner Abschluss wäre es ja doch oder?
Gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Fleur de Cap1’409 Beiträge · seit 201011. Juli 2012 ·
Hallo Uschisiggi,
es lohnt sich...aber 90 Min. reichen bei weitem nicht aus...
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200612. Juli 2012 ·
Hallo uschisiggi,
90 Minuten ist nicht viel, aber Du bekommst dennoch sicherlich einen ersten Eindruck. Man muss dazu sagen, dass es Dinge wie "Cheetah-Fütterung, ohne Zaun dazwischen" nicht mehr gibt. Auf Grundlage des neuen Gesetzes zur Haltung von Großkatzen in Gefangenschaft ist ein direkter Kontakt zwischen Tier und Mensch nicht mehr erlaubt! Das gilt aber für alle derartigen Einrichtungen. Siehe zum Hintergrund: http://namibia-forum.ch/forum/8-camping/141102-harnas-farm-erfahrungen-bitte.html?limit=6&start=54#141105
Sonnige Grüße Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Info-Namibia497 Beiträge · seit 201212. Juli 2012 ·
Hi Uschisiggi,
9o Minuten?
Für die Anfahrt Abzweigung B1 auf Farmpad brauchst du ca 20 Minuten. Für die Rückfahrt ebenso. Da bleibt dann nicht mehr viel Zeit fürs Programm oder?
Gibt es zu dieser Kein-Kontakt-zw-Mensch-und-Raubkatze-Sache eigentlich noch weitere Infos? Im Artikel ist ja nicht so viel davon zu lesen. Gibt es das gar nicht mehr? Mir ist nämlich beim Lesen Otjitotongwe engefallen, die ja wohl gerade wegen des direkten Kontaktes mit den Geparden gebucht werden - nicht zuletzt auch von Overlandern.
LG, Tanja
Miss Ellie1’723 Beiträge · seit 200912. Juli 2012 ·
hallo
ich kann mich cécile nur anschliessen.. vom CCF waren wir auch einigermassen enttaeuscht .. irgentwie sieht das schon alles sehr sehr nach zoo aus .. war zwar interessant aber bei weitem nicht mit okonjima zu vergleichen.. 90 ist sehr kurz, das stimmt.. ich wuerde jedem, der es sich leisten kann, empfehlen einmal in okonjima zu uebernachten.. wir waren 2008 dort und es war fuer uns ein wunderschoenes erlebnis .. Fuer eine Tagesbesichtigung wuerde ich vielleicht anrufen und fragen was man so sieht und ob man nicht irgentwie ein "special" programm machen kann...
viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
travelNAMIBIAThemenstarter33,4k Beiträge · seit 200612. Juli 2012 ·
Hallo Tanja,
Gibt es zu dieser Kein-Kontakt-zw-Mensch-und-Raubkatze-Sache eigentlich noch weitere Infos? Im Artikel ist ja nicht so viel davon zu lesen. Gibt es das gar nicht mehr? Mir ist nämlich beim Lesen Otjitotongwe engefallen, die ja wohl gerade wegen des direkten Kontaktes mit den Geparden gebucht werden - nicht zuletzt auch von Overlandern.
Das ist ja gerade Sinn und Zweck des Gesetzes, dass es um die Tiere und nicht um die touristische Belustigung gehen soll. Für viele solche Einrichtungen (Harnas, Naakunse, Otjitotongwe usw.) bedeutet das große Veränderungen. Die Verordnung findest Du hier: www.mof.gov.na/Government_gazette/March/%234911-Government%20Notices%20N85.pdf
Sonnige Grüße Christian
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@ Sebastian: wir hätten ja den ganzen Tag Zeit. Auf die 90 Minuten komme ich, weil auf der hp von Okonjima steht ACTIVITY: A visit to the AFRICAT Carnivore Care Centre. Duration: Approx. 1.5 hours Departure Times: 11:00 & 14:00 (summer time) Gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Ja, wir waren da und es hat uns gut gefallen. Hier ein Auszug aus meinem Tagebuch: "Schon recht früh, nämlich gut 45 Minuten vor Beginn, treffen wir ein. Auf dem Weg mussten wir mehrere hermetisch geschlossene Tore durchfahren, denn es gibt sogenannte Ringe um Okonjima, in denen sich Geparde und Leoparde frei bewegen können. Hier darf man auf der Fahrt zum Day Visitorcenter auf keinen Fall das Fahrzeug verlassen. Wir werden von einer jungen Dame freundlich in Empfang genommen. Sie informiert uns darüber, wie das Programm ablaufen wird. Ein Guide wird uns mit dem Jeep abholen, uns in Gefangenschaft lebende Luchse zeigen, die aus den verschiedensten Gründen leider nicht mehr ausgewildert werden können. Anschließend haben wir die Gelegenheit, drei in einem großen Freigehege lebende Geparde in ihrem Lebensraum zu suchen und zu fotografieren. Es folgt der Besuch eines kleinen Museums, das über die verschiedenen Aktivitäten von Africat aufklärt. Anschließend werden wir hierher zurückgebracht und können ohne Zeitnot unseren Lunch, den wir jetzt der besseren Vorbereitung wegen, vorbestellen sollen, zu uns nehmen. Es scheint alles gut organisiert zu sein. Außer uns wartet nur noch eine andere Schweizer Familie. Sie bekommen einen eigenen Jeep mit Guide zugeteilt. Und wenige Minuten später erscheint auch Gideon, unser Guide. Wir genießen das Programm mit ihm. Er informiert in englischer Sprache umfangreich über das Projekt Africat und beantwortet auch alle Fragen kompetent. Wir können einige wirklich schöne Fotos schießen und freuen uns sehr, dass wir mit ihm allein unterwegs sind. Das kleine Museum mit angeschlossener Krankenhausabteilung ist sehenswert. Wir erfahren auch, dass man das day visitor Programm nicht mit dem Hauptkomplex Okonjima verbinden will. Dort werden exklusiv noch viel mehr Aktivitäten angeboten, aber Leoparde „auf Befehl“ sind auch dort nicht einfach zu sichten, denn die Tiere leben im Freiraum und werden nicht gefüttert. Man hat auf den angebotenen Pirschfahrten also auch nicht immer Erfolg, auf einen Leopard zu stoßen. Allerdings tragen einige Tiere sogenannte Ortungshalsbänder, die die Aufspürung im Fall einer Annäherung erleichtern. Darüber hinaus lernen wir noch, dass Geparde in Gruppen leben und ortsansässig sind, Leoparde aber Einzelgänger, die ein Vielfaches an Platz / Revier benötigen. Wir haben also bei unserer Sichtung im Etosha Nationalpark viel Glück gehabt. Zurück im Visitor-Center werden uns die bestellten Chickenburger mit viel Salat und Sprossen ansprechend angerichtet serviert. Es schmeckt alles ausgesprochen gut und ist vor allen Dingen wirklich frisch zubereitet. Den Eintrittspreis von 350 Nam$ plus das Mittagessen von 100 Nam$ pro Person können wir abschließend zusammen per Kreditkarte bezahlen. Es hat uns sehr gut gefallen und ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert."
uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Das klingt alles sehr interessant. Hattet Ihr die Tour vorgebucht? Könnte man zeitmäßig anschließend noch nach Windhoek fahren (im Hellen)?
@Gnukuh, ja, wir hatten die Tour noch von Deutschland aus vorgebucht. Man wird auch gleich beim Abbiegen von der Hauptstraße und dann noch mal bei den Toren nach der Buchung gefragt. Es gibt täglich zwei Touren. Wenn Ihr die erste nehmt ( 11.30h?, so genau weiß ich es nicht mehr) habt Ihr auf jeden Fall genügend Zeit, im Hellen nach Windhoek zu kommen.
Gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)