tauThemenstarter123 Beiträge · seit 201109. März 2012 ·
Halle zusammen,
hier eine vielleicht etwas eigentümliche Frage, aber da wir einen Nichtschwimmer in unserer Gruppe haben, überlegen wir nun, ob Mokoro-Touren für ihn geeignet sind. Wie tief ist das befahrene Wasser? Kann man stehen oder gibt es größere Tiefen die auf den Mokoro-Touren überfahren werden?
Kann mir hier jemand eine Auskunft geben? Wir würden natürlich ungerne unseren Mitfahrer im Wasser verlieren.😮
Wäre schön, wenn uns hier jemand etwas zu unserem Problem sagen könnte!
.....ohne darauf einzugehen, wie tief oder untief das Wasser ist, ich würde aus vielen Gründen davon unbedingt Abstand nehmen....... M. E. gehören nur des Schwimmens Kundige auf ein Mokoro....
Hallo tau, also ich habe schon etliche Mokoro-Touren gemacht und habe noch keinen ins Wasser fallen sehen. Aber: Man muss schon ziemlich still sitzen, denn die Dinger haben keinen Kiel. Das Problem im Ernstfall ist dann auch jemanden aus dem Wasser wieder in das schwankende Ding zu kriegen, ohne dass alle im Wasser landen. Häufig ist die Wassertiefe so, dass man noch stehen könnte (kommt natürlich darauf an, wie groß / klein der Nichtschwimmer ist 🙂 ) Das mit der Schwimmweste ist auch so eine Sache, denn wann fällt man möglicherweise überhaupt ins Wasser? Sollte man wirklich mal eine unvorhergesehene Begegnung mit einem "Wassertier" haben, dann hilft auch die Schwimmweste wenig. Alternative: Sucht euch eine Lodge, wo ihr mit einem Motorboot eine Tour machen könnt, denn mit Angst in ein Mokoro zu steigen, macht dann auch keinen Spaß. Gruß: Burschi
Hallo, Burschi du schreibst: Aber: Man muss schon ziemlich still sitzen, denn die Dinger haben keinen Kiel. Das Problem im Ernstfall ist dann auch jemanden aus dem Wasser wieder in das schwankende Ding zu kriegen, ohne dass alle im Wasser landen. Häufig ist die Wassertiefe so, dass man noch stehen könnte (kommt natürlich darauf an, wie groß / klein der Nichtschwimmer ist ) Das mit der Schwimmweste ist auch so eine Sache, denn wann fällt man möglicherweise überhaupt ins Wasser? Sollte man wirklich mal eine unvorhergesehene Begegnung mit einem "Wassertier" haben, dann hilft auch die Schwimmweste wenig. Ohne Panik 🤩 verbreiten zu wollen,würde ich mich darauf nicht verlassen, denn so eine Tour kann ggf. schon sehr abenteuerlich enden, wie ausgiebige Berichte gezeigt haben. Da hilft eigentlich nur "Schwimmen lernen", denn zu spät ist es ja nie! Gruss von myrio
Ich habe Dezember 2011 eine Mokoro Tour gemacht. Und ich muss sagen, zu dieser Zeit ist wirklich wenig Wasser vorhanden. Das ändert sich im Winter. Dazu kann ich jetzt nix sagen. Da ich nur im Sommer da war.
Wir sind als Gruppe im Delta schwimmen gewesen, das Wasser war Knie hoch, zumindestens im Neben Channel des Hauptstromes. Dort habe ich kein Krokodil o.Ä. gesehen. Abends kamen Hippos aber die haben wir nur gehört nie gesehen. Wenn man ins Wasser fliegt und da ist wirklich ein Croc oder Hippoo, da kannst du auch als schwimmer sehr viel machen. Ich spreche da aus Erfahrung. war zwar nicht der Okavango, sondern der Zambezi. Nur da bin ich mit meinen Schaluch boot beim raften gekentert. Auf einmal schwamm nebenmir ein Krokodil. Und eins könnt ihr mir glauben, gegen Tiere im Wasser hat kein Mensch eine Chance. Von daher Schwimmweste ja, würde ausreichen. Denn immerhin ertrinkt man dann nicht. MFG
Ein normal großer Mensch kann dort wo die Mokoros entlang fahren auch immer stehen. Die Poler müssen ja schließlich mit ihrerm Stecken auf den Grund kommen.
Allerdings besteht bei einem Nichschwimmer auch bei 1,0 - 1,5 Meter Wassertiefe schon die Gefahr, dass er beim Kentern in Panik gerät. Aus diesem Grunde würde ich auf jeden Fall zu einer Schwimmweste raten.
Ich habe persönlich eine Engländerin kennengelernt die im Wasser gelandet ist weil sich der jugendliche "Gondoliere" wohl bescheuert angestellt hat. Tiere im Wasser waren jedenfalls nicht die Ursache.
tauThemenstarter123 Beiträge · seit 201121. März 2012 ·
Hallo,
Danke für Eure Antworten. Mit Schwimmweste- oder noch besser Flügelchen kann ich ernsthaft keinen 50-jährigen Mann in ein Mokoro setzen.;)
Aber vielleicht können diejenigen, die schon mal vor Ort waren mir mitteilen, wie tief das Wasser auf den Touren ist. Wir sind im September 2012 im Gunns Camp.
Wenn man noch halbwegs stehen kann, kein Problem, nur wenn es erheblich tiefer wird, dann haben wir ein solches.:(
Würde mich schon über eine konkrete ERfahrung oder Tipps freuen. Danke !
tja - was soll man dazu sagen. Wäre Deine Fragestellung nicht ernst gemeint, müsste man lachen. Das lass ich aber mal lieber bleiben.;)
Pass auf - wir waren zur gleichen Zeit wie Du das vorhast im Okavango-Delta und haben dort eine ganztägige Mokoro-Tour gemacht. Das war Ende September 2011, es hat uns sehr großen Spass gemacht. Die Tiefe des Wassers war mal so und mal so. Teils hättest Du im Wasser spazieren gehen können, so seicht war das, und teils war´s bestimmt einige Meter tief.
Die Frage wegen "Nichtschwimmer" hab ich mir nicht gestellt, weil wir beide sehr gute Schwimmer sind. Aber wenn da einer in Eurer Gruppe dabei ist, der das Schwimmen nicht kann, dann hat er doch wahrscheinlich auch Angst. Und mit Angst wird der gute Mann auch keinen großen Spass haben. Denke ich mir ?!?
Schwierig, einen Rat will ich Dir da lieber nicht geben, das sollte Euer Nichtschwimmer in einer ruhigen Minute mit sich selbst ausmachen.
Hoffe, ich konnte helfen, ich denke aber eher nicht. 🙁
Viele Grüsse und in meinem Reisebericht unten kannst Du die Mokoro-Tour nachlesen, falls Du willst.
Ich hätte da auch mal eine Frage zu den Touren mit dem Mokoro. Wir fahren im Oktober nach Botswana und freuen uns schon total.
Habt Ihr Tipps oder Empfehlungen, wie man seine Kameraausrüstung auf dieser Tour schützen kann ?😊 Es wäre sehr schade, wenn ich wegen eines Wasserschadens keine Fotos mehr machen könnte.
Wie habt Ihr das gehandhabt? Oder habt Ihr die Kamera nicht ins Boot mitgenommen (was sehr schade wäre)
deswegen würde ich mir keine Sorgen machen - es sei denn du stehst auf im Mokoro oder kenterst aus irgendeinem (seltenen) Grund. Wir waren 2007 3 Tage mit dem Mokoro unterwegs und haben nie Spritzwasser auf die Kameras bekommen. So leicht, geräuschlos und sanft fährt kein Motorboot. Deswegen ist das Mokoro ideal für Tierbeobachtungen und man kommt nah ran! Allerdings sollten die Poler genügend Abstand halten von den Hippos - mit denen ist nicht zu spaßen!Ich würde auch darauf achten, dass die Leiter keinen unerfahrenen leichtsinnigen "Bootsführer" einsetzen, dessen Ehrgeiz es ist möglichst nahe an die Hippos zu kommen!
Noch ein Tipp zum längeren Sitzen:
es braucht viel Sitzfleisch, man kann sich nicht viel bewegen und 3 Stunden sind schon mal dicke drin-vor allem ohne Rückenstütze!Und da kein Kiel, darf man sich nicht ruckartig drehen (wenn ein Wasserlöwe im Angriff ist)!
Wir haben nach der ersten Schnuppertour von unseren Guides einen abgesägten Campingklappstuhl zum Sitzen in´s Boot bekommen: damit ließ sich viel länger und entspannter die Bootstour aushalten! Man sitzt auch ein wenig höher. Da an jeder Ecke ein Motiv zu sehen war, ist es auch nicht langweilig! Ich habe mit einem Superweitwinkel an der Digitalfilmkamera tolle Fahraufnahmen gemacht durch die Papyrusfelder u. Wasserkanäle und vorbei an den Seerosen (Makro!). Ich hoffe, das hat dir etwas geholfen! Einen wasserdichten Beutel würde ich zur Sicherheit trotzdem mitnehmen!
Danke für Eure Antworten. Mit Schwimmweste- oder noch besser Flügelchen kann ich ernsthaft keinen 50-jährigen Mann in ein Mokoro setzen.;)
Aber vielleicht können diejenigen, die schon mal vor Ort waren mir mitteilen, wie tief das Wasser auf den Touren ist. Wir sind im September 2012 im Gunns Camp.
Wenn man noch halbwegs stehen kann, kein Problem, nur wenn es erheblich tiefer wird, dann haben wir ein solches.:(
Würde mich schon über eine konkrete ERfahrung oder Tipps freuen. Danke !
Grüsse tau
Hallo,
warum denn nicht - eine Schwimmweste ist doch ein angebrachtes Hilfsmittel, nicht nur für Schwimmer, egal wie tief das Wasser ist. Beim White Water Rafting in Vic Falls sitzen sogar gute Schwimmer mit Sturzhelm und Weste im Boot... Die Kanutouren auf dem Sambezi gehen nie ohne Weste raus. Ebenso führt die Mahangu Lodge im Caprivi ihre geführte Kanutour (geführt) mit Schwimmweste durch. Man(n) muss sich nicht schämen, so ein Ding anzulegen!!!!!!!!!!!!!!! Es wäre kein Einzelfall und um demjenigen ein gutes Gefühl zu geben, damit er es auch erlebt und genießen kann, würde ich als Schwimmer auch eine Weste umtun. Gruppengedanken auf deutsch.