CAPRIVI als Ersatz für das O-Delta! Reise 2011

128 Antworten · 50,4k Aufrufe · gestartet 16. Dez. 2011 von Schgody
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Themenstarter186 Beiträge · seit 201104. Jan. 2012 ·
Hallo,
weiter gehts also.....wie gesagt Richtung Mahangopark.
Es ist früher Nachmittag, eine ca. 30-minütige Fahrt zuerst 4 km Richtung Divundu.
Der Weg ist bei Trockenheit gut zu befahren, es geht immer am besagten Zaun entlang, dahinter ein großes, künstlich beregnetes Feld, das gerade abgeerntet wird. Am nächsten Tag wird es dann brennen! Erinnerte uns doch sehr an die Stoppelfeldfeuer in den 60er Jahren hier bei uns.

Kurz vor der B8 auf der rechten Seite scheinbar ein Gefängnis oder eine ähnliche Anstalt, zumindest machte dies den Eindruck - wir haben nicht weiter nachgeforscht. Links auf die B8, Kontrollpunkt vor der Brücke passiert ( dort wurden wir nie kontrolliert, lediglich durchgewunken)

Baustelle an der Brücke über den Okavango bei Divundu


Wenige Meter hinter der Brücke dann Richtung Botswana zum Mahangopark, die Strasse verläuft parallel zum Fluß, vorbei an der Einfahrt zum staatlichen Resort und dann noch ca. 20km geradeaus.
An der Parkeinfahrt wird im Gebäude die Parkgebühr entrichtet.
Regulär 90,00 N$ für 2 Personen und Auto.
Ich gebe 100,00 und verzichte aufs Wechselgeld. Dafür bekomme ich eine sehr detaillierte "Einweisung" der sehr freundlichen Dame in Uniform.
Zum Schluß verrät sie mir, das das Tor nicht abgeschlossen wird und man durchaus auch nach Sonnenuntergang noch problemlos im Park bleiben könnte und auch wieder rauskäme.....
Sehr nett von ihr, aber schon aus Rücksicht auf die Tierwelt und unsere eigene Sicherheit verlassen wir rechtzeitig das Gebiet, um auch sicher vor der Dunkelheit wieder auf unserem Campingplatz zu sein.

Bereits wenige Meter hinter dem Park-Eingangstor geht es links ab und wir sind drin!
Ca. 1km kurvige Fahrt durch den Busch, wenig bzw. Tiere nicht direkt am Weg, doch dann erstreckt sich die "Flußaue" des Okavango auf der linken Seite und schon sind die ersten Flusspferde am Ufer zu sehen.Davor Warzenschweine und Wasserböcke. Das hat uns überrascht....doch es kommt noch besser!
Wir fahren auf dem sehr gut befestigten und markierten Hauptweg durch den Park.Hin und wieder gibt es kleinere Abzweige, sandige Wege, die nach kurzer Zeit wieder auf den Hauptweg führen.

Mit unserem 4x4 ist es absolut problemlos zu fahren, deswegen nehmen wir jeden kleinen Umweg gerne, da wir so auch immer etwas näher Richtung Fluss kommen.
Der Park ist sehr schwach frequentiert, zumindest während unseres Aufenthaltes dort. Das macht natürlich umso mehr Spaß. Wir haben die Highlights für uns alleine - ein Genuß und allemal das Geld wert!

Und hinter der nächsten Kurve....
gehts dann weiter!
Gruß
Eddie
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2012
Themenstarter186 Beiträge · seit 201105. Jan. 2012 ·
Hallo,

weiter gehts im "Mahango Game Reserve" (wenn man das bei google maps so eingibt,bekommt man einen guten Überblick der Landschaft).
Der Hauptweg führt ca.15km entlag des Flusses auf der einen Seite und Buschland auf der anderen Seite.
Der Blick Richtung Wasser ist immer mit Leben , heißt mit Tieren und üppiger Vegetation erfüllt. Aus dem Busch auf der anderen Seite kann sich jederzeit ein Elefant ,Büffel oder gar Löwe in den Weg stellen.

Wir haben Glück, zuerst zwei Elefanten links, also beim Wasser, jedoch weniger als 50 Meter vom Weg. Später ebenfalls in Wassernähe eine Herde von ca. 20 Tieren.
Eine sehr schöne Kombination - blaues Wasser - tiefgrüne Weide - dunkelgraue Riesen.....und eine Ruhe vom Feinsten.
Auf dem Weg zu unserem "Wendepunkt" ( Tip von der freundlichen Parkangestellten am Tor) bewundern wir noch die riesigen Baobabs und machen schließlich direkt am Wasser , ein Nebenarm des Hauptstroms, unsere Kaffeepause.
Hier der Spot bei google-maps:
Picnic Point Okavango


Wir bleiben im oder sehr nahe am Auto - man weiß ja nie....
Vor uns tauchen zwei Hippos auf, ein weiteres hören wir sehr nah im Schilf schmatzen schnauben oder was auch immer.
Eindrucksvoll und spannend - dazu gesellen sich die vielfältigen Vogelarten.
Eine blau schimmernde Blauracke hätte mich fast ans Wasser gelockt - aber aus dem Wageninneren der lebensrettende Rückpfiff...naja, vielleicht besser so!
Muß eben auch einmal ohne Fotobeweis gehen.

Auf der Rückfahrt treffen wir auf deutsche Besucher, d.h. wir werden freundlich von ihnen gestoppt und sofort mit Fragen nach Löwen, Elefanten und Büffeln torpediert, das ganze in feinstem "german-english".
Meine knappe Antwort: nöö, jau, nöö. Aus dem zweiten "nöö" sollte kurz darauf jedoch auch ein "jau" werden.

Wir fahren den gesamten Weg genauso wieder zurück, wie wir hingefahren sind, alle kleinen "Umwege" werden mitgenommen - man weiß ja nie.

Auf der großen Fläche ca. 3km vor dem Hauptweg, diesmal in Fahrtrichtung rechts, sehen wir unsere ersten Büffel, es sind etwa 30 Tiere die in aller Ruhe dort weiden und mich irgendwie an unsere Kühe erinnern.
So haben auch wir nun endlich unsere BIG FIVE zusammen, großes Kino!
Für heute gehts zurück ans Lagerfeuer mit Rotwein und Lamm....

Morgen kommen wir wieder, das ist beschlossen - in diesem Bericht gehts dann aber schon weiter zum nächsten Camping-Highlight - und das wird der Hammer!!!
Und zwar in jeder Hinsicht....
Bis dahin
Gruß
Eddie
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zuletzt bearbeitet 05. Jan. 2012
Themenstarter186 Beiträge · seit 201106. Jan. 2012 ·
Hallo,

und willkommen im Caprivi.....
Gestern habe ich ja schon angedeutet, dass wir am zweiten Tag unseres Aufenthaltes nochmals den Mahango-Park besuchen wollten....haben wir auch getan und es war wieder ein schönes Erlebnis. Allerdings will ich Euch nicht weiter mit Einzelheiten - man muss es einfach selbst erleben!

Bevor es weitergeht Richtung Nambwa Campsite decken wir uns mit dem nötigen Vorrat ein. DercSupermarkt an der Abzweigung B8 Richtung Botswana ist dafür genügend ausgestattet-die wichtigsten Lebensmittel und Getränke sowie Eis ist in guter Auswahl vorrätig. An der Tankstelle am Supermarkt wird selbsverständlich wieder vollgetankt!

Wir nehmen noch einige Dosen Cola, sprite und Fanta für die Jungs an der Campsite mit - als kleines Dankeschön für die tolle Gastfreundschaft und den schönen Service. Und ein Sportdress gabs obendrein!



....noch eine Nacht an den tosenden Fällen und es geht weiter.

Also schlaft recht schön.....
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Themenstarter186 Beiträge · seit 201107. Jan. 2012 ·
Guten Morgen,

nicht nur hier , sondern auch an den Popa-Fällen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Campsites werden wir hier weder von Vogelgezwitscher, einem schlaflosen Gockel oder anderen Tiergeräuschen geweckt.
Es ist vielmehr der sonst so still vor sich hinfließende Okavango, der hier den Ton angibt.

Macht nichts, wir wollen das genau so: früh auftsehen und ja nichts verpassen😂
Bereits 1 Stunde nach dem Aufstehen sind wir abfahrbereit es ist 7.00 Uhr.
Wir wären also gegen 9.00 Uhr am nachten Zielpunkt. Zu früh! Dort könnten wir noch schlafende Urlauber wecken, das wollen wir nicht.
Also machen wir es uns noch oben auf der Aussichtsplattform gemütlich, schlürfen genüßlich noch einen Kaffee und beobachten das Geschehen um die Wasserfälle.
Dabei schauen wir nochmals in unseren Prospekt "Caprivi Conservancy Trail" und stimmen uns auf die nächste Destination ein.
Es kamen hiefür drei Plätze in Frage, alle gut 200 km entfernt - also in 3 Stunden gemütlicher Fahrt gut zu bewältigen. Wegen der hier häufig anzutreffenden Elefanten ist die Höchstgeschwindigkeit auf der Teerpad auf 80km/h limitiert. Zu Recht, wie wir selbst erleben durften.

"Bum Hill Campsite" , Nambwa Camsite oder Rupara Campsite waren die drei Alternativen. Unsere Entscheidung ging klar zugunsten des Nambwa Campsite.
Hier die Koordinaten für Google -Maps: S17.8759/E23.3183.
Da fahren wir jetzt hin.....


Ihr könnt es Euch ja schon einmal ansehen.....per Satelit....
Gleich sind wir da....
Bis dahin
Eddie


das ist jetzt nur ein Test - mal sehn obs klappt
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zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2012
1’927 Beiträge · seit 200807. Jan. 2012 ·
Hallo Eddie,

wenn ich mich mal reinklicken darf.

Wir wollen in 2 Wochen in die Gegend und ich hatte "Bum Hill" angedacht. Gabs einen Grund, dort nicht hinzufahren oder war das eine reine Bauchentscheidung.

schöne Grüsse
Peter
570 Beiträge · seit 201107. Jan. 2012 ·
Was auch immer der Gecko in den Augen hat... die Reflektion.... Faszinierend diesem Tier auf dem Bild in die Augen zu sehen.

Du sprichst wirklich oft vom Prospekt "Caprivi Conservancy Trail"..... ich weiß, dass du den in Namibia mitgenommen hast... du bist aber die einzige Quelle im Internet die ich finde, die davon berichtet. Steht irgendwas auf dem netten Prospekt, das einen hinweiß geben könnte, wo man sowas herbekommt?

Die Informationen über Caprivi sind ja immer recht Dünn in allen Reiseführern die ich kenne (Bradt ist nicht schlecht..) selbst hier im Forum muss man sehr gezielt suchen.

Ach ja: Jambotessi hat mir verraten das Bummhill abgebrannt sei (vor kurzem?) und dass es wohl ja nicht soooo schnell wieder aufgebaut wird. Schreibt sie übrigends hier 😉

Auf jedenfall... weiter schreiben! Gefällt mir sehr gut.
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2012
570 Beiträge · seit 201107. Jan. 2012 ·
peter 08 schrieb:Amos, hier findest Du einiges

http://www.ast-reisen.de/caprivi-region-lodges.php
leider nur die Lodgen.... bin Camper 😉

Und leider auch keine sonstigen Informationen (ausser eine Seite "was ist Caprivi")
Teilweise sogar sehr irreführend

für Mahango: "Es sind nur 4 x 4 Geländewagen erlaubt, mindestens zwei Wagen pro Gruppe. Besucher müssen sich selbst versorgen. Schlafgelegenheit sowie Nahrung sollte für min. 3 Tage eingeplant werden. Kein Kiosk, kein Treibstoff. Tankstellen sind in Tsumke, Bagani, Mukwe, Divundu oder Rundu zu finden."

Das stimmt eher nicht (siehe Forum....)

Danke dennoch für die Mühen
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
Themenstarter186 Beiträge · seit 201107. Jan. 2012 ·
Hallo Peter,

bei unserer Planung brauchten wir eine Übernachtungsmöglichkeit, die ca 3 bis max. 4 Stunden Autofahrt - das ist unsere Philosophie, möglichst "kurze" Tagesetappen, von den Popa-Fällen, befindet.

Zur Auswahl standen auf dem Prospekt:
1.Bum Hill Campsite
2.Nambwa Campsite
3. Rupara Campsite

der letze Platz, also Rupara ist wegen der längeren Anfahrt ausgeschieden.
Es blieben noch Platz 1 + 2. Wir haben uns aufgrund der zu erwartenden 4x4 Strecke (ein bisschen Spaß muß sein...) sowie der Aussicht auf diverse BIG FIVE - Exemplare und der weiteren Entfernung zur B8 eben für Nambwa entschieden.
Und das war gut so!
Es waren also rein subjektive Gründe für diese Entscheidung, wir kannten ja beide noch nicht.

Gruß
Eddie
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zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2012
Themenstarter186 Beiträge · seit 201107. Jan. 2012 ·
@Amos

Das mit Mahango hört sich eher nach Khaudum an......
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zuletzt bearbeitet 07. Jan. 2012
Themenstarter186 Beiträge · seit 201107. Jan. 2012 ·
Hallo mal wieder....

@Amos: Vielen Dank für das Lob!
Ja, ich zieh das hier durch bis zum Rückflug....auch wenns mal kleinere Pausen gibt, ist halt ein Fortsetzungsroman:)

Zu Deiner Frage:
Es stimmt, die Infos über das Caprivi, und speziell Camping dort, sind eher dünn.

Auf dem Prospekt hane ich noch folgenden Hinweis gefunden:

Further Contact Details:
IRDNC OFFICE Katima Mulilo
E-Mail: irdncc@iway.na
Tel.: +0264(0)66 -252108

Vielleicht bekommst Du da mehr raus.

Wir haben alle Plätze auf GUT GLÜCK angefahren, und wenn mal niemand ausser uns da war, haben wir uns einen Platz ausgesucht, uns dort eingerichtet und wenn dann immer noch keiner aufgekreuzt ist, haben wir bei der im Prospekt angegebenen Tel.Nr. angerufen. Nach spätestens 30 Minuten kam prompt der "Zimmerservice".
Freundlich und hilfsbereit waren ALLE!



Nahe des Nambwa-Camping.

Gruß
Eddie
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Themenstarter186 Beiträge · seit 201108. Jan. 2012 ·
Schönen Sonntag an alle hier im Forum!

Zur Abwechslung und zur Einstimmung auf das Erlebte am Kwando gibt es heute einmal weniger Worte, dafür einige Bilder.....



Nur wenige hundert Meter vom Camping-Platz und wenige Meter vom Weg von der B8!
Morgens gegen 7.30 Uhr.



Aufgenommen vom Boot während einer morgendlichen Ausfahrt.



Afrikanischer Fischadler nähe "Horseshoe"



Gast am Zeltplatz (glaube ein Monitor?)



Er war eigentlich ganz entspannt, trotz shooting...




Mutter mit Kind - Hippos gibt es dort satt!



Affen auch immer präsent...

Ihr seht schon, es gibt viel zu berichten!
Bis dahin
Gruß
Eddie
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zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2012
Themenstarter186 Beiträge · seit 201109. Jan. 2012 ·
Hallo,

heute erst einmal nur ganz kurz:

Es wurde ja schon festgestellt, dass es für das Caprivi-Gebiet nur spärliche Informationen gibt.
Ich habe deshalb den von mir als Planungsgrundlage benutzten und hier schon öfters erwähnten Prospekt einmal fotografiert und stelle hier einfach die Fotos ein.









Hoffe, dass ich da jetzt nicht gegen irgendwelche Urheberrechte verstosse....aber die Betreiber der Campsites haben sicher nichts dagegen!!!
Gruß
Eddie

P.S. die Originale habe über 3MB, wer Interesse hat einfach kurz melden. Ich sende diese dann per mail.
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zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2012
Themenstarter186 Beiträge · seit 201110. Jan. 2012 ·
Hallo,

jetzt geht es rein ins Caprivi......200km B8 Teerpad sind in einer gemütlichen Vormittagstour bewältigt.
Eine kleine Gruppe Elefanten - geschätzt 10 - sind wenige Kilometer vor Kongola am rechten Strassenrand aufgetaucht. Sie machen aber keienrlei Anstalten, den Weg zu queren. Wir können mit unserer Geschwindigkeit gefhrlos passieren - danke! Fürs Erlebnis und die Vorbeifahrt. Diesmal ohne Fotos, es ging alles zu schnell.


Macht nichts, es geht gleich rechts ab Richtung Nambwa-Campsite.
Etwa 1000 Meter vor dem Kontrollpunkt Kongola ist der Platz ausgeschildert.
Der Weg steigt gleich etwas an und die hohen Sandspuren lassen erahnen, dass der Hinweis auf "only 4x4" durchaus berechtigt scheint.
Obwohl wir nun schon fast 20 Mal in Namibia unterwegs sind, gehören wir natürlich noch lange nocht zu den erfahrenen "Offroadern".
Gleich nach dem Einbiegen stoppen wir - raus um die Radnaben umzustellen, 4x4 Low rein und jetzt sehen wir Mal , wie lange wir für die angekündigten 13 Kilometer bis zum Nambwa Camping brauchen.
Schlussendlich spielt die Zeit keine Rolle, wir sind im Urlaub, die Sonne steht hoch und die AC jobbt! ( Klimaanlage läuft - für alle die noch keinen Kontakt zum Namibia-Deutsch hatten - wobei AC natürlich komplett ausgesprochen wird:).

Kleiner Exkurs:
Die meisten Ziele in Namibia lassen sich in der Regel mit 2x4 erreichen.
Dort wo es absolut nicht geht wie z.B. Sossusvlei etc. warten freundliche Shuttles auf uns. Deshalb sind wir auch meist mit 2x4 unterwegs, ja sogar PKW VW Polo bis nach Harnas haben wir schon ohne Probleme gefahren!!!
Das sieht hier im Caprivi doch schon anders aus - schon kleine Umwege wie im Mahango-Park beschrieben, können da zum Problem werden.
Also: Caprivi unbedingt mit 4x4 bereisen - es ist einfach entspannter aus einem Sand- oder Schlammloch zu entkommen...

Hier haben wir es allerding "nur" mit tieferen Sandspuren zu tun.
In denen schwimmen wir jetzt zum nächsten Highlight....

Bis dahin
Gruß
Eddie
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Themenstarter186 Beiträge · seit 201110. Jan. 2012 ·
und wieder mal kurz Hallo!


Wir befinden uns jetzt also auf der 4x4 - Strecke Richtung Nambwa.
Für Profis sicher ein Klacks - aber wie gesagt wir sind Offroad-Greenhorns.
Spaß gemacht hat es trotzdem, auch wenn die Rückfahrt später sehr viel entspannter verlaufen sollte.
Am "Horseshoe" habe ich nämlich von einem einheimischen Guide, der mit Touristen dort Pause gemacht hat, eine freundliche Einweisung in das ABC des 4x4 - Fahrens bekommen - gratis versteht sich. Doch dazu später mehr.

Kurz und gut - die 13 Kilometer kamen uns doch eher wie , na sagen wir mal 50 km vor und mein körperlicher Zustand entsprach dem einer Zielankunft eines 10.000m - Laufs, von denen ich schon so einige auch im Wettkampf absolviert habe - ich weiß also wovon ich rede.
Und wie ich das hier so schreibe , fange ich schon wieder an zu schwitzen....
Meien Frau hat die Fahrt dann auch ganz gut überstanden. Späestens jetzt wissen alle Profis, was auf der Fahrt so lief....:)

Pünktlich zur Mittagszeit - typisch Touri - erreichen wir nach einer sehr schönen Fahrt durch den Busch das Camp. Das Auto hat es auch ganz gut überstanden.
Im Ernst: Es ist eine wirklich schöne Strecke, man hat immer wieder einen schönen Blick auf die Floodplains, ich sag immer Flußaue- oder Niederung -egal wir wissen was gemeint ist.
Schon auf dem Weg immer wieder klare Zeichen: Elefanten sind hier zuhause!

Am Tor bzw an der kleinen Rezeption, die sich idyllisch im Schatten versteckt erwartet uns........niemand!
Wir stellen unser Auto also nahe des kleinen Office ab und machen uns auf die Suche. Da uns auf der Fahrt einige Autos mit Dachzelt entgegenkamen hatten wir dei Befürchtung evtl. zugewiesen zu werden, da wir nicht vorgebucht hatten.
So haben wir dann eine gute Viertelstunde gesucht, schon einmal die wirklich Top-Sanitäranlagen getestet und ausser ein paar Gästen auf Platz 3 niemanden angetroffen. Selbst das Gebäude der Bediensteten war verlassen.
Was also tun?
Wir haben uns entschieden, Platz 6 - der schönste und abgelegenste mit eigenen Küchen - und Sanitäranlagen - zu belegen.
Sooooo schöööööööööööön direkt am Fluß, riesige Bäume , Schatten den ganzen Tag.
Hoffentlich dürfen wir bleiben!


Nachdem wir uns eingerichtet hatten noch ein kurzer Rundgang mit der Suche nach irgendjemandem, der uns hier offiziell aufnimmt - ohne Erfolg.
Also den schon berühmten Prospekt wieder zur Hilfe und die dort angegebene Telefonnumer gewählt.
Tatsächlich meldet sich ein Peter und nachdem ich Ihm unser Anliegen geschildert hatte nur die knappe Antwort: Das könne er auch nicht entscheiden, außerdem sei es sehr hot und die Männer vom Zeltplatz würden wohl irgendwo schlafen.........

Dann lassen wir sie mal in Ruhe und träumen davon, dass wir bleiben dürfen...und das möglichst auf Platz 6!

Nach dem Erwachen gehts hier wieder weiter...
Gruß
Eddie
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zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2012
25 Beiträge · seit 201010. Jan. 2012 ·
Interessanter Bericht
Sag mal Eddie, bist du da jetzt und in Echtzeit im Netz- wie funktioniert dass Sat-fon??:)
Weiter so mit freundlichem
Gruß Horst
Themenstarter186 Beiträge · seit 201110. Jan. 2012 ·
Hallo Horst und natürlich alle anderen hier....

danke für Dein Lob!

Ja, gerne wäre ich jetzt vor Ort zur Live-Berichterstattung.
Die Reise war schon im November und jetzt verarbeite ich hier alles Erlebte, um die Zeit bis zum nächsten Namibia-Aufenthalt zu verkürzen und Euch einige Infos zu geben.

Gruß
Eddie
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248 Beiträge · seit 200910. Jan. 2012 ·
Hallo Eddie,
immer wieder schön zu lesen.
habe ich es übersehen oder hast du den Namen des Camps an den Popafällen irgendwo versteckt? Auf welchem Platz habt ihr übernachtet? Und im Mahangao habe ich es richtig verstanden: ihr seid nur am Fluss entlang gefahren, also keine Rundfahrt?
Danke und Gruß Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
Themenstarter186 Beiträge · seit 201111. Jan. 2012 ·
Hallo Hannonaer,

an den Popafällen: N//goabaca Campsite - S1811298/ E21.58214
Nur falls Du gleich mal hingucken möchtest....hoffe die Wolke hat sich verzogen:)

Ja, im Mahango Park sind wir quasi nur am Fluß hin und zurück gefahren, mit den jeweiligen kleinen "abstechern" zu den Viewpoints.

Gie große Runde auf der anderen Seite haben wir uns gespart, da ist kein Wasser nur Busch - davon haben wir bei unseren Reisen schon reichlich gesehen....

Gruß
Eddie
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