HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201121. Nov. 2011 ·
Tag10 +11: Etosha Park - Unterkunft Okaukuejo
Schweren Herzens haben wir nach dem Frühstück das Heavens Gate und die Vingerklip Lodge verlassen. Uns hat es hier wirklich sehr sehr gut gefallen (*seufz*). Aber die Tiere im Etosha Park warteten ja auf uns - zumindest haben wir uns eingeredet, dass sie ausschließlich auf uns gewartet haben und uns bestens unterhalten wollten. Da wir im Jahr zuvor in der Serengeti waren und dort unbeschreibliche Erlebnisse und vor allem unzählige und riesige Herden gesehen haben (einmal sind wir ca. 30 Minuten eine Straße entlang gefahren und haben bis zum Horizont nur Gnus und Zebras gesehen - schätzungweise mindestens 50.000 Tiere), hatten wir eigentlich keine großen Erwartungen gehabt. Nach dem Motto:" Wir haben ja schon alles gesehen, hier gibt es ja nicht soviel Tiere, aber es gehört halt dazu". Die ersten 5 Stunden bestätigten dies auch…aber dann sollte alles ganz anders kommen….😃
Also fuhren wir so schnell wie möglich Richtung Etosha Park und passierten kur vor 11 Uhr das Anderson Gate und betraten den Park. Juhuuuuu 🤩
Als erstes fuhren wir in das Camp Okaukuejo um uns anzumelden und die Parkgebühren zu bezahlen. Zu diesem Camp wurde ja schon viel und kontrovers geschrieben. Ich dachte mir, so schlimm wird es ja nicht werden, wenn das Essen halt mal nicht so gut ist, ist das ja nicht schlimm, satt werden wir schon werden. Naja, auch das kam anders 🙁 😠 . Irgendwann kamen wir bei dem unfreundlichen und lustlosen Empfang auch dran und waren froh, als wir fertig waren. Ja nicht ein Satz den Gästen zuviel sagen *ggrrr* Zum Glück zeigte uns eine Touristin ein Buch, in dem Tiersichtungen eingetragen werden konnten. Wir schauten rein und sahen, dass morgens 20km entfernt bei Okodenka 8 Löwen nach einem kill gesichtet worden sind. Also machten wir uns auf und fuhren los. Leider sahen wir die Löwen nicht mehr, vielmehr einen deutschen Besserwisser-Touristen, der sich lauthals mit anderen unterhielt, dass er ja schon immer hierher fahre und mindestens 14 Tage im Etosha Park sei und er sich jeden Abend mit den (allein auf ihn wartenden) Guides austausche, da er ja immer alles sieht und er überhaupt der Beste sei und auch allen Tipps geben könne. Grausam……
Wir fuhren weiter, weil diese Spezies von Etosha-Park Bewohnern wollten wir nicht zulange beobachten…wir sollten sie aber noch öfters entdecken.
So fuhren wir weiter und sahen lediglich eine Giraffe, die auf der Schnellstrasse Richtung Okodenka unterwegs war.
Meine Stimmung verfinsterte sich langsam. Aber es ist ja nicht schlimm, wir hatten ja letztes Jahr schon soviel gesehen. Nach insgesamt 3 Stunden kamen wir im Camp an, luden unsere Sachen aus und legten uns erstmal hin. Wir waren beide sehr müde und entschlossen um kurz vor 16 Uhr nochmals loszufahren. Wir klapperten so ziemlich alle Wasserlöcher ab (Gaseb, Olifantsbad, Aus, Ondongab und sahen nicht wirklich viel 🙁
Eine Giraffe
ein paar Zebras
Und das war es schon im großen und ganzen.
Wir entschieden uns nochmals nach Okondeka zu fahren, mussten uns aber schon beeilen um das noch zu schaffen. Dazu mussten wir halt auch mal 60-65 km/h fahren. Als wir um ca. 18:43 in Okodenka ankamen sahen wir tatsächlich wieder die Löwen und konnten sie wirklich ganze 5 Minuten beobachten
und fuhren mit einem australischen Pärchen im Schlepptau schleunigst zum Camp. Um 19:07 machte es ja zu. Das wir an diesem Tage schonmal das späte und schleunige Losfahren übten, sollte uns am nächsten Abend zum Erlebnis der Erlebnisse verhelfen. Wir sollten ein extrem großes Glück haben…😃 🤩 😎
Danach ging es zum Abendessen. Ich schreibe dies gleich als Fazit zu dem Camp
Beurteilung Okaukuejo
Ich hatte viel über das Camp gelesen gehabt. Die Meinungen sind ja meist negativ. Ich dachte mir, dass womöglich hier oft auch übertrieben wird und alles nicht so schlimm sei. Ich ging unvoreingenommen, ja sogar auch positiv an das Camp und stellte fest, dass die Meinungen im Forum häufig eher untertrieben waren. Im Gästebuch am nächsten Tag waren Seiten voller Beschwerden wie: SCHANDE, SCHÄMT EUCH, FRECHHEIT, etc. zu lesen. Wir hatten unseren Tisch reserviert gehabt und bekamen dann auch unsere Tischnummer gesagt. Wir saßen uns an den Tisch und warteten, dass wir Getränke bestellen konnten. Nach zehn Minuten entschieden wir uns erstmal Essen zu holen. Als wir wieder zurück kamen hatten wir immer noch keine Chance auf Getränke. Am Buffet waren die Salate schon leer (19:50 Uhr) und wurden während unserer Zeit dort auch nicht wieder aufgefüllt. Als ich den ersten Löffel meiner Suppe einnahm rutschte meine Laune in den Keller. Lauwarm würde man noch als heiss bezeichnen. Na toll 🙁 😠 . Getränke gab es auch nicht und ich war richtig stinkig, da ich wirklich richtig Durst hatte. Wir entschieden dieses Abendessen so schnell wie möglich hinter uns zu lassen und schnell ans Wasserloch zu gehen. Wir hatten ja noch ausreichend Rotwein und kühles Bier im Auto. Die Hauptspeisen waren auch gerade mal lauwarm, das Fleisch im triefenden Öl gebraten und hat auch nicht geschmeckt. So wenig wie hier habe ich im gesamten Urlaub nicht gegessen. Achja, Teller wurden natürlich auch nicht abgeräumt und unser Tisch war bald zugestellt.
Beim Frühstück sollte sich das ganze wiederholen. Wir kamen um 9:10 Uhr nach unserem Game drive und die Platten wurden auch nicht mehr aufgefüllt.
Am zweiten Abend war die Stimmung beim Personal besser, man wurde gegrüsst, man hatte den Eindruck, dass alle bemüht sind, änderte aber nichts an dem lauwarmen öligen Essen. Scheinbar wurde am Morgen doch mal ins Gästebuch geschaut.😕
Die Unterkünfte, wir hatten einen Wasserbungalow, sind klein, aber OK. Hier gibt es in meinen Augen nichts zu kritisieren. Klar sind sie im Vergleich relativ teuer, aber dafür übernachtet man mitten im Park, und das muss man auch zurecht bezahlen. Einen Wasserlochbungalow braucht man eigentlich nicht, da man sich abends eh direkt an das Wasserloch setzt und dort die Tiere beobachtet.
Das Wasserloch war bei uns ein Riesen Erlebnis, wir hatten immer abends Tiere (Nashörner, Giraffen, Schakale, Elefanten) und es wurde nie langweilig. Auch die Touristen haben sich an den beiden Tagen hier gut verhalten. Es war meist sehr ruhig und leise und jeder hat versucht respektvoll sich den Tieren gegenüber zu verhalten. Dies sollte in Halali ganz anders sein.
Trotzdem würde ich beim nächsten mal defintiv wieder hier übernachten, da das Wasserloch einfach gigantisch ist. Auch eine Übernachtung außerhalb des Parks kommt für mich nicht in Frage. Die Zeit fehlt morgens und abends. Und gerade die frühen und späten Minuten sind oftmals die entscheidenden Minuten. Da nehme ich dann auch mal, wenn auch widerwillig, lauwarmes öliges Essen zu mir.
Hallo Sven, vielen Dank für die schöne Bilder und den Reisebericht. 🙂 Okaukuejo war bei uns nie so schrecklich 🙁 Klar, an der Rezeption sind die Damen nicht immer so freundlich wie meistens auf einer Gästefarm /Lodge. 😉 Das Wasserloch ist aber kaum zu toppen. 🤩 OKONDEKA ist wirklich "fast" immer Löwensicher. Klasse. 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201121. Nov. 2011 ·
Unser Abend am Wasserloch in Okaukuejo
Nach dem miesen Abendessen ging es erstmal direkt zum Auto zwei kühle Bier holen und eine Flasche südafrikanischen Rotwein. Ich holte noch schnell mein Stativ und ab ging es zum Wasserloch.
Als wir ankamen war die große Show schon im vollen Gange 🤩 . Ein Nashorn, ein Elefant
und 4 Giraffen waren direkt am Wasserloch. Insgesamt haben wir ca. 14 Giraffen gleichzeitig an diesem Abend am Wasserloch gesehen. Diese jedoch gleichzeitig in der Dunkelheit scharf in vernünftiger Qualität auf ein Bild zu bekommen war absolut unmöglich. Aber mit den vier Giraffen ist es mir einigermaßen gelungen.
Der Elefant und das Nashorn hatten gehörigen Respekt voreinander und standen zu Beginn minutenlang gegenüber. Es sah mir schon fast danach aus, dass sie Mikado spielten: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren 🤪 . Irgendwann entschieden die beiden sich dann aber doch mit uns auf diesen tollen Abend anzustoßen und begaben sich zum Wasserloch um einen guten Schluck zu nehmen. Wir taten es ihnen gleich 😄
Das Nashorn kam tatsächlich bei uns direkt an den Zaun vorbei und war mal gerade3 Meter von uns entfernt. Ein ganz toller Moment.
So bestaunten wir erstmal die Giraffen unter dem Sternenhimmel (mal schauen ob man das bei den kleinen Dateien hier erkennen kann - wenn man das Bild anklickt geht es einigermaßen - in Originalgröße kommt es besser rüber 🙁 )
Aber es kam noch besser (vielleicht ist es ja normal - aber wir empfanden das als ein Riesenglück). Es kamen noch weitere Nashörner. Jeweils 2 Mütter mit ihren Jungen.
Das einzelne männliche Nashorn fand dies nicht wirklich prickelnd und probte einen gigantischen Aufstand. Die Nashörner standen sich gegenüber, schnaubten sich wie blöde an und liefen aufeinander los…und das direkt vor uns 🙂 Diese Kraft und Geräusche dieser Tiere zu erleben war gigantisch. Mit den anderen beiden machte dieses Nashorn denselben Aufstand. Was für ein Macho…oder Mimose. Ein einzelnes jüngeres männliches Nashorn lies er erst gar nicht an das Wasserloch ran. Immer wieder bekämpften sich die beiden. Der junge wich aber immer wieder zurück. Was für ein Angsthase. Ich wollte schon über den Zaun springen und mit ihm eine kleine psychologische Sitzung abhalten. Sowas kann man sich doch nicht bieten lassen 😠 . Doch er tat es und verschwand irgendwann. Das Arschloch-Nashorn legte sich dann erstmal hin und schlief. Es hatte wohl erreicht, was er wollte…der Sack. 😐 🤪
Später kamen noch zwei weitere Nashörner und wir hatten das Glück tatsächlich sieben Nashörner an dem Wasserloch beobachten zu können. Wir fühlten uns als wahre Glückspilze. Die Welt war in Ordnung, das schlechte Essen vergessen 😁 😉 . Mit einem breiten festgetackerten Grinsen im Gesicht und einem ungläubigen wiederholen des Satzes: Das gibt es doch gar nicht, was für ein Wahnsinn, unbeschreiblich, ich fass es nicht, Mensch war das toll gingen wir um 23:30 ins Bettchen.
Morgen um 6 Uhr wollten wir ja pünktlich los… die Löwen bei Okondeka standen wieder auf den Programm.
Kurzum, ein bzw. zwei unvergessliche Abende an diesem gigantischen Wasserloch. Das sind unbezahlbare Erlebnisse sozusagen 🙂
grosses Kompliment, du bist schnell mit deinen Fortsetzungen. Ich weiss wieviel Arbeit darin steckt. Daaaanke 🙂 .
Ja, die Stimmung am Wasserloch in Okaukuejo ist einmalig 😁 😁 😁 .
Uns hat das Essen am ersten Abend auch nicht besonders geschmeckt, und am zweiten Abend haben wir unsere Bank nach Sonnenuntergang erst gar nicht mehr verlassen. Bier und Kekse mussten reichen.
Trotzdem steht auch nächstes Jahr Okaukuejo wieder auf dem Programm.
unser Aufenthalt in Okakuejo hat sich mindestens um 1 Tag überschnitten. Folgluch muß ich mich fragen, wie das so angeprangerte Essen bei uns doch ganz annehmbar war ?. Fettig, Ölig,? Nur gut das jeder so seinen eigenen Geschmack hat, Salate waren immer ok, Fleisch war , so glaube ich auch, ,Saucen kannst Du eh in den meißten Ländern vergessen, also greift man besser auf die angebotenen Condiments zurück,- die grüne hausgemachte Chillisauce war unser Favorit. Gemüse und Stärkebeilagen, muß man abstriche machen, nicht jeder mag Kürbis oder Batate....
Zum satt werden war es aber immer OK. Bei den Getränken, muß ich Dir recht geben, das ist aber abhängig vom jeweiligen zuständigen Kellner.
Die Zukunft in Deutschland sieht nicht viel besser aus, wir sind aber ein wohl ausgebildetes Land, besser wir gewöhnen uns daran
Immer hin tolle Bilder, weiß nicht ob Du auch das Löwenrudel am Wasserloch in Okaukuejo miterlebt hast.
Ich habe Deinen Bericht gerade verschlungen. Tolle Bilder, lebhafte Schilderungen und sachliche Informationen.... wie ich finde ein gelungener Mix.
Etliche Deiner Unterkünfte habe ich ähnlich wie Du erlebt. In Okaukuejo waren wir zweimal. Und wir würden (zur Trockenzeit) immer wieder dort übernachten. Du hast Eure Erlebnisse mit den Nashörnern so lebhaft beschrieben, dass ich mich genau an unsere Aufenthalte erinnert fühlte. Und gerade dass man diese Beobachtungen mit viel Zeit, Ruhe und mit nem Schoppen nach Wahl geniessen kann, ist doch einzigartig.
Erongo Wilderness fanden wir insgesamt sehr schön, das Preis-Leistungsverhältnis hat für uns dort nicht gepasst... trotz toller Landschaft und schönem Walk.
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201121. Nov. 2011 ·
Hi Bello,
wie gesagt, zu den Salaten kann ich leider nichts sagen, gab es ja nicht (OK, vielleicht hätten wir 90 Minuten in dem Restaurant verbringen müssen). Und eine Suppe heiss anzubieten ist bei den vorhandenen Geräten wirklich keine Schwierigkeit (auch in Afrika), man muss ja nur den Regler auf heiss drehen. Auch die am Buffet vorhandenen Kartoffeln oder Gemüsebeilagen waren maximal lauwarm und es ist wirklich kein Problem, die zumindest gut warm anzubieten. Ich hätte dann nichts gesagt. Komischerweise war das ja in Halali überhaupt kein Problem.
Wahrscheinlich seid ihr dann an unserem zweiten Tag angekommen, denn der Tag davor war wirklich eine Katastrophe. Vielleicht habt ihr mal in dem Gästebuch gelesen, da waren drei Seiten voll. Wir haben dennoch im Gästebuch erwähnt, dass der zweite Tag besser war. Aber alles in allem war es ein Unding.
Nein, das Löwenrudel am Wasserloch hatten wir nicht, schätze da waren wir schon in Halali.
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201121. Nov. 2011 ·
Hi Carsten,
danke für Dein feedback 🙂 Über Erongo haben wir auch während unserer Reise von anderen Leuten gleiche Äußerungen gehört , die auch teilweise zeitgleich mit uns dort waren. Wir hatten ein Paar aus England im Bushcamp Okonjima getroffen, die waren auch arg enttäuscht von der Erongo Wilderness Lodge gewesen.
Wirklich schade, da es eine absolut traumhafte Landschaft ist. Aber Namibia bietet ja noch ein, zwei mehr traumhafte Orte 😁
Nein ,die Gästebücher habe ich mir nicht angeschaut, dafür habe ich meine Gründe. Die selben Gäste, die da ihrem Unmut kund tun, antworten auf die Frage ob alles zuriedenstellend war, in den allermeisten Fällen mit, "..jawoll, sehr gut!!. Glaube mir, ich kenn mich da bestens aus. Ich beobachte lieber das Klientel, die offensichtlich, die Schokoladensauce nicht vom Reinigungswasser der Eisportionierer unterscheiden können, oder wollen. Es sind dann auch dieselben, die ,die (leider lauwarme) Suppe über das Büffet leeren , weil sie den Teller nicht gerade halten können. Aber egal, was zu verbessern gibt es immer,vielleicht fahren wir ja gerad auch deshalb nach dem südlichen Afrika, weil nicht alles so perfekt ist wie bei uns " That`s Africa", laßt es uns einfach genießen. Ich freue mich schon auf Deine weiteren Ausführungen und die Bilder
Vorab: Dein Reisebericht ist toll zu lesen und man fühlt sich fast mitreisend 😎 . Und die Fotos sind kaum zu toppen - Kompliment !
Zur Erongo Wilderness Lodge: Wir sind Fan dieser Lodge und werden nächstes Jahr das 5. Mal dort sein. Entscheidend sind dafür die grandiose Landschaft und z. B. die schönen Walks mit Cules ( hat er eigentlich inzwischen das Rhino gesichtet, dessen Spuren wir mit ihm im August 2011 entdeckt haben?). Mit dem Essen und dem Drumrum waren wir eigentlich immer zufrieden, wobei wir natürlich immer so ein "Zuhausegefühl" damit verbunden haben.
Was die Zelte angeht, stimme ich zu, dass die jedenfalls in 2011 schon leicht heruntergekommen waren. Wir fanden das nicht so schlimm, da wir zwar auch viel Respekt, aber nicht richtig Angst vor Schlangen haben - soll jetzt nicht besserwisserisch oder gar leichtsinnig klingen, sondern ist eine Frage der persönlichen Grundeinstellung , die nur jeder selbst für sich beantworten kann.
Uns wurde jedenfalls erläutert, dass ab etwa November alle Zelte komplett erneuert und vergrößert werden - für unsere nächste Buchung ist dies zugesagt.
ich weiss jetzt nicht, ob wir vor oder nach euch in Okaukuejo waren. Aber an einem unserer Abende wurde das Arschloch-Nashorn (ich nehme an, er war es) von zwei Elefanten in die Zange genommen und verjagt. Also entweder hat er den Frust weitergegeben oder er hat geerntet, was er gesät hat...
Das Essen haben wir so ähnlich erlebt, wie Bello: nicht berauschend, aber auch nicht zum verhungern. Aber von Okaukuejo weiss man das ja mittlerweile.
Hallo Hängematte, vielen Dank für den schönen Bericht. Ihr scheint ähnliche Erfahrungen wie wir gemacht zu haben; Vingerklip top und dann in die O-Lodge. Das Essen war auch bei uns grottenschlecht - ausser einem Teller Suppe habe ich gar nix gegessen. Das Bier kam aber schneller..ich hatte nachher genug des Guten. Satt werden ist nicht meine Devise..wenn's nicht schmeckt, ess ich lieber nix..verhungern tut man ja nicht so schnell 😄 Auch ich würde da wieder hin gehen - des Wasserlochs wegen - aber essen würd ich da nix mehr - ein paar Cracker u. eine gute Flasche Wein würden mir auch genügen - die haben ja einen Shop, da gibt's schon was kaufbares. Lieber Gruss Mari
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201122. Nov. 2011 ·
Hi Helgi,
Danke für deine Information zur Erongo Wilderness Lodge. Ich habe dies in dem Fazit zur Erongo Wilderness Lodge aufgenommen, da dies in meinen Augen eine sehr wichtige Information ist.
Vielleicht kannst Du mir ja nach Deinem Besuch kurz berichten, ich würde dies dann auch bei mir ergänzen. Es soll ja dann auch später keiner aufgrund dann falscher Angaben zu der Entscheidung kommen, dass die Lodge aufgrund der Zelte nicht gebucht wird.
Ich muss gestehen, dass ich in der Erongo Wilderness Lodge gar nicht so genau auf die Zelte an sich geachtet habe. Es war alles sauber und ordentlich - das hat mir gereicht. Ob sie dicht abschlossen, kann ich gar nicht sagen. War aber auch nicht wichtig für mich. Die Lage und der aus dem Bett erlebte Sonnenaufgang waren jedenfalls echte Highlights.
Danaben haben vor allem das ausgesprochen freundliche Personal (allen voran Cules) und das sehr gute Essen bei uns gepunktet. Das Frühstück war das Beste welches wir auf unserer letzten Reise durch Namibia und Botswana genießen durften.
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201122. Nov. 2011 ·
Topobär schrieb:Ich muss gestehen, dass ich in der Erongo Wilderness Lodge gar nicht so genau auf die Zelte an sich geachtet habe. Es war alles sauber und ordentlich - das hat mir gereicht. Ob sie dicht abschlossen, kann ich gar nicht sagen. War aber auch nicht wichtig für mich. Die Lage und der aus dem Bett erlebte Sonnenaufgang waren jedenfalls echte Highlights.
Danaben haben vor allem das ausgesprochen freundliche Personal (allen voran Cules) und das sehr gute Essen bei uns gepunktet. Das Frühstück war das Beste welches wir auf unserer letzten Reise durch Namibia und Botswana genießen durften.
Damit hast Du absolut recht. In diesen Bereichen (Personal, Essen, Landschaft) war die Lodge, wie ich ja auch geschrieben habe, ein absolut einmaliges Erlebnis. Grds. muss auch jeder für sich selber entscheiden, ob das Preis/Leistungsverhältnis für einen persönlich passt. Ich fand die Lodge etwas zu teuer, aber meine grds. Begeisterung für diese Aufenthalt ist, hoffe ich, trotzdem rübergekommen.
@heuchef Das Rhino hat Cules meines Wissens nicht gesichtet gehabt. Wir hatten allerdings Leopardenspuren gesehen. Er hatte eines Nachts um 2 Uhr mal vor einiger Zeit den Leopard am Wasserloch gesehen. Seitdem wurde er aber nicht mehr gesichtet.
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201122. Nov. 2011 ·
Okaukuejo Tag 2...oder besser: Was haben wir für ein Glück
Pünktlich um 6:10 Uhr verliesen wir das Camp und wollten uns zunächst auf die Suche nach den Löwen machen. Okondeka scheint ja ein gutes Pflaster für Löwen zu sein. Wir machten uns auf den direkten Wege dorthin, den tollen Sonnenaufgang liesen wir rechts liegen. Es war nur ein kurzer Halt für die seltenen rötlichen Etosha-Zebras drin.
Und weiter ging es Richtung Okodenka. Wir waren uns sicher, dass wir die Löwen dort sehen werden. Die Spannung stieg. Die Fahrt schien unendlich lang zu dauern. Nach gefühlten Ewigkeiten…ja so lang sind 25 Minuten 😉 ….kamen wir endlich an und schauten. UND…..wir sahen….keine Löwen… nur ein paar Springböcke im Morgenlicht 😕 .
Wir entschieden uns nun einfach mal 1-2 Stunden zu warten…vielleicht würden Sie ja noch kommen. Das warten sollte sich lohnen….nur nicht heute morgen 😐 🤪 🤪
Stattdessen kam ein Touribus angeknattert. Ich hörte ihn schon 5 Minuten vorher und dachte: Was kommt da nur für ein Ungeheuer" 😵 . Laut tuckernd und krachend kam dieses Gefährt irgendwann an. "My-friend-Reisen" so nannte ich ihn. Der Fahrer babbelte in einer Tour…aus war es mit der Ruhe…wenigstens konnte diese Etosha-Park-Bewohner-Spezies keine Tiere verscheuchen 😐 . Irgendwann rief er zu mir "MY FRIEND"… ich musste das Auto vorfahren, da er mit seiner Schüssel wohl nur starten konnte, wenn er bergab rollt. Grausam…..
Bis 8.30 Uhr passierte nichts und wir fuhren zurück um ein absolut köstliches Frühstück zu uns zu nehmen (Achtung Ironie….siehe Vortag). Tja, wieder nichts gesehen. 🙁
Nach dem Frühstück gingen wir nochmals zum Wasserloch und sahen einen Elefanten. Somit waren wir wieder glücklich und zufrieden.
Grundsätzlich kann man auch den ganzen Tag am Wasserloch verbringen. Man wird ohne großen Aufwand jede Menge Tiere sehen können (Elefanten, Zebras, Gnus, Giraffen, Schakale....also das volle Programm). Aber irgendwie macht das selber suchen mehr Spaß 😎
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201122. Nov. 2011 ·
Gestärkt ging es nun weiter.
Wir entschieden uns nach dem Frühstück schon Richtung Sueda/Salvadora zu fahren. Hier sollten ja Leopard und Gepard Sichtungen möglich sein. Wir nahmen jedes erdenkliche Wasserloch mit und sahen…..schon wieder nichts 😐 . Auch Salvadora war einsam und verlassen. Na toll. Scheinbar waren sämtliche Tiere auf Deutschlandurlaub. 🤪 Also ging es weiter nach Rietfontein. Von weitem sah ich schon unzählige Elefanten am Wasserloch. Schlagartig veränderten sich unsere Gesichtszüge unwesentlich 🤩 🤩 . Ich erhöhte das Tempo und wir fuhren schnell dorthin.B)
Wir zählten ca. 60 Elefanten die sich am Wasserloch tummelten. Es waren mindestens zwei Herden. Ein unausgelasteter Jungelefant war an dem heutigen Tag für unser Animationsprogramm zuständig. Er vergaß sich leider sich mit Namen vorzustellen - wie es sich eigentlich gehört 🤪 . Er trompete rum, lief trompetend und mit den Ohren schlackernd auf und ab, ganz wild, spielte im Wasser, brüllte dabei, jagte Vögel hinterher. Es fehlte nur noch, dass er sich Ohrenschaukelnd selber in die Lüfte erhob 🤪 . Einfach Klasse. Auch die Giraffe im Hintergrund betrachtete das Schauspiel staunend.
Auch rauchende Elefanten gab es…
Eine Riesentrappe zeigte sich unbeeindruckt und schlich an der Herde vorbei. Irgendwie sehen die ein wenig blöde aus…;)
Wasserrüsselspiele....
Die eine Herde hatte seine ganz kleinen Jungen dabei. Zwei bis drei ältere Elefanten stellten sich ca. 20-30 m entfernt von uns auf (zwischen Auto und Wasserloch) und liesen uns nicht mehr aus den Augen.
Schon beeindruckend, wie sich die Familienmitglieder gegenseitig unterstützen und aufeinander aufpassen. Dies sollten wir öfters bei den Elefanten beobachten können.
Die Elefanten beobachteten wir sicherlich eine Stunde lang, danach machten sich auch die Elefanten wieder auf ihren Weg. Danach fuhren wir wieder Richtung Okaukuejo, da wir uns wieder ein wenig ausruhen wollten.
Auf dem Rückweg sahen wir auch noch weisse Elefanten. Eigentlich dachte ich erst, dass es aufgestellte Mamor-Statuen sind. Mir ist aber eingefallen, dass sie am Tag zuvor da noch nicht standen. Einen RIGA-Lastenkran war mir auch nicht entgegenkommen…also mussten sie echt sein 😄 . Bewegt haben sie sich nicht wirklich. Waren wohl im Tiefschlaf gewesen.
Zurück ging es im Camp, zwei Stunden Pause. Im Kreisel an der Tankstelle in Okaukuejo kam uns dann noch eine deutsche Touristin in ihrem PKW auf unserer Seite entgegen (die Meter davor ist sie auch schon falsch gefahren). Sie gestikulierte wild und gab uns zu verstehen, dass wir Deppen doch gefälligst Platz machen sollen, da sie ja natürlich richtig fährt . Dazu passt auch gerade eine Geschichte die unser Guide Michael uns in Okonjima erzählte. Eines Tages kam eine amerikanische Touristin auf ihn zu und sollte ihm auf der Karte zeigen, wo sie denn gerade seien. Michael schaute etwas erstaunt und verwirrt die Frau an und meinte er könne es nicht zeigen. Sie fragte ihn fassungslos warum er nicht in der Lage sei, ihr den Standpunkt zu zeigen, könne ja wohl nicht so schwer sein. Michael: "DAS IST EINE EUROPAKARTE….."
Genauso unglaublich sollte es heute noch weitergehen…
Wir nahmen uns dann für den Nachmittag vor wiederum nach Okondeka zu fahren. Irgendwann musste es ja mit den Löwen fahren. Wenn wir sie nicht vorfinden sollten, wollten wir einfach warten, denn sinn- und planlos dann 2 stunden durch die Weltgeschichte zu fahren, macht keinen Sinn.
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201123. Nov. 2011 ·
Okondeka - Löwen
Ausgeruht fuhren wir um kurz vor 16 Uhr los. Unser Ziel war Okondeka. Hier wollten wir den Nachmittag verbringen, egal ob wir nun die Löwen vorfinden werden oder nicht. Noch 3 Stunden zu fahren hatten wir keine Lust.
Um kurz vor halb fünf kamen wir an und sahen links oberhalb unter dem Baum einen Löwen, nein zwei..nö da ist ja noch einer und da auch und dahinten regt sich auch noch was. Wir sahen insgesamt 6 Löwen unter dem Baum liegen 🤩 🤩
Wir stellten das Auto auf der Straße ab und warteten. Ich war mir sicher, dass sich die Löwen noch zumindest über die Straße bewegen werden aber insgeheim hoffte ich, dass wir sie jagen sehen können.
Die erste halbe Stunde passierte eigentlich nichts. Ab und zu sah man mal einen Kopf der nach dieser gigantischen Anstrengung sofort wieder auf den Boden abgelegt werden musste. Um 17 Uhr kam aber ein wenig Bewegung in die Truppe. Von links hinten kam eine weitere Löwin in unsere Richtung.
Sie legte sich aber von uns aus gesehen schon ca. 50 m von dem Baum entfernt hin. Zwei andere Löwinnen bewegten sich ganz langsam auf die rechte Seite.
Alles noch weit weg von unserem Auto. Um 17.30 sind sie immer noch nicht näher zu uns gekommen 😐 😐 . Es war nun aber klar, dass Sie sich nach etwas essbaren umschauen werden 🤩 .
Langsam wurde ich ein wenig unruhig. Ich versuchte den Löwen mittels Gedankenübertragung mitzuteilen, dass unser Tor vom Camp um 19:07 Uhr schliessen wird und sie sich doch ein wenig beeilen sollten 😁 🤪 . Dies Gedankenbeeinflussung funktionierte leider nur bedingt 😐
Ich wollte sie unbedingt jagen sehen. Ich hatte mich extra auf die Rückbank gesetzt um mich mit meiner Kamera richtig austoben zu können.
Kurze Zeit später gingen sie nun doch Richtung Straße. Zunächst hinter uns die Löwin die als letzte kam.
Sie ging auch direkt schon weiter und war immer weit vor den anderen. Die anderen beiden brauchten hierzu noch 2o Minuten länger und überquerten die Straße genau vor uns bzw. gingen direkt seitlich an unserem Auto vorbei.
Später legten sie sich hin und beobachteten das Geschehen.
anstrengend und ermüdend war das
ein Löwenleben ist echt anstrengend
Die einzelne Löwin ging immer weiter Richtung offene Pfanne. Irgendwann verlor ich sie aus den Augen, da sie auch sicherlich wieder 400m von der Straße entfernt war.
HaengematteThemenstarter361 Beiträge · seit 201123. Nov. 2011 ·
Die männlichen Löwen bequemten sich nun auch langsam den Frauen zu folgen 🙂
Ich war mir nun ganz sicher, dass sie jagen werden….Ich schaute auf die Uhr 😐 😵 😣 Mensch, beeilt euch, ihr habt noch ca. 25 Minuten Zeit. Langsam gingen die beiden anderen weiter, wir sahen in der Ferne auch wieder die erste Löwin. Immer wieder nahmen sie scheinbar Augenkontakt auf und verständigten sich. Es war ganz beeindruckend zu sehen, wie sich nun alle ganz langsam verteilten, immer wieder ab und zu anschauten. Die erste Löwin war wieder verschwunden.
18:15…Mensch. Macht hinne…. aber sie lagen nun wieder 😵 . Ich glaubte nun nicht mehr, das es noch was werden wird.
18:20: war es mittlerweile. wir mussten eigentlich um 18:40 Uhr los um rechtzeitig im Camp zu sein. Noch 20 Minuten. Wenn die nun 2 Stunden gebraucht haben um die paar Meter hinter sich zu bringen, dauert es noch 1 Stunde, dachte ich mir… . Die Chancen schwanden nun also dieses Schauspiel zu erleben. Mittlerweile standen auch sicher 6 Autos und 3 Busse auf der Strasse. Ich hatte bis eben meine Kamera schon auf den Jagdmodus eingestellt gehabt, stellte sie nun aber um und fotographierte andere Dinge.
18:30: Uhr die ersten werden nervös und fahren schon los Richtung Camp. Mein Schatz meinte nun auch schon. Wir fahren gleich los, ich mag nicht auf der letzten Minute im Camp ankommen. "nichts gibt's…..DU RÜHRST DEN ZÜNDSCHLÜSSEL NICHT AN" sagte ich dann doch ein wenig bestimmend 😉
Ich schrie auf, da hinten tut sich was…eine Springbockgruppe in der ferne raste los….und blieb wieder stehen 😐 Schade...
18:33: noch mehr Autos fuhren los. Ich habe gesagt, solange hier noch Autos oder Busse stehen, fahren wir hier nicht los. Ich bleibe!!!!!! Wieder zwei Minuten erkauft 🤪
Nichts geschah….das nächste Auto fuhr los 😣
18:39: Es ist mir egal was Du sagst, ich fahre los, meinte mein Schatz. Noch wirkten meine Überredungskünste. Ich sagte, lass uns noch warten. Es wird wohl nichts passieren, aber ich mag nicht zu früh losfahren und morgen lesen, das hier eine Jagd beobachtet worden ist.
18:41: Noch ein Auto fuhr. Nun war nur noch ein Bus und ein weiteres Auto da. Mensch ….jetzt fangt endlich an. Ich möchte euch jagen sehen.:S
18:42: Jetzt fahr ich aber. Mir entfuhr nur ein lautes NEIN!!!!
18:43: Mein Schatz beugte sich nach vorne, um den Motor anzulassen und sagte. Schluss jetzt... wir fahren. Das hat keinen Sinn…. Ich riss sie von hinten zurück und sagte BITTTTEEEEEEEE, noch eine Minute und wir fahren dann.....
18:44: Ich gab die Hoffnung auf, machte noch ein letztes Foto und dann……..
Ein Springbock wurde von der ersten Löwin zu den anderen gejagt. Sie rasten mit einem ungeheurem Tempo ca. 200 m entfernt von uns. Ich Depp hatte meine Kamera nicht mehr umgestellt und mir entgingen womöglich die besten Fotos, die ich hätte machen können.
Die anderen beiden Löwinnen und der Löwe übernahmen. Wie eng ist war sieht man auf diesem Foto,
es haben wirklich nur Zentimeter gefehlt.
Letztendlich ist aber der Springbock entkommen.
und man schaute etwas enttäuscht dem "fast food" hinterher...
Dies fand mein Schatz natürlich sehr gut …der Arme wurde von Löwen gejagt…. wie ungerecht. Mein Argument, dass auch Löwen mal was essen müssen galt in diesem Augenblick natürlich nicht 😄 Ich kann froh sein, dass ich ihn nicht mit ins Camp mit nehmen musste....😜 😄
Völlig begeistert und fassungslos über das gerade geschehene fuhren wir dann doch nun recht schleunig Richtung Camp. Auch wenn wir eine Strafe bekommen würden, wäre mir das nun völlig egal. Es war ein so beeindruckendes Erlebnis und wir waren einfach total glücklich und fuhren sprachlos in den Sonnenuntergang. Zu sehen, wie sich die Löwen untereinander ganz langsam auf die Jagd vorbereiten, mit kurzen Blickkontakten scheinbar verständigen, wie lange es überhaupt dauert bis es überhaupt zur Jagd kommt, war für mich mein bisher beeindruckendste Erlebnis, dass ich jemals bei einer Safari erlebt hatte.
Wir hatten nun jetzt schon mehr gesehen, als wir jemals erhofft hatten. Wir haben uns abends zu der Aussage hinreissen lassen, dass wenn wir morgen noch ein Gepard sehen, wir direkt aus dem Park rausfahren und irgendwo eine Erholungslodge suchen.
Zum Glück haben wir es nicht getan. Weitere beeindruckende wahnsinnige Ereignisse sollten noch folgen.