THEMA: Botswana Nachts
26 Feb 2020 17:49 #581108
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  • Jambotessy am 26 Feb 2020 17:49
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@ Gromi

ist mir in Mata Mata auch schon passiert. Schwarze Nacht, einmal gedreht und ich wusste nicht mehr wohin ;) .

@Freshy

wir haben beide auch keine "Konfirmantentenblase" ;) mehr und müssen auch immer mal wieder mal raus. Haben uns eine Flasche zugelegt, für "Notfälle", ansonsten glaubst du gar nicht, wie schnell man das "kleine Geschäft" verrichten kann- :woohoo:
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)

1x Togo+Benin (mit TUI), 1x Ruanda+Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 17 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe,Sambia, Südafrika mit dem Dachzelt)
Letzte Änderung: 27 Feb 2020 10:08 von Jambotessy.
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26 Feb 2020 23:22 #581131
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Ich bin mal so frei...
Tag08-00 CampAufbau by R||IN, auf Flickr

Grau = Auto
Grün = Dachzelt
Blau = Tisch und Stühle

Wir fahren Double-Cab, also sitzt jeder direkt an einer Tür. Die Sitze dort sind freigeräumt, man kann also immer sofort im Wagen sein. Jeweils 2 Flaschen (voll/leer) liegen auch bereit.

Das Feuer gibt, voll gezündelt, nach vorne gute 7-8 Meter Licht ab.
2 kleine Solar-Lampen links und rechts, ein paar Meter, hinterm Auto positioniert zerstören nicht das bissel Nachtsicht und man sieht erst deren Schatten und dann die Tiere aus der Richtung kommen.

Wir haben so (nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit) entspannt am Feuer gesessen. Achja, Feuer an und zumindest Beilagen fertig und mit dem Grillen begonnen hatten wir dann vor der Dämmerung. Abwasch war dann oft alles in einen Müllbeutel packen und in den Wagen werfen = auf nächsten Morgen vertagt. ;)


Gruß,
Robin
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27 Feb 2020 08:55 #581142
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  • panther am 27 Feb 2020 08:55
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Also bei dem Bild musste ich jetzt doch etwas schmunzeln. Hoffen wir mal dass auch kleinere Raubtiere z.B. Leoparden, einen Schatten werfen den man sieht ;)
In den Parks sind wir meistens erst bei Sonnenuntergang zurück im Camp, machen Feuer, bereiten das Essen vor und kochen.
Am Lagerfeuer zu sitzen, gerade wenn es dunkel ist, gehört für uns zum essentiellen Erlebnis eines Afrikaurlaubs. In welcher Anordnung und mit welcher „Beleuchtung“ ist dann für jeden sicherlich individuell. Herumlaufen im Dunkeln ist natürlich nicht ratsam.

Um auf die Ursprungsfrage zu kommen: in nicht eingezäunten Camps in Botswana sitzen wir auch nicht so tiefenentspannt wie z.B. in Namibia, eher mit einer gewissen, angenehmen Spannung (inkl. Ableuchten der Umgebung und lauschen in die Dunkelheit B) ). Der Rest ist Kopfkino was so alles in der Dunkelheit um einen herum unterwegs sein könnte (und auch teilweise ist :unsure: ).
Meines Wissens nach wurde noch kein Tourist am Lagerfeuer sitzend von Raubtieren angegriffen.

Probiert es einfach aus und macht es so wie ihr euch wohlfühlt.

Schöne Grüße
Panther
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27 Feb 2020 09:34 #581148
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  • BerndW am 27 Feb 2020 09:34
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Hallo,

ich leuchte meist alles stark ab und lasse es dabei flackern. Da wir öfter im Dunklen losfahren um zum Sonnenaufgang an einem interessanten Spot zu stehen, müssen wir das Dachzelt einklappen und Nachts vorher noch Sachen verräumen, dabei kontrolliere ich die Gegend sehr aufmerksam, da wir meist die kalte Jahreszeit wählen haben wir selten Schlagen am Boden und Tieraugen leuchten gut. Ich suche auch die Bäume unmittelbar über und um das Camp ab, Leos sind zwar scheu aber leider gibt es auch angefütterte oder kranke Exemplare. Hauptsache nicht hektisch werden und bei fremden Geräuschen oder Sichtungen langsam ins Auto zurückziehen. Nachts zur Toilette versuchen wir zu vermeiden oder haben auch Notfallflaschen wenn es nicht in unmittelbarer Nähe geht. Auch den Müll und Grillrost wegschließen, Hyänen lecken daran und beißen ihn krumm.
It is the Wild.

Grüße
Bernd
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27 Feb 2020 14:01 #581162
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  • offbeat am 27 Feb 2020 14:01
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Als wir im November 2018 in Botswana waren, haben wir irgendwann festgestellt, dass es für uns entspannter ist, wenn den wir den Namibia-Tagesrhythmus mit abends im Dunkeln grillen etc., etwas umstellen. War auch vor dem Hintergrund, dass es sehr, sehr heiß war und weil wir kein Fleisch mehr hatten, sondern nur noch gekocht.

Lief dann meistens ungefähr so: Morgens früh los, dann meist ohnehin erstmal eine Fahrtstrecke bzw. ansonsten Game Drive bis zum frühen Nachmittag so 13-14 Uhr. Dann erstmal auf der Campsite im Schatten rumhängen und lesen oder entspannen. Um 15:30 Uhr haben wir meist dann angefangen zu kochen, gegessen und auch direkt abgewaschen. Dann kommt man gegen 16:30/17 Uhr nochmal für einen Abend-Game-Drive von der Campsite los. Wir sind dann erst ganz knapp zur Dunkelheit wieder zurückgekommen, mussten dann ja aber auch nix mehr erledigen außer Feuer machen und Bierdose öffnen :laugh:

So mussten wir in der schlimmsten Hitze, wo die Tiere eh nicht da sind, nicht sinnlos in der Gegend rumfahren sondern konnten die aktiveren Abendstunden voll ausnutzen. Und langweilig war das auch nicht: Beim Abwaschen in Xakanaxa kam plötzlich drei Elefantenbullen um die Ecke und wir mussten mit dem Rücken zur Wand der Ablutions abwarten, bis sie denn mal vorbeigezogen waren :laugh: Im Hellen ist das aber noch deutlich angenehmer, als wenn einem im Dunkeln irgendwas gegenübersteht.

Liebe Grüße, Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Letzte Änderung: 27 Feb 2020 14:38 von offbeat.
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27 Feb 2020 15:42 #581175
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  • Seyko am 27 Feb 2020 15:42
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Nach dem du hier survival Tipps vom Feinsten bekommen hast, kann nix mehr schief gehen.
Ich möchte noch anmerken dass Elefanten, Löwen, Leoparden und andere Tiere die in der Wildnis Afrikas leben keine Monster sind die darauf warten einen Menschen am Lagerfeuer zu verspeisen ;-)

Enjoy your trip :-)
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