THEMA: Reisebericht Madagaskar August 2019
18 Sep 2019 16:09 #568134
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  • BoxerNuernberg am 18 Sep 2019 16:09
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Hallo Annick,
besten Dank!

Ich lese gern weiter mit, bin nur gerade bei der Planung mit den Hotels für Mai 2020 und teilweise sind auch nicht mehr alle verfügbar, weshalb ich eigentlich alle schon durchgeplant habe bis auf die Feinplanung für die Westküste.

Wir machen die Bootstour wie Ihr und möchten dann unmittelbar nach Bekopaka, wenn das so geht ist es schon mal prima. Sonst hätte ich die zwei Tage in dem Park ersatzlos gestrichen :( .

So, und nun das Planungsproblem: Checkout Bekopa am 17.5. und dann Fahrt nach Morondava und Übernachtung dort bis 18.5., dann wollen wir am 19.5. eigentlich in Ifaty einchecken. Prinzipiell war Belo sur Mer dazwischen geplant, aber das würde ich zur Not auch streichen - nur wie dann fahren?

Gruß

Erik
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18 Sep 2019 21:28 #568163
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  • Fluffy am 18 Sep 2019 21:28
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:laugh: :laugh:

Entschuldige, aber das ist nun wirklich eine Flucht - und zwar eine ziemlich aussichtslose - als bekennender Madagaskar-Fan und vielfacher Wiederholungstäter rate ich Dir - lass das lieber...

Viele Grüße
Carmen
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19 Sep 2019 08:29 #568186
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  • ANNICK am 19 Sep 2019 08:29
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@Eric: Du wirst keinen Driver finden der dich direkt von Morondava nach Ifaty fahren wird! Wenn du es so eilig hast, verzichte auf Bekopaka.....
Irgendwie hat Carmen schon Recht...... B)


Fortsetzung

Auf dem Boot gibt es Szenen die einfach Einen prägen. Hier ein Beispiel.





Die Zebus mit der Karre gehören zum Alltag auf dieser Insel. Solche Augenblicke bin ich froh nicht vermisst zu haben.





Natur pur!





Gefischt wird überall um sich zu ernähren.





Siteren bekommt auf einmal einen Anruf von unserem Fahrer Léon. Er kommt mit der nächsten Fähre nach Belo sur Tsiribihina. Unsere Crew entscheidet uns das Mittagessen jetzt zu servieren. Wir legen an.





Hungrig sind wir nicht gerade. Die Reissuppe hat ihren Job gemacht.... :silly: Bei diesem Anblick können wir aber nicht wiederstehen.





Dazu gibt es auch noch Hähnchen mit Reis und flambierte Bananen. Auf dem Fluss herrscht grosser Ferry Verkehr.













Eine halbe Stunde später klingelt wieder bei Siteren das Telefon. Da erfahren wir das Léon auf der Fähre ist. Die Crew legt auch gleich ab. Bald erblicken wir auch schon auf der Fähre Léon (der Monsieur mit weisser Casquette).





Etwa gleichzeitig um 12 Uhr erreichen wir das Ufer von Belo sur Tsiribihina.





Die Crew bringt uns das Gepäck in Léon's Wagen. Mit einem Trinkgeld verabschieden wir uns von der Crew.


FAZIT BOOTSFAHRT auf der Tsiribihina
Es gehört einfach zu einer Madagaskar Reise. Ob Pirogue oder Boot muss jeder selber entscheiden. Wir haben die Fahrt sehr genossen. Wir fuhren durch idyllische Landschaften und haben fast an den Alltag der Einheimischen teilgenommen. Die Zelte sind nicht gerade komfortabel, das Essen dafür la Crème de la Crème. Die Crew war genial. Wir werden diese Augenblicke nie vergessen können. B)

Wir verlieren keine Zeit und fahren gleich weiter Richtung Bekopaka. Der Weg führt durch sandige und schlechte Pisten.









Für die 100 Kilometer benötigen wir 3,5 Stunden. Um rüber nach Bekopaka zu kommen müssen wir noch die kleine Fähre nehmen.





Das Ufer ist tiefsandig. Einige Einheimische haben hier während der Hochsaison ihr Quartier. Sie hoffen einige Mitbringsel verkaufen zu können.





Mit so einer Pirogue werden wir morgen den Fluss erkunden erklärt uns Léon.





Die Fähre ist inzwischen zurückgekommen und wir können darauf Platz nehmen.





Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 19 Sep 2019 08:43 von ANNICK.
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20 Sep 2019 08:04 #568283
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  • ANNICK am 19 Sep 2019 08:29
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Fortsetzung

Auf der Fähre steigen wir aus um uns umzusehen.





Beim Anlegesteg befindet sich auch das Office vom Parc National Tsingy de Bemahara.









Léon will noch die Permits und den Guide für morgen besorgen. Es sind aber zu viele Leute am Schalter. Wir fahren direkt zu unserer Unterkunft für die nächsten 3 Tage: SOLEIL DES TSINGYS
www.soleildestsingy.com

Es befindet sich nur 2 Kilometer entfernt. Wir werden in der Halle mit einem Welcome Drink empfangen.





Das Restaurant liegt neben der Hotelhalle.





Das Schwimmbad unterhalb vom Restaurant finde ich klasse!





Die Rezeptionistin erklärt uns das Nötigste und wir bekommen Bungalow Nummer 10, unweit vom Pool. Die Terrasse ist grosszügig





und mit toller Aussicht.





Das Zimmer finden wir etwas eng. Es ist mit einem King Size Bett und einem Kleinbett ausgestattet.













Es gibt auch einen kleinen Schreibtisch.





Das Badezimmer hingegen wirkt sehr geräumig.









Das WC ist separat.





Um 18 Uhr klingelt das Handy. Es ist Léon. Er erwartet uns in der Lobby. Da machen wir auch mit unserem Guide für den Park Bekanntschaft.
Uebrigens: in jedem Park oder Reserve auf der Insel bleibt der Guide obligatorisch!
Wir besprechen was wir morgen unternehmen werden und verabreden uns um 7 Uhr. Léon verschwindet danach mit anderen Drivers. Es gibt spezifische Zimmer für die Fahrer und sie haben Kost und Logis frei. Jeder Driver freut sich hier zu übernachten. Sie werden gut behandelt.

Wir gönnen uns anschliessend eine Pina Colada. Igitigit. Ist zu wasserig.... :pinch:
Gegen 19.30 begeben wir uns zum Restaurant für das Abendessen. Das Hotel ist total ausgebucht.

Unser Bungalow kostet 115 euros pro Nacht inklusive Frühstücksbuffet.

Das Diner wird 65'000 Ariary (16,5 US$) pro Person berechnet. Für uns nicht sehr teuer aber für die Einheimischen ein Vermögen!
Als Vorspeise gibt es Shrimps Lasagne, dann Entebrust mit Gemüse und ein Zitronensorbet als Nachspeise. Die Portionen sind echt winzig für den Preis.....









Da wir reichlich zu Mittag gegessen haben reicht es uns. Aber für morgen müssen wir uns etwas anders überlegen. B)

Um 21 Uhr verschwinden wir totmüde ins Bett. Ein richtiges Bett, Mensch tut das gut! :lol:
Letzte Änderung: 20 Sep 2019 08:21 von ANNICK.
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23 Sep 2019 08:02 #568476
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28.07.2019

Um 6 Uhr stehe ich auf. Toni bleibt liegen. Er will es heute "Take it easy". Ausserdem kann er nicht mehr so krabbeln wegen seinem Knie. Draussen ist es frisch, 14 Grad. Eine halbe Stunde später begebe ich mich zum Restaurant. Die Aussicht von da aus mit dem Nebel ist schon besonders!









Hier noch einmal der Pool von einem anderen Winkel.









Ich suche mir einen Tisch aus





und eile zum Buffet. Beim ersten Blick sieht es sehr einladend aus.





Leider sind einige Croissants von gestern und manche Vazahas bedienen sich, legen sie zurück und nehmen Andere....





Danach bleibt noch Zeit zum Zähne putzen.





Der Nebel löst sich auch langsam auf.





Punkt um 7 Uhr erscheint Léon.





Wir fahren gleich Richtung Parc National Tsingy de Bemahara Office. Da erwartet uns der Guide. Am Schalter werde ich zur Kasse gebeten.
Eintritt pro Person: 55'000 Ariarys
Piroge: 20'000 Ariarys
Park Taxen 10'000 Ariarys
Verwaltungskosten 2'000 Ariarys
und 135'000 Ariarys für den Guide (maximum 4 Personen pro Guide)!
Für den Guide gibt es auch einen Halbtagespreis. Ich erkundige mich darüber. Da heisst es der Manambolo Circuit (Piroge + Petit Tsingys) endet um 14 Uhr. Ist kein halber Tag mehr.....

Die nehmen es echt nicht von den Lebendigen hier! B)

Am Ufer herrscht schon reger Fähre Verkehr.













Léon verlässt uns und ich folge dem Guide Richtung Fluss.





Und schon geht es los. Die Flussfahrt ist sehr reizvoll und beschaulich. Sie führt vom Fähranleger aus etwa 2 Kilometer den Manambolo Fluss hinauf.











Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 23 Sep 2019 08:15 von ANNICK.
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24 Sep 2019 08:24 #568604
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Fortsetzung

Die Tsingy haben eine grosse spirituelle Bedeutung für die Malagasy. Sie gelten als Heimstatt der Vazimba (Stamm aus dem Volk der Sakalava). Neben der eindrucksvollen Landschaft findet man in der Manambolo Schlucht auch zahlreiche offene Grabstätten. Hier auf dem Bild sieht man die Schädel herausragen.





Man kann von der Piroge austeigen und sie näher betrachten. Sie bestehen aus Knochenresten. Nicht gerade mein Cup of Tea...Wenn es euch interessiert müsst ihr zahlreiche "Fady" beachten.
Fady ist das madagasische Wort für Tabu. Hier handelt es sich aber um Regeln die sich auf verschiedene Situationen, Menschen, Tiere, Orte oder sogar ein bestimmtes Verhalten beziehen.
Die Fady in den Tsingy:
- nicht rauchen
- nichts mitnehmen
- nicht dem dem Finder auf etwas zeigen

Der Manambolo ist ein langer, ruhiger Fluss. Seine flache Gewässer führen grosse Mengen von alluvialen Ablagerungen mit. Diese geben ihm diese typische lehmige Farbe. Der Fluss ist nun von riesigen Felsen umgeben auf denen Bäume wachsen in denen Halbaffenfamilien und Vögel Zuflucht finden.









Wenn die Pirogenfahrer keinen Auftrag haben mit Vazahas, fischen sie.









Unser Pirogefahrer hat schon seine Tagesmahlzeit für die Familie gefangen.









Erster Stop ist die Tropfsteinhöhle.





Da kann man Stalagmiten und Stalagtiten bewundern.









Ich empfehle euch eine Stirnlampe mitzunehmen. Ich hatte meine vergessen.... Die Höhle lohnt sich echt, ist aber nicht für jedermann zu empfehlen. Die Klaustrophoben sollten es lieber lassen!





Anschliessend geht es gleich weiter zur nächsten Höhle.









Diese benötigt schon gute Knie und Beine. Man muss nämlich hochkrabbeln.





Da kann man Fledermäuse beobachten. Die ganze Pirogefahrt dauert eine Stunde.





Zurück auf dem Ufer erklärt mir der Guide den ANKELIGOA Circuit. Er soll 3 Stunden gehen.





Es ist nur 9 Uhr. Das heisst um 12 Uhr wäre das ganze schon hinter mir......

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