THEMA: Reisebericht Madagaskar August 2019
16 Sep 2019 23:30 #567948
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  • Gabi-Muc am 16 Sep 2019 23:30
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Hallo Annick,

ich bin auch noch zugestiegen. Deine Reiseberichte sind immer eine besondere Klasse. Schön, dass ich virtuell mitfahren darf, ich echt würde ich mir das nicht zutrauen.

Wieso kann man denn den Streckenabschnitt nicht mit dem Auto fahren? Oder geht das doch und ihr habt euch für Boot entschieden?

LG

Gabi
03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute von Kapstadt zum Addo Elephant Park
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17 Sep 2019 11:06 #567964
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  • ANNICK am 17 Sep 2019 11:06
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@Gaby: Welcome!
Doch man kann schon die Strecke von Miandrivazo nach Belo/Tsiribihina mit dem Wagen unternehmen. Dieses Teil ist unser Driver auch gefahren. Er hat uns in Belo/Tsiribihina wieder abgeholt. Von Miandrivazo fährt man die RN34 bis Malambandy dann die RN35 bis Morondava. Die Fahrt soll echt langweilig sein und dauert gute 5 Stunden wenn nicht mehr. Dann bist du aber noch lange noch nicht in Belo/Tsiribihina.......

Fortsetzung

Wir begeben uns wieder auf dem oberen Deck und geniessen das Geschehen.









Uns wird es nicht langweilig.









Gegen 12.30 wird das Mittagessen serviert. Es gibt Zebu Braten mit Creole Reis. Miam Miam!









Schmeckt etwa wie Boeuf Bourguignon. Nach dem Lunch geniessen wir einfach weiter die Fahrt. Im Land haben wir viele Einheimische mit diesem TShirt getroffen. Der aktuelle Präsident muss sie millionenweise verteilt haben! :P









Die Armut der Menschen bekommt man öfters vor den Augen.





Zum Glück wächst im Land praktisch alles und der Boden ist sehr fruchtbar.





Dieser Fischer scheint sehr nachdenklich zu sein.....





Und so vergehen einige Stunden an Bord.













Mein Toni hätte gerne heute Abend geduscht.....Ich kann ihn schon verstehen denn er riecht nicht gerade nach Chanel 5.....
Siteren erklärt ihm auf seine Art und Weise dass es keine Dusche geben wird. Und noch weniger ein Bad! Er zeigt uns 2 Crocs die die Sonne am Ufer geniessen.









Um 18 Uhr erreichen wir den Ort wo wir übernachten werden. Unweit liegt ein kleines Dorf.





Unser Zelt wird gleich von der Crew aufgeschlagen. Dieses Mal vergewissere ich mich dass kein Teil am Zelt fehlt. Die Sonne geht auch langsam unter und die Atmosphäre ist eigenartig.





Zum Abendessen wird eine frische Weisskohlsuppe gebracht sowie Spaguettis mit frischer Tomatensauce. Miam miam!
Anschliessend spielen wir mit der Crew Karten.
Gegen 22 Uhr gehen alle schlafen.
Letzte Änderung: 17 Sep 2019 11:21 von ANNICK.
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17 Sep 2019 12:26 #567975
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@Annick
@Marion

dann reihe ich mich mal ein, zu den alten Hasen ...............

wir waren 1991 - auch mit Rucksack - auf Madagaskar
es war die Zeit, als Ratrsiraka gestürzt wurde und es gab heftige
Unruhen .
über 200 Tote in Tana
der Flugverkehr wurde eingestellt - alle Inlandsflüge gestrichen
Trotz aller Widrigkeiten war es ein toller und sehr abenteuerlicher
Urlaub mit vielen netten, fröhlichen und hilfsbereiten Menschen.
lg wüstenfee
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18 Sep 2019 09:35 #568064
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  • ANNICK am 17 Sep 2019 11:06
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@Wüstenfee: schön auch von dir zu hören! :) Ja das waren Zeiten.......Und trotzdem hinterlassen sie uns gute Erinnerungen. B)


27.07.2019

Die Nacht habe ich wieder kein Auge zugedrückt. Mir war kalt und mein Toni schnarchte wie verrückt....... :pinch:
Um 06.30 stehen wir Beide auf. Die Crew ist auch schon beim Aufräumen. Draussen ist es wahnsinnig nebelig. Wir begeben uns gleich auf das Boot wo unser Frühstückstisch uns erwartet.





Siteren hatte uns gestern gefragt ob wir heute morgen ein Malagasy Frühstück probieren wollen. Wir waren sofort damit einverstanden. Eine halbe Stunde später erscheint er auch mit 2 kleine Schüssel. Für die Vazaha hat er Vary Sosoa Kitoza organisiert. Es handelt sich um gekochten Reis mit viel Wasser (Art Reissuppe).





Dazu wird ein zart sautiertes Fleisch gegessen. Schmeckt nicht schlecht aber man wird sehr schnell satt davon. Ein Schmetterling hat sich auch dazu eingeladen.





Nach dem Frühstück schauen wir uns schnell die Küche vom Boot an.





Draussen braucht es seine Zeit bis der Nebel sich auflöst.









Auf einmal hören wir Stimmen die sich immer mehr nähern. Die Kinder vom Dorf kommen uns besuchen.





Sie nehmen am Ufer, vor dem Boot Platz. Sie verfolgen genau was wir so tun.









Die Sonne kommt auch langsam heraus.





Bevor wir gehen fragen die Kinder nach leeren Plastikflaschen. Siteren erklärt uns dass sie sie als Behälter weiter benützen. Wir haben leider nur 3 abzugeben. In Tana hatte ich aber die gute Idee einige Tüten mit Bonbons für die Kinder zu kaufen. Ich übergebe 2 davon Siteren. Er verteilt sie. Die Kinder strahlen vor Freude..
Gegen 9 Uhr verlassen wir das Dorf und verabschieden uns.





Immer wieder kommen uns Boote entgegen.





Die Tsiribihina wird auch breiter.





Für die Malagasy beginnt der Alltag.













Immer wieder hören wir vom Ufer aus die Einheimische SALAMA VAZAHA schreien.





Sie winken uns auch meistens zu.





Fortsetzung folgt
Letzte Änderung: 18 Sep 2019 09:48 von ANNICK.
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18 Sep 2019 14:55 #568113
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  • BoxerNuernberg am 18 Sep 2019 14:55
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Hallo Annick,

ich plane gerade auch eine Route für Madagaskar und habe zwei Fragen:

Ist es möglich und sinnvoll nach der Bootstour direkt nach Bekopaka / Soleil des Tsingy zu fahren, oder übernachtet man lieber noch einmal in Belo sur Tsiribihina?

Gleiches für die Strecke von Belo sur Mer nach Ifaty?

Liebe Grüße

Erik
Letzte Änderung: 18 Sep 2019 15:03 von BoxerNuernberg.
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18 Sep 2019 15:24 #568121
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  • ANNICK am 17 Sep 2019 11:06
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Hallo Erik,

Wir sind gleich nach der Bootstour nach Bekopaka/Soleil des Tsingys gefahren. Die Fahrt dauert ca 3,5 Stunden. Wenn du uns weiter begleitest erfährst du auch die Details! B)

Belo sur Mer nach Ifaty an einem Stück? Nicht einmal im Traum.......Die meisten Driver wollen in Manja übernachten. Ein Kaff ohne Reiz. Unser Léon hat uns lieber Morombe vorgeschlagen. Aber eines musst du wissen: Belo sur Mer - Morombe = 10 Stunden Auto
Wenn du uns weiter begleitest wir du auch erfahren wieso es so lange dauert. Eine Horror Fahrt. Gute Nerven musst du mitbringen und du bist echt froh nicht am Steuer zu sein und verhandeln zu müssen. Es gab, wir haben sie gezählt, 28 Strassensperren. Und jedes Mal will man kassieren..... :evil:

Es grüsst
Annick
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