THEMA: Reiseplanung Uganda 2017
18 Jan 2016 12:05 #415329
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  • strassenkind am 18 Jan 2016 12:05
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Guten Morgen Zusammen,
wir (2 P, m/w) haben uns nach den vielen schönen Reiseberichten für Uganda / Rwanda als nächstes afrikanisches Reiseziel entschieden.

- Zeitfenster: Dezember - Februar 2017
- Agentur: aus Uganda (Speke?, o.ä.)
- ca. 3 Wochen
- Selbstfahrer
- vorgebuchte Unterkünfte (Lodges, permanente Zelte)
- 2 Gorillatracking (1x Uganda, 1x Rwanda)
- 1 Schimpansentracking (Uganda)
- geführte Touren in den N.P. (sofern angeboten und sinnvoll)

und natürlich gerne alle kurzen Trips die vor Ort möglich sind.

An Hand der vielen Reiseberichte lässt sich sehr gut eine mögliche Route ableiten. Die Ugandakarte von knowhow ist gerade per Post eingetroffen.

Welche Karte ist für Rwanda zu empfehlen, welcher deutschsprachiger Reiseführer für Uganda / Rwanda?
Die drei genannten Tracks sollte man mit Sicherheit vorbuchen. Wie sieht es mit den zusätzlichen geführten Touren in den jeweiligen N.P.s aus? Kann dies jeweils "spontan" geklärt werden?

Vielen Dank für die Unterstützung!

Liebe Grüße

strassenkind

Peter
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18 Jan 2016 21:42 #415486
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  • KTM am 18 Jan 2016 21:42
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Hallo Peter,

letzte Woche sind wir von einer fast 4-wöchigen Rundreise durch Uganda zurückgekommen. Wir sind also genau in dem Zeitraum gereist, der für Dich auch in Frage käme. Vom Wetter her kann man das auf jeden Fall so empfehlen, wir hatten nur in der allerersten Nacht heftigen Regen.

Selbstfahren in Uganda ist problemlos möglich und können wir sehr empfehlen, wir wundern uns eher, warum wir fast ausschließlich Reisende mit Driverguides getroffen haben.
Allerdings: Seid schön vorsichtig im Straßenverkehr, es gilt meist das Recht des Stärkeren und sehr viele fahren recht aggressiv ohne zu bremsen.

Daß Ihr Euch für eine Lodge- und tented Camp-Variante entscheiden wollt, halten wir auch für eine sehr gute Idee. Wir haben fast die komplette Zeit im Bodenzelt geschlafen und können das für Uganda nicht unbedingt empfehlen. Viele Campsites sind lieblos gestaltet und oft schlecht gewartet. Außerdem war unser Autovermieter (Alpha Rent a Car) sehr spartanisch und teilweise unpraktikabel in Wahl und Umfang des Campingequipments.

Insgesamt hatten wir den Eindruck, daß nicht besonders viele Touristen unterwegs sind, auf den Campsites waren wir praktisch immer die einzigen Gäste, auch bei festen Unterkünften hätte man problemlos was Passendes gefunden.

Falls Ihr überlegt, in der Weihnachtszeit in Uganda zu sein, bedenkt bitte, daß in dieser Zeit die im Lande lebenden Inder samt Familienbesuch aus Indien Weihnachtsurlaub haben und die Feiertage offenbar gerne in Nationalparks verbringen. Wir haben das zB. am 25./26. 12. im Murchinson NP erlebt. Die Inder kommen in Scharen und Bussen, fahren viel zu schnell und oft auch betrunken und werfen den Müll aus dem Fenster. Wir würden das an Eurer Stelle berücksichtigen, es war nicht schön, an den überschlagenen Fahrzeugen vorbeizufahren.

Zu Rwanda künnen wir gar nichts beitragen, für Uganda haben wir folgende Reiseführer verwendet: ReiseKnowHow (Lübbert) und Bradt Guide (engl.) - fanden wir beide hilfreich und ausreichend. Mit der ReiseKnowHow Karte waren wir sehr zufrieden, sie ersetzt manchmal natürlich nicht das Nachfragen vor Ort.

Im Bwindi haben wir das Gorillatracking (bei der Nkuringo-Gruppe) vorgebucht, ebenso den Habituation Day (sehr zu empfehlen!) bei den Schimpansen im Kibale Forest. Selbst bei diesen beiden Trackings hatten wir den Eindruck, daß wir sie auch spontan noch hätten buchen können. Besonders dann, wenn man nicht auf ein spezielles Datum festgelegt ist.
Alle anderen Aktivitäten sind problemlos und einfach vor Ort buchbar. Sicherheitshalber kann man ja am Vorabend schon nach einem Guide fragen.

Wir hoffen, Dir ein wenig geholfen zu haben!
Liebe Grüße,
Dietmar
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18 Jan 2016 22:39 #415493
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  • strassenkind am 18 Jan 2016 12:05
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Hallo Dietmar,
ja, vielen Dank, Dein Kommentar war eine große Hilfe.
Die Entscheidung als Selbstfahrer zu starten hängt ehrlich gesagt täglich an einem seidenen Faden, da wir in Sorge sind, unsern Urlaub eventuell mit einem "missgelaunten" Fahrer zu verbringen.
Die bisherigen Reiseberichte geben uns eigentlich keinen Grund dafür; vielleicht wiegt der Vorteil, jemanden aus Uganda dabei zu haben, der einfach mehr sieht als wir, die vermeintliche Sorge wieder auf. Das Fahren als solches traue ich uns zu, aber 50% der Reisegruppe :cheer: müsste sich immer auf den Verkehr konzentrieren.
Diesen Punkt "überschlafen" wir noch einmal - etwas Zeit haben wir ja noch.
Also: vielen Dank nochmals, mein Gedankenpuzzle fügt sich nach und nach zusammen.
Gerne würde ich noch mehr von eurer Tour lesen.

Gruß
strassenkind

Peter
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18 Jan 2016 23:21 #415499
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  • K.Roo am 18 Jan 2016 23:21
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Wie lange willst du dich in Ruanda aufhalten .

Karte muss ich erst noch schauen, welche ich dabei hatte, wenn ich sie noch finde :whistle:
GPS ??

LG
Bloke
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19 Jan 2016 07:56 #415518
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  • picco am 19 Jan 2016 07:56
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Hoi Peter

Ich nehme mal an Du hast meine Reiseberichte auch gelesen, ansonsten schau Dir den aus Ruanda/Uganda (Link siehe unten) an.
Wir waren da mit einem sehr guten Guide unterwegs, kann ich nur empfehlen!
Und der ist nicht missmutig sondern ruhig und professionell wenn Ihr Ruhe wollt und gesprächig wenn Ihr mit ihm sprechen wollt...je freundschaftlicher Ihr seid umso freundschaftlicher wird er sein, wenn Ihr es aber vorzieht nur seine Kundschaft zu sein ist er Profi genung Eucht top zu behandeln.
Karten braucht man dann halt auch keine... ;)
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19 Jan 2016 08:48 #415528
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  • fordfahrer am 19 Jan 2016 08:48
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Hi,
wir waren zwar erst einmal in UG, aber das Selbstfahren hat (mir) dort richtig Spass gemacht (insbesondere in Kampala). Endlich mal drängeln, hupen, schieben, Kreisverkehr verkehrt herum, 5. Spur aufmachen - einfach herrlich.
Man kann halt fahren, wo die Guides nicht langfahren würden und kommt viel mehr mit der Bevölkerung in Berührung.
Das ist mE nicht vergleichbar mit dem südlichen Afrika, die Ugandesen sind da viel offener und haben keine Berührungsängste.
Ich würde den Urlaub nicht auf die Unterkünfte abstellen. Das bringt zu viel Druck rein. ME muss man UG und RW in sich aufnehmen, das ist nicht hauptsächtlich Tiere gucken, dazu wohnen zu viele Leute überall. Übernachtungen kann man sich listenmäßig mitnehmen und dann spontan entscheiden.
Das Camping Equipment von Douglas kann man getrost vergessen. Da muss man selbst vorsorgen.
Man kann in den NP auch mal einen Guide mit einladen aber das geht gut auch so. Buchen sollte man warscheinlich nur das "Affentreking".

Ich kann's nur noch mal betonen, selbst fahren, anhalten, Zeit nehmen, auch mal in die local shops gehen, mit den locals quatschen oder wie Bloke, gleich mit in die Bar ... .

ME sind die Tiere auch schön, aber weitaus interessanter sind die Landschaften und die Menschen.

Meine Meinung.



Gruss
Christian
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