THEMA: Reiseplanung Uganda 2017
09 Feb 2016 11:07 #418528
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  • strassenkind am 09 Feb 2016 11:07
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Guten Morgen Zusammen,
unsere Tour steht soweit. Ich denke es ist die klassische Einsteigertour mit rel. viel Zeit an den einzelnen Stationen geworden. Zuerst hatten wir den Kidepo Valley National Park mit eingeplant, aber wegen der vielen Fahrerei wieder gestrichen.





Nun heißt es bis ca. März warten um passende Flüge zu finden. In Hinblick auf die Abflugtage sind wir etwas flexibel und können vielleicht etwas günstiger an einem Wochentag durchstarten.
Apropos Kosten:
Ein Phänomen, dass in den RBs hin und wieder angesprochen wurde, kann ich ebenfalls bestätigen: Nach entsprechender Internetrecherche habe ich wirklich vergleichbare Anfragen an eine Agentur in Deutschland und eine Agentur in Uganda gerichtet, mit dem Ergebnis, dass das Angebot aus Uganda um 1.200 € p.P. günstiger war !!!!
Fairerweise muss man nun allerdings berücksichtigen, dass die Agentur in Uganda keinen Versicherungsschein zur Verfügung stellt und das die Kreditkartenzahlung der Tour mit 4% Gebühren zu Buche schlagen würde.
Letzteres wäre für uns spannend gewesen, da wir über die Kreditkarte entsprechende Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherungen incl. hätten. Aber selbst wenn wir diese zusätzlich abschließen, verbleibt immer noch eine charmante Preisdifferenz.
Über den fehlenden Versicherungsschein muß jeder selber nachdenken, ob es einem die Preisdifferenz wert ist und welche Agentur man sich in Uganda ausgesucht hat.

LG

strassenkind

Peter
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09 Apr 2016 13:29 #426918
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  • strassenkind am 09 Feb 2016 11:07
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Hallo Zusammen,
auch die aktuelle "Gelbfieberdisskusion" war wieder eine Hilfe aus dem Forum heraus für unsere Reiseplanung.
Aus diesem Grund berichte ich einfach weiter über unseren Entscheidungsprozess, vielleicht hilft dies auch anderen bei der Planung.
Also:
Wir haben gebucht :) :) :) :) . Es wird eine Guide-begleitete Tour.

In Hinblick auf die Unterkünfte haben wir festgestellt, dass es viele viele schöne Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt; das macht es nicht leichter, aber man braucht sich keinen Stress machen, wenn andere Reisende andere Unterkünfte gebucht haben.

Sicherlich gibt es viele weitere gute Büros in Uganda, wir haben uns für Speke entschieden. Wenn die Tour so verläuft wie die Planungsunterstützung, müssen wir uns absolut keine Gedanken machen.

Vorab galt es, die passenden Flüge zu buchen, da sich danach die Reservierungen von Unterkünften, Trekkings.... richten muß. Wir haben uns für Brussels Airlines entschieden, da sie (ab Hamburg) die besten Flüge (Zeit, Stops, Preis, Freigepäck) zu dem Zeitpunkt bieten.
Eine kurze Mail mit den flight-details an Speke und zwei Tage später kam eine Mail zurück, dass alles wie gewünscht / geplant reserviert sei. Was will man mehr??

Da ich es zuletzt selber angesprochen hatte, ein paar Worte noch zu den "Vorabnebenkosten":
- die Überweisung ins Ausland (nicht SEPA-Land) kostet je Buchung rd. 40 € + evtl. zusätzliche Gebühren beim Empfänger
- Reiserücktritt- / Reiseabbruchversicherung als Jahresversicherung rd. 120 € p.P.
- Impfungen - individuell; wir werden uns gegen Gelbfieber impfen lassen. Den übrigen Empfehlungen werden wir ebenfalls folgen. Das Finanzielle sollte hier nicht im Vordergrund stehen, evtl. Inkubationszeiten von Infektionen sollte man aus meiner Sicht auch nicht aus den Augen verlieren. Gesund nach Hause kommen heißt nicht, nicht Infiziert zu sein. Insofern wollen wir unser Risiko so angemessen gering wie möglich halten.
- Kleidung - wird über Sommer entschieden; aktuell ist das Angebot noch zu gering. Es wird aber eine Mischung aus getränktem und engmaschig gewebten Gewebe werden. Zudem werden wir versuchen die "Gefahr" mit täglichen sundownern einzuschüchtern ;)

Zum Schluss noch eine Frage an die Regenwalderfahrenen unter Euch:

Wie dunkel ist ein Regenwald?

Das Thema ist u.a. das geplante Gorillatrekking; so etwas machen wir nicht öfters und da will ich gut vorbereitet sein. Mit meiner jetzigen Fotoausrüstung ( Nikon D7100 und Tamron 16-300mm F/3,5-6,3) bin ich sehr zufrieden, aber eine Restunsicherheit bleibt. Ich fotografiere im RAW-Format und nutze LR als Software. Normalerweise geht da ja immer etwas. Kann ich damit los?

Sonnige Frühlingsgrüße

strassenkind

Peter
Letzte Änderung: 23 Apr 2016 19:11 von strassenkind. Begründung: Löschung des Reisetermines.
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09 Apr 2016 13:52 #426922
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wir haben uns für Speke entschieden

Herzlichen Glückwunsch Peter. Du wirst es sicher nicht bereuen.

Zu Deiner Fotofrage bei den Gorillas würde ich Dir folgendes raten. Geh in Deiner Nähe bei trübem Wetter in den Wald und teste Deine Ausrüstung auf max. ISO-Wert, der Dir in der Nachbearbeitung ein gutes Ergebnis liefert. So bekommst Du ein wenig Gefühl.

Ich habe unsere Bilder mit einer Panasonic FZ 1000 gemacht und ISO 1600 voreingestellt. Das war für diese Kamera notwendig, denn Bewegung bei den Lichtverhältnissen führt schnell zu verwackelten Bildern.

LG und schöne Vorfreude
Christa
www.botswanadreams.de

"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
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  • picco am 10 Apr 2016 15:17
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Hoi Peter

Ich kann Christa's Vorschlag nur unterstützen!
Schau was die Kamera in einem dichten Wald kann und fötografiere wenn möglich sich langsam bewegende Menschen in dunklen Kleidern, dann solltest Du recht genau die schlimmstmögliche Situation für Gorillas haben.
Bei uns war es aber gar nicht so dunkel wo die Gorillas gewesen sind...
Viel schwiriger empfinde ich das Fotografieren von Schimpansen und anderen Affen in den Bäumen...heller Himmel zwischen den Blättern, von unten dunkelgrüne Blätter und schwarze Affen... :ohmy: :S :pinch:
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10 Apr 2016 18:12 #427080
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@ Christa
@ Picco

Gute Tipps!! Danke.
Ich werde mich für eine kleine Versuchsreihe heute Abend 'mal auf den Weg machen; das Wetter läd' sowieso zu einer kleinen Spritztour mit dem Fahrrad ein.

LG

Peter
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12 Apr 2016 15:05 #427364
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Ich fotografiere mit Canon, und man sagt den Nikons ja ein günstigeres Rauschverhalten nach. Ich besitze 3 lichtstarke Festbrennweiten (je f 1,4) 30 mm, 50 mm und 85 mm. Das dürfte von der Entfernung her wohl aber kaum ausreichen zur "Affenfotografie". Zumindest, wenn die hoch in den Bäumen sitzen.
Ich kenne keinen ugandischen Regenwald- in Costa Rica habe ich vor allem Vögel vor die Linse bekommen und durchaus ein lichtstärkeres Zoom oder zumindest ein lichtstarkes 150 mm Objektiv vermisst. Da ich zuhause aber kaum bei solchen Lichtverhältnissen fotografiere, lohnt das weniger. Problem sind aber oft wirklich eher wechselnde Lichtverhältnisse und "Lichtflecken" gewesen. So ein 2,8 er Zoom 70-200 wäre ganz nett, aber mir zuviel zum Schleppen :)

Ich habe sowohl in Asien als auch in Costa Rica Craghoppers Kleidung getragen- von der Socke bis zum Hemd, dazu ein Insect Buff um den Hals. Das schützt zumindest mich, zusammen mit DEET Insektenlotion, ganz gut. Keine Stiche !- ich bin aber zum Glück eh nicht so beliebt bei den Stechviechern .
Die Kopfbedeckung, ich trage meist luftige Basecaps, sprühe ich mit NoBite ein. Man muß halt Funktionsfasern mögen :)- ist ein anderes "Hautgefühl" als mit Baumwolle / Leinen.
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