THEMA: The Uganda Loop - Dezember 2013
15 Mai 2014 20:10 #337223
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Tag6:
Goodbye Nile Safari Lodge. Wir haben unseren Aufenthalt hier wirklich genossen. Mit drei Nächten vor Ort für uns auch die längste Zeit an einem Ort auf unserer Reise. Es folgt der längste Fahrtag der Reise. Wir benötigen fast zehn Stunden für die 350 km, da die Straßen größtenteils schlechter sind als unsere deutschen Feldwege. Aber da das Auto ja repariert wurde, sind wir anfangs noch frohen Mutes und genießen die Fahrt, bei der wir das tägliche Leben der Menschen in Uganda beobachten können. Nach kurzer Zeit fängt es an zu regnen und hört auch erst am Abend wieder auf. Die ersten vier Stunden nicht weiter schlimm, doch dann fallen die Scheibenwischer aus. Erisa fährt tapfer weiter bis wir zu einem im Schlamm feststeckenden Lkw kommen. Er versucht unser Auto teils im Graben vorbeizumanövrieren und dann kam es wie es kommen musste…. Das Auto stellt sich quer und wir fahren uns ebenfalls im Schlamm fest. Kein Problem, kurz aussteigen und den Allradantrieb einschalten. Doch als Erisa die Zündung betätigt passiert…… Nichts!
Glücklicherweise haben an dieser Stelle ein paar Einheimische schon eine Geldquelle gewittert und schieben uns an, was sich als nicht ganz einfach herausstellt, da die Reifen sich ja im Schlamm festgefahren hatten. Aber schlussendlich springt die Kiste wieder an und wir können aufatmen. Erisa bezahlt die Helfer, was diesen aber nicht genug ist und so wird wild diskutiert, bis einer auf’s Auto klettert und uns nicht weiterfahren lassen will. Erisa, wenig zimperlich, fährt einfach los, und so muss der erboste Helfer abspringen.
Irgendwann hört auch endlich der Regen auf und wir legen die letzte Etappe durch riesige Teeplantagen zurück. Ziemlich kaputt erreichen wir schließlich das Chimpanzee Guesthouse kurz vor Fort Portal. Auch hier wieder sehr freundliche Begrüßung. Oh Wunder, wir sind die einzigen Gäste, bekommen ein Banda mit fantastischem Blick auf den Wald der wohl schon zum Kibale Nationalpark gehören muss. Nach einem sehr guten Abendessen fallen wir müde in’s Bett und können hier auf Grund des angenehmen Klimas (sehr viel kühler als im Murchison) wirklich gut schlafen. Unser Guide Erisa musste am Abend das Auto wieder reparieren lassen und kam demnach erst um 23 Uhr aus Fort Portal zurück, hatte als keine ganz so gute Nacht wie wir.

















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15 Mai 2014 20:12 #337224
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15 Mai 2014 20:45 #337231
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Hallo Raoul,
Glücklicherweise haben an dieser Stelle ein paar Einheimische schon eine Geldquelle gewittert und schieben uns an, was sich als nicht ganz einfach herausstellt, da die Reifen sich ja im Schlamm festgefahren hatten. Aber schlussendlich springt die Kiste wieder an und wir können aufatmen. Erisa bezahlt die Helfer, was diesen aber nicht genug ist und so wird wild diskutiert, bis einer auf’s Auto klettert und uns nicht weiterfahren lassen will. Erisa, wenig zimperlich, fährt einfach los, und so muss der erboste Helfer abspringen.

Haha, die sind also immer noch so geschäftstüchtig!!! :evil: :silly: :evil:

Jede Wette, dass die dort (N0 48 10.5 E30 44 45.5) die Pad noch zusätzlich künstlich bewässern. Uns haben sie auch schröpfen wollen. Soweit ich mich erinnere, war das 2012 unsere einzige etwas unangenehmere Begegnung mit den Menschen in Uganda, nicht wahr Picco?

Herzlichen Dank für die Fortsetzung und Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit

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Letzte Änderung: 16 Mai 2014 07:07 von Butterblume. Begründung: GPS hinzugefügt
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15 Mai 2014 20:59 #337234
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Hoi zämä
Butterblume schrieb:
Soweit ich mich erinnere, war das 2012 unsere einzige etwas unangenehmere Begegnung mit den Menschen in Uganda, nicht wahr Picco?
So ist es! :laugh:
Ich hab beim lesen die Bilder des im Schlamm steckenden Lieferwagens vor uns vor dem geistigen Auge gehabt...

Wobei die Umfahrung ja eher schlimmer war und Jochen eine blutige Backe davontrug... :woohoo:
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17 Mai 2014 09:37 #337345
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Tag7:
Heute geht es weiter über Fort Portal und Kasese zum Queen Elisabeth National Park. Gerade in der Nähe von Kasese haben wir während der Fahrt einen wunderbaren Blick auf die Ausläufer des Ruwenzori-Gebirges. Eine mehrtägige Trekking-Tour zu den Gipfeln wäre sicher einer der besten Gründe dieses Land noch mal zu bereisen.
Auf der Fahrt passieren wir eins der zwei Äquatordenkmäler in Uganda und knipsen, wie alle Touris, natürlich ein schönes Foto. Schon vor Erreichen des Nationalparks können wir von der übrigens sehr gut geteerten Straße aus eine Herde Elefanten sehen. Diese scheint es wenig zu stören, dass sie sich unweit einer viel befahrenen Straße aufhalten.
Im Queen Elizabeth übernachten wir in der Kyambura Game Safari Lodge, die wieder traumhaft schön ist. Da man um zur Lodge zu kommen durch ein kleines Dorf fährt, ist hier der Unterschied besonders krass von Lehm- und Wellblechhütten zu schönen Pandas und Pool. An ebenjenem Pool relaxen wir dann auch erst mal ein bisschen und genießen bei einem kalten Getränk den Ausblick in den National Park. Am späten Nachmittag brechen wir zu einer Abendpirschfahrt auf. O-Ton Erisa: Haltet nach Löwen Ausschau, die anderen Tiere sehen wir sowieso….. Und tatsächlich, schon auf dem Weg zum Park sehen wir wieder Elefanten an der Straße und nach etwas Suchen dann auch die ersehnten Löwen. Außer uns steht noch ein weiteres Safarifahrzeug bei den Löwen, bei welchem der Fahrer leider den Motor laufen lässt, was die Löwen nach kurzer Zeit vertreibt. Allerdings fahren wir etwas später noch mal an die selbe Stelle und diesmal sind sogar fünf Löwen da, die faul im Gras liegen, sich gegenseitig putzen und sich von den schlussendlich zwölf Safarifahrzeugen nicht stören lassen. Wir beobachten die Löwen bis Sonnenuntergang und lassen, nach einem guten Abendessen, den Abend in der Lodge vor dem Kamin gemütlich ausklingen.




















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17 Mai 2014 09:38 #337346
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