Tanzania Tips - Planung

36 Antworten · 4'120 Aufrufe · gestartet 05. Jan. 2025 von Vagabundo
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Themenstarter72 Beiträge · seit 201520. Jan. 2025 ·
Jede Info ist ein Baustein, danke Gnu und Sabine.

Afromaxx steht bei uns in der Tat bereits auf der Liste. Nach der CMT müssen wir auswerten. Es sind unerwartet viele Reiseunternehmen die in Frage kommen.

Gruß Waldi
59 Beiträge · seit 202320. Jan. 2025 ·
Ich lese ganz gebannt mit, da Tanzania bereits nach unserer Reise im November in meinem Kopf rumschwirrt und ich mal beginne, Infos zu sammeln 😊
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, daher immer in Vorfreude Ines 2001 Ghana, 2019 Südafrika, Eswatini, 2019/2020 Südafrika, Lesotho, 2022 Südafrika, 2024 Südafrika, Eswatini, Namibia, 2025 Sinai, 2027 Tanzania in Planung
2'048 Beiträge · seit 200721. Jan. 2025 ·
Hallo Waldi,
es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber hier ein paar Erfahrungen.
  • Bei der Einreise nach Kenia (aus Tansania) wurde Gelbfieberimpfung und Masernimpfung /Serumstatus verlangt und tatsächlich kontrolliert.
  • Die Gruppenreise war schlecht organisiert, es gab praktisch nie Zeit wirklich zu beobachten. Immer nur kurzer Stop möglich für 1-2 Minuten für schnelle Fotos und dann musste es weitergehen.
  • Natürlich dann aber lange Aufenthalte an "Verkaufsorten", wobei der Oberguide vor Weiterfahrt seine Provision kassierte, gut sichtbar für die Gäste. Der Profit der Guides stand im Mittelpunkt, nicht die Wünsche und Erwartungen der Gäste.
  • Wir waren mit mehren Fahrzeugen im Konvoi mit "Berge und Meer" unterwegs und die beauftragte Tansanische Firma war sehr mies. Fahrzeuge vergammelt, in unserem fehlten mehrere Sicherheitsgurte (nur Beckengurte) oder funktionierten nicht. Bei Dunkelheit ging es in hohem Tempo durch einen Nationalpark Richtung Unterkunft. Ein Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die Erste Hilfe der Fahrer, Guides und Dolmetscher war eine Katastrophe bzw fand einfach nicht statt. Alles musste von Gästen organisiert werden. Die "Profis" waren nur beschäftigt die Reserveradabdeckungen und andere Firmenlogos am Unfallauto zu entfernen. Dann sollten die Gäste im Unfallauto warten bis die drei noch dahinter fahrenden Fahrzeuge zur Lodge gefahren sind, dort ihre Pax abgesetzt haben und dann zum Unfallort zurückkommen. ERst der Aufstand der anderen Gäste hat bewirkt, dass alle Gäste sofort zur Lodge weiterfahren konnten und nur Guides und Dolmetscher am Unfallort warten mussten. Das war eine echte Katastrophe, die sich am nächsten Tag fortsetzte, weil ja ein Fahrzeug zu wenig verfügbar war.
  • Ich bin ohnehin kein Freund von solchen Gruppenreisen, aber die Firma in Tansania war absoluter Tiefpunkt.
  • Der Zustand der Fahrzeuge in Kenia war besser (der Fahrer erzählte uns auch, dass die vorgewarnt waren vor dieser Gruppe), dafür war die Technik unzuverlässig und fast jeden Tag blieb eines der insgesamt 7 Fahrzeuge liegen.
  • Unterkünfte und Verpflegung waren aber in beiden Ländern gut.
  • Viele
Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
59 Beiträge · seit 202321. Jan. 2025 ·
Aumann, da habt ihr ja wirklich schlechte Erfahrungen machen müssen.
Bisher habe ich all meine Reisen komplett alleine organisiert, vom Flug über Mietwagen bis zu den Unterkünften und Ausflügen. So kann ich selbst entscheiden, wo ich wie lange sein und was ich sehen möchte. Bisher bin damit sehr gut durch gekommen. Ok, es kann auch bei solch einer Planung was doof laufen. Aber das betrifft dann nur einen Teil und nicht die ganze Reise.
Wie ist es denn als Selbstfahrer durch Tanzania? Südafrika und Namibia fand ich unproblematisch.
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub, daher immer in Vorfreude Ines 2001 Ghana, 2019 Südafrika, Eswatini, 2019/2020 Südafrika, Lesotho, 2022 Südafrika, 2024 Südafrika, Eswatini, Namibia, 2025 Sinai, 2027 Tanzania in Planung
6'376 Beiträge · seit 201122. Jan. 2025 ·
Hoi zämä

Jaw hat da sehr schlechte Erfahrungen gemacht, die ich so in Tansania nie hatte. Aber in Kenya...
Wir waren immer als Privatgruppe oder als Paar unterwegs und haben (fast) immer im Land selbst gebucht.
Wir konnten entscheiden ob wir den ganzen Tag auf Pirsch sein oder lieber eine Morgen- und eine Nachmittagspirsch haben wollten. Auch haben wir entschieden wie lange wir wo stehen blieben usw.
Das war selbst in Botswana so, wo ich mit vom Veranstalter zusammengewürfelten Fremden unterwegs war.
Nur eben die zwei 'Guides' in Kenya (02/2011 und 01/2015) dachten sie wären der Mittelpunkt der Safari...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
62 Beiträge · seit 201922. Jan. 2025 ·
Hallo Waldi

Wir waren 2021 zu Covid Zeiten 3 Wochen als Paar mit Guide in Tansania. Ndutu kann ich auch wärmstens empfehlen, aber auch bei soviel Zeit ein kleiner Abstecher in den Arusha NP oder Tarangire. Lake Manyara würde ich nicht nochmal machen und zwischendurch mal etwas ausserhalb eines Autos zu Fuss einplanen.
Sansibar haben wir nicht gemacht, Strand interessiert uns aber auch nicht so.
Wir waren am Schluss 4 Tage in Moshi (wegen PCR Tests) und dort hat es uns auch gut gefallen. Was ich aber empfehlen würde, die Tour mit dem Driverguide vorher beenden und dann dort lokale Guides bzw. Fahrer von der Lodge buchen lassen. Wir waren ziemlich genervt am Schluss, dass der Guide irgendwie noch da war und er auch, weil er lieber heim nach Arusha wollte und nicht hinfahren durfte. Mit dem Ende der Safari braucht man ja keine Dauerbegleitung mehr und will auch mehr selbst eingeteilte Freizeit haben. Von Moshi aus haben wir einige schöne Ausflüge unternommen, u.a. zu warmen Quellen zum Baden.
Viel Spass noch bei der Planung.
Liebe Grüsse
Vanessa
235 Beiträge · seit 202422. Jan. 2025 ·
Afrikaträumerin schrieb:
Wie ist es denn als Selbstfahrer durch Tanzania? Südafrika und Namibia fand ich unproblematisch.
Wir haben Tanzania nicht als Selbstfahrer gemacht, hatten uns aber dazu erkundigt, weil wir eigentlich Lust darauf hatten, es auf eigene Faust zu machen. Wir haben uns dann aber umentschieden, weil die Kombination aus ordentlichem Fahrzeug, Parkeintritten und Unterkünften oder Campsites preislich im Vergleich zu einer organisierten Tour nicht attraktiv war. Die Parkgebühren, die man als Selbstfahrer zahlt sind anders, als wenn man organisiert unterwegs ist, und sie wären so stark ins Gewicht gefallen, dass wir uns für die organisierte Tour entschieden haben.
Rückblickend finde ich auch, dass es die richtige Entscheidung war, obwohl wir natürlich nicht den direkten Vergleich hatten. Wir haben eine private Tour gebucht, wir konnten also entscheiden, wo wir wie lange bleiben wollen, wann wir Pause machen, etc. - ohne unseren Fahrer hätten wir aber viele Sichtungen sicherlich nicht machen können. Ohne mit den anderen Fahrzeugen über Funk verbunden zu sein, kann es schon sein, dass man viel verpasst, und von alleine findet man bei der Weite der Serengeti viele Dinge einfach nicht. Vom Gelände her finde ich selbst fahren unproblematisch. Wir waren aber für die Ortskundigkeit unseres Fahrers sehr dankbar.
Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022
Themenstarter72 Beiträge · seit 201522. Jan. 2025 ·
Danke an jaw, Picco, Vanessa und Akane für die Tips und Hinweise.

Was man sagen muß, generell ist die Preisgestaltung nicht ohne und steigt nach Prüfung in diesem Jahr teilweise weiter.

Viele der angebotenen Touren erscheinen relativ gleichartig. Wahrscheinlich stammen viele von den selben Veranstaltern vor Ort.

Wir schauen gerade deshalb gezielt auf eigenständige Unternehmen sprich Spezialisten mit Länderer- oder Heimaterfahrung sprich Tanzanier.

Es gibt unerwartet enorm viele Anbieter, daß hat uns schon ein wenig verwundert. Hier gilt es nun quasi die Spreu vom Weizen zu trennen.

Gruß Waldi
321 Beiträge · seit 202122. Jan. 2025 ·
jaw schrieb:Hallo Waldi,
es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber hier ein paar Erfahrungen.
  • Bei der Einreise nach Kenia (aus Tansania) wurde Gelbfieberimpfung und Masernimpfung /Serumstatus verlangt und tatsächlich kontrolliert.
  • Die Gruppenreise war schlecht organisiert, es gab praktisch nie Zeit wirklich zu beobachten. Immer nur kurzer Stop möglich für 1-2 Minuten für schnelle Fotos und dann musste es weitergehen.
  • Berge & Meer sind definitiv keine Experten für Ostafrika. Arbeiten mit den billigsten Agenturen. Das kann aich mal gut gehen - allerdings sind solche Erlebnisse vorprogrammiert 🤷 Das ist nicht der Standard in TZ.

  • Natürlich dann aber lange Aufenthalte an "Verkaufsorten", wobei der Oberguide vor Weiterfahrt seine Provision kassierte, gut sichtbar für die Gäste. Der Profit der Guides stand im Mittelpunkt, nicht die Wünsche und Erwartungen der Gäste.
  • Wir waren mit mehren Fahrzeugen im Konvoi mit "Berge und Meer" unterwegs und die beauftragte Tansanische Firma war sehr mies. Fahrzeuge vergammelt, in unserem fehlten mehrere Sicherheitsgurte (nur Beckengurte) oder funktionierten nicht. Bei Dunkelheit ging es in hohem Tempo durch einen Nationalpark Richtung Unterkunft. Ein Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die Erste Hilfe der Fahrer, Guides und Dolmetscher war eine Katastrophe bzw fand einfach nicht statt. Alles musste von Gästen organisiert werden. Die "Profis" waren nur beschäftigt die Reserveradabdeckungen und andere Firmenlogos am Unfallauto zu entfernen. Dann sollten die Gäste im Unfallauto warten bis die drei noch dahinter fahrenden Fahrzeuge zur Lodge gefahren sind, dort ihre Pax abgesetzt haben und dann zum Unfallort zurückkommen. ERst der Aufstand der anderen Gäste hat bewirkt, dass alle Gäste sofort zur Lodge weiterfahren konnten und nur Guides und Dolmetscher am Unfallort warten mussten. Das war eine echte Katastrophe, die sich am nächsten Tag fortsetzte, weil ja ein Fahrzeug zu wenig verfügbar war.
  • Ich bin ohnehin kein Freund von solchen Gruppenreisen, aber die Firma in Tansania war absoluter Tiefpunkt.
  • Der Zustand der Fahrzeuge in Kenia war besser (der Fahrer erzählte uns auch, dass die vorgewarnt waren vor dieser Gruppe), dafür war die Technik unzuverlässig und fast jeden Tag blieb eines der insgesamt 7 Fahrzeuge liegen.
  • Unterkünfte und Verpflegung waren aber in beiden Ländern gut.
  • Viele
Grüße
jaw
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2025
321 Beiträge · seit 202122. Jan. 2025 ·
Akane schrieb:
Afrikaträumerin schrieb:
Wie ist es denn als Selbstfahrer durch Tanzania? Südafrika und Namibia fand ich unproblematisch.
Wir haben Tanzania nicht als Selbstfahrer gemacht, hatten uns aber dazu erkundigt, weil wir eigentlich Lust darauf hatten, es auf eigene Faust zu machen. Wir haben uns dann aber umentschieden, weil die Kombination aus ordentlichem Fahrzeug, Parkeintritten und Unterkünften oder Campsites preislich im Vergleich zu einer organisierten Tour nicht attraktiv war. Die Parkgebühren, die man als Selbstfahrer zahlt sind anders, als wenn man organisiert unterwegs ist, und sie wären so stark ins Gewicht gefallen, dass wir uns für die organisierte Tour entschieden haben.
Rückblickend finde ich auch, dass es die richtige Entscheidung war, obwohl wir natürlich nicht den direkten Vergleich hatten. Wir haben eine private Tour gebucht, wir konnten also entscheiden, wo wir wie lange bleiben wollen, wann wir Pause machen, etc. - ohne unseren Fahrer hätten wir aber viele Sichtungen sicherlich nicht machen können. Ohne mit den anderen Fahrzeugen über Funk verbunden zu sein, kann es schon sein, dass man viel verpasst, und von alleine findet man bei der Weite der Serengeti viele Dinge einfach nicht. Vom Gelände her finde ich selbst fahren unproblematisch. Wir waren aber für die Ortskundigkeit unseres Fahrers sehr dankbar.
Die NP Fees sind für Selbsfahrer in TZ dieselben. Allerdings ist die Gebühr für ein nicht in TZ zugelassenes Fahrzeug deutlich höher. Und selbstverständlich zahlen Tour Operators nicht die tw. wahnwitzigen Rack Rates der Hotels & Lodges - sondern TOR.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
Themenstarter72 Beiträge · seit 201508. Feb. 2025 ·
Frage:
Welcher Teil der Serengeti empfehlt Ihr ( Tiere / Landschaft ) ... NORD - SÜD - Zentral ...

Es gibt unerwartet viele Camps und Lodges in und um die Serengeti. Da ist es hilfreich die Lage richtig einschätzen zu können.


Ist Grenz- bzw. fahrtechnisch Nord Tanzania mit Süd Kenia
( Masai Mara, Amboseli bzw. Tsavo ) ohne weiteres zu machen oder sind die Formalitäten zu langwierig bzw. aufwändig?

Gruß Waldi
1'366 Beiträge · seit 201108. Feb. 2025 ·
Du kannst nicht einfach mal mit dem Auto von der Serengeti in die Mara fahren. Diese Option wäre meines Wissens sehr umständlich.

In der Serengeti kommt es auf deine Reisezeit an. Je früher im Jahr desto südlicher, je mehr es Richtung Juli geht, wandern die großen Herden Richtung Kenia.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
2'240 Beiträge · seit 201108. Feb. 2025 ·
Hallo,
wir waren schon mehrfach als Selbstfahrer (mit eigenem Auto) und/oder mit Tour Operator in beiden Ländern unterwegs. Uns haben alle Parks auf die eine oder andere Art gefallen. Ich denke, Du kannst 100 Leute fragen-jeder hat eine andere Meinung 😎 . Das selbe zu Sansibar; uns gefällt es dort in der Region Paje und in Stonetown super. Wir mögen Strandurlaub und generell sind (für uns) die Strände auf den Inseln schöner als am Festland. In Tanzania (Festland) haben uns die Strände nicht sonderlich gefallen. Da waren jene in Kenya schöner und das Wasser klarer.
Unsere Nachbarn waren gerade mit https://tanzaniaspecialist.de/ in Tanzania unterwegs. Hat Ihnen super gefallen; aber jedem gefällt halt was anderes... 😉
Gruss Mari 😄
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2025
321 Beiträge · seit 202110. Feb. 2025 ·
@Vagabundo: scroll mal nach oben und bemerke dass ein Teil Deiner Fragen vor Wochen bereits beantwortet wurde. Schon wieder vergessen?
Von Serengeti Nord kann man nicht direkt nach Masai Mara fahren. Der Grenzübergang ist seit Jahrzehnten geschlossen. Man kann westlich außerhalb der Schutzgebiete einen Grenzübergang benutzen. Es würde aber sehr teuer ein in TZ zugelassenes Fahrzeug nach Kenya zu nehmen (oder umgekehrt). Deshalb werden praktisch alle Touristen an der Grenze an Partneragenturen abgegeben und steigen um. Großen Sinn macht es imhop bezogen auf Serengeti/Mara nicht (und das merken die Touristen unterwegs 😉 weil Landschaft und Tierwelt in Mara denen der nördlichen Serengeti entsprechen - für die Tiere gab es und gibt es dort keine Grenze.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2025
6'376 Beiträge · seit 201124. Feb. 2025 ·
Hoi Vagabundo

Vor einer guten Woche bin ich von Usariver/Tansania nach Diani/Kenya gefahren, über den Grenzübergang Holili/Taveta.
Zwischen Ankommen auf der tansanianischen Seite und fertig in Kenya eingereist sein hab ich ohne das Auto knapp 10 Minuten benötigt!
Auf der Kenyanischen Seite wurde ich von einem anderen Auto abgeholt.
Diesen Grenzübergang kann man gut nutzen um von Tansania aus in den Tsavo West oder in die Taita Hills zu wechseln, denn da fährt man durch bzw. vorbei.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5 Beiträge · seit 202516. Aug. 2025 ·
Hallo Vagabundo!
Ich lebe seit mehreren Jahren in Tansania, und wir gehen auch oft in Nationalparks, also hier meine meinung dazu:
Parks in Tansania
Serengeti ist gross und viel zu teuer, da musst du mindestens 4 volle Tage bleiben und das wird schnell 1000+ euro...mit entrance fees, concession fees, camping, etc.
Ngorongoro ist auch sehr teuer (vor allem als Self-driver, da musst du extra fuer's Auto zahlen!), ich war da nur einmal. DEFENITIF ist es sich Wert. Der Park ist super klein und konzentriert, natuerlich gibt's viele Touris, aber die Tiere sind voellig chill (bei uns ist ein Loewe direkt zwischen den Autos gelaufen!) und man wuerd fast 100% Loewen sehen, vor allem mit Guide.
Tarangire ist unserer Favorit. Nicht so teuer aber hat schon noch viele Tiere (vor allem Elephanten), und wir bleiben gerne im Migombani Camp, was ungefaehr 1 Stunde von Park Eingang ist.
Bei Migombani Camp gibt's auch den Lake Manyara Park. Da gehen wir nicht so oft hin, ist aber auch schoen und nicht super teuer, ein bisschen mehr gruen und dicht mit Baumen und sowas.
Arusha National Park ist auch da in der Gegend, obwohl der sehr dicht ist und wir sehen da nicht viel. Hier gibt's mehrere Affen-arten.
Mkomazi moegen wir auch, ist aber mehr Wild und ich weiss nicht wie viele Touri-operationen da hin fahren. Immer noch sehr schoen und nicht so voll! Hier gibt's auch Nashoerner an den man ganz na dran kommt!!!
Von Ruaha haben wir viel gehoert, aber gehen erst im Dezember 2025 das erste mal. Der ist auch sehr gross aber hat viele Tiere, kommt drauf an wie viel du fahren willst...Vor allem weil der ja nicht so nah an alles anderem liegt.

Parks in Kenya
Massai-Mara ist fasst wie Serengeti, aber ich glaube nicht so teuer und gross. Wir waren da vor mehreren Jahren und fanden es super.
im Amboseli wahren wir letzten Sommer und fanden es super toll. Musst nur wissen, das in der Regenzeit es etwas fluten kann und manche Strassen unbefahrbar werden.
Tsavo West ist auch sehr schoen, bisschen Wilder und viel trockener. Man sieht nicht so viele Tiere, aber es gibt auch nicht so viele Touris. Die rote Erde, alleine auf'm Campsite & Elephanten Herden waren einfach speziel.

In generell, so frueh wie moeglich los fahren. Parks oeffnen um 6 Uhr morgens (obwohl es manchmal dauert, bis die Arbeiter da sind) und bis 9 ist immer die beste Zeit!
zuletzt bearbeitet 16. Aug. 2025