THEMA: Tanzania Tips - Planung
22 Jan 2025 07:24 #701163
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  • picco am 22 Jan 2025 07:24
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Hoi zämä

Jaw hat da sehr schlechte Erfahrungen gemacht, die ich so in Tansania nie hatte. Aber in Kenya...
Wir waren immer als Privatgruppe oder als Paar unterwegs und haben (fast) immer im Land selbst gebucht.
Wir konnten entscheiden ob wir den ganzen Tag auf Pirsch sein oder lieber eine Morgen- und eine Nachmittagspirsch haben wollten. Auch haben wir entschieden wie lange wir wo stehen blieben usw.
Das war selbst in Botswana so, wo ich mit vom Veranstalter zusammengewürfelten Fremden unterwegs war.
Nur eben die zwei 'Guides' in Kenya (02/2011 und 01/2015) dachten sie wären der Mittelpunkt der Safari...
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22 Jan 2025 14:09 #701183
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Hallo Waldi

Wir waren 2021 zu Covid Zeiten 3 Wochen als Paar mit Guide in Tansania. Ndutu kann ich auch wärmstens empfehlen, aber auch bei soviel Zeit ein kleiner Abstecher in den Arusha NP oder Tarangire. Lake Manyara würde ich nicht nochmal machen und zwischendurch mal etwas ausserhalb eines Autos zu Fuss einplanen.
Sansibar haben wir nicht gemacht, Strand interessiert uns aber auch nicht so.
Wir waren am Schluss 4 Tage in Moshi (wegen PCR Tests) und dort hat es uns auch gut gefallen. Was ich aber empfehlen würde, die Tour mit dem Driverguide vorher beenden und dann dort lokale Guides bzw. Fahrer von der Lodge buchen lassen. Wir waren ziemlich genervt am Schluss, dass der Guide irgendwie noch da war und er auch, weil er lieber heim nach Arusha wollte und nicht hinfahren durfte. Mit dem Ende der Safari braucht man ja keine Dauerbegleitung mehr und will auch mehr selbst eingeteilte Freizeit haben. Von Moshi aus haben wir einige schöne Ausflüge unternommen, u.a. zu warmen Quellen zum Baden.
Viel Spass noch bei der Planung.
Liebe Grüsse
Vanessa
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22 Jan 2025 14:28 #701185
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Afrikaträumerin schrieb:
Wie ist es denn als Selbstfahrer durch Tanzania? Südafrika und Namibia fand ich unproblematisch.

Wir haben Tanzania nicht als Selbstfahrer gemacht, hatten uns aber dazu erkundigt, weil wir eigentlich Lust darauf hatten, es auf eigene Faust zu machen. Wir haben uns dann aber umentschieden, weil die Kombination aus ordentlichem Fahrzeug, Parkeintritten und Unterkünften oder Campsites preislich im Vergleich zu einer organisierten Tour nicht attraktiv war. Die Parkgebühren, die man als Selbstfahrer zahlt sind anders, als wenn man organisiert unterwegs ist, und sie wären so stark ins Gewicht gefallen, dass wir uns für die organisierte Tour entschieden haben.
Rückblickend finde ich auch, dass es die richtige Entscheidung war, obwohl wir natürlich nicht den direkten Vergleich hatten. Wir haben eine private Tour gebucht, wir konnten also entscheiden, wo wir wie lange bleiben wollen, wann wir Pause machen, etc. - ohne unseren Fahrer hätten wir aber viele Sichtungen sicherlich nicht machen können. Ohne mit den anderen Fahrzeugen über Funk verbunden zu sein, kann es schon sein, dass man viel verpasst, und von alleine findet man bei der Weite der Serengeti viele Dinge einfach nicht. Vom Gelände her finde ich selbst fahren unproblematisch. Wir waren aber für die Ortskundigkeit unseres Fahrers sehr dankbar.
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22 Jan 2025 15:10 #701188
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Danke an jaw, Picco, Vanessa und Akane für die Tips und Hinweise.

Was man sagen muß, generell ist die Preisgestaltung nicht ohne und steigt nach Prüfung in diesem Jahr teilweise weiter.

Viele der angebotenen Touren erscheinen relativ gleichartig. Wahrscheinlich stammen viele von den selben Veranstaltern vor Ort.

Wir schauen gerade deshalb gezielt auf eigenständige Unternehmen sprich Spezialisten mit Länderer- oder Heimaterfahrung sprich Tanzanier.

Es gibt unerwartet enorm viele Anbieter, daß hat uns schon ein wenig verwundert. Hier gilt es nun quasi die Spreu vom Weizen zu trennen.

Gruß Waldi
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22 Jan 2025 16:59 #701197
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jaw schrieb:
Hallo Waldi,
es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber hier ein paar Erfahrungen.
  • Bei der Einreise nach Kenia (aus Tansania) wurde Gelbfieberimpfung und Masernimpfung /Serumstatus verlangt und tatsächlich kontrolliert.
  • Die Gruppenreise war schlecht organisiert, es gab praktisch nie Zeit wirklich zu beobachten. Immer nur kurzer Stop möglich für 1-2 Minuten für schnelle Fotos und dann musste es weitergehen.

  • Berge & Meer sind definitiv keine Experten für Ostafrika. Arbeiten mit den billigsten Agenturen. Das kann aich mal gut gehen - allerdings sind solche Erlebnisse vorprogrammiert 🤷 Das ist nicht der Standard in TZ.

  • Natürlich dann aber lange Aufenthalte an "Verkaufsorten", wobei der Oberguide vor Weiterfahrt seine Provision kassierte, gut sichtbar für die Gäste. Der Profit der Guides stand im Mittelpunkt, nicht die Wünsche und Erwartungen der Gäste.
  • Wir waren mit mehren Fahrzeugen im Konvoi mit "Berge und Meer" unterwegs und die beauftragte Tansanische Firma war sehr mies. Fahrzeuge vergammelt, in unserem fehlten mehrere Sicherheitsgurte (nur Beckengurte) oder funktionierten nicht. Bei Dunkelheit ging es in hohem Tempo durch einen Nationalpark Richtung Unterkunft. Ein Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die Erste Hilfe der Fahrer, Guides und Dolmetscher war eine Katastrophe bzw fand einfach nicht statt. Alles musste von Gästen organisiert werden. Die "Profis" waren nur beschäftigt die Reserveradabdeckungen und andere Firmenlogos am Unfallauto zu entfernen. Dann sollten die Gäste im Unfallauto warten bis die drei noch dahinter fahrenden Fahrzeuge zur Lodge gefahren sind, dort ihre Pax abgesetzt haben und dann zum Unfallort zurückkommen. ERst der Aufstand der anderen Gäste hat bewirkt, dass alle Gäste sofort zur Lodge weiterfahren konnten und nur Guides und Dolmetscher am Unfallort warten mussten. Das war eine echte Katastrophe, die sich am nächsten Tag fortsetzte, weil ja ein Fahrzeug zu wenig verfügbar war.
  • Ich bin ohnehin kein Freund von solchen Gruppenreisen, aber die Firma in Tansania war absoluter Tiefpunkt.
  • Der Zustand der Fahrzeuge in Kenia war besser (der Fahrer erzählte uns auch, dass die vorgewarnt waren vor dieser Gruppe), dafür war die Technik unzuverlässig und fast jeden Tag blieb eines der insgesamt 7 Fahrzeuge liegen.
  • Unterkünfte und Verpflegung waren aber in beiden Ländern gut.
  • Viele
Grüße
jaw
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Letzte Änderung: 22 Jan 2025 17:05 von Lugawe.
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Akane schrieb:
Afrikaträumerin schrieb:
Wie ist es denn als Selbstfahrer durch Tanzania? Südafrika und Namibia fand ich unproblematisch.

Wir haben Tanzania nicht als Selbstfahrer gemacht, hatten uns aber dazu erkundigt, weil wir eigentlich Lust darauf hatten, es auf eigene Faust zu machen. Wir haben uns dann aber umentschieden, weil die Kombination aus ordentlichem Fahrzeug, Parkeintritten und Unterkünften oder Campsites preislich im Vergleich zu einer organisierten Tour nicht attraktiv war. Die Parkgebühren, die man als Selbstfahrer zahlt sind anders, als wenn man organisiert unterwegs ist, und sie wären so stark ins Gewicht gefallen, dass wir uns für die organisierte Tour entschieden haben.
Rückblickend finde ich auch, dass es die richtige Entscheidung war, obwohl wir natürlich nicht den direkten Vergleich hatten. Wir haben eine private Tour gebucht, wir konnten also entscheiden, wo wir wie lange bleiben wollen, wann wir Pause machen, etc. - ohne unseren Fahrer hätten wir aber viele Sichtungen sicherlich nicht machen können. Ohne mit den anderen Fahrzeugen über Funk verbunden zu sein, kann es schon sein, dass man viel verpasst, und von alleine findet man bei der Weite der Serengeti viele Dinge einfach nicht. Vom Gelände her finde ich selbst fahren unproblematisch. Wir waren aber für die Ortskundigkeit unseres Fahrers sehr dankbar.
Die NP Fees sind für Selbsfahrer in TZ dieselben. Allerdings ist die Gebühr für ein nicht in TZ zugelassenes Fahrzeug deutlich höher. Und selbstverständlich zahlen Tour Operators nicht die tw. wahnwitzigen Rack Rates der Hotels & Lodges - sondern TOR.
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