Samburu bis Masai Mara

Reisebericht 53 Antworten · 10,5k Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2019 von Bushtruckers
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201423. Aug. 2019 · #1
7.8. Ein hektischer Tag liegt hinter mir, mit über 2 Stunden bei Kenya Wildlife Service, um ein paar Tickets zu besorgen. Derjenige, der für die Dame eingesprungen ist, schaffte nicht mal 1. Da wir nun spät dran ist und mein Taxifahrer Joseph jemanden vom Flughafen abholen muss, fahre ich auch gleich hin. Der Verkehr liesse es nicht zu nochmals nach Nairobi reinzufahren. Also gönne ich mir ein Abendessen im Java Haus am Flughafen, da das Mittagessen aus zeitlichen Gründen ausgefallen war. Ich warte dann noch eine Weile bis die Kunden rauskommen. Samuel, der den Flughafentransfer mit einem Minibus macht, kommt rechtzeitig und holt bringt uns ins Southern Sun Mayfair Hotel. Dieses wird nun wegen Renovationsarbeiten auf unbestimmte Zeit geschlossen sein.
Die Familie, 3 Erwachsene und 1 10-jähriges Mädchen bilden die Gruppe. Die Eltern waren vor 13 Jahren schon mal mit mir auf einer Safari. Erinnern kann ich mich an einige Sequenzen, als sie diese erzählten.

8.7. Jeffrey holt mich um 06.30 Uhr ab. Unser Landcruiser wurde beschädigt und musste erst wieder in Ordnung gebracht werden. Dann holen wir die Familie im Mayfair ab und die Reise nach Samburu beginnt. Ein Zwischenstopp vor Nanyuki und dann ein paar Dinge im neuen Supermarkt in Nanyuki einkaufen. Dieser ersetzt den gestorbenen Nakumatt und wird grade eingerichtet. Doch was wir benötigten, war schon vorhanden. Weiter geht es vorbei am arg von Wolkem umarmten Mt. Kenya. Das erste Mal, dass ich beim Elefantentunnel kurz vor der Kreuzung nach Meru 3 Elefanten stehen sehe! Dieser Tunnel hilft also wirklich. Kurz vor Mittag sind wir in Isiolo. Jeffrey hält bei einer Tankstelle, ein Reifen hat zu wenig Luft. Ein nach Alkohol riechender “Mechaniker” versucht den tiefen Schnitt im schlauchlosen Reifen mit irgendeinem komischen Material zu stoppen. Doch es gelingt nicht. Der Mech meint dann, das hält und dabei konnte man zusehen, wie der Reifen runter ging... also Ersatzreifen drauf und weiter. Wir fahren beim Buffalo Springs Tor rein. Ich zeige die Tickets und sage, wo wir schlafen werden. Ist gut, fahrt weiter, Ihr braucht hier keine Zeit zu vergeuden. Schon begegnen uns auch die ersten Grevy Zebras. Toll, es sind ganz viele hier. Zuchtgruppen, Junggesellenherden und auch die territorialen Hengste.

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Da wir spät zum Mittagessen kommen, stellen wir nur das Gepäck hin und essen erstmal. Lecker! Wie alle folgenden Mahlzeiten sein werden. Danach beziehen wir unsere Zimmer. Hier der Blick von meinem auf den Ewaso Ngiro, der für August viel Wasser hat.

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Um 17.00 Uhr fahren wir raus, um zu sehen, wen wir finden. Grevys...

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Geierperlhühner, die vorwiegend in den Trockengebieten vorkommen

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Beisa Oryxantilopen mit Jungtieren vor dem markanten Fels. Die weiblichen Oryx haben längere, aber dünnere Hörner wie die Bullen.

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Ein stattlicher Gerenukmann posiert im nun rasch schwächer werdenden Licht

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Die Nyambene Hills, die Samburu und Meru trennen. Der Weg von einem zum anderen führt da drüber. Landschaftlich toll, aber viele Kurven und rauf und runter.

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Es geht zurück ins Camp zu einem leckeren Abendessen.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201424. Aug. 2019 · #3
Hoi Picco

Du bist natuerlich herzlich willkommen. Ich hoere das "noch nicht" raus....

Es war mal keine Vogeltour, obwohl so zwischendurch hatte ich doch einige vor der Linse... kanns halt nicht lassen

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201424. Aug. 2019 · #5
Hallo Konni

auch Du bist herzlich willkommen und ich wuensche Dir auch ein schoenes Wochenende.
Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201424. Aug. 2019 · #6
Das Essen schmeckte toll und die Bedienung ist total nett. Danach spazieren wir zum Fluss und schauen uns die recht grossen Krokodile an. Sie wissen, dass sie Küchenabfälle bekommen.

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Und das die Miniversion eines Krokodiles - ein harmloser Hausgecko

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9.8. Früh, ja vor Sonnenaufgang heisst es aus dem Bett kriechen und somit sehe ich auch die Sonne aufgehen.

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Und so sieht es bei meinem Zelt am Morgen aus

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Jeffrey arbeitet wie wir auch ohne Funk. Doch Fahrer tauschen sich aus und somit finden wir die Geparden. Eine Mutter mit 3 Jungen. Ein herrlicher Tagesbeginn.

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An Grevy Zebras kann man einfach nicht vorbeifahren ohne sie zu beobachten und zu fotografieren. Vor allem nicht, wenn sie im tollen Licht in der wunderschönen Landschaft stehen.

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Wir fahren im Galleriewald am Fluss. Allerdings sind wir nicht das einzige Auto. Doch Jeffrey macht das gut, fährt weg und wartet bis die Löwin an einer anderen Ecke wieder rauskommt. Man sieht sie hat Milch und will jagen. Wir werden sie am Nachmittag nochmals treffen. Bis dahin hatte sie leider noch kein Jagdglück.

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Ein Vogel, einige Fotos und keine Ahnung welche Art. Zuhause schaue ich dann, muss aber mal fragen. Auch Ornis haben Mühe. Doch ein sehr erfahrener Vogelkundler in Tansania bestimmt ihn: Glanzdrongoschnäpper / Southern Black Flycatcher. Verwirrend ist das weiss, da sie normal schwarz sind. Aber es soll hier eine Population mit der Erscheinung leben. Wer weiss, vielleicht treffe ich sie bald wieder.

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Und so sieht der Glanzdrongoschnäpper normalerweise aus

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Eine andere Stelle, ein anderes Grevy Zebra...

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Der Ewaso Ngiro Fluss, einer der Flüsse in Kenia mit vielen Gesichtern

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Ja, Samburu ist auch Elefantenland. Hier muss man allerdings vorsichtig sein, es gibt einige, die mögen Autos nicht und wir sind vor vielen Jahren mal ganz knapp einem Bullen entwischt. Also erst Motor aus, wenn man sicher ist, er ist friedlich. Elefantensprache verstehen ist nützlich.

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Ein Vogel, auf den man in Kenia sehr häufig trifft. Dennoch ist der Dreifarbenglanzstar eine Schönheit.

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Stosszähne sind ein Erkennungsmerkmal bei Elefanten

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Der Taitawürger ist der typische schwarz-weisse Würger im Samburu

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6'369 Beiträge · seit 201125. Aug. 2019 · #7
Hoi Elvira
Bushtruckers schrieb:Doch Fahrer tauschen sich aus und somit finden wir die Geparden. Eine Mutter mit 3 Jungen. Ein herrlicher Tagesbeginn.
Ohne es zu wissen glaub ich dass das dabeiliegende Tierchen das mit dem herrlichen Tag etwas anders sieht...
...zumindest sein Gesichtsausdruck hat mehr etwas mit 'ich ignoriere euch jetzt einfach bis ihr endlich aufhört' zu tun....
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201425. Aug. 2019 · #8
Hoi Picco

alle hielten gebuehrend Abstand. Jedenfalls hier... und so lange wir da waren. Die Katzen in Samburu sind zum Glueck Autos gewohnt, doch sie muessen sich vor Loewen und Leoparden in acht nehmen.

Liebe Gruesse aus Sonne nach etwas Regen
Elvira
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2'240 Beiträge · seit 201125. Aug. 2019 · #10
Hoi Elvira,
ich möchte am Liebsten auch wieder los (und es geht bald nach Marokko 😄 ). Samburu möchten wir auch mal noch hin. Leider ist unser Buschtaxi wieder in der CH. Am Liebsten würde ich es wieder verschiffen und bei JJs "zwischenlagern".
LG und danke für den Bericht, ich komme gerne mit.
Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2019
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201425. Aug. 2019 · #11
Hallo Mari

Du darfst auch gerne mitkommen. So erlebst Du es wenigstens auf Bildern. Marokko hat ja auch seine interessanten Seiten. Gute Reise.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201425. Aug. 2019 · #12
Somalistrausse haben im Gegensatz zum Maasaistrauss grau-blaue Hälse und Beine. Hier scheint es, die Damen weisen den Herrn zurecht

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Ich hoffe, ich langweile Euch nicht mit den Grevy Zebras...

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Rotschnabelmadenhacker auf Netzgiraffe

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Zum Glück sagte ich Jeffrey rechtzeitig, das Auto zu stoppen. Einen kurzen Moment später liefen die Grevys weg

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Es ist nun Zeit zum Mittagessen zu fahren. David, ein super netter Typ und die Meerkatzen, die eigentlich mitessen möchten, machen die Mahlzeiten eine lustige und gemütliche Zeit. Mein Zelt von innen und der Swimmingpool.

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Um 16.00 Uhr ist die Mittagspause vorbei. Ich versuchte etwas zu arbeiten, aber die Verbindung ist stressig langsam. Aus dem Tor der Lodge raus und da posiert schon ein Gelbschnabeltoko.

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Noch wackelig auf den Beinen, doch tapfer folgt es der wachsamen Impalamutter

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Eine Elefantenfamilie spaziert durch den Ewaso Nyiro Fluss. Vor einigen Stunden wurde ich gefragt, wie kommen Elefanten durch den Fluss. Zu Fuss durch den Fluss, war meine Antwort. Nun tönt es von hinten, wau, ich hatte Dir nicht geglaubt. Ich musste echt lachen. Immer gut, wenn die Natur meine Aussagen bestätigt...

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Mal ein anderes Grevy Zebra Bild - grünes Gras und Doumpalmen

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Am Morgen waren so viele Autos um den Busch rum, wo 2 noch jüngere Leoparden sich aufhielten. Da machten wir nicht mit. Wir und auch unsere Kunden mögen das Bedrängen von Tieren nicht. Nun am Nachmittag war es besser und wir konnten sie zwischen den Zweigen und Blättern ausmachen.

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Blaunackenmausvögel kommen mehr in trockener Gebieten vor als der “normal” zu findende Braunflügelmausvogel

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2 Greife kämpfen, ein paar Sekunden zu spät mit der Kamera, denn einer der Raubadler sitzt nun am Boden während der andere wieder fliegt. Aber nicht lange und der Kampf geht in der Luft weiter.

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201427. Aug. 2019 · #13
Es geht wieder an den Fluss und da begegnen wir diesem hübschen Elefantenmann.

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Wir müssen doch mal für ein Foto posieren und gleichzeitig ein Danke an Jeffrey, der so hilfsbereit eingesprungen ist und uns tolle Sichtungen in Samburu ermöglichte.

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In einem Busch wuseln etliche Vögel rum, darunter die immer interessant zu beobachtenden Rotbauchpapageien

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Es geht zurück zum Larsens Camp, wo Joseph auch bereits eingetroffen ist. Alles umladen, so dass Jeffrey, der morgen eine andere Tour anfängt, gleich losfahren kann. Wir geniessen wiederum ein traumhaftes Abendessen und einen guten Schlaf.
10.8. Früh geht es los und nun mit Joseph. Ich will durch Buffalo Springs raus fahren. Autos stehen und schauen, auch die Impalasa schauen angestrengt. Warum?

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Vor wenigen Sekunden lag er noch auf dem Fels, nun möchten die Impalas natürlich wissen, was für Absichten der Leopard hat. Schade, es war recht weit weg und ganz schwierig, die Kamera auf die Distanz ganz still zu halten.

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Noch der letzte Klick von einem Geierperlhuhn, dann werden wir ihnen auf dieser Reise nicht mehr begegnen.

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Das letzte Tier auf der Samburu Seite. Eine der kleinsten Antilopen - Dikdik

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Nun checken wir auf der Samburu Seite aus und fahren über die Brücke ins Samburu Reservat.
Unsere Familienmama ruft stop. Da ist etwas unter dem Baum. Gute Augen, denn da ist ein Kampfadler mit einem Riss verdeckt von Zweigen.

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Ein Pärchen Schabrackenschakale nähert sich. Wohl vom Geschrei vor dem Tod des Helmperlhuhnes angelockt.

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Was bleibt dem Kampfadler anderes übrig als das tote Huhn auf den Baum zu fliegen

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Pech gehabt, klettern koennen die Schakale nicht, aber hoffen, dass etwas runterfallen wird

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Der Kampfadler ist wachsam und wir hören einen Ruf. Da kommt auch schon ein Raubadler angeflogen und möchte die Beute klauen. Nichts da meint der Kampfadler, der viel stärker ist.

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Der Raubadler setzt sich mal etwas zur Seite

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Wenn Blicke töten könnten...

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Und daher kam der Ruf - ein noch junger Kampfadler, der noch von den Eltern gefüttert wird, weil er noch nicht selber erfolgreich jagen kann. Doch die Raubadler liessen ihn nicht herkommen. Er war leider sehr weit weg, drum das nicht scharfe Bild. Ob er was abbekommen hat, wissen wir leider nicht, wir mussten weiter.

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1'712 Beiträge · seit 201628. Aug. 2019 · #14
Hallo Elvira,

vielen Dank für den Bericht, dem ich ab sofort aufmerksam folge. Ich bin sehr gespannt auf deine Schilderungen, zumal wir im vergangenen August mit sehr gemischten Gefühlen aus der Mara heimgekehrt sind (zu voll, zu viel Bedrängen der Tiere für unseren Geschmack. Aber tolle Sichtungen). Nun wollen wir (wahrscheinlich 2021 im Januar) zu einer anderen Jahreszeit nochmal hin und auch u.a. Samburu einbauen, wo ich mich besonders über Grevys freuen würde.

Liebe Grüße,
Bettina
Alle Reiseberichte von Betti und Thomas im Überblick
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201428. Aug. 2019 · #15
Hallo Bettina

Vor allem Anfang August ist hektisch in der Masai Mara.

Was wir gemacht haben, da wir alle ziemlich gute Kameras hatten/haben, ist, dass wir uns nicht ins Autogemenge gestellt hatten, sondern immer etwas abseits waren. Das bei einer Flussdurchquerung, 5 Geparden am Riss etc. Braucht halt einen Fahrer, der nicht Jaeger ist.

Liebe Gruesse
Elvira
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1'712 Beiträge · seit 201628. Aug. 2019 · #16
Hallo Elvira,
Bushtruckers schrieb:Vor allem Anfang August ist hektisch in der Masai Mara. Was wir gemacht haben, da wir alle ziemlich gute Kameras hatten/haben, ist, dass wir uns nicht ins Autogemenge gestellt hatten, sondern immer etwas abseits waren.
Das haben wir auch so gehalten, aber dennoch bekommt man ja leider auch von etwas abseits unvermeidbar mit, was die armen Tiere da in den Hochzeiten aushalten müssen. Das hat mich schon massiv gestört. Insofern bin ich wirklich gespannt auf deine Schilderungen. Wenn ich mir vielleicht noch die Frage erlauben darf, ab wann wird es denn deiner Erfahrung nach wieder deutlich ruhiger?

Liebe Grüße,
Bettina
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201428. Aug. 2019 · #17
Hallo Bettina

Du darfst Dir die Frage erlauben. Ende August und spaeter. Dieses Jahr war z.B. einige Tag im Juni super. Die Gnus kamen und vollfuehrten die Kapriolen der Paarungsszeremonie. Danach gingen sie wieder zurueck in die Serengeti. Diejenigen, die dort waren, hatten eine super Zeit mit wenigen Autos. Aber das war ein Glueckstreffer.

Es erwarten nach wie vor alle, dass die Gnus Ende Juli - Anfang August in die Mara kommen. Das war auch viele Jahre so. Aber die letzten 5 - 6 Jahre war vieles anders. Hat mit geaenderten Regenfaellen zu tun.

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201428. Aug. 2019 · #18
Elefanten, Antilopen und diese gut stehende Netzgiraffe. Dann sind wir am Tor und verlassen das wunderschöne Samburu Gebiet.

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Es geht aufs Laikipia Pleteau zum Fusse des in Wolken eingemummelten Mt. Kenia, durch Nanyuki, vorbei an Nyeri und dann zum Aberdare Country Club. Es ist recht viel los hier und das Menschengewirr ist nicht so unsere Sache. Doch bald werden die meisten mit dem Bus zum The Ark gefahren. Wir geniessen nach dem Mittagessen noch etwas Ruhe. Nach Mails checken, bleiben noch ein paar Minuten, um mich umzuschauen und z.B. ein Baumhörnchen zu fotografieren.

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Das Haupthaus des Aberdare Country Club. Ein schönes Gebäude in einem riesigen Areal mit vielen alten Bäumen und einer gepflegten Gartenanlage.

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Und ein männlicher Buschbock, der das viele Gras geniesst

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Die Sonne scheint und ich hoffe auf Riesenwaldschweine. Immerhin eine Dame macht uns die Ehre

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Der Aberdare Nationalpark ist bekannt für seine Büffel und wir werden auch nicht enttäuscht

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Es wird Zeit ins The Ark zu fahren. Kurz ins Zimmer und ab auf den Steg, in der Hoffnung noch im Abendlicht einige Bergwaldvogelarten zu erwischen. Der Goldschwingennektarvogel sitzt super, aber das Licht ist zu schwach. Pech. Dann sehe ich es am Boden wuseln. Da es nun ruhig geworden ist, das heisst es wohl den anderen Leuten zu kalt geworden ist, kommt die Grossfleck-Ginsterkatze aus dem Gestrüpp und frisst auch etwas von dem Brot, womit die Vögel gefüttert werden.

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Eine ganz kleine Antilope kommt auch einen Happen Brot essen - ein Suni. Diese werden selten gesichtet. Sie werden nur 30 bis 43 cm hoch und nur die Männchen haben Hörnchen. Mein erstes in freier Wildbahn!

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Immer mal wieder auf die Terrasse, a) um zu sehen was für Tiere zur Salzlecke und zum Trinken kommen, b) man darf nur hier rauchen. Es sind so viele Elefanten da und erstaunlicherweise respektieren diese die Büffel

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Bei der Seitenterrasse spaziert ein recht grosser Elefantenbulle vorbei. Ein ca. 7 - jähriges Kind hüpft, ruft und winkt mit den Armen. Der Elefant ist irritiert. Ich fauche das Kind kurz an und es hört auf. Da meint der Vater, was das soll. Ich sage ihm nur, dass das nicht erlaubt ist und auch gefährlich ist. Oh, es sei auch nicht erlaubt, Kinder anzuschreien (hatte nicht geschrien, sonder wirklich nur gefaucht) und er werde mich lehren. Er solls versuchen und ich hatte meinen bösen Blick drauf, da merkte er, dass er auf der falschen Seite ist und ging mit dem Mädchen weg.

Die Zimmer im The Ark sind bekannterweise klein, doch ich alleine komme gut zurecht. Nur wäre es schön gewesen, wenn in der Dusche warmes Wasser geflossen wäre. Somit halt Katzenwäsche. Es schläft sich gut.

11.8. Es ist neblig, kalt und die Sichtweite sehr beschränkt. Hoch geht es auf dem Hauptweg bis wir um eine Kurve kommen und ein Minibus, der uns vorher überholte stand. Der Grund, ein Baum ist über die Strasse gefallen. Ratlos standen Fahrer und Rangerin da. Die Kunden noch mehr. Joseph analysiert, holt die Panga aus dem Auto und nun fangen sie abwechslungsweise an zu hacken und den Weg frei zu hauen. Dauert gut eine halbe Stunde. Der Minibusfahrer hat nur ein unscharfes Hackinstrument im Auto....

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Da die Gegend immer mal wieder Regen abbekommen hat, blüht es überall. Trotz Nebel schön anzusehen.

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Die Rosenholzbäume, deren Holz für Schnitzereien wegen der schönen Musterung verwendet wird, stehen voll in Blüte. Die männlichen und die weiblichen Bäume.

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Fackel-Lilie (Kniphofia thomsonii, Familie Asphodelaceae/Affodillgewächse)
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Wie eine grosse, dicke Kerze streckt sich die Lobelia keniensis. Endlich mal eine die blüht! Diese kommt nur am Mt. Kenya, in den Aberdares und am Mt. Elgon vor.

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Lobelia telekii mit hellen Blüten

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Es ist und bleibt neblig. Beim Chania Wasserfall laufen die Kunden runter und wieder hoch. Ein stattlicher Wasserbock schaut uns durch Erikagewächse an. Dann fahren wir zur Fishing Lodge, um unser Picknick zu verspeisen. Es bleibt auch für die Rangerin noch was übrig. Zum Karuru Fall zu fahren lohnt nicht und die Strasse ist wohl auch zu feucht. Also zum Mutubio Gate. Der Familie hat es dennoch sehr gefallen! Denn es ist eine einmalige Landschaft und Vegetation hier oben.

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Die Teerstrasse ist ganz gut und die Naturstrasse in Kinangop - uuhhps Strassensperre. Wir können hier nicht weiter, die Strasse wird repariert. Ein kurzes Stück zurück und dann eine andere Strasse. Nicht grade toll, denn die ist rauh und wir alle werden gut durchgerüttelt. Landschaftlich auch nicht grade interessant, da alles nur kleinere Garten- und Feldanlagen sind. Nach fast 2 Stunden erreichen wir Gilgil. Nun ist es nicht mehr weit zum Lanet Gate des Nakuru Nationalparkes.
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zuletzt bearbeitet 28. Aug. 2019
2'085 Beiträge · seit 201229. Aug. 2019 · #19
Hallo Elvira,
bei dir bin ich inzwischen auch eingestiegen und genieße deinen Bericht auch als Einstimmung - in 4 Wochen geht es für uns zum erstem Mal nach Kenia, allerdings "nur" oder ausschließlich in die Masai Mara. Vor dem Hintergrund, dass es für uns einfach kein größeres Zeitfenster in diesem Jahr gibt, haben wir uns dafür entschieden, erstmals in nur einem Camp zu bleiben. Da zwickt es mich jetzt schon, wenn ich deine Bilder und Erzählungen vom Samburu sehe - das würde mir auch gefallen!
Vor allem aber bin ich natürlich gespannt und durchaus etwas angespannt, wie es wohl Ende September/Anfang Oktober mit dem Fahrzeugaufkommen wird. Jetzt mach ich mich aber mal nicht verrückt, sondern bleib erst mal bei dir sitzen 🙂
Viele Grüße Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201429. Aug. 2019 · #20
Hallo Ingrid
September/Oktober wird etwas ruhiger sein. Es kommt halt auch auf den Fahrer an, ob er ohne Funk Tiere aufspueren kann. Nur leider sind halt oft schon andere da.

Liebe Gruesse
Elvira
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