THEMA: WIE VIEL NATÜRLICHKEIT GEHT IN NPs und GRs?
07 Sep 2018 16:08 #531983
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  • travelNAMIBIA am 07 Sep 2018 16:08
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OFF TOPIC
Diese Zitiererei ist auch so ein lästiges Mittel um etwas mitzuteilen... Macht ihr das bei einem handgeschriebenen Text auch??? 30 Zeilen doppelt schreiben um mit zwei Sätzen diesen zu beantworten? Komische Mode......
seltsamer Vergleich zwischen einem handgeschriebenen Text (nur ein "Sender") und ein Forum (mehrere Sender und Empfänger im ständigen Austausch).

VIele Grüße
Christian
Vom 15. Dezember 2021 bis 9. Januar 2022 nur sporadisch im Forum unterwegs

Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia bis 15. Dezember 2021: (1) PCR-Test nicht älter als 7 Tage vom Abstrich bis Einreise für alle Reisenden, (2) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form") (3) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (4) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.
Am 15. November wurde Trusted Travel eingeführt (ab 16.01.2022 verpflichtend bei Einreise und bei Ausreise, sofern ein Test nötig ist)! Mehr Informationen: www.namibia-forum.ch...elSystem28102021.pdf bzw. www.namibia-forum.ch...eingefu%CC%88hrt.pdf
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07 Sep 2018 17:01 #531990
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  • Focus am 07 Sep 2018 17:01
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loser Falls du damit auch den südlichen Subkontinent meinst, nenne bitte eine Region wo du das für tausende bis zehntausende Tiere für möglich hältst.
bspw. Angola


@loser Das wird schon stimmen, und Millionen Ungulate dazu. Aber eigentlich sind sie dort und anderswo nicht grundsätzlich der „Jagdwut zum Opfer“ gefallen, sondern der Besiedlung und Nutzung ihres Lebensraumes. Das hieß in Ostafrika „game control“ und wurde von Farmern und Jägern ausgeführt, von welchen einige vielleicht auch „jagdwütig“ waren.
Was genau hat das mit dem heutigen Culling zu tun?

@loser Freu dich doch darüber, anstatt Alles schwarz zu reden. Vor 50 Jahren z. B. gab es in KZN (mit Ausnahme kleiner Restbestände im unbesiedelten Grenzgebiet zu Mozambique) keine Elefanten mehr, heute wieder in großer Zahl und sogar wieder alle Big5. Das alles aus Überschussbeständen aus dem Kruger. Die KZN-Parks waren Aufzuchtgebiet für die fast ausgerotteten Nashörner, nach nur 20 bis 30 Jahren war die Grenze der Tragfähigkeit schon erreicht und es wurde ausgesiedelt. Jahrzehntelang ging es nur bergauf, ich persönlich sehe dort nirgends die hier beschworene akute Gefahr für die Ausrottung von Arten.

Schön wenn du das nicht so siehst. Du gehst vor wie ein Schulmediziner der eine "lokale Betrachtung" praktiziert und die Umgebung aussen vor lässt.
www.greatelephantcensus.com/final-report/

@loser Grundsätzlich sehe ich persönlich keinen Anlass für besonderen Alarmismus betr. legaler und illegaler Jagd auf jetzigem Niveau. Da ist das langfristige Bedrohungspotenzial durch „Selbsthilfe“ der locals mittels Gift viel größer.
s.o.

@loser Aber auch das öfters strapazierte „Leben im Einklang mit der Natur“ der sog. indegenen Völker hält keiner Überprüfung stand oder entpuppt sich als Ethnokitsch. Die jungen Männer der Batawana in Ngamiland mussten z. B. in den Goldminen von Johannesburg arbeiten um vom verdienten Geld Gewehre für das lukrative Elfenbeingeschäft der Stammesaristokratie anzuschaffen.
Ich kenne nicht die Geschichte aller afrikanischer Naturvölker und ich habe zu keiner Zeit behauptet, dass a) alle Ethnien im
@loser @Seyko, Kenia Anfang der 1970er.
Dort spielte sich auch ein völliger Zusammenbruch eines Schutzgebietes ab, der laut Fachleuten ein Schulbeispiel für die Folgen eines Überbestandes an Elefanten bei gleichzeitigem Wasser- und Nahrungsmangel in einer Dürreperiode war. Damals verendeten im Tsavo ca. 30.000 Elefanten, Tausend(e) Nashörner und andere Wildtiere infolge Hunger, Wassermangel und Stress, nachdem die Elefanten zuvor in ihrem Todeskampf 20.000km² Buschwald und jegliche Vegetation großflächig vernichtet hatten. So schaut dann die natürliche Bestandskontrolle aus, die du empfiehlst. Dies ging auf die Kappe von D. Sheldrik, der es besser wusste als alle anderen denen der Naturschutz genauso wichtig war wie ihm."

Du wirst es nicht glauben aber damit wäre ich tatsächlich einverstanden. Seuchen, Epidemien und Katastrophen gab es zu jeder Zeit und wird es weiterhin geben. Das ist absolut dramatisch und alles andere als schön. Allerdings kommt die Frage auf ab welchem Punkt ein Eingrîff erlaubt ist und ab welchem nicht. Das Drama der verlorenen Überlebenskämpfe bringt aber auch "Gewinner" dieser Situation hevor. Es entsteht ein neues Gleichgewicht und die Natur reguliert sich neu.

Allerdings stellt sich mir hier erneut die Frage: Was hat das mit dem heutigen Culling zu tun?

@loser Und dieses Bedürfnis nach „Wildnis“ soll in einer Lodge im Delta befriedigt werden? Na dann, die Vorstellungen von Natürlichkeit und deren Bewahrung unterscheiden sich eben.
Deine alleinige Sicht der Dinge den weltweiten Touristen überstülpen zu wollen ist imho sehr fragwürdig.
Ich ernte was ich säe:
Die Marketingabteilungen der Länder und Reiseveranstalter spielen das Spiel des Zoos in wilder Umgebung und die Menschen kommen um das zu erleben. Das kannst du den Menschen nicht anlasten. Dieses Bild wird projeziert und weckt in den Menschen den Wunsch nach Erfüllung. Nicht wenige gben ja heute eine "Big 5"-Garantie.
Als ich im Februar/März in der Serengeti war sah ich einen LC 200 V8 von Four Seasons auf einem Game Drive. Darinnen sassen 2 Blondinen im Abendkleid Champagnerschlürfend (kann natürlich auch Sekt gewesen sein).
Gut, in der Lodge kannst du, wenn du das richtige Zimmer buchst, bis 15K/Nacht ausgeben. Safari als Konsumerlebnis.

Allerdings bin ich in dem Punkt ganz anderer Ansicht als du:
Der Kontinent und insbesondere Länder wie Botswana, Simbabwe oder Sambia bieten mir die Wahl. Hier kann ich ja auch in Gebiete fahren wo ich mehrere Tage niemanden treffe, was ich dann auf jeden Fall als "Wildnis" bezeichnen würde.

Namibia und Südafrika sind anders. Hier bist du nun fast in Europa. Es sind typische Afrika-Einsteigerländer wo Menschen super "schnuppern" können. Es gibt eine Vielfalt ausserhalb der Tierwelt und die Möglichkeit an vielen Stellen "Fake-Wildnis" einzubauen.
Imho nichts gegen zu sagen.

Noch eine Frage rein Interessenshalber. Mir fällt auf dass du deine Gesprächspartner ansprichst. Du schreibst auch deinen Namen drunter. Nur lässt du jedes Mal die Grussformel weg. Der Grund interessiert mich.

LG
Guido

Was verstehst du dann unter Fake Wildnis.....
VG
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07 Sep 2018 17:03 #531991
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hallo Seyko, nur ganz kurz, ich gehe jetzt auf ein Bier
Angola/Kaza war von mir erwähnt. Jetzt musst du nur noch erklären, wie du tausend Elefanten vom Kruger (stichwort: culling) nach Angola kriegst
Grüße :)
Werner
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07 Sep 2018 17:09 #531993
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Letzte Änderung: 19 Sep 2018 15:02 von Seyko.
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07 Sep 2018 17:10 #531994
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07 Sep 2018 17:12 #531995
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VIele Grüße
Christian

Damit meinte ich, wenn es die Zitierfunktion nicht geben würde und der Text per Hand eingetippt werden müsste...
Übrigens gibt's die Funktion per Handy oder Tablet nicht
VG
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