THEMA: Evergreen Malariaprophylaxe ... Verträglichkeit
25 Sep 2017 20:04 #490446
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  • kOa_Master am 25 Sep 2017 20:04
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Auch Ärzte sind sich selten einig. Ausgewiesene Tropenmediziner sind sich vermutlich ein bisschen mehr einig, aber auch da wird es unterschiedliche Ansätze geben.

Aus meiner Sicht essentiell:
- Das beste Mittel gegen Malaria ist der Schutz vor Stichen
- Bei Fieber auch Monate nach der Reise unbedingt an ebendiese denken und dies dann wirklich beim Arzt abklären lassen (und erwähnen)

Mit diesen beiden "Ratschlägen" ist die Diskussion Prophylaxe oder nicht vielleicht nur halb so wild - ich nehm sie trotzdem da ich sie vertrage. Das ist halt ein bisschen so wie bei Versicherungen: Natürlich kostet das Geld, aber ich will ja gar nicht erst die Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen. Und von allem ist man auch dann nie geschützt.
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25 Sep 2017 20:14 #490450
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  • BikeAfrica am 25 Sep 2017 20:14
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kOa_Master schrieb:
Aus meiner Sicht essentiell:
- Das beste Mittel gegen Malaria ist der Schutz vor Stichen

... das hilft dann auch gleichzeitig noch gegen Dengue, Chikungunya, Gelbfieber, West Nile Fever, Rift Valley Fever, Onchozerkose ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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26 Sep 2017 11:14 #490507
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  • Flotho am 26 Sep 2017 11:14
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Hallo Sandra
wir haben nach ärztlicher Absprache anfang des Jahres auf unserer Indochinareise 17 Tage Malarone als Prophylaxe genommen und erst irgendwann in Vietnam abgesetzt. Meine Mutter und mein Mann hatten keinerlei Nebenwirkungen, ich dagegen hatte die recht häufige Nebenwirkung sehr intensiver Träume. Während ich mich sonst 1-2x pro Monat erinnern kann, war es dort in wirklich jeder einzelne Nacht (und auch zwischendurch bei jedem Nickerchen im Auto oder so). Da das durch das Medikament ganz besonders intensiv und real wirkt, bin ich einmal mit einer leichten Panikattacke aufgewacht. Wenn man zu Alpträumen neigt, kann das wirklich unschön werden. Bei mir waren die Träume allerdings ganz überwiegend "interessant", so dass ich das trotz der einen Panikattacke unter dem Strich eher als Bonus verbucht habe. :blush: Ab der zweiten oder dritten Nacht nach Absetzen war wieder alles normal.
Gruß,
Thomas
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26 Sep 2017 12:26 #490528
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  • lilytrotter am 26 Sep 2017 12:26
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Wir kennen einige, bei denen die zuvor unangenehmen Nebenwirkungen (Albträume) weg waren, nachdem sie ihre Medikamenteneinnahme von „abends mit Alkohol“ zu „morgens mit Milch“ umgestellt hatten
Und zwar schon am gleichen Tag.

Milch ist im südlichen Afrika überall verfügbar.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, vor Medikamenteneinnahme den „Waschzettel“ zu lesen und sich an die Empfehlungen des Herstellers zu halten.
Da steht es klar beschrieben, dass Mich die Resorption des Medikaments fördert.

Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
Letzte Änderung: 26 Sep 2017 12:26 von lilytrotter.
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26 Sep 2017 12:32 #490530
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  • Flotho am 26 Sep 2017 11:14
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Ähm ... ich bin Abstinenzler und habe mich auch im übrigen an die Packungsbeilage (Einnahmezeiten usw.) gehalten. Als allgemeinen Rat kann man das natürlich nur unterschreiben, halte das aber eigentlich für eine Selbstverständlichkeit. Insofern will ich betonen, dass es sich um eine allgemein häufige Nebenwirkung handelt, die natürlich auch bei richtiger Einnahme auftritt. Vielleicht hilft aber der Hinweis dennoch dem einen oder anderen.

Gruß,
Thomas
Letzte Änderung: 26 Sep 2017 12:34 von Flotho.
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26 Sep 2017 12:48 #490531
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  • lilytrotter am 26 Sep 2017 12:26
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Hallo, Flotho, - schlechter Zeitpunkt für meinen Post, direkt nach deinem, denn natürlich meine ich dich nicht persönlich.
Es ist als allgemeiner Hinweis zu verstehen, das Medikament morgens mit Milch einzunehmen.
Der Rest ist Beiwerk.
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
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