Infos zum Track von Orupembe Junction zur D3707 ?

10 Antworten · 3'547 Aufrufe · gestartet 02. Apr. 2022 von norbert_m
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Themenstarter276 Beiträge · seit 201102. Apr. 2022 · #1
Hallo, ist jemand in den letzten Jahren den Verbindungstrack von der Orupembe Junction zur D3707 (siehe Bild) gefahren und kann mir Infos über dessen Zustand bzw. Befahrbarkeit geben?

Danke
Norbert
TrackOrupembeJunctionzurD3707.jpg
Themenstarter276 Beiträge · seit 201106. Mai 2022 · #2
Hallo
Niemand im Forum, der den Track kennt und mir Tipps geben kann?
Brige ihn nochmals nach oben.

Danke
358 Beiträge · seit 201306. Mai 2022 · #3
Hallo Norbert,
meinst du diese Strecke, die in meinem Bild rot marktiert ist?
Die kenne ich nicht, aber wir sind letztes Jahr im November die von mir mit lila markierte Strecke gefahren. Wie man sieht, schätzt Tracks4Africa dafür 1:20 + 1:35 = 2:55 Stunden ein. Wir haben 8 Stunden gebraucht! Eine Stunde ging für das Wechseln eines Reifens bei 46 Grad. Die Strecke hat uns den letzten Nerv abverlangt!
Ab Etanga ist die Straße in einem sehr guten Zustand, so dass wir am späten Abend Opuwo erreichen konnten.

Gruß, Adriana

Orupembe.jpg
2018: Uganda, Ruanda, DR Kongo
zuletzt bearbeitet 06. Mai 2022
Themenstarter276 Beiträge · seit 201106. Mai 2022 · #4
Hallo Adriana

Bin die lila markierte Strecke schon mehrmals gefahre. Zum Glück ohne Reifenpanne, aber bis dort 3 Stück inkl. Reifenplatzer. Die Strecke ist gut für böse Überraschungen, daher versuche ich für heuer eine alternative Route nach Opuwo; eben die rot gekennzeichnete. Aber ich hätte gerne gewusst, was mich auf diesem Track so erwartet, denn anscheinend ist der nicht so befahren und damit gibt es wenig Info.

Grüße
Norbert
1'137 Beiträge · seit 201106. Mai 2022 · #5
Grüß dich Norbert,
wir sind tatsächlich genau diesen "shortrack" in 2018 gefahren.
Uns wurde damals von der Strecke über Etanga abgeraten, weil sie in schlechten Zustand sei, lt. Adriana war das ja korrekt 😗
Diese "Abkürzung" 🤩 war im Nachhinein keine, der track teilweise über weite Strecken als solcher nicht erkennbar und
die Streckenführung sehr abenteuerlich. Lange Zeit wussten wir überhaupt nicht, ob wir noch auf dem track sind.
Sicherlich kann man die Strecke fahren, man wird auch ankommen. Aber ich ab sie jetzt nicht als solche in Erinnerung, dass ich sie mehrmals fahren müsste.....

lg
Uwe
http://www.smilies.4-user.de http://www.smilies.4-user.de
155 Beiträge · seit 200706. Mai 2022 · #6
Hallo Norbert, bin Mitte April von Rooidrom über Orupembe über die D3703 nach Opuwo gefahren.
Auf der Hinfahrt habe ich den Pass am Marble Camp vorbei genommen. Sehr ausgewaschen, zurück wollte ich hier auf keinen Fall fahren, weil zu eng mit vielen losen Klippen. Wie meine Tracks zeigen, bin ich zurück westlich gefahren (violette, dann rote Route). In Orupembe dann durch das Kumib Tal bis zur D3707, easy going. Falls sich die Frage jedoch auf die rot eingekreiste Strecke bezieht, kann ich keine Aussage treffen, aber auf der D3707 wäre man dann immer noch nicht sicher.
Die D3707 war nämlich auch nicht ohne. Auch hier steile Pässe, sehr ausgewaschen, selbst zu Fuß nicht einfach zu laufen.
Wir mussten mehrfach den Hoarusib durchqueren. Das Wasser, etwa knietief war nicht das Probem, sondern die Uferböschungen waren so steil ausgespült und sandig, das wir letztlich an der vierten Durchfahrt gescheitert sind. Der OmPad führte uns dann von Otju über Ongongo nach Otjakate (siehe deine Karte). Weg kaum sichtbar, meist nur Spuren in mittelhohem Gras, von Himba-Ansiedlung zu Himba-Ansiedlung. Auf der D3708 ging es dann zügig nach Opuwo. Trotzdem vorsicht. Selbst diese breite und zwischenzeitlich gut Instand gesetzte Strasse war oft auf einigen hundert Metern bis zu einem Meter tief weggespült, aber befahrbar.
Für die Strecke vom Khumib/D3707-Abzweig (Übergang violetter zu rotem Track) bis Opuwo benötigten wir etwas über 10 Stunden. Schneller gings nicht mit unserem Hilux, aber ohne Reifenpanne. In der einen Woche im Kaokoveld, Marienfluss-Tal, haben wir kein weiteres Fahrzeug gesehen.

Gute Fahrt wünscht Peter, der Rentner

D3707a.jpg
ADVENTURE BEFORE DEMENTIA - noch etwas erleben im Leben
zuletzt bearbeitet 06. Mai 2022
Themenstarter276 Beiträge · seit 201106. Mai 2022 · #7
@ Uwe
Habe es befürchtet, dass dieser Track kaum befahren ist. Man weiß auch nicht, wie er sich seit 2018 verändert hat.

@ Peter
Wasser wird im November weniger das Problem sein, steile Böschungen schon. Ja, es handelt sich um Infos für den rot eingekreisten Track.

Danke beiden für die Hinweise
Norbert
1'166 Beiträge · seit 200807. Mai 2022 · #8
Hallo Norbert,

ich bin "deine" Strecke vor ein paar Wochen (21.04.) gefahren. Sie ist "gut" befahrbar, rechne aber mit einer Øgeschwindigkeit von 20 km/h.

Vor drei Jahren hieß es, dass dieser Track die D3707 nach Orupembe ersetzten würde. In 2018 empfand ich die D3707 von Orupembe nach Sanitatas unbefahrbar. Ich kann mit nicht vorstellen, dass die D3707 in den letzten Jahren eine Ausbesserung erfahren hat.

Viele Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
Themenstarter276 Beiträge · seit 201108. Mai 2022 · #9
Hallo Axel

Danke für die aktuelle Information. T4A gibt 21kmH für diesen Teil an. Passt also sehr gut.

Wir wolle ja dann weiter die D3707 Richtung Otjiu und Opuwo fahren. Ist die jemand aktuell gefahren? Wie gesagt, wir fahren erst im November und dann ist es eher trocken.

Grüße
Norbert
8'684 Beiträge · seit 201007. Aug. 2022 · #10
adriana schrieb:
📎 Orupembe.jpg
Guten Morgen zusammen,
da es vor unserer Abreise Diskussionen über diese rot markierte Strecke, bzw. die D3707 gab, möchte ich euch kurz unsere Erfahrungen mitteilen.

Wir sind von Opuwo zum Marble Camp die gelb markierte Strecke gefahren (ich hoffe, man kann mein Freihand-Gekritzel erkennen). Unterwegs sind uns Leute mit einem Iveco-Wohnmobil entgegen gekommen, die von 300m weggespülter Straße und 3 Stunden Bauzeit, um diesen Bereich für ihren Iveco ohne Umkippen befahrbar zu machen, erzählt haben. Auch wenn sie meinten, dass sie nicht über Sanitatas gefahren wären und die schlimme Stelle von uns aus noch vor unserem geplanten Teilstück nach Norden (also die oben bei Adriana rot markierte Stelle) kommen würde, war uns - im Gegensatz zu ihnen - ziemlich klar, wovon sie reden (nämlich den in meiner Karte rot markierten Bereich) und wurden dadurch in unserem Vorhaben bestärkt, diesen "Shortcut" nach oben zu fahren.

D3707.JPG


Nun können wir natürlich keinen Vergleich zu der anderen Strecke ziehen, da wir sie nicht gefahren sind, aber es kommt vermutlich der Entscheidung "Pest oder Cholera" (auch wenn das etwas zu dramatisch klingt, aber mir fällt kein anderer Vergleich ein) ziemlich nahe. Die "neue" Strecke ist sehr gut zu erkennen, wird wohl viel gefahren momentan, zieht sich aber schon ziemlich 😎 und ist sehr steinig mit sehr vielen kleinen Dips durch Minitrockenbachbetten, die Durchschnittsgeschwindigkeit von max. 20km/h können wir bestätigen, eher noch darunter. Vermutlich im Gegensatz zu der anderen Strecke hat sie aber keinerlei gefährliche Passagen, man muss nicht aussteigen und überlegen "wie gehts hier weiter?". Wir haben von Opuwo bis zur Marble Campsite ca. 7,5 Stunden gebraucht (Uwe, stimmt das, ich hab nur ein Foto mit Zeitangabe von der Abfahrt in Opuwo, aber leider kein Foto von der Ankunft auf der Campsite?). Allerdings mit einigen Pausen (Fotos, Picnic usw. wie bei uns üblich 😉 ).

Alle anderen Strecken (auch die bei mir blau markierten) sind normal befahrbar, wir haben das alles getestet 😄 . Nur der von mir rot markierte Bereich (also wo der Khumib kreuzt) scheint die Problemzone zu sein, ohne ihn zu kennen. Wie es dort aktuell aussieht, wissen wir nicht. Vielleicht haben die Iveco-Fahrer das Problem ja behoben.... 😐 .

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2022
Themenstarter276 Beiträge · seit 201107. Aug. 2022 · #11
Danke
Werden den "gelben" Weg nehmen, wie geplant.
Bis November sollte sich eigentlich am Streckenzustand nichts nennenswertes mehr ändern.

Grüße
Norbert