THEMA: São Tomé e Príncipe 2011 - ein Reisebericht. DOS!
08 Feb 2011 19:13 #174646
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  • engelni am 08 Feb 2011 19:13
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Hallo Janet,

deine Berichte sind immer so erfrischend geschrieben...
Und jetzt - wie schon von Beate gesagt - mal ein ganz anderes Reiseziel.
Ich freu mich auf deine Fortsetzung.

LG Nina
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09 Feb 2011 12:00 #174754
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  • janet am 09 Feb 2011 12:00
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22.01.2011 - Der blaue Container und die blaue Lagune!

"piep piep pieep piep pieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeep piep!!!"
Zwischen den Palmenwipfeln im tropischen Garten unseres Hotels ist schon einiges los: Webervögel sind geschäftig unterwegs und veranstalten ein Piepkonzert.

Auch heute ist es wieder diesig und schon frühmorgens sehr warm und schwül. Wir haben super geschlafen und machen uns auf den Weg zum Frühstück, denn um 11 Uhr will uns Nelson, unser Taxifahrer von gestern abholen und uns das günstige Hotel in der Stadt zeigen.
Wir wollen noch 2 Tage in der Stadt bleiben und von dort aus mit einem Allradmietwagen Ausflüge in den Norden und Westen der Insel unternehmen, die nur 36km im Durchmesser hat. Danach möchten wir ins Landesinnere fahren, schliesslich verpassen wir in Deutschland grad das TV-Highlight des Jahres, das Dschungelcamp - das spielen wir dann dort nach! Ein paar eklige Dschungelprüfungen für Heiko werden mir da schon einfallen! *g*
Dann wollen wir Richtung Süden aufbrechen, im Luxusresort auf der vorgelagerten kleinen Insel Ilheu Das Rolas haben wir ein paar Übernachtungen gebucht, um meinen Geburtstag zu feiern. So ist also der Plan! :mrgreen:

Das Frühstück der Omali Lodge lässt keine Wünsche offen: man kann aus einer riesigen Karte wählen, es gibt alles was das Herz begehrt und so hauen wir beherzt rein. :) Man weiss ja net was es später in der Stadt so gibt^^


9 Uhr morgens, die Frisur sitzt .... nicht! :D

Dann ist Nelson auch schon da und wir düsen in die Stadt. Die recht ruhig gelegene kleine Pension "Eltenaide" seines Bekannten ist einfach aber sauber und die Zimmer haben sogar Klimaanlage, so dass wir entscheiden erstmal hier zu bleiben. Klopapier, für afrikanische Verhältnisse luxuriös zweilagig, ist auch vorhanden *g*. Der Besitzer will natürlich wieder nachkarteln und 60,-- Euro verlangen, wir bestehen darauf mit Nelson 50,-- Euro vereinbart zu haben und auch nicht mehr zu bezahlen. Nelson kriegt dann als wir uns aufs Zimmer verziehen prompt seinen Anschiss *g*. Überhaupt scheint hier Euro für fast alles die gängige Währung zu sein, sieht man mal von den Einkäufen in den kleinen Supermärkten ab.

Vormittags wollen wir uns noch etwas in der Stadt rumtreiben, für 14 Uhr vereinbaren wir mit Nelson, dass er uns zu einigen Stränden im Norden fährt. Ein kleines Strandhopping sozusagen *g*. Damit wollen wir morgen weitermachen, allerdings auf eigene Faust - und so reservieren wir bei Nelson für morgen den Jeep seines Chefs und dann führt uns unser Weg erstmal zu Navatours, wo wir für die weiteren zwei Tage einen Geländewagen mieten, weil wir ja den Regenwald im Landesinneren unsicher machen und auch dort übernachten wollen.

In São Tomé gibts wieder allerhand zu sehen und zu entdecken.


gut gewartete Autos


einst prachtvolle Kolonialbauten


der illegal geknipste Präsidentenpalast - breaking the law !!!!


Läden für Musikinstrumente die auch formschöne Sitzmöbel im Sortiment führen.

Wir schlendern am berühmten blauen Container vorbei, ein "Restaurant", das seit über 10 Jahren besteht. Es handelt sich dabei um einen ausrangierten blauen Wellblechcontainer, der an der Promenade steht. Hier wird Fisch gegrillt, er wird direkt die 10 Meter von den Booten aufgekauft und zubereitet! Hier wollen wir heute Abend essen!



Die einst prachtvolle Uferpromenade ist jetzt dem Verfall preisgegeben ...







Wir schlendern in Richtung Fort durch den heruntergekommenen Volkspark, hier wurde einfach ein altes Flugzeug abgestellt. Kinder spielen im Park Fussball.





Auf den Strassen direkt in der Hauptstadt tummeln sich Hunde, Hühner und manchmal auch Schweine!





Die Kinder sind immer ganz wild darauf, fotografiert zu werden und freuen sich wie verrückt, wenn sie ihr Bild dann im Display der Kamera sehen!



Am Hafen direkt gegenüber des Forts baden die Kinder und suchen zwischen den schwarzen Lavasteinen nach Oktopussen.









Am Fort, in dem sich auch das Nationalmuseum befindet, ziehen kleine Fischerboote und grosse Containerschiffe vorbei.









Wir schlendern an der Hafenpromende entlang Richtung Café Passante und Hotel Miramar. Kolonialbauten säumen auch hier die Strassen.







Kinder spielen an der Hafenmauer, die Verständigung ist leider unmöglich, aber sie freuen sich uns zu sehen, grüssen überschwänglich und freuen sich als ich die kamera zücke *g*



Dann kommen wir zum Café Passante, das zum Hotel Miramar gehört. Perfekt für ein Päuschen und eine kleine Stärkung mit Espresso und Kuchen! Der Kuchen ist dermassen lecker dass ich mich reinlegen könnte!



Dann gehts auch schon weiter, denn Nelson wartet! Nach 3 Minuten Fussmarsch sind wir bei unserer kleinen Pension angekommen. Die Badesachen sind schnell angezogen und auf gehts, unser erstes Ziel ist Lagao Azul, die blaue Lagune! Die hat zwar nur Kiesstrand, aber dafür umso klareres Wasser und viele Fische und Korallen, die man bestaunen kann.
Der Weg dorthin führt uns auf geteerten Strassen voller Schlaglöcher erst durch Regenwald, mehrere kleine Orte, den etwas grösseren Ort Guadalupe und dann durch eine trockenere savannenartige Graslandschaft, die von einigen Mammutbäumen und Baobabs durchzogen ist.







Selbst direkt an den Stränden hier wachsen die grossen eindrucksvollen Baobabs.



Wir schnorcheln und sehen die verschiedensten Fische, die Korallen sind zwar nicht so beeindruckend wie auf den Malediven und am roten Meer, trotzdem ist der Fischreichtum immens und wir schwimmen durch riesige Sardinenschwärme, die Millionen Tiere glänzen bei jeder Bewegung, alles um uns herum schillert und formiert sich immer wieder neu zu einem gigantischen Schwarm. Synchronschwimmen zu Millionen! Wahnsinn!

Dann erkunden wir die Umgebung, laufen durch hohes Gras und sehen in der Ferne die Nebelwälder, die die steilen und schroffen Berge bewachsen. Der Pico selbst, mit über 2000 Metern höchste Erhebung der Insel, hüllt sich wie fast immer diskret in Wolken.







Auch hier sind wir wieder vollkommen alleine.





Die Landschaft ist einfach wunderwunderschön!!!



Wir fahren wieder zurück Richtung São Tomé Stadt und biegen links ab zur Praia dos Tamarindos.



Der helle Strand verdankt seinen Namen den vielen Tamarindenbäumen, die ihn säumen. Das Wasser ist ein Traum!



Allerlei Strandgut sammelt sich hier an, wir schlendern durch den hellgelben Sand und lassen unsere Füsse von den Wellen umspielen und halten die Augen nach hübschen Muscheln und allerlei Getier offen. Verschiedene Krebs- und Krabbenarten sitzen im Sand und an Ästen, Einsiedlerkrebse schleppen ihr Häuschen und verstecken sich wenn wir zu nahe kommen.







Nach einiger Zeit fahren wir zurück, machen uns frisch und ziehen zu Fuss los, der blaue Container ruft! Sicherheitshalber nehmen wir unsere Taschenlampen mit, immerhin müssen wir einmal quer durch die Stadt und es ist schon dunkel. Einige Strassen sind nicht beleuchtet und manchmal bricht auch die Stromversorgung zusammen. ^^ Trotz fortgeschrittener Stunde und Dunkelheit ist es immer noch heiss und schwül ..... puuuuuuuuh !!!!!

Im Container werden die Vorräte gebunkert, gegrillt und gegessen wird draussen unter freiem Himmel. Wir bekommen noch ein Plätzchen und es gibt keine Karte, sondern ich werde mit Händen und Füssen gebeten mitzukommen und mir den Fisch den ich essen möchte auszusuchen. Ich deute auf zwei Fische und schwupps werden sie mit pikanter Marinade eingepinselt und landen auf dem Grill. Wenig später bekommen wir sie serviert, mit einer leckeren roten süssscharfen Sauce und gegrillter Brotfrucht. Die kommt in Aussehen, Konsistenz und Geschmack einem Weissbrot übrigens sehr nahe.









Dazu geniessen wir den Ausblick auf die nächtlich erleuchtete Stadt und ein kühles Rosema Bier! Wie bisher immer in diesem Urlaub sind wir die einzigen Weissen weit und breit. Um uns herum nur Einheimische, die sich wie wir das Essen schmecken lassen, Karten spielen, Bier trinken oder einfach nur rumhängen.

Nachdem wir fertig gegessen haben machen wir uns auf unseren 30 minütigen Fussmarsch zu unserer Unterkunft, bewaffnet mit der Taschenlampe. Wir begegnen vielen Menschen auf den dunklen Strassen, doch zu keiner Sekunde fühlen wir uns unwohl oder bedroht. Im Gegenteil, wir werden von vielen wieder freundlich gegrüsst. Als wir an unserer Pension ankommen, sind wir wieder nassgeschwitzt und gehen erstmal duschen, bevor wir in die Daunen sinken. Morgen geht das Strandhopping weiter und schnorcheln wollen wir auch noch mal! Gute Nacht!
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*"

Reisebericht Sao Tomé 2011

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Letzte Änderung: 09 Feb 2011 13:27 von janet.
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09 Feb 2011 13:33 #174765
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  • Kiboko am 09 Feb 2011 13:33
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Hallo Janet,

toller Bericht von einen sehr interessanten Land,
das auch noch auf meiner Wunschliste steht.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Ruanda, Sambia, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x)

Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
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10 Feb 2011 17:42 #174960
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Hallo Leute,

vielen Dank für euer frühes Lob, das mir ein Ansporn ist - ich werde mich wieder ranhalten und versuchen fast jeden Tag zu schreiben. Was halt immer so aufhält ist die Bildauswahl und -bearbeitung ... :unsure: ... naja ich geb alles! :laugh:

Ich hoffe nur es wird nicht wieder zu ausführlich!

Grüssle
janet
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Reisebericht Sao Tomé 2011

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10 Feb 2011 17:52 #174965
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  • Beate2 am 10 Feb 2011 17:52
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Zu ausführlich??? :woohoo: Nicht doch??? :laugh:

Janet, Reiseberichte sind doch virtueller Urlaub auf dem Sofa :P
Der kann gar nicht lang genug sein! B)

Insbesondere bei Schietwetter... Das heißt, heute bietet das Kap in etwa Sao Tomé Luftfeuchtigkeit bei 34° - alles klebt... Aber es hat angefangen zu regen - göttlich :cheer:

Liebe Grüße
Beate
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11 Feb 2011 17:10 #175151
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23.01.2011 - "waitin´ for my man, Part I"

au au au au au AU AU AU!!!!!!!

Jammernd quälen wir uns aus dem Bett. Die Wurzel des Übels ist schnell gefunden:


AMORFLEX !!!!! :woohoo:

Wir reflektieren unsere erste Nacht hier und bereuen es etwas nicht in der Omali Lodge geblieben zu sein, nicht nur der Betten wegen: als die Hunde in den umliegenden Strassen gegen 1 Uhr Ruhe gaben, meinten gegen 2 Uhr die ersten Hähne dass es schon Zeit wäre lauthals den Morgen zu begrüssen. -.-
Aber immer Luxus wird dann halt doch bissl teuer und so beissen wir die Zähne zamm. Als wir gegen 7 Uhr zum Frühstück aufbrechen kräht der letzte Göger. Der ist aber spät dran, hat vermutlich verschlafen, wegen der Hunde! :laugh:

Für 8 Uhr haben wir bei Nelson den Jeep bestellt, denn heute wollen wir ja auf eigene Faust fahren und die West- und Nordküste erkunden. Chef meint kurz nach 8 Uhr: in 10 Minuten ist das Auto da. Dann ist der Chef weg und ward leider nie mehr gesehen. Seine Angestellten putzen grad mal wieder seinen dicken Benz, wie gestern auch schon. Nelson meint das Auto kommt gleich (zumindest verstehen wir es so). Ich erkundige mich noch nach meinem ersten Wort, das ich gelernt habe: samangungu (Vogelspinne)! Er meint jaaaa die gäbe es, auch hier im Norden, sie sei aber sehr gefährlich und wenn man gebissen würde dürfe man kein Wasser trinken sonst würde man sterben! Ich versuche ihm zu erklären dass das nicht stimmt und ich daheim ca. 600 samangungu hätte, aber leider glaubt er mir nicht. Naja sollens halt verdursten die Leut, oder Bier trinken! *g* Leider versteht er auch meinen Joke nicht ^^

Wir setzen uns in den Schatten und warten und warten. Und warten. Und warten...... :dry:

Gegen kurz vor 9 Uhr wirds mir zu blöd sinnlos in der Gegend rumzustehen, nur doof dass heute Sonntag ist. Ob wir unser Glück trotzdem bei AVIS in der Stadt versuchen sollen, ob da wer da ist? Wir haben keine Lust weiter in der Stadt rumzugammeln und unsere Zeit hier zu vertrödeln. Gerade als wir uns entscheiden loszulaufen, kommt Nelson mit einem Kumpel in einem kleinen Jeep vorbeigefahren. Das wäre das Auto meint er, ob das okay wäre. Wir meinen, das wäre aber nicht das Auto vom Chef, er meint, ne, das wäre das für die ausgemachten 50,-- Euro, das vom Chef kostet 60,--. So langsam werden wir richtig stinkig! Da Nelsons Englisch auch wirklich unterirdisch ist, ist die Verständigung mehr als schwierig.

Uns wird´s zu blöd und wir inspizieren das Auto, Heiko dreht ne kleine Runde und wir nehmen es für 50,-- Euro, denn wer weiss wie lange es dauert bis Chefs Jeep da ist .... und noch länger rumstehen wollen wir keinesfalls - immerhin gammeln wir nun schon fast 1,5 Stunden rum und wollen heute noch was unternehmen. *grml*
Wir leisten vorsichtshalber erstmal ne Anzahlung und die beiden brausen davon. Wahrscheinlich gehen die nu feiern! Heiko startet den kleinen Jeep und er springt nicht an. Tolle Wurst! Nach einiges Versuchen und mit viel Gas geben klappts dann doch noch. So, endlich kanns losgehen!

Wir wollen heute bis hinter Neves im Westen der Insel und so fahren wir wie gestern auch schon Richtung Guadalupe!







Das Wetter ist heute etwas klarer, und wir passieren Lagao Azul.





Kurz nach Lagao Azul entdecken wir ein altes Wrack direkt am Strand!



Die Strasse verläuft jetzt direkt an der Küste und die Berge werden zunehmend steiler. Die Strasse ist teilweise richtig in den Fels gegraben, und an den Felswänden läuft Wasser herunter.



Unterwegs treffen wir eine kleine lustige Raupe! :woohoo:



Neves entpuppt sich als quirlige kleine Stadt mit vielen Menschen und Tieren auf den Strassen. Überall am Strassenrand werden Snacks angeboten, in kleinen Buden oder direkt vor den Häussern von Grills - meist Maiskolben.











Im Fluss wird natürlich wieder fleissig Wäsche gewaschen und zum Trocknen ausgelegt, immer wieder ein beeindruckendes Bild!





Dann gehts weiter entlang der gewundenen Küstenstrasse, Richtung Santa Catarina! Wir passieren Flussläufe und alte Kokosplantagen.





Unser Ziel ist ein komplett schwarzer Strand! Nach wenigen Minuten erreichen wir ihn schon, und wie fast immer ist er menschenleer.







Direkt am Strand mündet ein kleiner Fluss ins Meer.









Ein Sammeltaxi fährt vorbei und stoppt. Alle winken und begrüssen uns und ich soll unbedingt ein Foto machen! Touristen sind hier anscheinend wirklich eine Besonderheit^^





Wir schlendern etwas am Strand entlang, langsam nähern sich Kinder aus dem Dorf in der Nähe. Aha, scheint sich also schon rumgesprochen zu haben dass hier ein paar exotisch weisse Vögel sind *g*









Dann gehts zurück, wir wollen noch etwas schnorcheln und uns auch noch die Praia dos conchas, den Muschelstrand anschauen. In Neves ist inzwischen die Kirche aus.



Die Wäsche ist aber noch nicht fertig gewaschen ....!









Kinder am Wegesrand schreien DOS DOS DOS DOS !!!!! Sie wollen Süssigkeiten! Eigentlich wird es ja DOCE geschrieben, aber mit dem Portugiesischen habe ich noch so meine Probleme *g*


DOS DOS DOS !!!!!

Bald sind wir wieder am Wrack. Wir stellen das Auto am Strassenrand ab und steigen hier mit Schnorchel, Taucherbrillen und Flossen bewaffnet in die Fluten. Leider ist die Brandung recht stark und das Wasser sehr aufgewühlt, so dass wir fast nix sehen und von den Wellen hin- und hergeworfen werden und wir beschliessen die 500 Meter weiter zur Lagao Azul zu fahren!



Hier ist heute einiges los, die Einheimischen nutzen den Sonntag um einen Tag am Strand zu verbringen.





Wir schnorcheln eine gute Stunde und machen uns dann auf den Weg zur Praia dos Conchas. Auf dem Weg dorthin sehen wir Unmengen von bunten Krabben. Sie leben in sumpfähnlichen Gebieten mit Süsswasser vom fast täglichen Regen, ein Erdloch reiht sich ans nächste.













Dann kommen wir am Muschelstrand an. Es herrscht gerade Ebbe, auch hier findet man Baobabs direkt am Strand!



Ein paar Meter und einen kleinen Strand weiter findet man Felsenpools in den Lavasteinen, die bei Flut vom Meer gefüllt werden. Kinder nutzen sie zum Baden und haben sichtlich Spass.









Langsam verfinstert sich mal wieder der Himmel und wir beschliessen heimwärts zu fahren.











Unterwegs werden schon die Grills fürs Abendessen angeschürt!



In São Tomé Stadt angekommen ist das Wetter plötzlich wieder fantastisch, und die Stadt ist in ein herrlich warmes Abendlicht getaucht. So schnell kanns hier gehen, wenn nur immer so gute fotografische Bedingungen hier wären!















Jackfruitverkäufer stehen wie immer am Strassenrand.





Abends gehen wir in eine kleine Snackbar gleich um die Ecke essen, die uns von Nelson empfohlen wurde. Heiko nimmt Hamburger, ich entscheide mich für Fisch, Barrakuda. Am Nebentisch nimmt ein Herr Platz, der aufgrund seiner ungewohnt blassen Pigmentierung auch aus Europa zu stammen scheint. Wir kommen ins Gespräch, da er etwas isst was nicht auf der Karte ist - das erspähe ich mit meinen Adleraugen sofort! *g* Er setzt sich zu uns und lässt uns probieren: Buzió , eine Meeresschnecke, lecker zubreitet mit viel Knoblauch. Ich könnte mich reinlegen und der freundliche Herr überlässt uns diese landestypische Spezialität. Es stellt sich heraus dass er ein portugiesischer Geschäftsmann und auf Dienstreise ist. Unser Essen kommt und ist sehr sehr lecker, der Fisch ist mit frischen mir unbekannten Kräutern belegt und gegrillt. Feinst!



Wir unterhalten uns noch lange bis uns die Müdigkeit wieder auf unsere AMORFLEX, "ihre Matratze für heisse Nächte" zieht! Die Ohropax liegen leider zuhause in Deutschland im Nachtkästla .....

Gute Nacht!


:woohoo:
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Reisebericht Sao Tomé 2011

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