THEMA: Soeben in der AZ gelesen
08 Mär 2010 11:17 #132518
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  • Margrit am 08 Mär 2010 11:17
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www.az.com.na/umwelt...adenkreuz.103250.php

Was ist davon zu halten??

Gruss Margrit
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08 Mär 2010 11:41 #132527
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  • Sambezi am 08 Mär 2010 11:41
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Hallo,

das Namibia nun auch das Problem mit Überpopulation von Elefanten bekommt - wie fast alle Länder des südl. Afrika mit Elefantenbestand.
Da auch dort dann irgendwann das Mensch - Tierproblem auftritt.

Gruß
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08 Mär 2010 14:56 #132567
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  • Southerndreams am 08 Mär 2010 14:56
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Hallo Margit,
hättest du mir das vor eineinhalb Jahren gezeigt, wäre ich wahrscheinlich empört gewesen.
Nach den vielen Monaten unterwegs,vielen Gesprächen auch mit Rangern
und Guides habe ich jedoch eine andere Einstellung dazu bekommen.

Wenn Elefanten in einem Gebiet zu viele Schäden anrichten und und auch nicht mit Elektrozäunen ums Dorf (gesehen in Zimbabwe und Mosambik) oder mit Chili Fencing davon abgehalten werden können, den Menschen zu schaden, müssen sie getötet werden.

Die Länder, die zuwenig Elefanten haben, wie z.B. Angola, können aufwändige Fang- und Wiederaussetzungsaktionen nicht bezahlen. Die Aktion Elefanten nach Mosambik ist fehlgeschlagen, von 111 Elefanten sind 90 % zurückgelaufen, 1000 waren ursprünglich geplant, nach 111 ging das Geld aus.

Mosambik hat ja noch nicht einmal genug Geld um die Menschen aus den NP's wie Zinave oder Banhine fernzuhalten. Und es gibt in Mosambik genügend leeren Raum, wo man diese Menschen ansiedeln könnte.

Sehr zu meinem Verständnis beigetragen hat die Lektüre des Buches A Game Rangers Remembers von Bruce Bryden www.amazon.com/Game-...8056046&sr=1-3-spell.

Natürlich sind Formulierungen wie In bestimmten zuvor festgelegten Gebieten sollte zukünftig jeder Elefant vernichtet werden. oder Diese Aufgabe sollte jedoch nicht vom Umweltministerium sondern von den Farmern übernommen werden. nicht grad das Gelbe vom Ei.
Alleine schon der Plan, Tiere die sich für die Trophäenjagd eignen, sollten in diesen wenigen speziellen Gebieten als Trophäentiere vermarktet werden. Alle Einnahmen aus der Trophäenjagd und dem Verkauf von Elefantenprodukten (Fleisch, Leder, Elfenbein usw.) sollte den dortigen Farmern zugute kommen. ist m. M. nach zum Scheitern verurteilt, weil A zu viel Bürokratie und B wahrscheinlich auch zuviel Mißbrauch zu erwarten sein dürfte.
Etwas mehr Fingerspitzengefühl hätte sicherlich bei der Berichterstattung geholfen.

Viele Grüße,

Beate
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08 Mär 2010 15:04 #132569
  • Jens_Dietzel
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  • Jens_Dietzel am 08 Mär 2010 15:04
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Genau gesehen ist es ja keine Überpopulation von Elefanten, sondern eine Überpopulation des Menschen und damt verbunden zu wenig Platz für die Dickhäuter.

Die ziehen leider bei dem Konflikt den Kürzeren....
Diese Art von Konflikten gibt es überall immer häufiger, der Mensch breitet sich aus (siehe den Braunbären JJ1 oder Bruno, der sich von Österreich über die deutsche Grenze geschlichen hat udn das mit dem Leben bezahlen mußte....)

LG Jens
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08 Mär 2010 15:30 #132570
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  • Goldmull am 08 Mär 2010 15:30
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Jens, hiermit gebe ich dir völlig recht!

Was hat der Mensch seit Bestehen schon alles an Pflanzen und Tiere ausgerottet oder zumindest verdrängt,weil er meint, er wäre die Krone der Schöpfung und könnte ohne die Natur auch leben....!Müssen wir uns denn überall breit machen?

Wenn wir unsere Mitlebewesen nicht leben lassen wollen, dann
haben wir es auch nicht verdient die Erde leihweise zu (über-)(be)-völkern! Leben und leben lassen...!
Also sind Kompromisse gefragt.

Gruß, Goldmull
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08 Mär 2010 15:34 #132571
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  • Jens_Dietzel am 08 Mär 2010 15:04
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Wobei ich in dem Fall die Bewohner in Afrika eher verstehen kann, wenn ich dort mit Mühe ein bisschen Gemüse für meine Familie anbauen würde und alle 2 Tage Elis alles plattmachen, wäre ich auch nicht wirklich happy weil es um mein Überleben ginge.
Aber mit Bruno hier in Bayern erstmal "präventiv" draufhalten, das verstehe ich nicht. Ich würde mich über Bären, Luxe usw. eher freuen...

Jens
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