THEMA: Tinochika mit dem Rollenkoffer durch BOT und NAM
02 Jan 2020 22:46 #576381
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Prolog:

Zu unserem 10 jährigen Jubiläum im südlichen Afrika haben wir uns von Fiffi überreden lassen ihn wieder in seine Heimat mitzunehmen.
Er hat uns versprochen sich nicht wieder wie ein wilder Hund zu benehmen,

Foto von 2015


sondern immer brav an unserer Seite zu bleiben.

Doch kaum am Flughafen in Windhoek angekommen, nutzte er die erste Gelegenheit um auszubüchsen.

Wir standen jetzt vor einem großen Problem.

Kurzerhand beschlossen wir uns zu trennen. Ingrid sollte einkaufen und nach Grootfontein fahren um im Stonehouse auf mich und Fiffi zu warten.
Dort sind wir zum zweiten Mal, hier fühlen wir uns sicher. Der Besitzer, Boet Prinsloo, ist Pfarrer und seine Tochter Behati ist ein Victoria’s Secret Model. Wir haben in ihrem Zimmer geschlafen.

Ich schnappte mir meinen Koffer, Rucksack, Fernglas und Walkstool und machte mich auf die Suche.
Im folgenden Video seht ihr die Strapazen die ich auf mich nehmen mußte um ihn zu finden.

Tinochika mit dem Rollenkoffer durch Namibia und Botswana
Letzte Änderung: 03 Jan 2020 01:18 von Tinochika.
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03 Jan 2020 11:42 #576410
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Unsere Route



29.10. Flug
30.10. Stonehouse, Grootfontein
31.10. Shakawe River Lodge
01.11. Shakawe River Lodge
02.11. Staymorr Boutique Maun
03.11. Khwai Guest House
04.11. Khwai Guest House
05.11. Khwai Guest House
06.11. Khwai Guest House
07.11. Boteti River Camp
08.11. Boteti River Camp
09.11. Boteti River Camp
10.11. Kubu Island
11.11. Nata Lodge
12.11. Elephant Sands
13.11. Chobe Safari Lodge
14.11. Chobe Safari Lodge
15.11. Chobe Safari Lodge
16.11. Zambezi Mubala Lodge
17.11. Zambezi Mubala Lodge
18.11. Zambezi Mubala Lodge
19.11. Kaisosi
20.11. Namutoni
21.11. Halali
22.11. Okaukuejo
23.11. Okaukuejo
24.11. Dolomite
25.11. Dolomite
26.11. Terrace Bay
27.11. Delight, Swakopmund
28.11. Delight, Swakopmund
29.11. Delight, Swakopmund
30.11. Delight, Swakopmund
01.12. Sossus Dune Lodge
02.12. Sossus Dune Lodge
03.12. Flug


So ist der Plan gewesen.

Wir haben aber zweimal etwas geändert:

Am 10.11. sind wir nicht nach Kubu Island gefahren, sondern weiter nach Nata. Der Himmel war stark bewölkt und wir wollten nicht im Regen die Nacht in Kubu Island verbringen. Am 11.11. sind wir dann nach Kubu Island gefahren.

In Swakopmund haben wir von unserem Reisebüro in Deutschland eine WhatsApp bekommen. Unser Rückflug am 03.12. abends ist auf den Vormittag umgebucht worden.
Da wir nicht in der Nacht vom 02.12. auf den 03.12. von Sesriem nach Windhoek fahren wollten, haben wir Sabine gebeten unseren Flug auf den 04.12. morgens umzubuchen.
Wir kümmerten uns noch um eine Unterkunft in Windhoek im „Am Weinberg Boutique Hotel“ und freuten uns, dass wir noch einen Urlaubstag länger in Namibia bleiben konnten.
Letzte Änderung: 01 Feb 2020 00:49 von Tinochika.
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03 Jan 2020 21:34 #576469
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29.10.2019

Wie jedes Jahr fahren wir mit dem Zug von Gießen nach Frankfurt und fliegen mit Air Namibia.





Wir checken ein und gehen anschließend zu McDonalds, essen Pommes und trinken dazu ein kühles Bier.



So geht die Zeit bis zum Abflug ruck zuck vorbei.
Pünktlich um 19:10 Uhr geht es los und wir fliegen nach Namibia.



Der Flieger ist nicht ausgebucht und wir konnten trotz unserer reservierten Plätze noch einmal wechseln. In der Reihe 6 hat man niemanden vor sich und enorm viel Beinfreiheit.
Letzte Änderung: 01 Feb 2020 00:52 von Tinochika.
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04 Jan 2020 23:22 #576533
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30.10.2019

Windhoek - Grootfontein

Das Warten hat ein Ende

Irgendwann in der Nacht fängt es an zu rütteln. Schweißgebadet wache ich auf und Ingrid beugt sich über mich.
Ich erzähle ihr, dass Fiffi am Flughafen in Windhoek ausgebüchst ist und ich mich mit meinem Koffer, Rucksack, Fernglas und Walkstool auf den Weg gemacht habe um ihn zu suchen.
Während ich Ihr das erzähle fängt sie an zu lachen, beruhigt mich und sagt, dass es noch mindestens drei Stunden dauert bis wir in Windhoek landen.

Sicherheitshalber habe ich dann doch kurz in meinen Rucksack geschaut. Jetzt war ich endgültig beruhigt. Fiffi schlummerte tief und fest darin.



Der Flug verläuft ansonsten reibungslos und wir landen pünktlich auf dem Hosea Kutako Airport.
Keine 15 Minuten dauert es und wir sind durch die Passkontrolle durch und offiziell in Namibia eingereist. Kurz die Einreise Stempel angeschaut. Alles ok
Wie immer wartet Ingrid auf das Gepäck. Ich gehe schon mal an den ATM um Geld zu holen. Am Europcar-Schalter ist auch noch nichts los und ich komme gleich dran um unser Auto anzumieten.

Wir bekommen einen fast neuen Ford Ranger mit Automatik, Rückfahrkamera und Regensensor.
Lauter Schnickschnack also, den man nicht wirklich gebrauchen kann.
Das Auto ist in Südafrika zugelassen und auch nicht ganz so hoch gefedert wie die Vorgängermodelle der letzten Jahre.
Da uns ein Reifen schon etwas ramponiert vorgekommen ist, haben wir einen Reifen vom Ersatzrad auf die Felge aufziehen lassen. Der ramponierte Reifen ist auf die Stahlfelge vom Ersatzrad gekommen.
Zufrieden mit dieser Lösung sind wir in die Maerua Mall gefahren und haben für die nächsten Tage eingekauft.
Danach fahren wir zu Cymot um noch einen Ersatzkanister zu kaufen, Nicht dass wir ohne Diesel irgendwo liegen bleiben.
Alles andere wie Kompressor und Klappspaten zum ausbuddeln haben wir wie jedes Jahr in unserem Koffer dabei. Man weiß ja nie!

Um 10:40 Uhr haben wir alle Einkäufe erledigt und wir fahren los.

Es trifft sich auch ganz gut. dass wir über Okahandja fahren.
Im Flugzeug haben wir in der aktuellen AZ einen Artikel über die Holzschnitzer von Okahandja gelesen.



Diesen Riesenelefanten müssen wir uns auch einmal ansehen.





Der Künstler erzählte uns, dass er von den Elefanten schon zwei verkauft hat. Dies ist nun der Dritte. Er hofft, dass er auch diesen nicht lange durchfüttern muß.

Bevor wir weiter fahren bleiben wir kurz bei der Butchery on Wheels stehen.



Die getrocknete Boereworst ist genau nach unserem Geschmack.





Biltong kaufen wir aber am liebsten im Spar in Windhoek. Hier suchen wir uns die Stücke aus und lassen das Fett komplett entfernen um es dann ganz frisch schneiden zu lassen.

Um 17:00 Uhr kommen wir im Stonehouse in Grootfontein an.
Dort sind wir zum zweiten Mal, hier fühlen wir uns sicher. Der Besitzer, Boet Prinsloo, ist Pfarrer und seine Tochter Behati ist ein Victoria’s Secret Model.
Wir haben in ihrem Zimmer geschlafen…Dèjá-vu



Wir machen noch ein paar Fotos von Maskenweber-Vögeln



Dortmunder im Pfarrgarten


und beenden den Tag im Innenhof vom Stonehouse mit frischen Brötchen, Biltong, Boereworst, Gurken und ein bis zwei kühlen Tafel Lager.





Gefahrene Kilometer: 518
Letzte Änderung: 06 Jan 2020 18:33 von Tinochika.
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06 Jan 2020 19:43 #576700
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31.10.2019

Grootfontein - Shakawe

Ein langer Fahrtag

Das Frühstück ist im Stonehouse auch enthalten.
Boet Prinsloo fährt vor und zeigt uns den Weg zum Restaurant: Purple Fig



Es gibt Kaffee, wahlweise zwei Eier any style. Wir wählen sunny side up. Bohnen mit Speck oder Käse, zwei Scheiben Toastbrot und Butter.
Völlig o.k.

Danach fahren wir noch schnell zum Spar und kaufen für die nächsten drei Tage noch ein paar Lebensmittel ein, denn erst im Khwai Guest House haben wir wieder Verpflegung gebucht.

Nach dem Einkauf geht es zurück ins Stonehouse. Wir packen und bezahlen unsere Rechnung im Esszimmer von Familie Prinsloo. Boet zeigt uns einige gerahmte Fotos welche auf einer Anrichte stehen. Sie zeigen seine Tochter mit Familie in Los Angeles. Voller Stolz eines Großvaters präsentiert er die Bilder seiner hübschen Enkelkinder, die kleinste ist gerade erst ein Jahr alt geworden.

Auf dem Weg durch die Stadt sitzt am Straßenrand ein Wiedehopf.



Danach geht es ohne Unterbrechung bis nach Divundu. Hier tanken wir kurz und sind froh, dass wir noch genügend Bargeld dabei haben, denn die Internetverbindung funktioniert nicht für die Kartenzahlung.

Am Eingang vom Mahango Park tragen wir uns im Transit-Buch ein und fahren durch bis zur Grenze.



Die Straßengebühren an der Grenzstation können wir ohne Probleme mit der Kreditkarte bezahlen.

Heute haben wir erst einmal unseren letzten langen Fahrtag gehabt. Wir sind wieder wie gestern sieben Stunden unterwegs gewesen.
Die nächsten zwei Tage sind wir in der Shakawe River Lodge.
Wir bekommen Bungalow Nr. 1. Er befindet direkt neben der Bootsanlegestelle, mit Blick auf den Okavango. Wir sind sehr zufrieden mit der Lage.

Für morgen haben wir früh eine Bootstour gebucht. Endlich „ Birding“ auf dem Okavango.
Wir wünschen uns tolles Licht und viele Kingfisher.
Dafür packen wir extra am Abend zwei Willies schon in unseren Fotorucksack. Fiffi wollen wir ausschlafen lassen. Er könnte ja eventuell die Vögelchen verscheuchen.



Gefahrene Kilometer : 517
Letzte Änderung: 01 Feb 2020 00:58 von Tinochika.
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09 Jan 2020 23:47 #576945
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01.11.2019

Shakawe River Lodge

Wo ist die Sonne
.
Kurz nach Sonnenaufgang stehen wir auf und werfen einen ersten Blick zum Himmel.
Die Enttäuschung ist gross. Eine dunkle Wolkendecke lässt keinen Sonnenstrahl durch.
Es ist recht kühl und es regnet leicht.

Die leuchtenden Malachiteisvögel oder gar den erträumten Kobalteisvogel finden wir heute sicher nicht.
Kurzerhand gehe ich an die Rezeption und sage unsere Bootstour für heute Vormittag ab.

Schnell und unkompliziert einigen wir uns auf den nächsten Tag um die gleiche Uhrzeit.
Schlechter kann das Wetter ja kaum werden.

Zurück in unserem Bungalow kochen wir uns einen guten Filter-Kaffee.
In Windhoek kaufen wir immer vor unseren Reisen einen Wasserkocher, dieser eignet sich dann hervorragend zum kochen unserer Frühstücks-Eier.
Wir decken uns einen schönen Tisch auf der Terrasse unseres Bungalows.

Der Kaffee wärmt von innen und die Decken von außen.



Danach fahren wir nach Shakawe in das neue Einkaufszentrum und stöbern durch die Geschäfte.
Im Supermarkt können wir entweder mit der Kreditkarte oder mit N$ Dollar bezahlen.
Falls man sich aber sicherer mit Pula in der Hand fühlt, kann man in einem Geschäft nachfragen, ob man über die Kreditkarte Bargeld bekommt. Man muß aber damit rechnen, dass der Geschäftsinhaber eine Wechselgebühr verlangt.
Einen Geldautomaten oder eine Bank gibt es noch immer nicht in Shakawe.
Danach vollbringen wir die erste gute Tat für den Tag und füttern drei erbärmlich magere Hunde mit Fleischwürstchen, welche noch in einer Kühltasche im Auto lagen.

Für unseren Friseur in Deutschland brauchen wir auch noch ein Souvenir. Auf dem Rückweg haben wir es gefunden.



In der Shakawe River Lodge wieder angekommen ist es schon ein wenig heller. Wir nehmen unsere Kameras und machen uns auf die Suche nach Vögeln im weitläufigen Gelände der Lodge.
Der Garten ist hier natürlicher als bei Drotsky’s. Dort wurde nämlich letztes Jahr, als wir auch auf Vogelpirsch waren, der Rasen akribisch gemäht und die Jagd war mehr oder weniger erfolglos.
Bepackt mit der Fotoausrüstung und Walkstool laufen wir zuerst am Fluß entlang.
Was wir gar nicht erwartet haben können wir auf der anderen Flussseite im Schilf sehen.
Unsere ersten Elefanten in diesem Urlaub.





So nah sie zuerst sind so schnell sind sie auch wieder verschwunden.
Aber die Atmosphäre wie die Riesen durch das Dickicht waten ist schon einmalig schön.

Das eine und andere Vögelchen zeigt sich.

Braundrossling


Weißstirnweber




Aus Frust wegen des bedeckten Himmels und weil Ingrid endlich mal „richtig“ fotografieren wollte, macht sie einfach ein Tapetenfoto.

Letzte Änderung: 10 Jan 2020 08:55 von Tinochika.
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