THEMA: Zwei Gruftys in Botswana
20 Dez 2013 19:52 #317627
  • SASOWEWI
  • SASOWEWIs Avatar
  • Beiträge: 3080
  • Dank erhalten: 1197
  • SASOWEWI am 20 Dez 2013 19:52
  • SASOWEWIs Avatar
Hallo Freshy,

schade das in Nxai noch nicht wieder repariert war, eigentlich haben die immer genug Ersatzteile für die Elefanten-Reparatur, wir sind übrigens live dabeigewesen als die Elis die Wasserversorgung zerlegt haben.

lg sasowewi
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
21 Dez 2013 09:44 #317648
  • freshy
  • freshys Avatar
  • Beiträge: 3287
  • Dank erhalten: 4684
  • freshy am 21 Dez 2013 09:44
  • freshys Avatar
Hallo Sasowewi,
so sahen die Zerstörungen aus, als wir dort waren. Die Elis müssen nach diesem Gewaltakt perforierte Fußsohlen gehabt haben.

LG freshy



Letzte Änderung: 21 Dez 2013 09:46 von freshy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: schoelink, Logi
21 Dez 2013 23:12 #317723
  • Reinhard
  • Reinhards Avatar
  • Beiträge: 727
  • Dank erhalten: 481
  • Reinhard am 21 Dez 2013 23:12
  • Reinhards Avatar
Hallo Freshy,
da haben wir uns bei den Tsodilo Hills am 21.10. nur um wenige Stunden verpasst. Wir hatten allerdings die kürzere Anfahrt von Drotsky's Cabins und waren schon um 9:15 an den Tsodilo Hills. Unser Guide mahnte da schon, gleich loszugehen auf dem Rhino Trail weil es sonst zu heiß werde, womit er recht hatte. Gegen 11:45 waren wir am Museum zurück und sind dann zu den Cabins zurück. Wir sind hin wie auch zurück auf der mittleren der drei Zufahrten gefahren, die in gutem Zustand ist und sehr einfach zu fahren ist. Luft ablassen waren nicht nötig.
Gruß
Reinhard

P.S. Wir haben übrigens 4000 Pula mit der Visa Card in Maun aus einem ATM gezogen zum Kurs von 11,49 Pula für einen Euro plus 10,45 Euro Gebühren für Bargeldabhebung 1,49 Euro für Auslandseinsatz.
Letzte Änderung: 21 Dez 2013 23:32 von Reinhard.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
22 Dez 2013 10:36 #317747
  • freshy
  • freshys Avatar
  • Beiträge: 3287
  • Dank erhalten: 4684
  • freshy am 21 Dez 2013 09:44
  • freshys Avatar
Hallo Reinhard,
das ist ja witzig. Vielleicht sollten die Fomis im südlichen Afrika ein Erkennungszeichen aufs Autodach schnallen, damit man sich zumindest zuwinken kann. :laugh:
Reinhard schrieb:
. Wir sind hin wie auch zurück auf der mittleren der drei Zufahrten gefahren, die in gutem Zustand ist und sehr einfach zu fahren ist. Luft ablassen waren nicht nötig.

Die Zufahrt haben wir auch genommen, Sie war relativ gut zu fahren. Die Sandwanne erwartete uns kurz vor dem Gate. Ich denke, die Dachcamper haben an dieser Stelle keine Schwierigkeiten, aber unser schweres Gefährt machte einige Male im Tiefsand Probleme.

LG freshy
Letzte Änderung: 22 Dez 2013 12:41 von freshy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
22 Dez 2013 11:13 #317754
  • freshy
  • freshys Avatar
  • Beiträge: 3287
  • Dank erhalten: 4684
  • freshy am 21 Dez 2013 09:44
  • freshys Avatar
25. Oktober: Ankunft im Moremi Wildlife Reserve

Vergangene Nacht ging wieder einmal ein Gewitter über uns hernieder mit Sturm, Wolkenbrüchen, Blitz und Donner – mit allem was dazu gehört. Der Strom fiel aus. Während Herbert befürchtete, dass ein Blitz in den Baum einschlagen könnte, unter dem wir standen, war ich beruhigt, dass das hohe Auto nicht den höchsten Punkt abgab.
Unsere Abfahrt ins Moremi Wildlife Reserve verzögert sich, weil alles außerhalb unseres Autos verschlammt ist und gereinigt werden muss. Um 9.00 Uhr endlich können wir starten. Nach sechzig Kilometern Fahrt bis Shorobe auf Asphalt beginnt die Gravelroad, die sich ab Phologelo als Tiefsandpiste mit Löchern und Gräben entpuppt. Kommt hinzu, dass an vielen Stellen gebaut wird, was die Güte des Tracks nochmals herabsetzt. Vorübung für den Wildpark?
Fünfundzwanzig Kilometer weiter stehen wir vor dem South Gate des Moremi Wildlife Reserves. Endlich sind wir im Okavangodelta, einem unserer Wunschziele, angekommen. Am Gate erhalten wir eine detaillierte Beschreibung für die erste Pirschfahrt. Die Mopanelandzunge ragt weit ins Delta hinein und ist um diese Jahreszeit für entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge gut befahrbar. Voller Erwartung nehmen wir die tiefsandige, zuweilen mit Steinen und Stubben versetzte Piste unter die Räder. Die Bodenbeschaffenheit hat einige Überraschungen für uns. Gefährlich sind vor allem die Baumstubben, die schon manchen Reifen zerfetzt haben.
Wie überall sind auch im südlichen Moremi die Impalas in der Mehrzahl. Beim Umkurven eines Buschs wäre Herbert um ein Haar einer Giraffe in die Beine gefahren. Im letzten Moment flüchtet sie. Einzelne Elefanten schauen aus dem Gebüsch, an einem Wasserloch namens Black Pool sichten wir Marabus und eine Schar schwarzweißer Waffenkiebitze. Zebras galoppieren davon, sobald sie unser Auto röhren hören. Der Hippo Pool macht seinem Namen alle Ehre. Etliche Flusspferde tauchen ähnlich wie Eisberge zu einem Siebtel aus dem Wasser, den Rücken garniert mit Grünzeug.
Wir fahren durch abgefressene Mopanewälder, deren Blätter und jungen Triebe die Lieblingsspeise der Elefanten sind. Irgendwann nehmen wir eine falsche Abzweigung, weil ein Schelm mehrere Wegweiser umgeworfen hat. Bis wir unseren Irrtum bemerken, haben wir eineinhalb Stunden Fahrzeit bis zum Campingplatz 3rd Bridge, unserem heutigen Ziel, verschenkt. Als wir ankommen, beginnt es dunkel zu werden, und wir sind ziemlich erledigt.

26. Oktober: Weiterfahrt nach Xakanaxa



Endlich darf Herbert seine Zwille ausprobieren. Schon vor dem Frühstück turnen Paviane über den Platz. Als er auf sie schießt, flüchten sie in weiten Sprüngen, so dass wir in Ruhe essen können. Wir lassen uns Zeit, denn bis zu unserem nächsten Ziel sind es „nur“ achtzehn Kilometer. Das sagt jedoch gar nichts, denn jede Überraschung kostet Zeit. Die erste Überraschung ist die 3. Brücke gleich hinter dem Campingplatz, die völlig überflutet ist. Einen anderen Weg gibt es nicht, also wagen wir uns todesmutig hinüber. Die Holzknüppel unter den Rädern führen ein beängstigendes Eigenleben, von links rauscht das Wasser heran, überflutet die Abfahrt, dann sind wir drüben. Der Adrenalinspiegel sinkt. Die 4. Brücke erfordert Zielgenauigkeit, sie ist zwar trocken, besteht jedoch aus Baumstämmen wie Telegrafenmasten, über die wir hinüber holpern.
Zur Belohnung kommen wir wenige Kilometer später an einem größeren Wasserloch vorbei, an dem wir eine Büffelherde und einige graubraune Knubbel im Wasser entdecken, die sich als Hippos entpuppen.



Unser heutiges Ziel ist Xakanaxa. Der Campingplatz mit seinen zehn Stellplätzen endet an einer Bootsanlegestelle, die aber leider nicht besetzt ist. Das wird vermutlich nichts mit der geplanten Bootsfahrt. Wir lassen uns unter hohen Bäumen am Rande der mit Schilf bewachsenen Lagune nieder. Leider sind die Sanitäreinrichtungen von unserem Stellplatz Nr. 10 so weit weg, dass wir hinfahren müssten. Uns genügt der Wasserhahn am Platz, der uns als Dusche dient. Das Buschklo bei der Anlegestelle ist zu Fuß gut erreichbar. Wir sind also bestens versorgt.
Herbert hat soeben die Handtücher auf eine Leine gehängt, als ein Elefantenbulle auftaucht. Er grummelt im tiefsten Bass, wedelt warnend mit den Ohren und lässt uns nicht aus den Augen. Vorsichtshalber verschwinden wir ins Auto, da er uns bis auf wenige Meter auf die Pelle rückt und mit Staub schmeißt. Wir wagen uns erst wieder hervor, als sein Interesse an uns nachgelassen hat und er Richtung Ablutions verschwindet. In meinem Hinterkopf dämmert eine Erinnerung an einen Thread im Namibia-Forum, in dem es um einen aggressiven Elefanten ging. Welch ein Zufall, wenn es derselbe wäre.


Wir beobachten zahllose exotische Vögel, die um uns herum schwirren, flattern, trippeln. Sogar einen Wiedehopf, der mich an das Lied von der Vogelhochzeit erinnert, können wir fotografieren. Für Ornithologen ist Xakanaxa ein Paradies.



Während ich schreibe, steht ein zweiter Elefant auf der anderen Seite des Fahrwegs im Gebüsch, keine zwanzig Meter von uns entfernt. Beobachtet er uns, oder steht er dort nur, weil es schattig ist?
Letzte Änderung: 22 Dez 2013 11:18 von freshy.
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hanne, schoelink, engelstrompete, Topobär, Lil, Nane42, Logi, take-off, Hobi
22 Dez 2013 11:22 #317756
  • engelstrompete
  • engelstrompetes Avatar
  • Beiträge: 4451
  • Dank erhalten: 1245
  • engelstrompete am 22 Dez 2013 11:22
  • engelstrompetes Avatar
Hallo freshy,
na da sind wir ja genau richtig wieder im Lande. :laugh:
Was für ein toller Bericht/Bilder und Du schreibst so ,das mann von einer "Ohnmacht" in die Andere fällt. :woohoo:
Botswana ist auch bei uns immer noch auf der "to do" Liste, dort hat es uns auch sehr sehr gut gefallen.

Liebe Grüße
Cécile :)
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
namibia-forum.ch/for...hrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
www.namibia-forum.ch...eiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html[/size]
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
[/url]
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: freshy