Der "Untergang" von SA / NAM

18 Antworten · 2'004 Aufrufe · gestartet 12. Mai 2025 von Phili
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Themenstarter111 Beiträge · seit 202412. Mai 2025 · #1
Hallo,

ich hoffe der Beitrag führt nicht in eine wütende Diskussion sondern einer Sachlichen Analyse... Mich persönlich interessieren eure persönlichen Eindrücke zu dem Thema.

In vielen Foren oder auch auf Social Media ließt man immer und immer wieder sehr negative Beiträge über z.B. die Infrastruktur in Namibia. Das betrifft z.B. Zustände in Etosha, Straßen allgemein, Sanitäranlagen oder die Einrichtungen bei touristischen Zielen und noch vieles weitere. Nicht selten werden dabei "die Schwarzen" oder die Regierung bzw. Korruption dafür verantwortlich gemacht. Auf unseren Reisen haben wir den Spruch "bist du noch Tourist oder schon Rassist" mehrfach gehört.

Ich finde den allgemeinen Umgangston hier im Forum eigentlich richtig super, aber auf Social Media sind viele Leute weniger positiv gestimmt und äußern ihre Kritik sehr unverblümt und direkt.

Wir selbst haben Namibia wahnsinnig toll erlebt, haben fast durchweg nur gute Erinnerungen und lesen auch viel positives. Es verfallen nicht nur Camps sondern es werden auch viele neue wunderschöne Camps gebaut. Das Land hat so viel zu beeindruckendes zu bieten, wenn man sich darauf einlassen kann. Auch hier fällt mir ein Spruch ein, der mir sehr in Erinnerung geblieben ist: "Wir müssen damit aufhören, überall unsere europäische / deutsche Glücke drüber stülpen zu wollen".

Man merkt auch, dass gerade bei den staatlichen Camps und Einrichtungen wie NWR viele Probleme herrschen und gerade dort oft viel kritisiert wird. Woran liegt das, dass man das nicht in den Griff bekommt? Ist man sich nicht bewusst, dass man dadurch negative Resonanz schafft oder ist das denen einfach egal? Die Touris kommen ja trotzdem...

Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass man Namibia den gleichen "Untergang / Niedergang" wie SA prophezeit... Steht es so schlecht um dieses wundervolle Land oder sind wir Deutschen da zu verwöhnt von dem "Luxus" in dem wir leben?

Spielen diese unzähligen (unerträglichen) Reise-Influencer, die sich damit brüsten schon XX Länder besucht zu haben, eine Rolle, da diese durch Sponsoren gezwungen sind, Bewertungen abzugeben und dadurch die negativen Eindrücke einfach mehr in den Focus rücken, über die man sonst eher hinwegsehen würde?

Aber auch "normale" Reiseberichte auf YouTube schießen ja aus dem Boden ohne Ende. Wir schauen mit unseren Kids sehr viele davon an um uns vorzubereiten. Dabei fasse ich mir ganz oft and en Kopf und denke mir "was habt ihr erwartet? Ihr seid in Namibia! Ihr habt euch bewusst dazu entschieden, so ein Land in Afrika zu besuchen und wundert euch über die Umstände dort". Die Leute wirken oft sehr unvorbereitet und in den einfachsten Situationen überfordert und legen das dann negativ gegenüber Namibia aus.

Befindet sich Namibia wirklich in einer Abwärtsspirale oder nehmen wir nur die zunehmenden negativen Eindrücke mehr wahr?

Mir ist bewusst, dass jeder andere Erfahrungen, Eindrücke, Erwartungen und Empfindungen hat, vielleicht schaffen wir es ja trotzdem, sachlich zu bleiben bei den Diskussionen. Ich freue mich jedenfalls auf eure Meinung dazu.

Liebe Grüße und vielen Dank schon mal für eure Antworten
33,1k Beiträge · seit 200612. Mai 2025 · #2
Befindet sich Namibia wirklich in einer Abwärtsspirale oder nehmen wir nur die zunehmenden negativen Eindrücke mehr wahr?
Meine persönliche Meinung: Nein; und wer sind "wir"?

Jedes Land hat seine Probleme und positive Seiten, das Paradies auf Erden gibt es meiner Meinung nach nirgends (mehr). Probleme eines Landes z. B. an einem unfähigen Staatsunternehmen wie NWR (hoffentlich wird es mit der wohl anstehende (Teil)privatisierung mittelfristig besser) festzumachen, finde ich schwierig. Auch der Vergleich mit Südafrika ist mMn kaum möglich. Südafrika ist ein Land nahe am Totalzusammenbruch mit mind 20x so vielen Menschen wie in Namibia. Wir in Namibia haben Strom, Wasser (zumindest aktuell mal wieder, der Regenzeit sei dank ;-)), zumeist gute Straßen (eines der größten Komplimente, die ich übrigens von Familie und Freunde aus Südafrika bei jedem Besuch hier im Land immer wieder höre), politische Stabilität, Wirtschaftswachstum usw. Natürlich gibt es massive gesellschaftliche Probleme, v. a. was Armut, Verteilung von Vermögen, Bildung, Gesundheitssektor etc angeht. Aber ich sehe insgesamt nicht, dass sich das nun irgendwie schnell, massiv, allumfassend irgendwie Richtung "Untergang" bewegt. Vielmehr ist es in den meisten Bereichen zumindest "stabil", wenn nicht sogar positiv zu sehen.

Das meine (Teil)meinung dazu. Man könnte natürlich einzelne Sektoren einzeln viel genauer beleuchten (und vieles negatives oder auch positives finden), aber dafür halte ich ein touristisches Forum für eher weniger geeignet. Touristen werden tendenziell sogar ein noch positiveres Bild von Namibia insgesamt haben, weil sie gar nicht in den wirklichem Thematiken die das Land bewegen drin stecken (was kein Vorwurf ist, sondern einfach der Tatsachte "Urlaub" vs "hier Leben" geschuldet ist)

Kurz zu Südafrika: Ich liebe das Land und es hat vermutlich so viel Potential wie kaum ein anderes Land weltweit; aber es läuft eben extrem viel schief und die Korruption ist noch ein weitaus größeres Problem als z. B. in Namibia oder auch Botswana. Und in Südafrika fehlt es mittlerweile leider vielerorts an den Grundlagen für eine Wirtschaft (v. a. Strom).

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2025
602 Beiträge · seit 202212. Mai 2025 · #3
Ich kann hauptsächlich etwas zu Südafrika beitragen.

Ich war 1991/92 ein Auslandssemester in Johannesburg und habe dort an einer Highschool unterreichtet. Danach war ich jedes Jahr bis ca 2008 in Südafrika und den umliegenden Ländern. Jedesmal aber zuerst eine Woche in Johannesburg bei meiner damaligen Austauschpartnerin. Von Jahr zu Jahr ist das Land weiter abgerutscht.
Dann hatte ich eine Reisepause bis 2016. Da war ich wieder bei meiner Austauschpartnerin und in den Drakensbergen. Bei dieser Reise bin ich wirklich über den Zustand erschrocken.
Dann kam wieder eine Pause bis 2023, bis ich meinen Lebensgefährten zu einer Südafrika Reise bewegen konnte. Und da war ich echt schockiert. Potholes, load shedding, miese Maintenance in den Nationalparks....

Schuldzuweisungen möchte und kann ich keine machen. Korruption tut sicher einiges dazu. Aber eben auch anderes Denken? Oder warum kann der Techniker im KNP in den Camps nicht für funktionierende Toiletten sorgen? Oder einen Türgriff wieder befestigen?
1'680 Beiträge · seit 200712. Mai 2025 · #4
Ich sehe das meiste zu Namibia wie Christian. Zum größten Teil positiv. Natürlich sollte es Vorfälle wie am Galton Gate nicht geben.

Südafrika: sehe ich auch so wie Christian und utaeleonore. Wir kennen es seit 1992. Der Niedergang ist erschreckend, auch wenn es Enklaven gibt, wo es anders ist. Hier wird man allerdings gerne kritisiert, wenn man den Begriff "failed state" verwendet. Manche wollen das nicht wahrnehmen, und/oder in ihrer Betrachtung von KTP, Garden Route etc. nicht gestört werden. Ich akzeptiere das, kann es aber nicht verstehen. Wenn man z.B. nicht mehr unproblematisch auf den Tafelberg kann, oder zum Addo bestimmte Strecken meiden muss, ist das für mich nicht akzeptabel.
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
1'933 Beiträge · seit 200912. Mai 2025 · #5
utaeleonore schrieb:
...
Aber eben auch anderes Denken? Oder warum kann der Techniker im KNP in den Camps nicht für funktionierende Toiletten sorgen? Oder einen Türgriff wieder befestigen?
Ich vermute, es liegt an deren Mentalität Arbeit verrichten zu müssen - einfach eine Lustlosigkeit.

Ich erinnere mich an unseren allerersten Besuch in Namibia 1996.
Schon der Service bei Air Namibia war anders als gewohnt. Damals durfte noch geraucht werden und der Aschenbecher bei mir quoll beim Einstieg schon über (das Fach ging nicht zu schließen). Nach dem Hinweis an die Flugbegleiterin wurde mir ein Kotztüte gereicht und ich solle ihn doch selbst leeren, wenn mich das stört. Punkt.
Wir wohnten seinerzeit u.a. im Helmeringhausen Hotel und der Eigentümer erzählte uns, dass er seine Angestellten nach einen Urlaub wieder neu anlernen muss - sie vergessen wir man eine Tischdecke auf den Tisch legt, wie man Betten überzieht oder wie ein Zimmer nach Reinigung auszusehen hat. Ähnliches wurde uns auch im Kapps Hotel Lüderitz mitgeteilt, nachdem wir unser Zimmer bzgl. Sauberkeit, bei Bezug, etc. bemängelten.

Ich empfinde den Service in den Unterkünften, in Namibia, besser als früher. Mag aber daran liegen, dass es nunmehr ein viel größere Auswahl an Unterkünften gibt von einfach bis zum high-end Luxus. Im gehobenen Preissegment sind/müssen natürlich die Mitarbeiter heutzutage zuvorkommend und immer mit einem Lächeln die Kunden "bedienen". Ein null-Bock-Gesicht würde in der vernetzten Welt schnell zu schlechten Bewertungen führen.
Die Straßen sind immer Mal gut oder schlecht. Da sehe ich keinen Unterschied zu 30 Jahren zurück.

O.g. "Vorfälle" im Service haben wir in Südafrika nicht erlebt. Es gab eigentlich nie Beanstandungen.
Die Straßen waren immer gut. Das load shedding hat uns als Touristen nur wenig betroffen, weil alle Unterkünfte vorgesorgt hatten.
Dass Straßen wg. Überfallen etc. gemieden werden sollen, haben wir auf unseren Touren nicht erlebt bzw haben von vornherein die Touren anders gelegt.
Die einzig bis jetzt brenzlige Situation war als wir blöderweise in Kapstadt im township gelandet sind und uns verfahren haben. Damals gabs noch kein Navi und die Straßenkarte zeigte uns die Straße zum Flughafen mitten durch dieses riesige township.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2025
241 Beiträge · seit 202512. Mai 2025 · #6
Ich werde mich an solchen Diskussionen der heutigen europäischen Teilnehmer nicht beteiligen.
Es gibt nur noch Schwarz oder nur noch weiß, und wer dem Zeitgeist nicht entspricht wird niedergemacht. Oder gesperrt.
Glücklicherweise gibt es noch genügend Zeitzeugen in Namibia und auch in Europa, die die Zeiten vor der Umabhängigkeit und nach der Unabhängigkeit erlebt haben.

Empfehlung:
Suche die Informationen außerhalb eines Forums. Das ist besser für Deine Nerven, oder auch Nerven der Anderen.
Alternativ nutze Facebook, wo Du mit den unterschiedlichen Gruppen diskutieren kannst. Dieses ist seit einigen Monaten wieder möglich.
Auch auf WhatsApp gibt es entsprechende Nutzergruppen.
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2025
4'529 Beiträge · seit 200712. Mai 2025 · #7
Hallo,

ich habe auch eine ähnliche Meinung wie die von Christian und den anderen Vorschreibern. Auch ich liebe Südafrika sehr.
Leider ist es dort im Laufe der Jahre wirklich dramatisch schlechter geworden. Aber als Urlauber bekommt man von den Alltagsproblemen nur bergrenzt viel mit. In Namibia herrscht irgendwie eine gefühlt ganz andere Stimmung.

In Swakop haben wir uns gerade mit einem aus Kapstadt ausgewanderten südafrikanischen Shuttle-Bus-Fahrer unterhalten.
Er wohnt gerne in Swakopmund, denn da könnten seine Kinder friedlich aufwachsen. Da kann man darüber denken wie man will.... Es wird eben auch oft nur über die "schlechten Sachen" geredet. Das ist bei uns zu Hause ja auch so, gerade in Deutschland sind wir darin ja besonders gut 😐

Viele Grüße
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2025
281 Beiträge · seit 201812. Mai 2025 · #8
"Es verfallen nicht nur Camps sondern es werden auch viele neue wunderschöne Camps gebaut"

Das ist etwas, was mir sowohl in Namibia als auch in SA zunehmend auffällt : es wird vieles neu und auch sehr schön gebaut - aber viel zu wenig erhalten oder instand gesetzt, was doch eigentlich viel einfacher wäre (zumindest aus meiner "deutschen" Sicht) 😗

Wir sind z.Zt. in SA unterwegs ( was wir eigentlich für dieses Jahr wegen Sicherheitsbedenken ausgeschlossen hatten !),
fühlen uns aber nicht unsicherer als bei unserer ersten Reise 2008.

Was sich nach meiner Meinung verbessert hat , sind die Einkaufsmöglichkeiten. In vielen größeren Orten gibt es eine moderne Mall (wir waren zuletzt in der von Groblersdal und dort bekommt man wirklich alles - inkl. ATM von jeder südafrikanischen Bank - da mussten wir früher mehr suchen.
Und was uns im Krüger sehr gefreut hat : zunehmend mehr einheimische, farbige Besucher (ich hoffe, dass ist korrekt ausgedrückt); deutsch haben wir nur selten gehört.

Das alles ist natürlich nur die Sicht eines Wiederholungs-Touristen. Aber für uns sind weitere Besuche definitiv geplant.

LG Rockshandy
602 Beiträge · seit 202212. Mai 2025 · #9
Wir haben auch festgestellt, dass es immer mehr einheimische farbige Touristen gibt. Und das finde ich eine wirklich gute und richtige Entwicklung.

Zum Leben kann ich sagen, dass ich Anfang der 90er bei meiner Austauschpartnerin gewohnt habe, in einem relativ armen gemischten Viertel (Rifle Range Road / Ridgeway / Rosettenville). Da sind wir auch mal zu Fuss auf die Strasse, waren auf dem Flohmarkt in Bruma Lake etc. Wir haben uns jahrelang danach noch mit meinen ehemaligen Schülern getroffen, sind ins Carlton Center in die Innenstadt für den Ausblick gefahren, abends essen gegangen etc. Über die Jahre hat sich das alles geändert. Mittlerweile lebt meine Freundin in einer middle class gated community, man liegt neben einer hohen Mauer mit Stacheldraht am Pool etc. Wenn sie bzw wir zu Freunden gefahren sind, haben wir gewhatsappt, wann wir losfahren.... sie lebt zwischen Schule und shopping center zum einkaufen, Kino etc. Dort ist sogar ein Jogging Track auf den Dach.

Allerdings habe ich auch das Leben und die Denkweise an einer afrikaans Highschool mitbekommen: engstirnig, entsetzlich altmodisch, rassistisch. Da wurde morgens um halb acht im Winter auf dem Schulhof eine halbe Stunde gebetet, und die Mädels standen in Rock und Kniestrümpfen da....

Will ich so leben? Sicher nicht. Südafrika ist für mich (noch) ein Traumurlaubsland. Möge es das bleiben
88 Beiträge · seit 202012. Mai 2025 · #10
Phili schrieb:In vielen Foren oder auch auf Social Media ließt man immer und immer wieder sehr negative Beiträge
An der Stelle hake ich gleich ein: nicht "man" liest das dort, sondern ganz spezifisch du.
Das ist immer auch zu einem gut Teil deiner eigenen Filterbubble geschuldet.
Wenn du bei Social Media die negativen Beiträge intensiver liest, als diejenigen, die einfach nur sagen "alles supi", werden dir in Zukunft mehr negative Beiträge angezeigt.
Soll kein Vorwurf sein, sondern ist nur ein allgemeiner Warnhinweis.
Ich für meinen Teil kann keine Häufung negative Beiträge erkennen.
Phili schrieb:über z.B. die Infrastruktur in Namibia. Das betrifft z.B. Zustände in Etosha, Straßen allgemein, Sanitäranlagen oder die Einrichtungen bei touristischen Zielen
Dass es insbesondere in Bezug auf NWR, und damit ausgerechnet die zentralsten Lodges an touristischen Hotspots in Namibia objektiv betrachtet erhebliche Gründe für Kritik gibt, ist kein Geheimnis. Namibias Straßen gelten überwiegend als eher gut, aber es gibt halt nicht so viel Asphalt, in SA dagegen gibt es eine Menge Asphalt, aber beinahe noch mehr Schlaglöcher.
Phili schrieb:Nicht selten werden dabei "die Schwarzen" oder die Regierung bzw. Korruption dafür verantwortlich gemacht.
Wenn in einem Land der Staat objektiv betrachtet für eine Aufgabe verantwortlich ist, und diese nicht besondern zufriedenstellend erledigt, ist es nur naheliegend, dass man die Regierenden dafür verantwortlich macht. In Ländern, in denen die Bevölkerungsmehrheit schwarz ist, sind folgerichtig auch die Regierenden in einer Demokratie tendenziell schwarz.
Insofern ist es rein objektiv zutreffend, davon zu sprechen, dass "Schwarze in der Regierung" für den Zustand des Landes verantwortlich sind. Soweit ist das sicherlich kein Rassismus. In Deutschland sind "Weiße in der Regierung" verantwortlich für die Probleme, da käme auch niemand auf die Idee, mir das als Rassismus auszulegen, wenn ich das so sage.

Ob nun Korruption tatsächlich die wichtigste Ursache der Probleme ist, bezweifle ich persönlich. Es gibt eine Reihe kultureller Eigenheiten, die dazu führen, dass eine vorausschauende, zielgerichtete Politik in Afrika eher die Ausnahme denn die Regel ist. Korruption stellt hier eher die Spitze des Eisbergs dar, wenn man mich fragt. Diese kulturellen Eigenheiten betreffen im Übrigen keineswegs nur Schwarze, sie sind auch bei den weißen Afrikanern, und teils auch bei länger hier lebenden Zugezogenen anzutreffen.
Phili schrieb:Man merkt auch, dass gerade bei den staatlichen Camps und Einrichtungen wie NWR viele Probleme herrschen und gerade dort oft viel kritisiert wird. Woran liegt das, dass man das nicht in den Griff bekommt? Ist man sich nicht bewusst, dass man dadurch negative Resonanz schafft oder ist das denen einfach egal? Die Touris kommen ja trotzdem...
Ja, die Touristen kommen ja trotzdem.
Am besten hat man das ja in Bezug auf die neuen Visabestimmungen gesehen. Die Gebühren sind hoch, und werden mit Sicherheit eine abschreckende Wirkung entfalten, und damit mittel- bis langfristig dem Tourismus schaden. Daran kann niemand mit einem Iota betriebswirtschaftlichen Sachverstand auch nur den Hauch eines Zweifels haben. Ein Gut zu verteuern, geht nicht ohne Auswirkungen auf die Nachfrage. There's no such thing as a free lunch.
Nur merkt man so einen Effekt eben nicht sofort, und schon gleich gar nicht in einem wachsenden Markt. Wenn dann aber irgendwann wieder der Markt schwächelt, hat man sich die Touristen schon vergrault.
Da lehne ich mich mit einem Vierteljahrhundert Erfahrung als Unternehmer im Bereich Tourismus einfach mal so weit aus dem Fenster, das als "kurzsichtig und dumm" zu bezeichnen.
Aber ja, für den Moment kann sich die Regierung auf die Schulter klopfen und sagen "alles richtig gemacht, wir nehmen jetzt ein bisschen mehr Geld von den Touristen".
Diese Kurzsichtigkeit ist im Übrigen eine der typischen kulturellen Eigenheiten, die man bei Afrikanern jeder Couleur immer wieder finden wird. Dafür gibt es auch teils gute Gründe, aber das führt jetzt zu weit.
Phili schrieb:Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass man Namibia den gleichen "Untergang / Niedergang" wie SA prophezeit...
Da Vorhersagen ja insbesondere dann schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen, schreibe ich dazu eigentlich nur etwas in Bezug auf die Vergangenheit. Vor ein paar Monaten noch habe ich mir etwas größere Sorgen um SA gemacht als heute. Es bestand eine realistische Möglichkeit, dass sich mit der Wahl ein radikalerer Flügel innerhalb des ANC durchsetzen und den Schulterschluss mit EFF oder MK suchen könnte. Das hätte das Land möglicherweise ins Chaos stürzen können.
Glücklicherweise hat die Vernunft obsiegt, und man hat eine, zugegebenermaßen alles andere als ideale Regenbogenkoalition aller "friedliebenden" Parteien gebildet. Damit ist deutlich geworden, dass eine radikale, rassistische Politik des Hasses, der Entrechtung, aber auch der wirtschaftlichen Unvernunft, keine gemeinsame Basis in breiten Teilen der Politik findet. Man könnte hier von einer gelungenen "Brandmauer" sprechen, und diese kann jetzt als Fundament für eine modernere, konsenstauglichere Politik des Ausgleichs dienen. Ob das auf Dauer hält, ist dann wieder Zukunftsmusik, und da mache ich ja keine Vorhersagen.

In Nam hingegen waren die letzten Wahlen, mit Verlaub, ein klägliches Schauspiel einer, sagen wir, strauchelnden Demokratie. Die Ergebnisse lassen immerhin hoffen, dass es bei den nächsten Wahlen, sofern es nicht zu noch mehr Ungereimtheiten kommt, ein Ende der Alleinregierung der SWAPO gibt. Zugleich stirbt die Riege der alten Befreiungskämpfer, die der Ansicht sind, ihnen steht das Regieren als Lohn ihres Kampfes zu, nach und nach aus.

Alles in allem gibt es nach meinem Dafürhalten in beiden Ländern guten Grund, zuversichtlich zu sein.
Phili schrieb:diese unzähligen (unerträglichen) Reise-Influencer
[...] nehmen wir nur die zunehmenden negativen Eindrücke mehr wahr?
Noch einmal als Schlusswort: das ist deine Filterbubble, sonst nichts.
606 Beiträge · seit 201213. Mai 2025 · #11
Ein großes Lob an Buitepos für diese tolle und umfassende Antwort, die mir aus der Seele spricht.
Danke!!
HeiVi
537 Beiträge · seit 202013. Mai 2025 · #12
Ich kann Buitepos auch in vielem, wenn auch nicht allem zustimmen.

Ich muss nur immer schmunzeln, wie unangenehm es Deutschen zu sein scheint, dunkle Menschen als schwarz zu bezeichnen - da hat die Indoktrination ganze Arbeit geleistet 😉 .

Zur Info: die Schwarzen in Namibia werden sich auch immer als schwarz = black bezeichnen, nicht als farbig = coloured. Coloureds gibt es auch, das sind aber Nachfahren von Mischbeziehungen von Weißen und Schwarzen in der Vergangenheit. Die Rehoboth Baster gehören da zB dazu, und ich habe mir von einer Coloured sagen lassen, dass nur Menschen aus Rehoboth sich Baster nennen dürften.
Es ist also absolut korrekt, von Schwarzen zu sprechen wenn man Schwarze meint. Ob die Besucher im Krüger allesamt schwarze Südafrikaner sind, weiß sicherlich niemand. Eventuell kommen sie auch aus anderen afrikanischen Ländern 😉 .

Zum Thema schließe ich mich Christian an. Ich sehe positive und negative Veränderungen in Namibia, die positiven überwiegen aber dabei. Dass man hier keine Maintenance kann, ist nichts Neues, das ist kein Grund zu verzweifeln. In SA kenne ich mich nicht aus.
Themenstarter111 Beiträge · seit 202413. Mai 2025 · #13
Buitepos schrieb:
Phili schrieb:In vielen Foren oder auch auf Social Media ließt man immer und immer wieder sehr negative Beiträge
An der Stelle hake ich gleich ein: nicht "man" liest das dort, sondern ganz spezifisch du.
Das ist immer auch zu einem gut Teil deiner eigenen Filterbubble geschuldet.
Wenn du bei Social Media die negativen Beiträge intensiver liest, als diejenigen, die einfach nur sagen "alles supi", werden dir in Zukunft mehr negative Beiträge angezeigt.
Soll kein Vorwurf sein, sondern ist nur ein allgemeiner Warnhinweis.
Ich für meinen Teil kann keine Häufung negative Beiträge erkennen.
Phili schrieb:diese unzähligen (unerträglichen) Reise-Influencer
[...] nehmen wir nur die zunehmenden negativen Eindrücke mehr wahr?
Noch einmal als Schlusswort: das ist deine Filterbubble, sonst nichts.
Vielen Dank für deinen Hinweis! Mir ist natürlich schon bewusst, dass der Algorithmus uns fest in seiner Hand hat und glücklicherweise ist meine Bubble gar nicht so negativ wie es erscheint. Ich fand deinen Beitrag wirklich sehr aufschlussreich. Recht herzlichen Dank dafür!

Ich finde die Antworten hier fast alle durchweg super interessant, weil jeder so seine eigenen Empfindungen hat und es sehr spannend ist, das so (ungefiltert) vermittelt zu bekommen. Gerade die langjährigen Erfahrungs- und Entwicklungseinblicke der "alten Hasen" sind ein toller Wissenschaft. Danke dafür!
1'129 Beiträge · seit 202213. Mai 2025 · #14
Danke Buitepos, schön dass es Leute gibt, die vor lauter Bäumen den Wald noch erkennen.

@ all, ein Beispiel betr. „Filterbubble und „Influencer“, die es auch in nicht moderierten und nicht durch Algorithmen gelenkten sozialen Medien gibt.
Im xxxxx-ten Beitrag zum Dauerbrenner „Sicherheit“ hier, ein Routineartikel, ohne irgendeinen erkennbaren bzw. neuen Informationswert, bei dem sich der Zweck des Verlinkens und damit die Botschaft erst im einzigen (!) Posting dazu erschließt:

StopvistingSouthAfrica.jpg


So geht’s auch 😎

Ansonsten finde ich die Zuschriften hier sehr interessant, in dem Sinne, wie und was aus touristischen Wahrnehmungen der Gastländer auf deren Wesen und Verfasstheit in Kultur, Politik, Wirtschaft, Geschichte …... gefolgert wird. Großes Interesse für Letzteres offenbart sich daraus nicht, mE!!
zuletzt bearbeitet 13. Mai 2025
128 Beiträge · seit 202413. Mai 2025 · #15
Um und nach 2000 war ich für Namibia sehr positiv gestimmt. Ein wunderschönes, riesiges Land mit gerade mal 2 Mio. Menschen. Die sollten sich doch mit etwa Tourismus, Fischerei, Logistik und der Ausbeutung von ein paar Rohstoffen gut durchbringen lassen - dachte ich. Dann haben die diversen SWAPO-Regierungen mit einem Mix aus Inkompetenz und Korruption immer mehr ruiniert. Das Land ist je nach Assetklasse und Ratingagentur 2-4 Stufen tief ins Junk-Rating gefallen. Es gab zwischenzeitlich Überlegungen (NEEEF, Landreform, ..), weißes Business (teils) zu enteignen. Es schien mir dann vorgezeichnet, dass Namibia dem Weg von Simbabwe folgt.

Jetzt hat Namibia mit grünem Wasserstoff und möglicherweise auch fossiler Energie wieder eine "Lifeline", wieder eine Chance auf wirtschaftliches Gedeihen. Ohne wirtschaftliches Gedeihen, ohne einen ausreichend großen Kuchen (BIP) von dem dann alle ein kleines Scheibchen abbekommen können, ist alles nichts, wird es keine gute Zukunft geben.

Ob die Chance genutzt wird, werden wir sehen. Laut namibischen Medien ist NNN nicht an grünem Wasserstoff interessiert, sondern nur auf fossile Energie fokussiert, wo bislang aber ein Traum nach dem anderen platzt. Die Ölförderung in der KAZA-Region scheint sich erledigt zu haben. Shell hat sein Ölbusiness in Namibia praktisch aufgegeben und satte 400 Mio. USD abgeschrieben, weil die Förderung zu aufwändig gewesen wäre. Total scheint eine Förderung noch für möglich zu halten, hat aber noch nicht final entschieden. Das die OPEC die Förderung erhöht hat und dadurch der Ölpreis gesunken ist, dürfte bezüglich einer positiven Entscheidung nicht helfen. Aber andere sind dazu sicher besser informiert und wir werden sehen, wie das endet.

Mit dem sonstigen Gewurschtel und Ideen, wie Air Namibia zu reanimieren, dürfte das Land wirtschaftlich kaum zu Potte kommen.
572 Beiträge · seit 200615. Mai 2025 · #16
Dann möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben: ich schließe mich insbesondere den Ausführungen von Buitepos, aber auch anderer Fomis an, meine (@tacitus: touristischen 😉 ) Erfahrungen und Einschätzungen nach 17x südliches Afrika seit 1998 sind ähnlich. Ich fühle mich nicht unsicherer, auch wenn es aktuell in RSA sicher einige Auswüchse gibt (die es in der Vergangenheit und Gegenwart aus verschiedenen Gründen auch in anderen Teilen der Welt gab und gibt). Mangelnde Maintanance insbesondere in Nationalparks, in der Infrastruktur etc. sehen wir seit unserem ersten Urlaub. Aber welch Wunder. nach kürzester Zeit verfliegt der Ärger über tropfende Wasserhähne, nicht funktionierende EU-finanzierte Solaranlagen usw. und alles löst sich in Wohlgefallen auf. Weshalb nur?
Vielleicht, weil wir (besonders im Urlaub) emotional und nicht rational oder ökonomisch, nutzenoptimierend usw. unterwegs sind.
Weil wir den Virus haben, der sich schon ins Hirn eingenistet hat, weshalb wir sogar bei steigenden Medizinpreisen (Visum) und wachsendem sozialen Druck (CO2) alles tun, um wieder zu fahren, äh, zu fliegen.
An dieser einen Stelle bin ich mit Buitepos allerdings nicht einig: Ich halte (mit meinem halben Iota BWL) die Visumgebühr allein für so lapidar, dass sie m.E. die Nachfragemenge nicht senken wird. Nicht bei Infizierten (=Süchtigen), erst recht nicht bei Snobs und "Mitläufern" (Afrika ist dank Influencern usw. "in") und schon gar nicht bei den Luxusurlaubern (siehe Velben-Güter).

steinbeisser
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2025
145 Beiträge · seit 201717. Mai 2025 · #17
So aus reiner Touri-Sicht der letzten 10 Jahre sehe ich nicht so viele Veränderungen.
Mehr Chinesen, zunehmend Unternehmen mit chinesischen Schriftzügen und die Infrastruktur wird ausgebaut.

Der NWR mag ja ein paar Probleme haben, aber verglichen mit ähnlichen staatlichen Touristikunternehmen, die ich in anderen afrikanischen und asiatischen Entwicklungsländern kennen gelernt habe, läuft es beim NWR doch top. 😉
Ist halt immer die Frage, was man erwartet. Natürlich nervt mich auch das eine oder andere und jedes mal, wenn ich in Halali am Wasserloch sitze, denke ich, dass ich eigentlich ein paar Latten und Schrauben in Windhoek kaufen wollte, um diese dusseligen Bänke zu reparieren...
zuletzt bearbeitet 17. Mai 2025
208 Beiträge · seit 200717. Mai 2025 · #18
Halali und die Sitzbänke 🤩 🤩 🤩 geht mir genauso, sorry musste gerade laut lachen

Gruss Flipper
15 x Namibia / 3 x Südafrika / 2 x Botswana / 2 x Zimbabwe
1'129 Beiträge · seit 202218. Mai 2025 · #19
Weil mich steinbeisser mit „touristischer Wahrnehmung“ betr. das Kennenlernen von Ländern zitiert hat, und damit das eingeordnet werden kann.

Ich bin zwar kein digitaler Analphabet aber meine Meinungsbildung und Informationsbeschaffung über bereiste Länder ist (altersbedingt) anders als bei den FBern, Xern udgl. Daher interessiert es mich tatsächlich (und hier lerne ich das 😁 ) wie dort Beheimatete sich insbes. betr. „Land und Leute“ ihre Meinung bilden. Damit gemeint ist:
Ich habe z. B. ca. ein Dutzend mehrwöchige Urlaube in Italien verbracht plus einige Kurzaufenthalte. Habe Einiges erfahren über Geographie, Kultur, Geschichte, lese das „Politische“ in deutschsprachige Medien ..… Ein bisschen kenne ich mich aus, aber wäre ich Mitglied in einem Toscana-Forum (was ich nicht bin) könnte/würde ich mich höchsten zum Erlebten und Erlesenen äußern aber nicht Bewertungen zu den Fähigkeiten „der Italiener“ oder „des Staates“ abfragen oder abgeben. Anekdotisches ist wertvoll, reicht alleine aber nicht zur Meinungsbildung, mM. Deswegen frage ich mich, ob einige der hier eher pauschal formulierten Fragen und Antworten zum südlichen Afrika in dieser Art auch in einem Toskana-Forum abgehandelt werden würden 😎 ?

Zum eigentlichen Thema, dem "Untergang" von SA / NAM“ finde ich echt interessant, dass dazu hauptsächlich touristische Wahrnehmungen und Bedürfnisse angeführt werden.

Relevantes, wie die sich aus der demografischen Entwicklung ergebenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme, wird nicht angesprochen. Letztere nur dem Versagen und Unvermögen der Regierungen zu zuschreiben ist zwar einfach, aber nur ein Teil der Geschichte. Z. B. hat SA viele Millionen Flüchtlinge und Immigranten aus Nachbarstaaten und darüber hinaus, aufgenommen, wurde regelrecht gestürmt und dadurch natürlich auch belastet bis gestresst.

Oder (und mit obig zusammenhängend) die (nur 1x erwähnte) rapide steigende Massenarmut und –arbeitslosigkeit, die für keine Regierung der Welt stemmbar wäre sondern nur durch eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung. Wenn nicht, gibt die Geschichte Beispiele, was passiert. Das steht dort noch bevor.

Jedes Nachbarland ist vom Geschehen beim Nachbarn beeinflusst. Die These „RSA geht den Bach runter, aber so und so sind/bleiben stabil“, halte ich für eine Fehleinschätzung. Wenn RSA, wie hier oft vorausgesagt, implodiert (woran ich persönlich so verkürzt nicht glaube), wird das auch die Nachbarn destabilisieren, genauso wie ihr eigener Niedergang SA destabilisiert hat (siehe oben). Wegen der Größenordnung könnte das dann aber heftiger werden….

Auch über die technologische Rückständigkeit (und das nicht erst seit den 1990ern) des südlichen Afrikas ließe sich @ Prognosen Einiges sagen. Nur mit Tourismus wird sich das nicht (mehr) kaschieren lassen.

Betr. Mängel in touristischer Infrastruktur und Instandhaltung hätte ich zwar auch eine Meinung 😎 , bin aber für den Austausch hier disqualifiziert, weil ich kein Deutscher bin, also nicht perfekt, folglich an ein Leben (und Reisen) in „Nichtperfektion“ gewohnt bin 😎 …..
Es regt mich nicht so auf und ich lasse mir davon nicht die Sicht auf das Erlebte verstellen. Alles was hier laufend bemängelt wird, habe ich xxfach und ärger in europäischen Ländern erlebt. Und nicht alles, was im südlichen Afrika bemängelt wird, hat mit Unfähigkeit der Afrikaner zu tun, wie das hier manchmal unterschwellig angedeutet wird. Es gibt auch andere Gründe ….. das ist aber ein eigenes Thema.
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2025