
Heute Vormittag bekam ich von lieben Freunden diese Nachricht 🤭:

Am liebsten hätte ich geantwortet, dass sie vermutlich die Suchfunktion des neuen Forums noch nicht beherrschen 😛, aber sie haben Recht, ich habe dieses Mal für meine Verhältnisse mit dem Start etwas geschwächelt….🙄.
Schließlich werde ich nicht jünger 😁und die Anreise nach Maun von unserer letzten Campsite, der Flug mit Ethiopian Airlines mit 4 Starts und Landungen und die anschließende Bahnfahrt waren nicht sehr erholsam (wenn auch durchgehen und erstaunlicherweise pünktlich), zusätzlich hatte ich gestern nach Rückkehr gleich zwei lange Telefongespräche und heute drei Termine auf dem Zettel.
Und ganz ehrlich: ich habe fast ein bisschen Hemmungen, diesen Bericht zu beginnen 🫣 denn eigentlich sollte mein nächstes Geschreibsel endlich von anderen afrikanischen Ländern und einer anderen Reiseart im kommenden Sommer handeln – aber dann ist mir diese Oktoberreise sozusagen zugelaufen und hat sich frech dazwischengequetscht!
Daher müsst Ihr nun zum wiederholten Male einen Bericht über Botswana und Bushways (ohne jeglichen Mehrwert für Selberfahrer) ertragen – sorry, tut mir wirklich leid! Aber zum Glück wird hier ja niemand zum Mitlesen gezwungen...😎
Wie kam es zu dieser Reise? Kudu hier aus dem Forum und ich sind seit einigen Jahren im Kontakt, angefangen hatte es damit, dass er mich für seine Reisegruppe nach der Art der Buchung einer privaten Bushwaystour gefragt hatte auf Grund meines Reiseberichts von 2021. Bushways kannte er schon und selber geplante Gruppenreisen auch – und so war er dann nach entsprechender Planung und Buchung 2022 mit seiner Gruppe in Botswana unterwegs. Im Herbst 2025 folgte seine zweite private Bushwaystour, die unserer Tour im Februar 2026 nicht von ungefähr ziemlich ähnlich war 😉, hatten wir uns doch über die Überlegungen und den Buchungsprozess der Langweilertruppe ausführlich ausgetauscht. Die Gruppe hatte Tuli & Co. (wenn auch in anderer Reihenfolge) später als wir geplant, ist dann aber früher als wir gereist. Mit dem Erfolg, dass sie es wesentlich trockener hatten als wir…🙄
Eigentlich hatte diese Gruppe wohl großteils für 2026 eine Afrikapause deklariert, aber wie es nun mal so ist 🤷♀️: im April gab es die ersten Überlegungen zu einer neuen Tour, wie mir Kudu damals erzählt hatte. Schnell fing er mit Planen an, auch wenn die Gruppe noch sehr bzw. zu klein war. Da es im Oktober schon losgehen sollte, was es aber auch höchste Eisenbahn 😱. Kudu ließ mich über seine Ideen und auch über die Vorschläge von Bushways drüberschauen. Im Verlauf dieses Prozesses schlug ich ihm drei Übernachtungen in Mababe vor – noch völlig ohne Nebengedanken, ich schwöre 🙃! Tatsächlich hat er diese dann auch buchen wollen und können. Spätestens da fing es an, in mir zu grummeln, hatte es doch mit unserem Mababe-Aufenthalt im Februar auf Grund der Wassermassen nicht geklappt 🙁.
Kudu, der meinen Neid natürlich mitbekommen hatte, witzelte rum, dass ihm noch Teilnehmer fehlen würden, ob ich nicht Interesse hätte… Interesse ja, aber zu diesem Zeitpunkt sah ich keine Möglichkeit, da ich erstens bereits für Ende November einen nicht ganz billigen außerafrikanischen Urlaub gebucht hatte und ich zweitens in ständiger Sorge um meinen herzkranken Kater war.
Leider musste ich Janosch, den letzten aus meine Katzentruppe, dann im Juni einschläfern lassen 😿. Und so kam es, dass ich mir quasi als Trost diese Reise gegönnt habe, nachdem Kudu mir zu diesem sehr späten Zeitpunkt dankenswerterweise noch die Möglichkeit dazu gab. Ich war Teilnehmerin Nr.7 und kurz danach war mit dem zweiten Schweizer die Achter-Gruppe komplett.
An dieser Stelle kann ich dann auch gleich den Titel des Berichts aufklären, es verbirgt sich weder etwas Kryptisches noch etwas Spannendes dahinter, das Kind musste einen Namen bekommen 😉und so müssen nun eben die Teilnehmenden aus Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) dafür herhalten!
Für mich waren bei dieser Reise vor allem folgende Punkte von Interesse:
- Der gut gefüllte Boteti (im Februar war zwar viel Wasser dorthin unter unterwegs, aber noch nicht angekommen)
- Eine neue HATAB-Campsite im östlichen Makgadikgadi, die Bushways vorgeschlagen hatte
- Die Wassersituation im Moremi
- Last but not least: MABABE!
Es gab ja nach unserer Februar-Tour ein Geplänkel zwischen Heiko (einem der Bushwaysdirektoren) und mir zu diesem Thema:
Ich:

Er:

Und im Juni nach meiner Buchung dann dies hier:

Danke an dieser Stelle an Kudu, dass er Heiko diese Genugtuung verschafft 😂und vor allem mir die Möglichkeit zu dieser Reise eröffnet hat. Und auch danke an die Gruppe, dass sie ein fremdes Mitglied akzeptiert haben!
Hier noch die Route, morgen geht es dann los und ich hoffe, dass ich mich ein bisschen aufs Wesentliche beschränken kann, dies ist zumindest mein Vorsatz!
13. /14. Oktober 2026: Anreise mit Ethiopian Airlines ab Zürich über Mailand und Addis Ababa nach Maun
14. Oktober 2026: Camping Boteti River Camp
15. Oktober 2026: Camping Boteti River Camp
16. Oktober 2026: HATAB MKGR2
17. Oktober 2026: Xomae Baines Baobabs #1
18. Oktober 2026: Xomae Baines Baobabs #1
19. Oktober 2026: Kaziikini
20. Oktober 2026: HATAB MGR T15 bei Xakanaxa (geplant war eigentlich XINI BOGA Reserve)
21. Oktober 2026: HATAB MGR T15 bei Xakanaxa (geplant war eigentlich XINI BOGA Reserve)
22. Oktober 2026: HATAB MGR T15 bei Xakanaxa (geplant war eigentlich XINI BOGA Reserve)
23. Oktober 2026: HATAB MGR T4 am Khwai (geplant war eigentlich MGR 1 am Khwai)
24. Oktober 2026: HATAB MGR T4 am Khwai (geplant war eigentlich MGR 1 am Khwai)
25. Oktober 2026: Mababe Campsite von Bushways
26. Oktober 2026: Mababe Campsite von Bushways
27. Oktober 2026: Mababe Campsite von Bushways
28./29. Oktober 2026: Rückflug Maun – Ndola – Addis Ababa – Mailand - Zürich
Liebe Grüße von Bele