THEMA: Die Loeffels - Degemer mat e Breizh !
30 Jul 2025 15:46 #710497
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Pays Bigouden nennt sich die Region südlich der Halbinsel Sizun zwischen Küste und dem Fluß Odet. Es ist eine vom Sommertourismus wenig beeinflusste Region, in der bretonische Traditionen, die Trachten und auch die bretonische Sprache noch sehr lebendig sind.
Der bedeutendste Wirtschaftszweig dieser Region ist der Fischfang. Sechs wirtschaftlich sehr aktive Fischereihäfen reihen sich an der Südküste aneinander.
An der Küste von Pays Bigouden gibt es entsprechend auch so einiges zu entdecken:

Surfer am Plage de Tronoën



Rund um den Pointe de Flots:










Der mächtige, 65 Meter hohe Leuchtturm Phare de Eckmühl am Pointe de Penmarc’h schickt seinen Lichtstrahl rund 50 Kilometer weit.






Am Hafen von Loctudy, er ist der östlichste der Bigouden-Fischereihäfen.
Hier ein paar (Schiffs)Details:






Ein Stück weiter am Strand lassen sich ein paar Steinwälzer beobachten. Die Bretagne ist schon ihr Winterquartier.


Und mit dem schwarz-weiss karierten Leuchtturm Tourelle des Perdix lassen sich fast schon kitschige Postkartenbilder mit Boot und Möve kreieren.




Kulturelles Zentrum der Region ist Pont-l’Abbé mit zahlreichen historischen Gebäuden und einem netten Flußhafen.
Die auch heute noch wichtige bretonische Bigouden-Tradition zeigt sich im entsprechenden Denkmal:


Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die 1675 zerstörte L’Eglise de Lambour, deren Ruine frei zugänglich besichtigt werden kann.
Auch wenn die Architektur etwas anders ist, fühlten wir uns hier an Irland und Schottland erinnert:








Auch der Flußhafen bietet nette Fotomotive:




Und noch ein paar Eindrücke vom Stadtrundgang:





LG Stefan

Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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Letzte Änderung: 30 Jul 2025 15:51 von loeffel.
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31 Jul 2025 18:48 #710583
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Unser weitester und gleichzeitig auch landschaftlich spektakulärster Tagesausflug führt uns rund 150 Kilometer / 2 Stunden weit von unserer Unterkunft zur Cóte Sauvage und Carnac.
Etwa 8 km lang schlängelt sich die Cóte Sauvage, also die wilde Küste, entlang der Halbinsel Quiberon.
Ein spektakulärer Küstenabschnitt, trifft hier der Atlantik doch ungebremst auf die schroffe Steilküste. Wir haben Glück, denn zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts dort herrscht Flut.



























LG Stefan

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Letzte Änderung: 31 Jul 2025 19:50 von loeffel.
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31 Jul 2025 22:14 #710596
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Dramatisch wilder Küstenabschnitt, etwas für Liebhaberinnen wie mich! Und mittendrin Beate in rotem Anorak und windzerzaust.
Einfach toll! Grüß' sie bitte herzlich von mir!

Gute Nacht sacht
freshy
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31 Jul 2025 22:56 #710599
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Hallo Stefan,
auf den Küstenabschnitt freue ich mich ganz besonders :woohoo: , herrliche Fotomotive, und für mich als Kind des Nordens kann der Wind gar nicht heftig genug, na ja zumindest ab und an ;) , blasen.
Danke fürs Zeigen.

Herzliche Grüße
Beate
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Hallo freshy, hallo Beate,

ja, für Liebhaber schroffer Küsten ist es ein Traum, und es hat wirklich ordentlich gepustet.
Leider waren wir nur wenige Stunden dort, das ist eigentlich viel zu wenig.
Man kann dort auch einen Küstenpfad entlangwandern, was für uns mit dem Rolli natürlich nur sehr eingeschränkt und mit viel Mühe machbar war.
Thomas war ein jahr zuvor schon mal für eine ganze Woche alleine zum Fotografieren dort und hat atemberaubende Aufnahmen mitgebracht.
LG Stefan

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01 Aug 2025 15:26 #710645
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Unser Besuch bei den Steinreihen von Carnac war nur kurz.
Der Tag war schon fortgeschritten, das Wetter leider schon wieder trüb und grau. Auf der kurzen Fahrt von der Cóte Sauvage nach Carnac hatte es sogar geregnet. Zudem hatten wir ja noch 2 Stunden Rückweg.

Die Landschaft rund um Carnac ist gespickt mit den Überresten der Megalithkultur. Über Kilometer hinweg ziehen sich endlose Steinreihen, auch Dolmen, einzelne Menhire, Tumuli sind über die Landschaft verstreut, oft auf Privatgelände.
Viele der Steinreihen sind inzwischen eingezäunt, um der Überbeanspruchung durch Besucherströme entgegenzuwirken.

Aus Zeitgründen beschränken wir uns auf die Steinreihen nördlich von Carnac. Auch diese sind natürlich eingezäunt, nur im Rahmen organisierter Führungen kommt man auf das Gelände.

Wir bewundern die vielen Hinkelsteine von außen.
Tipp: Nicht auf dem großen Besucherparkplatz parken. Am Westrand des eingezäunten Geländes gibt es einen kleinen kostenfreien Parkplatz, von wo aus ein gut ausgebauter Weg nördlich an den Steinreihen vorbeiführt:



Die nachfolgenden Bilder entstanden alle hier und von der Straße am Ostrand aufs Nachbargelände, wo Schafe zwischen den Hinkelsteinen grasen.
Mit ein paar Wildschweinen wäre es noch authentischer gewesen, aber auch so ist Obelix' Hinkelsteinlager mehr als beeindruckend …











LG Stefan

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