Kasbahs, Katzen und Königsstädte… Marokko 2023

Reisebericht 33 Antworten · 3'835 Aufrufe · gestartet 15. Jan. 2024 von fahrinurlaub
Über diesen Reisebericht

Drei Wochen lang sind wir zu zweit als Selbstfahrer mit einem gemieteten Kleinwagen durch Marokko unterwegs, im November 2023, ganz ohne einen Tag in der Wüste bei Merzouga: Wir übernachten durchgehend in Riads und kleinen Auberges.

Von Marrakesch aus geht es über die Königsstädte Meknès und Fès, deren Medinas uns mit Souks und stillen Innenhöfen begeistern, weiter Richtung Süden. Kurz vor Erfoud hält uns eine Polizeikontrolle mit einem angeblichen Verstoß auf, ein kleines Bakschisch löst die Sache. Statt in die Sahara biegen wir zur Todra-Schlucht und über eine holprige Piste ins Dadestal ab, wo uns ein Guide durch das Tal der Affenfinger-Felsen führt. Im Draa-Tal bei Zagora liegt der Palmenhain nach zwei Jahren fast ohne Regen staubtrocken da, wir wandern trotzdem mit GPS-Tracks aus dem Netz durch Lehmdörfer und vorbei an zwei Ksars. Über die Kasbah Amridhil in Skoura und das Lehmdorf Aït-Ben-Haddou erreichen wir Taroudant und das Tal der Ammeln bei Tafraoute mit einer Wanderung zum verlassenen Geisterdorf Oumesnat.

Die letzten vier Tage verbringen wir in Essaouira, wo wir ein schon vor 15 Jahren besuchtes Riad wiederfinden, bevor es zurück zum Flughafen von Marrakesch geht.

Reisezeitraum
November 2023, drei Wochen (kein Tagesdatum im Bericht belegt)
Länder
Marokko
Gruppe
2 Personen
Reiseart
Selbstfahrer mit Mietwagen; ein Tag mit gebuchtem Wander-Guide
Fahrzeug
gemieteter kleiner SUV
Unterkunftsart
Riads und Auberges, keine Wüstennächte
Route
Marrakesch – Meknès – Fès – Todra-Schlucht – Dadestal – Zagora (Draa-Tal) – Skoura – Aït-Ben-Haddou – Taroudant – Tal der Ammeln/Tafraoute – Essaouira – zurück nach Marrakesch
Fahrstrecke
keine Gesamtkilometer im Bericht; u. a. rund 70 km Piste zwischen Tamtetoucht und dem Dadestal
Flug/Anreise
Flug über Wien mit Austrian Airlines nach Marrakesch, Rückflug ab Marrakesch
Besonderheit
bewusster Verzicht auf die Wüste bei Merzouga; mehrere selbst geplante Wanderungen mit GPS-Tracks von Wikiloc
Gebiete
Draa-Tal · Dadestal · Todra-Schlucht · Tal der Ammeln
Orte
Marrakesch · Meknès · Fès · Zagora · Skoura · Taroudant · Aït-Ben-Haddou · Tafraoute · Essaouira
Unterkünfte
Riad Alili · Riad Sofian · Auberge Kasbah Triguirute · Auberge Kasbah Chez Amaliya · Riad Baoussala
Reiseart
Selbstfahrer · Mietwagen-Rundreise
Bedingungen
Dürre · Polizeikontrollen · Bestechungsversuch
Natur
Baumziegen

Automatisch aus dem Bericht erstellt. Massgeblich ist der Bericht selbst.

Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Hallo, jemand Interesse an einen Reisebericht über Marokko? Wir waren im November als Selbstfahrer für drei Wochen im Land und fanden es ganz fantastisch.

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Hier einige Fotos zur Einstimmung
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Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2024
4'984 Beiträge · seit 201615. Jan. 2024 ·
Hi,
darf ich gleich einmal fragen:
welches Fahrzeug? camping oder feste Unterkünfte?

Gruß Gina
502 Beiträge · seit 201615. Jan. 2024 ·
Moin fahrinurlaub,

ich sag' mal "her damit" und danke. - Wir fahren ab dem 15. März für drei Wochen; ebenfalls roadtrip mit einem Mietwagen. Die geplante Strecke ähnelt Eurer, allerdings ohne Marrakesch, da wir vor 2 Jahren schon einmal in der Stadt waren.
Ursprünglich wollten wir ebenfalls im Herbst 2023 unterwegs sein, doch dann kam ein Krankenhausaufenthalt dazwischen. Nun ja, jetzt ist alles gesund, und wir freuen uns auf den März.

Viele Grüße,
Dieter
Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Okay, da es schon einen Interessenten gibt, fang ich an.

Geflogen sind wir nach Marrakesh über Wien mit Austrian. Die Stadt kannten wir schon und so diente sie uns nur einen Tag (2 Nächte) zum Sightseeing. Wir hatten noch nicht den Jardin Majorelle, das Fotomuseum Maison de La Photographie und auch die frisch renovierte Madrassa Ben Youssef besichtigt. Also war der eine Tag schon verplant. Den Jardin muss man mittlerweile im Internet vorbuchen, hat aber 2 Stunden vorher geklappt.. Absolut sehenswert aber total überlaufen. Tolle Kakteen und das Blau als Kontrast zum Himmel ist die Wucht.

Mittlerweile ist Marrakesh megatouristisch geworden. Zum Glück lag unser Riad etwas abseits. Den übernächsten Tag sind wir wieder zum Flughafen, um das Mietauto einen kleinen SUV in Empfang zu nehmen.

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Unser Riad Alili

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Fruchtstand Djemaa el Fna

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Grenzt schon an Tierquälerei

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Die frisch renovierte Madrassa Ben Youssef

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Szenen aus dem Souq

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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2024
Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Da wir am nächsten Tage eine sehr lange Fahrt vorhatten, sind wir schon sehr früh zum Flughafen. Die Übergabe des Mietwagens war unkompliziert. Wir fuhren in einem Rutsch über Casablanca, Rabat zur Königsstadt Meknes… unsere erste Station. Unser kleines Riad lag direkt in der Medina und das Navi lotste uns durch das Gewusel der Altstadt. Von der Besitzerin des Riads gab es den Tipp, das Auto an einem Stadttor zu parken. Hier wartete schon ein Mitarbeiter auf uns, um uns den Weg zur Unterkunft zu zeigen.

In Meknes werden zur Zeit alle Sehenswürdigkeiten (eine Ausnahme) im großen Stil renoviert und die Stadt ist eine einzige Baustelle. Trotzdem hat es uns gut gefallen, da kaum Touristen unterwegs und alles noch sehr authentisch wirkt
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Der Parkplatz am Stadttor bewacht von Störchen

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Mausoleum von Moulay Ismael war die einzige Sehenswürdigkeit die nicht renoviert wurde

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Das Innere des Mausoleums

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Die Dachterrasse unserer Unterkunft

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Szenen aus Meknes

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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2024
905 Beiträge · seit 201515. Jan. 2024 ·
Ich bin sehr interessiert.
Nach dem schlimmen Erdbeben dort habe ich die Tour erst mal verschoben,
weil ich dachte vieles wäre zerstört?

LG yvy
https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/uganda-2025-gorillas-im-nebel/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/madagaskar-2024-nosy-be/ https://www.yp-travel-photography.de/nord-und-mittelamerika/costa-rica-2024-pura-vida-2/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/seychellen-2023-zur%C3%BCck-im-paradies/ https://www.yp-travel-photography.de/nordamerika/costa-rica-2022-pura-vida/ https://www.yp-travel-photography.de/andere-afrikanische-l%C3%A4nder/tanzania-2022-safari-in-der-serengeti-und-sansibar/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2019-der-tierreiche-norden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/namibia-2015-der-trockene-s%C3%BCden/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/sansibar-2019-hakuna-matata-auf-der-gew%C3%BCrzinsel/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/mauritius-2017-trauminsel-im-indischen-ocean/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2018-19-jahreswechsel-an-der-gardenroute-2/ https://www.yp-travel-photography.de/afrika/s%C3%BCdafrika-2016-in-style/
Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Hallo Ivy,

wie schade. Das Erdbeben war regional sehr begrenzt. Selbst in Marrakesh hat man nicht viel Schäden gesehen. Die Menschen waren sehr froh und auch dankbar, dass nach der Covid Pandemie und dem Erdbeben die Touristen wieder kommen.
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Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Nächste Station war Fez. Die Stadt hat uns total fasziniert… tolle Medina, Souqs zum Verlaufen und Staunen, ein wunderbares Riad, einzigartige Sehenswürdigkeiten und wenig Touristen. Der absolute Kontrast zu Marrakesh.

Wir machen eigentlich alles auf eigener Faust. Das geht auch gut in Fez, wenn man in Kauf nimmt sich ab und zu im Labyrinth zu verlaufen. Marokkaner sprechen Fremde auf der Straße nicht an, und wir ignorieren freundlich jeden Guide.

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Unsere Unterkunft nahe der Medina. Ruhig und trotzdem mittendrin

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Ausblick auf Fez

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Da Freitag, empfahl uns der Besitzer des Riads sich außerhalb den andalusischen Garten und das jüdische Viertel anzuschauen

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Eine Moschee, Zutritt nur für Moslems

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Eine weitere Koranschule

Szenen aus dem Souq
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1'625 Beiträge · seit 201515. Jan. 2024 ·
Hallo Ulrich,
Deine Fotos gefallen mir sehr gut. Mir fällt es leider immer schwer Menschen gut in Szene zu setzen, Dir gelingt das hervorragend.
Ich hoffe, Du schreibst weiter so schnell. Interessiert bin ich sehr an der Strecke zwischen N10 und Nkob. Ist die asphaltiert, wie im Reise Know How beschrieben? Und auch an dem Ausflug ins Dades Tal.
Die Tickets für die Medersa Ben Youssef muss man aber noch nicht vorher reservieren, oder? Hast Du einen Tipp, wann vielleicht die beste Zeit ist, zum einen wegen dem Licht und zum anderen wegen dem Menschenandrang.
Danke fürs Berichten und viele Grüße,
Elisabeth
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Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Danke!

Nur der Jardin Majorelle ist im Netz vorzubuchen.

Ich fand den November als Reisezeit optimal, da sehr wenig Touristen unterwegs, zum Fotografieren gutes Licht, Wetter sehr sonnig, Abends und Nachts aber etwas kalt. Uns wurde in Essaouira zwei Heizgeräte ins Zimmer gestellt. Das war aber schon Ende November.
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1'625 Beiträge · seit 201515. Jan. 2024 ·
Ich meinte Tipp bezüglich Uhrzeit für die Medersa Ben Youssef.....
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Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Früher Nachmittag, auf dem Weg zum Fotomuseum sind wir in die Koranschule. Es war eigentlich nicht so voll
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Themenstarter392 Beiträge · seit 200815. Jan. 2024 ·
Wir waren insgesamt zwei Tage in Fez. Unsere nächste Zwischenstation sollte dann Erfoud sein.

In Marokko gibt es unendlich viele Polizeikontrollen. Zuerst kommen Schilder zur Temporeduzierung und danach das Stoppschild. Wir wurden eigentlich bisher immer durchgewunken und deshalb fuhren wir diesmal auch nur sehr langsam zum Kontrollpunkt. Das reichte aber den Polizisten kurz vor Erfoud nicht. Er hielt unser Auto an und meinte wir hätten nicht gestoppt. Der Fahrer sollte aussteigen und hinters Auto kommen. Die Strafe fürs nicht anhalten sollte 40€ betragen. Als wir um eine Quittung baten, waren nur noch 20€ fällig. Als kleine 'Anerkennung' gab es Nüsse und marokkanischen Tee. Es war schon früh am Abend und wahrscheinlich mussten die Einkünfte noch etwas verbessert werden


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Der Weg Richtung Süden

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Durch kleine Ortschaften
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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2024
502 Beiträge · seit 201616. Jan. 2024 ·
Tolle Motive - wunderschöne Bilder!
Gruß,
Dieter
Themenstarter392 Beiträge · seit 200816. Jan. 2024 ·
Da wir nicht weiter in die Wüste nach Merzouga wollten, fuhren wir direkt zur Todhra-Schlucht. Die Todhra-Schlucht ist sehr touristisch und deshalb ging es nach dem Mittagessen weiter Richtung Tamtetoucht. In einer kleinen Herberge fragten wir nach, ob die Dirtroad Richtung Dades-Schlucht mit unserem Auto befahrbar wäre. Alles kein Problem, meinte der Angestellte. Die Straße wird gerade ausgebaut, d.h. wir mussten oft den Hauptweg verlassen und über eine sehr steinige Piste fahren. Nach ca. 70 km erreichten wir dann wieder die asphaltierte Straße und die Dades-Schlucht

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Anfang der Todhra-Schlucht

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Die Piste Richtung Dades

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Wunderschöne Ausblicke am Anfang der nördlichen Dades-Schlucht

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Ein bekanntes Motiv
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Themenstarter392 Beiträge · seit 200816. Jan. 2024 ·
Noch am Abend fragten wir in unserer Unterkunft nach einem Guide für eine Wanderung am nächsten Tag. Wir wollten durchs 'Tal der Affenfinger-Felsen' wandern. Punkt 9:30 Uhr stand dann unser Guide vor dem Hotel und wir fuhren zum Ausgangspunkt. Sprachlich sehr begabt und auch sehr informativ, erfuhren wir einiges über die Gegend. Der junge Mann war ganz happy, dass wieder Touristen ins Land kamen, musste er sich doch während der Pandemie mit Gelegenheitsjobs… Feldarbeit etc. sich und seine Familie 'über'Wasser' halten. Zuerst wanderten wir vorbei an Kasbahs, dann hinein ins trockene Flussbet, um dann schließlich auf die Felsen zu steigen. Ca 9 km war die Wanderung.
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Das sind anscheinend die Affenfinger

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zuletzt bearbeitet 16. Jan. 2024
Themenstarter392 Beiträge · seit 200819. Jan. 2024 ·
Als nächste Station wurde von uns Zagora im Draa-Tal anvisiert. Da wir gerne abseits der Hauptstraßen reisen, fuhren wir die asphaltierte Tazazert über den Tizi n'Tazazert Pass. Nach einer kurzen Pause im Cafe oben auf dem Pass - mit tollem Ausblick auf die Berglandschaft - ging es weiter über die N12 nach Zagora. Dort hatten wir ein wundervolles Riad, das Riad Sofian, nahe der Dattelpalmenplantage reserviert. Der Besitzer spricht auch Deutsch. Schon recht spät, hatten wir nur noch Zeit für einen kurzer Besuch im Ort und ein Spaziergang in der Palmenplantage. Aufgrund der Dürre im Draa-Tal sind die Palmen allerdings völlig vertrocknet und der Weg ist extrem staubig… wie auf den Fotos zu sehen.


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Das Cafe auf dem Tizi n'Tazazert Pass

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Riad Sofian

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Riad Sofian

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Spaziergang in der vertrockneten Plantage

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Zagora, 52 Tage bis Timbuktu
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zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2024
Themenstarter392 Beiträge · seit 200819. Jan. 2024 ·
Am nächsten Tag stand eine längere Wanderung im riesigen Palmenhain von Zagora an. Der Rother Wanderführer empfahl den Treck, auch machbar ohne Guide. Allerdings sind die Wege im Büchlein sehr ungenau beschrieben, in etwa so… nach 30 Min. links auf breiten Weg wechseln usw. Bei Wikilocs fanden wir dann exakt die gleiche Tour und da der Handyempfang in Marokko überall exzellent war, konnten wir uns auch nicht verlaufen. Wir liefen vorbei an Bauten aus Stampflehm und Felder die noch mühsam mit Handarbeit bestellt wurden. Leider war das Draa-Tal völlig vertrocknet aber es gab einen schönen Einblick ins Oasenleben.

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Stampflehmbauten in Tiguit

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Seit zwei Jahren fast keinen Tropfen Regen

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Leben in der staubigen Oase

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Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2024